
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und wurde nicht enttäuscht. Mir hat das Cover sehr gefallen und der Klappentext versprach einiges. Das asiatische Setting und die queere Liebesgeschichte haben mich sehr angesprochen. Ich bin am Anfang erst mühsam in die Geschichte gekommen, aber ab der Zeit im Palast, wo Xian und Zhen sich im Stall trafen, flog ich nur so durch die Seiten. Besonders gut gefiel mir die Tee-Szene und die Szenen im Tempel. Zehn war mir von Anfang an sympathisch, auch Qing habe ich gleich ins Herz geschlossen. Ich mochte seine sanfte Art und ihr quirliges Wesen. Wie sie zueinander waren, war einfach herzerwärmend. Xian war mir auf seine Art auch sympathisch. Ich habe mit ihm mitgefühlt wegen seiner Mutter und wegen dem Verlust der Perle. Ich fand es toll, dass er sich von Nichts und niemandem hat unterkriegen lassen. Die Entwicklung zwischen Xian und Zhen hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es toll, dass sie gleich diese Verbindung gespürt haben. Dass Xian ganz behutsam an Zhen trat, ihm Zeit ließ und ihm einige Sachen, die er nicht kannte, mit Geduld zeigte. Man hat richtig gespürt, dass ihre Zuneigung zueinander gewachsen ist. Einige Sachen waren vorhersehbar, aber bei anderen Sachen war ich überrascht. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Spannung, Tiefe und etwas mehr Schmerz gewünscht. Es ist eine wunderschöne, emotionale und sehr charmante Geschichte mit Spannung, Liebe, Pflichtgefühl, Vertrauen, Opferbereitschaft, Vergebung und Verrat. Sie zeigt, wie tief Gefühle nach so kurzer Zeit sein können und was man zu opfern bereit ist für den Menschen, den man liebt. Das Ende fand ich sehr schön, nur hätte ich mir noch eine Szene gewünscht, wo Zhen endlich die Mutter von Xian kennenlernt. Ich hätte gerne mehr von den beiden gelesen.















