
Vielversprechende Idee, die leider etwas an der Umsetzung scheitert. 🪡
— Die Handlung des Buches ist total einzigartig. Die Stadt San Siroco versinkt. Nur versinkt sie nicht "normal" sondern es scheint eher so als verzerre sie sich nach unten. Es gibt jedoch noch erschreckender: der Keller, und zwar nur dieser Raum, unserer Protagonistin Dr. Tamsin Rivers versinkt rapide. Tasmin ist von nun an besessen von dem Raum und erforscht ihn bis tief in die Nacht hinein. Bis zu dem Tag an dem dort plötzlich eine Tür aus dem scheinbar Nichts auftaucht - und eine Frau, die identisch zu Tasmin ist, erscheint. ⠀ — Ich hab so einen Plot bis jetzt noch nie gelesen und bin total fasziniert von dieser Kombi aus Horror und Science Fiktion. Okay, und wo ist der Hacken? Nun, die ersten 90 Seiten des Buches sind wirklich übertrieben langweilig. Tasmin nimmt an trockenen Meetings teil, trockene Theorien warum die Stadt versinkt werdendiskutiert, sie geht nach Hause, vermisst den Keller, repeat. Besonders das Vermessen des Kellers war SO öde, ich war kurz davor das Buch abzubrechen. 🔬 ⠀ — Dann kommt endlich der Wendepunkt, der Klappentext tritt ein und das Buch ist auf einmal spannend. Ab dem Moment ab dem die Doppelgängerin aufgetaucht ist bin ich dann doch durch die Seiten geflogen und das Buch hat wieder Spaß gemacht. 🥀 ⠀ — Dadurch, dass der Anfang und das Ende des Büches schwächeln, war ich leider nicht überzeugt. Die einzigartige Idee wurde leider nicht so gut umgesetzt - und macht das Buch damit eher durchschnittlich. ⠀ — Bewertung: 3 / 5 ✨️ da ich es dank des Mittelteils nicht schlecht fand, aber auch leider nicht sonderlich gut.

