Es ist in Ordnung, jedoch mit zu wenig Tiefe
Die Geschichte selbst klingt vielversprechend. Hades' und Perspehones Liebe/Beziehung in die neue Welt zu bringen ist verlockend und hat viel Potenzial. Das Worldbuilding ist okay würde ich sagen. Sowas entwickelt sich ja meistens im Verlauf der Serie und vertieft sich. Für das erste Buch ist es ein guter Anfang. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es ausgeweitet wird. Insbesondere die Gottheiten als Promis und ihre Erscheinungsbilder. Was mir jedoch extrem gefehlt hat, ist die Tiefe in der Story selbst. Ich weiß nicht, ob mir die Emotionen oder Gedanken zu wenig beschrieben wurden. Eventuell hätte ich eine Ich Perspektive für Persephone besser gefunden, weil es ja bis zum Ende keinen Rollenwechsel gibt. Meistens waren es Sätze wie: antwortete sie. ... sah sie an. Wo sind die Beschreibungen? Adjektive? Adverben? Außerdem ist dieses Buch ein perfektes Beispiel für erzwungenen Spice. Sie streiten, dann gibt es eine Seite spice und dann streiten sie weiter und dies hat sich oft wiederholt. Wo ist das yearning? Wo der Aufbau? Wo die Leidenschaft? Es war wirklich nicht überzeugend, sondern eher ablenkend. Ich frage mich, ob sich ihr Schreibstil ändern wird mir der Erfahrung und werde auch das zweite Buch lesen - oder zumindest anfangen.





























































