14. Sept.
Rating:3

Ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut, weil ich bereits "Die Dämonenkriege" Dilogie des gleichnamigen Autoren sehr gerne gelesen habe, leider kam "Amy und der Zauber des schwarzen Sterns" nicht ganz an die Dilogie heran. Zunächst hat mir der Schreibstil wieder sehr gut gefallen. dieser ist angenehm und leicht. In Kombination mit den relativ kurzen Kapiteln, sind die Seiten nur so verflogen. Amy und Finn sind mir sehr sympathisch, obwohl sie teils ein wenig naiv, dickköpfig und unüberlegt handeln, aber das würde ich auf ihr junges Alter schieben. Auch ihre Gegenspieler wirkten übermächtig und gefährlich, sodass ich gemeinsam mit der leicht düsteren und bedrohlichen Atmosphäre sowie des konträren Settings ein ungutes und drückendes Gefühl hatte. Ich habe zwei primäre Kritikpunkte, die mir unter den Nägeln brennen. Zum Ersten möchte ich den allwissenden Erzähler am Anfang ansprechen, der insbesondere in den ersten Kapiteln Situationen andeutet oder sogar vorweg nimmt. Dadurch wird die Spannung noch mehr herausgenommen und das ist nicht unbedingt erwünscht. Ein bisschen mehr habe ich bei der Umsetzung zu kritisieren. Obgleich mir die Idee gut gefällt, finde ich, dass man deutlich die relativ kurze Länge der Geschichte merkt. Brenzlige Situationen werden sehr schnell gelöst, Szenen werden zu kurz beschrieben ohne richtig in die Tiefe zu gehen. Ein paar mehr Beschreibungen hätten dem Ganzen noch mehr Plastizität verliehen. Besonders das Ende wird binnen eines Kapitels abgehandelt. Ich hätte mir noch mehr Magie, Duelle, Kämpfe, etc. gewünscht. Insgesamt gefällt mir die Geschichte gut, aber die Umsetzung wirkte leider nicht zu 100% rund.

Amy und der Zauber des Schwarzen Sterns: Eine magische Geschichte
Amy und der Zauber des Schwarzen Sterns: Eine magische Geschichteby Michael HamanntIndependently published