Jo, da fällst du zufällig zu deinem Urlaubsbeginn beim Stadtbummel in einer fremden Stadt in eine kleine Buchhandlung und entdeckst dieses Buch. Klappentext sagt dir zu und du denkst "Ey, cool, ein Buch über das Nichts. Wird bestimmt eine coole Urlaubslektüre!"
Joar, dachte ich - bis ich zu lesen begonnen habe. Da stellte ich nämlich schnell fest: "Okay, war wohl nichts mit leichter Lesekost für den Urlaub" 🤷♀️ Wer jetzt allerdings denkt, das Buch wäre erstmal zur Seite gelegt worden, der irrt. Denn ... Sprache und Inhalt haben so einen Sog entwickelt - ich konnte nicht aufhören zu lesen! Und ich dachte immer wieder: "WOW! Was für eine Leistung des Übersetzers (Nikolaus Stingl)!" Als Leser kann man zwischen den Abschnitten kaum Luft holen, denn fast jeder Satz und Abschnitt fordert die Gehirnwindungen extrem. Mich hat es begeistert, auch wenn es sehr fordernd war. Wer Bücher mag, die einen fordern, auch mal ins Philosophische abgleitet, dazu noch Sprache und Witz mag, ist bei diesem Buch genau richtig. Ich kann aber auch jeden verstehen, der sich denkt "Was soll das??" Hätte mir genauso gehen können, wenn mich das Buch nicht in einer entspannten Lebenslage gefunden hätte. Von mir daher 5 Sterne - ein, zwei oder drei Sterne kann ich aber ebenso nachvollziehen.

























