Wow, was eine Story. Eine Dystopie, welche gar nicht mal so weit von der Realität entfernt ist. Das Buch hat mich wütend gemacht aber gleichzeitig auch nachdenklich. Sowohl der Umgang mit den Frauen durch die Männer aber auch der Umgang der Gnadenmädchen untereinander war erschreckend aber leider auch realistisch. Ich konnte mir beim lesen so oft vorstellen, dass es genauso ablaufen würde. Wenn keine Regeln mehr gelten, sich eigene Hierarchien entwickeln und Menschen auf sich alleine gestellt sind dann gibt es keine Garantie mehr für Anstand.
Ich hätte gerne noch mehr aus dem Lager mitbekommen. Ich dachte mir erst: oh ne wieder eine Lovestory die niemand brauch aber turn out: ich habs geliebt.
Das Ende hat mich erst „glücklich“ gemacht und am Ende dann doch gebrochen.
Alles in allem ein Buch, welches ich absolut empfehle!
Konnte mich leider nicht ganz so catchen wie erhofft.
(Spoiler!)Da auf dem Klappentext die Parallele zu ,,Tribute von Panem" gezogen wurde, habe ich mich sehr auf das Buch gefreut, doch leider gab es nicht wirklich Momente, in denen mich das Buch so richtig packen konnte. Unterhalten hat es mich allerdings schon und zum Ende hin (Die Rückkehr) wurde es dann doch ziemlich spannend. Wie Tierney es geschafft hat, sich innerhalb so kurzer Zeit von ihren Ansichten zur Heirat loszureißen und bereit zu sein, mit einem Wilderer in ein neues Leben zu ziehen, habe ich nicht ganz verstanden, doch am Ende hat es der Geschichte doch noch etwas mehr Handlung verleiht. Mir persönlich hat der Teil in der Wildnis und im Lager am besten gefallen und wie alle um das Überleben kämpfen mussten.
Ein Buch über junge Frauen und die Gesellschaft der Frauen in dem Dorf, beherrscht von Männern, die den Frauen alles genommen haben und sie nur benutzen. Es ist ein Buch mit starken jungen Frauen, die Veränderungen hervorrufen wollen. Mit vielen unvorhersehbaren Wendungen, toll geschrieben! Ich habe es gerne gelesen, obwohl es doch ziemlich brutal ist, ich konnte es schwer weg legen!
Ja was soll ich sagen. Vorweg finde ich, das ist kein Jugendbuch.. zumindest sollten einige Triggerwarnungen expliziet hervorgehoben werden. Es liegt natürlich im Auge des Betrachters, aber ich bin über 30 und musste ab und an das Buch mal kurz zur Seite legen und durchatmen. Nichtsdestotrotz hab ich es verschlungen. Die Story und der Schreibstil sind toll, die Protagonisten sind fesselnd. Es gibt Stellen die mich wirklich berührt haben. In vielerlei Hinsicht. Der Roman ist Fiction, aber es findet sich so viel wahres, das es beängstigend sein kann. Ein wirklich gutes Buch, ein wichtiges Buch. Es war ein Zufallsfund für mich. Zum Glück. 🤍💮
Eine einzigartige Dystopie die ich verschlungen habe und die noch lange danach in mir nachgehallt hat.
Es gab einzelne bekannte Elemente aus ,,Herr der Fliegen“ und ,,Die Tribute von Panem“ und doch so viele neue Details.
Da waren die Stadt Garner County genannt der Himmel auf Erden mit seinen Traditionen und Lebensweisen und dem Grenzzaun darum, den Außenbezirken dahinter und der Unwissenheit über die Welt dahinter.
Die Männer waren an der Macht und entschieden über das Schicksal der Frauen, Gott und die Kirche hatten einen großen Stellenwert, es gab eine Brandmarkung und Bestrafungen sowie das sogenannte Gnadenjahr das jedes Mädchen durchleben musste, so auch die Protagonistin Tierney.
Diese habe ich sofort in mein Herz geschlossen, durch ihre Rolle als Einzelgängerin und Wildfang, ihre Beobachtungen und Träume sowie ihre Beziehung zu ihrer Familie und ihrem besten Freund Michael.
Die Geschichten über das Gnadenjahr haben mich gleichermaßen schockiert und gefesselt, dass die Frauen in diesem ihre Magie verloren und in einem Lager lebten, auf geheiligtem Boden und in Sicherheit vor den Wilderern, die sie bei verlassen des Lagers töteten und ihre Körperteile in Glasgefäße an die Apotheke im Ort verkauften, galten ihre Leichen als vermisst, wurden die Schwestern in die Außenbezirke verbannt.
Dann waren da Tierneys Erfahrungen, ein rotes Band und der Schleiertag, die Auswahlzeremonie und eine Überraschung, Scham, Wut und Furcht und das Gefühl von Verrat, Verlorene Freiheit und eine Zielscheibe am Rücken und nur ein Reiseumhang und ein Jutesack zum Abschied.
Später waren da ihr neues Zuhause auf einer Insel, ein Lager mit Hütten umgeben von einem Zaun mit einem Bestrafungsbaum und Bändern der ehemaligen Mädchen, ein Hügel im Wald mit einem dunklen Geheimnis, Wut, Angst und Verbitterung sowie ein seltsamer körperlicher und geistiger Zustand dessen Grund unbekannt war.
Es ging um Einsamkeit und das sich verloren fühlen, dass der wahre Feind der eigene Verstand war und dass das Leben woanders weiter ging trotz dem was auf der Insel geschah, um Kälte und Leere aber auch einen Funken Hoffnung und Energie, Jäger und Beute und einen Jungen unter einer Tarnhülle in einem Baumhaus, um das teilen von Geschichten und Träumen, dem finden der Liebe und herausfinden der Wahrheit.
Am Ende ging es darum, dass manche Wahrheiten so schrecklich waren, dass man sie sich nicht einmal selbst eingestehen konnte, um Schuld und Wut, aber auch Vergebung und Gnade, die Sprache der Blume und Hoffnung.
Dieses Buch wird noch lange in mir nachhallen. So gut und so schmerzhaft 🥀
Dieses Buch lag unfassbar lange auf meinem SUB aber irgendwie hatte ich schon so ein Gefühl, dass ich es auf keinen Fall aussortieren sollte. Jetzt, nachdem ich es in wenigen Tagen durchgesuchtet habe, bin ich wirklich froh, dieser Geschichte eine Chance gegeben zu haben, denn sie ist so gut! Schmerzhaft gut. Der Schreibstil war für mich sehr angenehm zu lesen und vor allem die vielen versteckten Emotionen wurden so bildhaft und eindrücklich beschrieben dass ich nicht nur einmal Gänsehaut hatte. Dieses Buch ist absolut erschütternd und schmerzhaft roh geschrieben. Hier wird nichts beschönigt oder ausgeschmückt. Wer hier auf eine spannende Dystopie als Unterhaltung hofft, wird diese zwar auch bekommen aber dazu noch eine Menge gesellschaftlicher Kritik verpackt in einem grausamen System! Die Protagonistin Tierney ist mutig aber auch zornig. Ihr Feuer lässt diese Seiten wirklich brennen und ouf, was habe ich mitgefiebert. Mich fesselte die Entwicklung der Story so dermaßen, dass es mir schwerfiel mich von den Seiten zu lösen und auch wenn hier ein offenes Ende vorliegt, bin ich froh darum, dass die Autorin Platz gelassen hat zum nachsinnen. Ich fand dieses Buch extrem besonders und herausstechend. Es braucht nicht immer eine mehrteilige Buchreihe um die Message klar auf den Punkt zu bringen, manchmal braucht es nur etwas über 400 Seiten und eine junge Frau, die zornig darüber ist, in eine Form gepresst zu werden, in die sie und so viele andere Frauen nicht passen.
Die größte Gefahr sind nicht die Wilderer, sondern die Mädchen selbst. Bei dem satz hab ich mir ehrlich gesagt, erst mal nichts gedacht, aber während ich dieses Buch gelesen habe, hat es mich immer mehr zum nachdenken angeregt und ich denke immer noch darüber nach. Es eignet sich auch super um in dystopien einzusteigen. Schreibstil ist super leicht und angenehm und man wird auch dementsprechend wirklich leicht eingeführt.
Okay, ich bin fertig und muss sagen: "The Grace Year" hat mich tief beeindruckt! Dieses Buch ist so eine besondere Mischung aus Mystery, Thriller, zarter Romanze, ganz viel (vergangener) Gesellschaftskritik und einem überwältigenden weiblichen Befreiungskampf. Ich habe es unfassbar gerne gelesen. Wegen kleiner Anlaufschwierigkeiten gebe ich 4,5 von 5 Sternen! ⭐⭐⭐⭐✨
Ich kann dieses Buch kaum beschreiben oder mit etwas vergleichen, was ich bisher gelesen habe – es ist einfach einzigartig und ist mir unglaublich nahe gegangen. Es ist traurig, verstörend und gleichzeitig wunderschön.
Der Schreibstil von Kim Liggett ist unheimlich schön! Er ist super einfach zu lesen, aber trotzdem sehr bildlich, poetisch und auf eine nüchterne Weise packend. Man fliegt förmlich durch die Seiten.
Die Geschichte war von Anfang an fesselnd. Ich mochte unsere Hauptprotagonistin Tierney sofort! Aber an vielen Stellen hat mich das Buch auch super wütend gemacht – und das ist definitiv gewollt. Die Verachtung und Geringschätzung Frauen gegenüber ist schlimm, aber vor allem das Verhalten der Frauen zueinander, dieser interne Hass, hat mich sprachlos gemacht. 🤯
Als es dann ins Lager ging, dachte ich sofort: Sekte! Und obwohl die Mechanismen nicht im Detail erklärt werden, konnte ich mir sofort vorstellen, wie in einem abgeschotteten Raum, geprägt von Aberglaube und Angst, solch eine toxische Dynamik entsteht. Die Dynamik in der Gruppe und der Irrglaube, dem alle verfallen sind, hat mich wahnsinnig gemacht, aber es war total spannend zu sehen, wie schnell Aberglaube zu solchen Strukturen führt.
Ein absolutes Highlight war für mich die Entwicklung mit den Wilderern. Was dort passiert, ist natürlich absolut schlimm, aber plötzlich bekam die Situation ein ganz anderes Licht. Man versteht (oder zumindest erahnt man), wie komplex das Ganze ist und dass auch die Wilderer und ihre Familien leiden.
Und dann die Liebesgeschichte, ahhh! (Um nicht zu Spoilern, gehe ich jetzt nur darauf ein, was mir ganz grundsätzlich daran gefallen hat. 😁) Obwohl die Autorin die Annäherung auf so wenigen Seiten schildert, habe ich sofort die tiefe Verbindung und die Liebe zwischen den beiden Charakteren gespürt – es zerschmettert mir das Herz, ihre Situation zu sehen. Ich weiß nicht, wie sie das gemacht hat, aber diese Romanze fühlt sich so echt und wichtig an.
Unterm Strich ist die Message dieses Buches noch viel wichtiger als alles andere. Es hat die 4,5 Sterne auf jeden Fall verdient! Absolute Leseempfehlung! ❤️
P.S.: Ich wünsche mir zwar unbedingt eine Fortsetzung, aber ich habe das Gefühl, dass dieses Buch als Standalone seine Wirkung am besten entfaltet und genau so richtig ist.
Schon von der ersten Seite an hat mich dieses Buch vollkommen gepackt.
Die düstere Atmosphäre des Dorfes und die Gerüchte über träumenden Frauen, deren „Magie“ und die sich um das Gnadenjahr ranken, haben mich sofort fasziniert. Besonders spannend fand ich, wie stark die Gemeinschaft und ihre strengen Regeln beschrieben sind.. einerseits bedrückend, andererseits unglaublich fesselnd.
Das Gnadenjahr selbst war für mich der spannendste Teil, die Härte, die Kämpfe, aber auch die kleinen Momente der Hoffnung. Ich konnte kaum aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Figuren diese Prüfung überstehen.
Für mich war das Buch eine Mischung aus Spannung, Gänsehaut und Nachdenken über Freiheit, Unterdrückung und Zusammenhalt. Es ist eine Geschichte, die einen noch lange begleitet.
Zwischenzeitlich war ich schon abgeneigt dieses Buch zu Ende zu lassen, wobei mich gerade der Anfang und das Ende vollends abgeholt haben. Gerade die letzten Seiten sind wunderschön und voller Botschaft. Eine sehr spannende Protagonistin
Ich war nicht darauf vorbereitet was mich da erwartet hat. Ich fand es fing vielversprechend an. Aber dann hat es echt nachgelassen. Die Naivität mit der die Protagonistin ihr Leben bestreitet hat irgendwann richtig genervt. Genauso wie der Hass der Frauen untereinander und dass sie dennoch immer noch keinerlei Groll gegen die Mädels gehegt hat. Zudem war das Ende leider auch nicht meins..
a dystopia that didn't let me go from the first page. The world Tierney lives in is ruled by men and women must obey them under strict rules. Otherwise they are punished or killed. Tierney is a great protagonist. She is resourceful, brave, rebellious and always has hope. The secondary characters are also very compelling, even if not all are likeable. The novel is fluidly written and creates a lot of tension. The tension that builds up between the lines shows the emerging madness of the girls. Some of the scenes described are very dark, cruel and bloody. What I particularly liked is the thematisation of the languages of flowers in this book. There is also a little romance in this book, even if it is not the main theme, it is crucial for the end of the book. The ending didn't let me go. I had to digest the story and this incredible ending.
Für ein Jugendbuch überraschend brutal, fängt dieses Buch sehr spannend und innovativ an. Zum Ende hin wurde ich etwas enttäuscht - die Mädchen sind untereinander Feindinnen und bleiben "die Bösen", die Rettung zeigt sich durch heterosexuelle romantische Beziehungen und Insta-Love, dabei hätte das ganze so viel kraftvoller und feministischer sein können.
Die "Magie" und die Welt von Garner County sind sehr spannend, und das Ende ist relativ offen - ich wäre nicht traurig, wenn die Autorin nochmal eine Fortsetzung schreiben würde.
Im entferntesten Sinne gibt mir dieses Buch übrigens "Die Tribute von Panem - der Tag bricht an" Vibes.
Richtig gutes Buch! Hat mich sehr nachdenklich gemacht. Kann ich jedem nur empfehlen. Es ist sehr spannend zu lesen und die Geschichte entwickelt sich immer weiter. Zwischenzeitlich sehr traurig und verstörend aber am Ende gibt es Hoffnung
First of I expected nothing from this book, but it was amazing. Thrilling, unexpected and impactful. There were a few rough time jumps, but that wasn’t to bad. You really felt with the fmc. The ending felt a little dramatic-fantasy-novel, that’s okay though. I had a great time reading this.
Dieses Buch stand jahrelang unbeachtet auf meinem TBR Regal und ich bereue jede einzelne Sekunde, in der ich es nicht einfach in die Hand genommen habe, um es endlich zu beginnen.
The Grace Year ist ein Buch wie kein anderes, was ich bisher gelesen habe: eine Geschichte vom Patriarchat, von Manipulation von Kindesbeinen an, von erlerntem Hass. Aber auch von stiller Revolution, von Schwesternschaft und Selbstfindung und dem geduldsamen Brechen von Konventionen. Von kleinen Fortschritten, die zu großen Veränderungen führen können.
Es hat mich absolut in seinen Bann gezogen. Die Wut der Hauptprotagonistin wurde meine Wut. Ihre Erleichterung die meine.
Ich kann es daher nur jedem herzlichst empfehlen. Wer die Möglichkeit hat, in es hinein zu blättern, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen.
Männer, die Frauen im Namen des Glaubens unterdrücken. Nicht neu, aber immer wieder tragisch. Das ganze Buch über schwankte ich zwischen Hoffen und Bangen, dass es irgendwie gut wird. Dass alles für alle Mädchen irgendwie gut werden kann und sie ihren Zusammenhalt entdecken und den Männern den Mittelfinger zeigen. Ich hoffte auf ein besseres Leben für die Frauen und Mädchen.
Änderungen brauchen mehr Zeit als ein Jahr und müssen hart erkämpft werden. Welche Änderungen die jungen Frauen erringen könnten, lasse ich offen. Sie leben in einem schrecklichen Patriarchat, was vermutlich nicht daran heranreicht was heute immer noch viel zu viele Frauen in der echten Welt erdulden müssen.
Krasse Geschichte, allerdings war mir das Ende zu unbestimmt. Irgendwie hätte ich mir da mehr gewünscht.
Bittere Geschichte mit mehr als einem Funken Realismus
Im Buch "das dunkle Schweigen der Mädchen" geht es um eine (evtl?) dystopische Welt, in der die Unterdrückung der Frauen ganz neue Züge angenommen haben. Frauen dürfen im Grunde gar nichts, außer Kinder bekommen. Dazu muss jede Frau vor ihrer Hochzeit ins Gnadenjahr gehen - ein Jahr in einem Lager, um dort ihre angebliche Magie zu verlieren. Doch was dort passiert, weiß niemand, der nicht dabei war. Über das Gnadenjahr darf man nämlich nicht sprechen.
Insgesamt also eine düstere Thematik, die mehr als einen Funken Realismus mit sich bringt. Die Unterdrückung der Frauen und Mädchen macht einen wütend und man würde ihnen am liebsten helfen, damit diese Ungerechtigkeit aufhört. Aber man selbst ist wie die Charaktere machtlos, da Versammlungen, Absprachen etc. natürlich verboten sind und die Männer mehr als Genug Angst schüren.
Die Geschichte dreht sich dabei hauptsächlich um das Gnadenjahr und das ganze System wird von den Mädchen immer mehr reflektiert. Dazu passieren dort natürlich einige spannende und beängstigende Sachen, was das Buch wirklich zu einem guten Page Turner macht. Gleichzeitig lässt sich auch der Schreibstil gut lesen und man kann so richtig mit der Protagnistin mitleiden oder auch mal mithoffen.
Leider bleibt das Buch aber was den Weltenaufbau betrifft, ein bisschen oberflächlich. Ja, man erfährt im Laufe des Buches einiges über die Gemeinde und auch hier werden einige Geheimnisse gelüftet, aber die große Frage, wie es zu dieser extremen Form des Patriachats gekommen ist, ob das Buch in unsrer Welt spielt oder in einer Fantasywelt und wie es außerhalb der Gemeinde aussieht, wird nicht beantwortet. Dazu bleibt das Ende mir auch ein bisschen zu wage, aber das ist mein persönlicher Geschmack. Irgendwie hätte ich mir einfach noch mehr gewünscht, was das System aufbricht.
Fazit:
Insgesamt ein wirklich gutes Buch, mit einer schrecklichen, aber auch spannenden Prämisse. Hätte das Buch ein etwas anderes Ende gehabt, wären es für mich 5 Sterne geworden, so war es aber nichts desto trotz lesenswert.
Ein unfassbar bewegendes und emotional aufregendes Buch, dass so wunderschön verfasst wurde und nich mehr als ein Mal zu Tränen gerührt hat.
Absolutes must read
Reiht sich mühelos in die Bemühungen von Jane Austen und Margaret Atwood ein...
Dieses Buch war ein wahre Überraschung und schmerzliche Erkenntnis für mich:
Der Wunsch nach Ordnung, Struktur und Sicherheit stand schon immer in der Diskrepanz zu dem menschlichen Bedürfnis nach Freiheit, Selbstbestimmung und Träumen .
Egal in welcher Zeit es spielt, passen die Herausforderungen und daraus entstehenden Problematiken auch auf die heutige Gesellschaft. Die auferlegten Erwartungen und Bestimmungsbestrebungen clashen mit den Wünschen und Freiheitskämpfen Einzelner bis hin zu einem ganzen "Geschlecht".
Es geht hier nicht nur um einen Befreiungsschlag der Frau, sondern um die Fragestellung, wieviel die Gesellschaft das Individuum für das Gemeinwohl einschränken darf und wann ein Befreiungsschlag für den Einzelnen oder eine ganze "Gruppe" notwendig wird.
Eine Frage, die wir bis heute nicht zufriedenstellend beantworten können.
Und daher provokant und überzeugend erneut aufgegriffen in diesem beeindruckenden Roman.
SuB Nr.68 💚
Adventskalendertür Nr.6 ...Nikolaus 😉🎅🤶
,,The Grace Year " oder auch
,,das dunkle Schweigen der Mädchen" geschrieben von Kim Liggett,es ist beides dasselbe Buch.🫠
Jaaaaa ich bin ehrlich ,ich dachte es wäre viel Spannungsgeladener ....😏🙂
Es hat ähnlichkeit mit der Serie "Maze Runner" und ,,Tribute von Panem".
Ich mag beide und deshalb hat mich dieses Werk so angesprochen.
Es ist schon ne Menge passiert in dieser Geschichte also nicht langweilig aber es wird auch etwas trocken erzählt ,so das es gar nicht so schlimm ist zu lesen ...wie eine Frau umgebracht wird...das Menschen einfach weg sind oder Gliedmaßen irgendwo am Baum hängen oder auch mit der Axt auf dich eingeschlagen wird ...Geister , Glaube und Macht ....eine andere Welt ...die es so hier bei uns zum Glück nicht oder nicht mehr gibt.
Es hat auch einige Züge von einer Sekte.
Es ist alles gegen Frauen ....aber es gibt auch Zusammenhalt und vor allem Auflehnung der Frauen ,um Sichtweisen zu ändern ,Wahrheiten ans Licht zu bringen.Rebellion.
Was mich allerdings sehr überrascht hat ,war Liebe und die Wilderer 😍💘
Ja damit hatte ich so gar nicht gerechnet und hat voll schön reingepasst.
Es war ein gutes Buch ...Es hat mich unterhalten ,ich wollte wissen wie das Ende ist.
Es war für mich leider kein Highlight aber es hat mir doch Freude bereitet ,ich bin aber auch nicht der grösste Fantasyfan.
Ja eine ganz tolle Geschichte für zwischendurch🫠
Leseempfehlung 💚
Ich muss sagen, erst stand ich dem Buch kritisch gegenüber, nicht zuletzt weil die Kapitel wirklich extrem lang sind (teilweise 2 Stunden). Ich wurde positiv überrascht, ja förmlich überrollt vor Begeisterung. Die Geschichte und die Protagonisten waren so gut aufgebaut, dass ich förmlich in die Welt gezogen wurde. Ich habe die Angst gespürt, die Wut, die Verzweiflung.
Wer Geschichten mag, die die Unterdrückung der Frauen beinhaltet und deren Kampf für Veränderungen wird hier wirklich glücklich werden.
Das Ende war gut, auch wenn ich mir es anders gewünscht hätte.
Give me one minute to explain.
This is Not the best book I’ve ever read.
Still, 5 Stars, just because everyone should read this.
It was a cruel story. I cried. That is normal I cry during 7 out 10 books. But in every other book I cry for simple reasons. Because a loved character died or because they deserve so much better and the story made me deeply emotional or just because I loved the book series with all of my heart and it is over and I feel empty.
Not here. The grace Year made me cry, yes. But for very different, very hard to explain reasons. I can only hope to put them into words, we‘ll see if I’ll succeed.
I didn’t cry in the worst moments, the saddest ones where I couldn’t believe this was happening and I was only wondering how this story could end in anything but a tragedy. Tierney was dazed in these moments, full of denial and confusion and love and determination and with her I was, even though I was seriously done with everything.
I didn’t cry in the best moments, the happiest ones, the small shimmers of hope that made the whole train wreck of violence bearable (not justified or less terrible. Bearable. Real)
It was on the last 15 pages when I thought all was done that the tears started flowing and they didn’t stop until I had read the acknowledgments and wept into my dad’s shoulder for another four minutes.
I cried for Tierney James and for every grace year girl to ever breathe. I cried for these pages that are filled with cruelty and love and something that makes them incredibly true.
This is what made it special. Because I shed tears of relief and gratitude and pain. And respect. For all of them. The women and girls in this story who I once loathed, those who died and those who lived. And at the same time for every woman who walks this earth with me.
Tierney (and with her the incredible author) gave me something very important, even though I can’t quite name it yet.
Phew. Okay Jesus I stopped crying literally 3minutes ago, meaning I finished the book less than a quarter hour ago. Then I proceeded to speed write this review. I don’t know I don’t think it’ll become any better if I try to make sense of the gibberish opinions up there. It’s late y’all my head hurts from crying. Have fun
Sie hat es nicht leicht, denn sie muss ins Gnadenjahr gehen - wie jedes Mädchen im Country.
Das Buch hat mich wegen des Themas wütend gemacht - was genau so vorgesehen ist. Ich habe mitgelitten und mitgefiebert.
Ich fand die Protagonistin mitreißend und die Entwicklung und Entwcheidungen, gerade beim Ende, nachvollziehbar.
Es gibt kein großes „PUFF es wird alles besser“. Aber es gibt einen Ausblick.
Kommt davon irgendwann ein zweiter Teil?
Ich hoffe es zumindest!
Mir hat das Buch mega gut gefallen. Ich habe es weggesuchtet.
Es ist ein Dystopischer Roman der leider viel zu echt klingt. Fast schon bissel wie Amisch Leute mit noch mehr Sektenfeeling
Ich finde solche Bücher so wichtig!
Und man kann so vieles trotzdem auf die heute Zeit Beziehen.
Erziehung und Gesellschaft beeinflusst einfach so viel. Man hinterfragt nichts. Rennt wie die Scharfe hinterher. Zum Glück, gibt es immer wieder die Rebell*innen die die Welt verändern.
Unbewusster reread, habe dieses Buch vor 4 Jahren als "The Grace Year" gelesen und genauso beeindruckt.
Ein handelt sich um einen dystopischen Fantasy-Thriller über Gesellschaft, Rebellion und Emanzipation, indem die dystopische Welt beklemmend echt angelegt und die subjektive Perspektive der Protagonistin fesselnd. Schockierend, erinnert sie an den Widerstand von Panem.
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Tierney ist eine ungewöhnliche junge Frau in einem absolut verachtenswerten System, indem Frauen als Ware auf dem Marktplatz feilgeboten werden, sobald sie in das heiratsfähige Alter kommen. Tierney, ein unbeugsamer Geist und doch ausgeliefert, markiert und gedemütigt.
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Natürlich gibt es auch eine romantische Komponente, die instinktiv entsteht und daher relativ wenig Raum einnimmt, letztendlich kaum relevant ist, aber einen Hoffnungsschimmer liefert.
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Dieser Einzelband, egal ob als "The Grace year" oder "Das dunkle Schweigen der Mädchen" betitelt, wird nachhallen! Ausdrucksstark, beklemmend und grausam, indem nichts vorhersehbar ist, was das Geschehen, selbst die ruhigen Szenen unsagbar spannend macht.
Allein die Thematik mit ihrer starken Umsetzung, die vorallem in der zweiten Hälfte mit vielen Plottwist und physischen Gefahren überraschend daher kommt, lässt die Story hervorstechen. Für must read für Dystopie Leser.
Eigentlich würde ich gerne jeden dazu überreden, dieses Buch zu lesen! Nicht nur weil es total gut geschrieben und spannend ist, sondern weil hinter den Worten von Kim Ligget so so viel mehr steckt! The Grace Year geht viel tiefer und hat eine so wichtige Botschaft! Irgendwie erinnert es mich ein wenig an eine jugendlichere Version von dem Report der Magd — düster, echt und laut! Ich habe von der ersten bis zur letzten Seite alles an diesem Buch geliebt und ich bin mir sicher, ihr werdet es auch!
Dieses Buch war so verdammt gut, dass ich traurig bin, dass es noch keine Fortsetzung gibt. Lange Zeit hat mich keine Dystopie mehr so abgeholt, wie diese hier. Ich muss den anderen Reviews recht geben, dass es an die Tribute von Panem erinnert (eher angelehnt, wirkt nicht abgekupfert) es hat definitiv die gleiche Qualität wie die Tribute von Panem und gehört damit für mich weit oben ins Ranking meiner liebsten dystopien. Lohnt sich definitiv zu lesen!
ABER: vorsichtig, wenn ihr etwas sensibler seid, was Gewalt/ blutige Wunden/ ziemlich genaue und grafische Beschreibungen dessen angeht. Ich bin wirklich nicht empfindlich, aber ordne es schon teilweise als relativ krass ein. Die Gewalt dominiert schon relativ die zweite Hälfte des Buches und kommt nicht nur einmal kurz vor.
Despite taking place in a world so different from ours, it mirrored ours in many ways including patriarchy, bullying, united struggles, propaganda and gullibility, but most importantly: human nature. Something about this book felt so very human but also empowering with its themes of feminism and unity.
Eine patriarchialische Welt im Umbruch, nicht so aufrührerisch wie "Die Tribute von Panem", aber mit deutlich mehr Wendungen und emotionalen Geschehnissen.
15.06.2024
"Wir alle spielen eine Rolle auf dieser Welt. Und welche auch immer für mich vorgesehen ist, ich bin fest entschlossen, sie zu spielen."
Ich muss zugeben, je älter ich werde umso mehr Schwierigkeiten habe ich mich in solchen Geschichten einzufinden (vergleichsweise "Tribute von Panem" oder "Die Bestimmung"), welche ich noch vor 10-20 Jahren dieses Mal eine - für Frauen- unschöne Welt. Man muss sich darauf einlassen können, um die Verhaltensweisen der Mädchen, die in ihr Gnadenjahr geschickt werden, zu verstehen.
Zwischendurch hatte ich kurz das Gefühl, das ich vielleicht doch schon zu alt für die Geschichte sein könnte, aber es hat sich gelohnt dran zu bleiben.
Es gibt eine Liebesgeschichte, aber alles in einem vernünftigen Rahmen innerhalb dieser Geschichte. Tatsächlich gefällt mir, dass der rebellische Teil der Geschichte in einem realistischen Maß bleibt.
Das Ende wirft vielleicht Fragen auf, ich fand genau das sehr gut.(ähnlich wie bei "Der Todesmarsch" von Stephen King)
Ich fand die Idee hinter der Geschichte wirklich gut. Gerade am Anfang ging es mir leider teilweise etwas zu schnell, stellenweise hätte ich mir genauere Beschreibungen oder mehr Einblicke in die vorherrschenden gesellschaftlich Strukturen und Gegebenheiten gewünscht. Dennoch war es für mich ein Buch, das ich gern und zügig durchgelesen habe und an das ich auch zwischendurch immer wieder gedacht habe.
Die Geschichte war sehr brutal, voller Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, sie war tragisch, traurig und gewaltsam, aber ebenso voll mit Liebe und Zuneigung.
Die Geschichte spielt in einer Welt, in der Frauen nichts wert sind und in einen Wald geschickt werden, um dort ihre "Magie", die sie gegenüber Männern anwenden, zu verlieren, um Ihnen danach zu gehorchen. Die Hauptprotagonistin glaubt nicht an diese Magie und strebt an, alle davon zu überzeugen, dass alles eine Lüge ist.
Dabei muss sie sich körperlicher und psychischer Gewalt aussetzen, sich anderen fügen und gegen andere kämpfen. Sie zeigt Ruhe, Willensstärke und das man trotz allen Hindernissen, die Liebe finden kann, auch wenn diese nicht immer glücklich ist.
Anfangen würde ich die Buchbewertung mit etwas allgemeinen. Das Buch hat meiner Meinung,eine ganze Weile gebraucht um in Fahrt zu kommen,auch wenn mich die letzten 100 Seiten dann schon gefesselt haben.
Was ich leider nicht so toll fand war die Beschreibung der Achtung Spoiler: der Tode in diesem Buch besonders bei einer bestimmten Person war es mir zu emotionslos obwohl ich da mehr erwartet hätte. Nichts desto trotz,hätte ich nach dem Ende gerne weitergelesen. Daher 3 Sterne für dieses Buch.
„Erst die Entscheidungen, die du fällst wenn keiner dir zuschaut, machen dich zu dem, der du bist.“
Das Buch ist jetzt schon eins meiner Jahres Highlights 2024.
Das Buch ist eine Dystopie einer zutiefst patriarchalen Gesellschaft. In einer Welt von Männern regiert, soll den jungen Mädchen ihre Magie in einem Gnadenjahr gebrochen werden. Denn was fürchten mächtige Männer? Frauen, die sich gegen ihre Unterdrückung auflehnen.
Tierney James hat schon als Kind gegen die starren Regeln der Gesellschaft aufbegehrt. Als sie nun mit 32 anderen Mädchen in ihr Gnadenjahr startet, ist sie voller Hoffnung, dass sie nicht nur das Gnadenjahr verändern, sondern auch ihr Schicksal selber in die Hand nehmen kann. Sie muss jedoch schnell feststellen, dass trotz Abwesenheit der Männer die patriarchalische Unterdrückung durch die anderen Mädchen nicht nur fortgeführt, sondern an Grausamkeit sogar noch überboten wird.
Die Geschichte hat ganz leichte Parallelen zu Tribute von Panem und ist mindestens so gut. Was macht Unterdrückung und Indoktrination über Generationen mit den Menschen, warum ist es so schwer einen anderen Weg einzuschlagen und wieso begehren die Frauen nicht gegen die zwar mächtigen aber zahlenmäßig unterlegenen Männer auf und unterstützen dieses Machtgefälle auch noch?
Was macht ein Jahr voller Hass und Gewalt mit einem, wie macht man weiter, wenn der Willen gebrochen wird? Wie heilt man solche Verletzungen? Wie lange braucht eine Veränderung?
Das Buch hat mich zutiefst berührt und die unaufdringliche Erzählweise, die viele Gewalttaten und Erlebnisse nur andeutet macht es nur umso besser.
Ein Ende für dystopische Bücher zu finden, ist oft nicht einfach. Soll es doch der Geschichte aber auch dem Leser gerecht werden. Dieser Autorin geling dies ganz fantastisch. Das Buch lässt einen zutiefst traurig über die Schicksale zurück aber lässt auch leise hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Ein bittersüßes aber stimmiges Ende für eine bittersüße und mächtige Geschichte.
Irgendwie von allem ein bisschen zu viel und von dem Entscheidenenden ein bisschen viel zu wenig 😅
Und wen meine Kurzmweinung jetzt verwirrt, der kann sich ungefähr ausmalen, wie mein Geisteszustand während des Lesens war.
Das Buch hat eine starke Grundidee: Female Empowerment.
Leider hat es auch sehr viele nicht so gute Ideen, die die großartige Grundidee immer wieder mal in den Schatten stellen.
Ich mochte jedoch auch sehr, wie die Geschichte unserer Gesellschaft den Spiegel vorhält, indem es aufzeigt wie leicht "Meinungsmache" möglich ist. Leider waren manche Handlungsstränge in meinen Augen jedoch so abstrus und nicht nachvollziehbar, dass es das Gesamtkonzept für mich zerstört hat.
Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht. Dadurch, dass die Charaktere ein Haufen junger Mädchen sind, als auch wegen des Schreibstils, würde ich das Buch eher als Jugendbuch einordnen. Das, was die Protagonistin im Buch erlebt, erinnert an Handmaid’s Tale, ist im Grunde genauso grausam, aber es wird nicht so explizit und unmittelbar beschrieben, weshalb es mich nicht so bewegt hat wie Handmaid’s Tale. Nichts desto trotz fand ich das Buch von Anfang bis Ende unfassbar spannend, denn der Plot ist sehr gut strukturiert. Ich habe die 400 Seiten an einem Tag ausgelesen, weil ich einfach immer weiterlesen wollte – und genau das macht für mich ein gutes Buch aus.