Nachdem ich Das Mädchen und der Winterkönig verschlungen hatte, konnte ich kaum abwarten Die Hexe und der Winterzauber in die Hände zu bekommen. Aufgrund der doch vorhandenen Komplexität der Geschichte hatte ich jedoch ein paar Schwierigkeiten mich wieder in die Welt von Wasja einzufinden. Vor allem die politischen Aspekte bezüglich der Konflikte mit den Tataren waren etwas verwirrend und haben mich auch leider am wenigsten in der Gesamthandlung interessiert. Hinzu kamen die doch ähnlich klingenden Namen der einzelnen Charaktere welche mich öfters durcheinander haben und auch die Bezeichnungen für die Zauberwesen. Zwar gibt es ein Glossar, Anmerkungen der Autorin und einen Stammbaum, was ich auch wirklich gut (und hier nötig) finde, aber es war doch etwas mühselig anfangs wieder so oft hin und her zu blättern. Nachdem ich ein paar Kapitel gelesen hatte, die Handlung sich wieder vertraut anfühlte und sich die Geschichte wieder mehr der Magischen Welt und Wasja zuwandte -weg von dem aufkommenden Krieg in Moskau/Russland- , konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Wasja auf ihrer Reise durch das Reich Mitternacht zu begleiten, wie sie ihre Magischen Fähigkeiten weiter aufbaut , zu den verschiedensten Personen und Zauberwesen engere Kontakte aufbaut und die Verluste als auch die Siege während der Handlung mit ihr zu durchleben war super spannend. Auch diese doch nicht ganz greifbare Verbindung die sie mit Morosko hat wurde immer weiter vertieft, auf eine Weise wie ich es nicht gedacht hätte. Weder kitschig noch sehr romantisch, kein klassisches Liebespaar, aber irgendwie tiefgehend. Das hat für mich wirklich hervorragend zur Gesamthandlung gepasst und sich super eingefügt. Ich fand es toll wie im Verlauf der Handlung und auch am Ende der Geschichte so viele verschiedene Charaktere wirklich mitgewirkt haben und sich davon einige mehr eingebracht haben als ich es erwartet hätte – es gab doch viele Wendungen und Charakterentwicklungen die mich beindruckt haben. Vor allem Wasja, Maria und auch Medwed haben mich in diesem letzten Band sehr positiv überrascht. Ich denke dieses Buch war mir das liebste in der Winternacht Trilogie – hier gab es die meisten Wendungen, Charakterentwicklungen, tiefgehende Verbindungen und mehr „Action“. Auch das Ende der Geschichte war nach allem eine Überraschung für mich, das hätte ich so nie kommen sehen. Sehr gut gelungen und für mich zufriedenstellend.
So gut.
Der beste Teil der Trilogie. Ende so gut. Ich war anfangs von einigen Namen verwirrt, aber ich glaube es lag auch daran, dass ich den zweiten Teil auf Deutsch gelesen hab und dass das auch schon ein bisschen her ist.

𝐖𝐈𝐍𝐓𝐄𝐑𝐍𝐈𝐆𝐇𝐓 𝐓𝐑𝐈𝐋𝐎𝐆𝐘 ❄️ (Gesamt-Rezi)
— Wenn ihr Märchen, Kultur und Historisches liebt, dann sind dies genau die Bücher für euch. Das Setting ist Russland im 14ten Jahrhundert, und dies ist fundamental für die Handlung. Darauf basieren der Glaube, die Werte und allgemeinen die Persönlichkeit der Charaktere. Die Handlung thematisiert auch den Konflikt zwischen Kirche und Folklore, was zu einem größeren Handlungspunkt im Laufe der Trilogie wird. Ich würde aufgrund dessen insgesamt - trotz der wunderschönen, mystischen Atmosphäre und der jungen Protagonistin - die Bücher als ziemlich "Dark" und "erwachsen" beschreiben. 🕯 ⠀ — Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet, haben Sinn und Zweck. Von Vasya wird erwartet was von jedem Mädchen in dieser Zeit erwartet wird: anständig sein, jung heiraten, Kinder kriegen, das Haus hütten. Doch Vasya sieht Wesen die andere nicht sehen - und stürzt sich stattdessen in eine Welt voller Magie. Was für sie, als junge Frau, schwere Konsequenzen hat. ⠀ — Was mir in diesen Büchern aufgefallen ist, dass ein hoher Wert auf Familie gelegt wird. Die Beziehung von Vasya und ihrem Vater, der Stiefmutter und vorallem ihren Geschwistern ist ein Hauptbestandteil der Story. Und mit aufgefallen mein ich positiv aufgefallen. Es war wirklich schön mal Bücher zu lesen die den Fokus so auf Familienzusammenhalt gelegt haben.🌲 ⠀ — Die Mythologie war mir komplett neu und hat mich dementsprechend begeistert. Die Wesen sind liebevoll beschrieben und gut in die Handlung eingebaut. Last but not least, erwartet euch eine schmerzhaft magische Lovestory. 🌨 ⠀ — Wie ihr seht, kann ich nur schwärmen von dieser Trilogie. Ich möchte aber hinzufügen, dass es auch ein Fall von sehr slowem slowburn ist haha. Solltet ihr Band Eins lesen und nicht mögen - dann ist der Rest auch nichts für euch. Sollte der Einstieg euch ansprechen, dann let's go, lasst diese Trilogie nicht unter das Radar fallen. Für optimale Vibes aber am besten in dem Wintermonaten lesen! 𝐁𝐄𝐖𝐄𝐑𝐓𝐔𝐍𝐆: 4,5 / 5 ✨️
Das letzte Buch der Reihe hat mir wieder besser gefallen als Band zwei. Es ist unfassbar viel passiert, wodurch es super spannend war, gleichzeitig war irgendwie Raum für ruhige, intime Momente, die Balance hat mir gut gefallen. Besonders gut fand ich, dass Vasyas Verbindung zur Natur und den Chyerti wieder eine größere Rolle gespielt hat und sie mit vielen von ihnen zusammengearbeitet hat, das hatte mir in Band zwei etwas gefehlt. Die Sprache war wieder gewohnt schön, eindringlich und bildhaft, sodass ich die Szenen richtig vor mir sehen konnte. Ich fand auch gut, dass manche Momente eher vage gehalten wurden, das hat Raum für eigene Vorstellungen und für andere Szenen gelassen. Obwohl so viel passiert ist, hatte ich nicht wirklich das Gefühl, dass die Handlung hektisch oder überstürzt war, allerdings war es was manche Aspekte angeht ein ganz schönes hin und her, das ging mir dann doch manchmal etwas schnell. In diesem Band konnte ich auch zum ersten Mal die Beziehung richtig nachfühlen und fand besonders schön, wie wenige romantisiert das Ganze war, wie realistisch und empathisch es vielmehr gestaltet war. Insgesamt auf jeden Fall eine große Leseempfehlung für die ganze Serie, wirklich eine wunderbare Geschichte über Russland, den Spagat zwischen christlichem und heidnischem Glauben, die Rolle von Frauen und die Liebe zur Natur und ihren Bewohnern.
Mir fällt es wirklich schwer dieses Buch zu bewerten. Der erste Band war ein absolutes Jahreshighlight gewesen und der zweite dann ein typischer Mittelband, der gefühlt nur den finalen Band einleiten sollte. Der dritte Band hatte zu meiner Freude nun auch wirklich stark begonnen. Und obwohl ich den Vorgänger jetzt schon vor einer ganzen Weile gelesen habe und plottechnisch eigentlich alles verdrängt hatte, ist mir der Einstieg in dieses Buch doch erstaunlich leicht gefallen. Ich mochte die Atmosphäre direkt von Anfang an und es hatte mich auch sehr gefreut, dass die Wesen aus den Volksmärchen (die Tschyerti) in diesem Buch wieder eine größere Rolle eingenommen haben. Vor allem den Väterchen Pilz fand ich zuckersüß. Auch wenn ich an dem Buch aufgrund von Prüfungsstress, Arbeit und meiner Leseflaute ewig gelesen habe, hab ich dennoch die ersten 75% sehr genossen. Es waren definitiv sichere 4⭐ gewesen. Ich finde (ohne jetzt zu spoilern, was hier passierte) hätte man das Buch an dieser Stelle auch gut beenden können. Schade, dass die Autorin dies nicht getan hatte! Denn leider empfand ich die letzten 25% dann wirklich anstrengend. Dieser Konflikt war absolut nicht meins. In meinen Augen leider echt langweilig und langatmig und selbst wenn die Autorin dies historisch gesehen unbedingt hätte einbauen wollen, dann hätte man das wie ich finde, auch ganz kurz als Epilog machen können. Diesem Konflikt ¼ des Buches zu widmen, war mir einfach vieeeeeel zu viel. Es hat mich null interessiert, die Spannung war komplett raus, weshalb diese 25% auch einiges an der Gesamtbewertung ausmachten. Trotzdem würde ich eine Empfehlung für diese Trilogie aussprechen. Die Atmosphäre, der Plot etc. waren wirklich einzigartig und alleine deswegen lohnt es sich. Vor allem zur kalten Jahreszeit wirklich zu empfehlen! Den ersten Band (5⭐-Highlight für mich) könnte man theoretisch auch als abgeschlossen werten. Sollte Katherine Arden in Zukunft weitere Werke publizieren, werde ich definitiv auch mal reinschauen
The Winternight trilogy is among my top 5 fantasy series of all time and these books are perfect for winter. I love the setting, the magic, the characters, and, most importantly, the main character Vasya. She's one of the best female leads and probably my favorite witch ranking just behind Hermione Granger. Morozko the frost demon is the perfect love interest and the slow-burn in the series is just "chef's kiss". If you haven't read them, or didn't like the first installment The bear and the nightingale, I urge you to give it another shot. The second book really gets the plot moving, with some new conflict and drama and this last book in the series is a wonderful finale.
Eine wundervolle Geschichte! Buch 1 bis 3 ein absolutes Lesevergnügen
Lovely book, too bad this was the end of the Winternight Trology.
Ich habe mich in den ersten Band verliebt und hätte danach vielleicht einfach nicht mehr weiter lesen sollen. Die Geschichte ist nach wie vor toll und wird im dritten Band noch besser, das Tempo steigt an und Vasya ist nach wie vor eine unglaublich authentische und starke Protagonistin. In diesem Fall ist die Stärke nicht aufgesetzt oder gewollt, sondern einfach passend. Das schaffen die wenigsten Autoren im YA-Genre. Leider war für mich jedoch schon beim zweiten Band die Puste aus. Ich mochte den märchenhaften Stil des ersten Bandes und habe für diesen dritten ungewöhnlich lange gebraucht. Nicht weil die Geschichte schlecht oder langweilig gewesen wäre. Mich hat es einfach nicht mehr weiter interessiert und das obwohl ich ein großer Fan der russischen Kultur, Folklore und Land bin. Die Reihe hebt sich jedoch zweifellos vom ganzen Einheitsbrei weiblicher Protagonistinnen im Fantasy-YA-Genre ab.
This was incredibly well written and atmospheric. A great conclusion to a wonderful series. Vasya has to be one of my favorite heroines, full of power and flaws, strong-willed and sensible, but reckless as well. Accompanying her on her journey is full of joy and heartache and it made me sad to part with her when I finished the last page.










