
Märchenhaft, romantisch, aber ohne jede Tiefe.
My fairly Dangerous Godmother ist Band 3 der Reihe, die ich nun auch komplett gelesen haben. Wie schon in den anderen Bänden, startet das Buch mit Crissy, einer guten Fee, die leider die Wünsche ihrer Schützlinge immer etwas anders intepretiert und es so immer zu sehr schrägen Situationen kommt. In diesem Band schickt Crissy Sadie, die sich eine tolle Stimme und die Liebe ihres Sänger-Idols wünscht, erst mit diesem ins Märchen "die kleine Meerjungfrau" und später dann ins Märchen "die zertanzten Schuhe". Gerade das zweite Setting hat mir sehr gut gefallen und natürlich kommt im ganzen Buch auch eine sehr märchenhafte Stimmung auf. Es gibt sehr viele (gewollte) Klischees, die jedoch durch die modernen Figuren, die mit Sadie im Märchen landen, ein wenig aufgebrochen werden. Gerade durch diese kommt auch eine große Prise Humor mit ins Buch. Trotzdem muss ich sagen, dass mir die anderen Bücher besser gefallen haben. Vielleicht bin ich aus der Reihe auch raus gewachsen, da ich kein Teenie mehr bin, aber die Geschichte war so vorhersehbar und hatte einfach keinerlei Tiefe. Selbst die süße Liebesbeziehung war wirklich sehr oberflächlich. Auch das Ende war sehr unbefriedigend, da es teilweise offen war, aber auch, weil es mir nicht spannend genug war. Da ich das Buch auf englisch gelesen haben, ist der Schreibstil recht schwer für mich zu beurteilen. Ich konnte das Buch aber sehr gut lesen, da es eher locker geschrieben war. Fazit: Das Buch ist wirklich eine nette Geschichte für zwischendurch. Märchenhaft, lustig und auch ein bisschen romantisch. Aber irgendwie bleibt das Buch so oberflächlich und ohne Spannung, dass es einfach nur okay war. Kann man lesen, man verpasst aber auch nichts, wenn man es nicht liest.
