3.3 Sterne Hat gegen Ende ziemlich nachgelassen
Ich freute mich sehr auf diesen vierten Band der Ivy Years Reihe. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann ohne Vorwissen gelesen werden. Sarina Bowen hat Leidenschaft, die sie auf mich als Leser in ihren Büchern überträgt. Ich mag ihren Schreibstil sehr, leicht und flüssig und dabei mit viel Gefühl. Sie weiß schreckliche Dinge (in diesem Fall Mobbing) mit den guten Seiten im Leben zu kombinieren und bringt dieses unglaublich authentisch rüber. Es macht immer wieder Spaß zu lesen. Das Buch umfasst 15 Kapitel und ist abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Refe und Bella geschrieben. Bella kenne ich schon von den vorherigen Bänden, ein aufgewecktes Mädchen, die sich mit fast jedem Versteht und Teammanagerin beim Eishockey ist. Da hat sie ihre Jungs im Griff - auch sonst mag sie es lieber sehr locker mit Jungs und wechselt öfters mal die Betten. Rafe hingegen ist der ordentliche Fußballspieler der schon lange mit seiner Freundin zusammen ist, die sie endlich den nächsten Stritt wagen wollen... Ich mag seine spanischen Ausrufe, wenn er Wütend oder glücklich ist. Und ja, man kann ihn auch schone Wörterbuch verstehen. Aber das macht ihn noch sympatischer. Die Dialoge habe ich wieder sehr genossen. Sie sind amüsant und passend zwischen Studenten. Bei Rafe und Bella spürt man beim lesen eine deutliche Anziehungskraft, wobei mir von Beginn an klar war, wie das Buch endet, habe ich den Weg dorthin sehr genossen. Ernste Themen wie Mobbing und Vertrauen hat die Autorin hier gut eingebracht. Ein wieder rundum gelungener Band.

