Ehrlich, direkt und überraschend nah, ein Roman über Liebe, die nicht einfach ist.
In The Modern Break-Up erzählt Daniel Chidiac von Dating, Trennungen und den komplizierten Wegen zur eigenen Wahrheit.
Ausgehend von einer einzigen Nacht entfaltet sich eine Geschichte, die mehr Gespräch als Handlung ist und genau darin ihre Stärke findet. Zwischen Amelia und Nick entsteht eine Nähe, die weniger von Romantik als von Ehrlichkeit lebt. Es geht um Muster, Erwartungen und die Frage, warum wir oft genau das wollen, was uns nicht guttut.
Der Ton ist direkt, manchmal schonungslos, aber immer zugänglich. Der Roman wirkt wie ein Spiegel, nicht immer angenehm, aber aufschlussreich.
Ein Buch über moderne Liebe, Selbstfindung und die leise Erkenntnis, dass man manchmal zuerst sich selbst verstehen muss, bevor man jemand anderen lieben kann.
Ich habe The Modern Break Up begonnen zu lesen, weil es mir von einem Freund empfohlen wurde. Es hätte ihm in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet und durch schwierige Zeiten (Trennung) geholfen.
Und das ist es meiner Ansicht nach auch: Ein Selbsthilfe-Buch, das einem hilft, wenn man Probleme im Liebesleben hat, egal ob mit einer Trennung oder verzweifeltem Dating. Für glückliche Menschen bietet dieses Buch keine Bereicherung.
Ich beginne mal damit, was wir gefallen hat: Das Buch hat gute Ansichten zum Thema Partnerwahl, Dating usw., das kann ich nicht abstreiten. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass dieses Buch jemanden durch schwere Zeiten helfen kann, sei es durch das Spenden von Trost oder das Aufzeigen neuer Denkansätze.
Wenn man aber bereits ein Mensch ist, der sein Verhalten und das von anderen reflektieren und interpretieren kann, bietet das Buch leider kaum neue Erkenntnisse und kann einen stellenweise sogar runterziehen, wenn es modernes Dating verteufelt und unsere Generation als egoistisch und emotional kalt beschreibt.
Das Buches ist meiner Meinung nach für die Tonne. Es gibt keine richtige Handlung, die Charaktere sind profillos und auch der Schreibstil ist schmucklos und langweilig. Es fühlte sich für mich an, als hätte Daniel Chidiac vorm Schreiben des Buches 10 Seiten voll von schlauen Zitaten ausgedacht und anschließend krampfhaft versucht, diese in eine Geschichte zu quetschen.
Um etwas genauer ins Detail zu gehen: Die Dialoge zwischen den Charakteren sind zumeist eigentlich Monologe, in denen ein Glückskeks-Spruch hinter dem anderen gereiht wird. Jeder hat in diesem Buch die Weisheit mit Löffeln gegessen, denn es ist meistens überhaupt nicht nachvollziehbar, wie sie zu ihren Erkenntnissen gekommen sind. Ich hätte es viel besser gefunden, hätte der Autor sich mehr Zeit genommen, um eine lange Story oder mehrere Kurzgeschichten zu schreiben, in der der Leser mit der handelnden Person zusammen (!) die Weisheiten entdeckt hätte und sie nicht einfach nur von einer leblosen Hülle vorgebetet bekommt.
Und um dem Sahnehäubchen des schwachen Storywritings die Kirsche aufzusetzen, kommen noch Rechtschreib- und Satzzeichenfehler dazu.
Dieses Buch hat nicht viel zu bieten, außer ein paar schlaue Zitate, die man in seine Instagram Caption schreiben kann.
Zitat: „Manchmal ist das Ende einer Beziehung weniger ein Knall als ein langsames Verstummen.“
Es ist sehr monoton geschrieben. Wenn mich jemand fragen würde, ob ich dieses Buch empfehlen würde, würde ich vermutlich Nein sagen..
Nichts, desto trotz konnte ich mich in einigen Situationen wieder finden .
Das Buch ist ein Ratgeber verpackt in einem Roman. Es passiert nicht wirklich viel in dem Buch, letztlich ist es eine Aneinanderreihung von Monologen, wobei die Charaktere mit der Zeit „dazulernen“.
Ich habe mich teilweise leider sehr gelangweilt.
Empfehlung für alle, die gerade eine Trennung durchmachen!
Ein schöner Roman, sehr kurzweilig und tatsächlich auch nicht allzu lang.
Ich lese selten auf Englisch, aber das war wirklich sehr gut verständlich und relativ einfach von der Sprache her.
War aber genau das, was ich nach einer frischen Trennung gebraucht habe! Viele schlaue Sätze, die ich mir abfotografiert habe und definitiv in der nächsten Zeit immer mal durchlesen werde.
Absolute Empfehlung!
Lowkey unnötig, gar keine Spannungskurve in der story und nichts was jemand mit dem kleinsten funken an self worth nicht schon weiß:) Aber sehr einfach und schnell zu lesen!
Leider gar nicht meins habe von dem Klappentext etwas ganz anderes erwartet und war beim lesen oft auch sehr verwundert und gelangweilt. Trotzdem waren manche Stellen ganz gut und man konnte sich in beide Rollen in die Situation hinein versetzen und sie nachvollziehen
„The Modern Break-Up: Warum Liebe f*cking kompliziert ist“ von Daniel Chidiac ist am 15. Juni 2020 im Ullstein Verlag erschienen.
Ich habe mir von diesem Buch erhofft eine Mischung aus Ratgeber und Roman zu finden. Vor allem der Klappentext, indem mit einem tiefgründigen Gespräch zweier Protagonisten „geworben“ wird, hat mich motiviert dieses Buch zu lesen.
Leider musste ich schnell feststellen, dass mir dieses Buch alles andere lieferte, als das was ich erwartete. Man fand viele Kapitel vor, in denen aus der Vergangenheit darüber berichtet wird, wie Amelia ihre letzte Trennung verkraftet (oder eben nicht verkraftet) hat. Das eigentlich angepriesene Gespräch aus dem Klappentext, nahm lediglich ein einziges Kapitel ein.
Den Schreibstil fand ich für einen Roman zu emotionslos und kalt, für einen Ratgeber aber bereits zu ausschweifend. Irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes. Das einzige Kapitel, aus dem ich etwas mitnehmen konnte, war das Kapitel aus der Sicht von Amelias Mutter, die zufällig Psychologin war. Alleine diese Tatsache, fand ich aber schon reichlich an den Haaren herbeigezogen.
Ich mag nicht abstreiten, dass mir das Buch nicht wirklich zusagte, da ich mich glücklicherweise in der privilegierten Situation befand, nie solche Dating Situationen mitmachen zu müssen. Dennoch hat mich dieses Buch eher gelangweilt, als unterhalten.
Alles in allem, kann ich dieses Buch leider nur mit 2 Sternen bewerten. Am Anfang fand ich es schade, dass das Buch nur 200 Seiten hatte, am Ende war ich froh, dass ich nach 200 Seiten endlich durch war.
Ich mag das Buch wirklich gerne und würde es auch definitiv weiterempfehlen.
Es ist sehr einfach geschrieben und leicht zu lesen.
Für mich gibt es zwar diese Hauptgeschichte, jedoch ist diese eingebettet wie in einem Ratgeber, ich hatte oft Aha-Momente.
Guter Plot & auch alles andere, aber leider hab ich schon zu viele dieser Bücher gelesen; weswegen ich mich durchkämpfen musste. Zudem hab ich es fast 2 Jahre später ausgelesen, da ich es Sommer 2021 schon mal angefangen hatte.
Bewertet mit 2 Sternen
zum Buch:
Amalie hat sich von ihrem Freund getrennt und um auf andere Gedanken zu kommen, reist sie mit ihrer Freundin Zara nach New York. Dort lernt sie in einer Bar Nick kennen. Nach einem missglückten Versuch in seinem Bett zu landen werden sie Freunde, oder so ...
Meine Meinung:
Was war das?
Als ich die Leseprobe las und die auch so guten Bewertungen (Notiz an mich, nicht auf andere hören...) wollte ich das Buch auch gerne lesen und freute mich sehr über das Leseexemplar.
Nun, was soll ich sagen. Als ich über die Stelle, bis wohin ich die Leseprobe las, hinweg kam, fand ich es überhaupt nicht mehr schön. Ich frage mich tatsächlich, was das ist. Ist es ein Buch? Ist es ein Ratgeber? Oder hat hier einfach jemand seiner Gedanken aufgeschrieben, gespickt kt irgendwelche One-Night-Stands?
Der Schreibstil war schrecklich, es kam überhaupt kein Erzählgefühl, es war eine nüchterne aufzählen irgendwelcher Erinnerungen. Rückblicke von Freunden und Familie. Nicht Fisch, nicht Fleisch.
Es war einfach nur langweilig und nichtssagend.
Es ist ein Ratgeber verpackt in einen Roman und letztendlich eine Aneinanderreihung von Monologen. Am besten hält man sich an die Zitate die in den Social Media Kanälen veröffentlicht wurden.
Die Geschichte des Buches hat mir sehr gut gefallen. Sie ist wie aus dem Leben gegriffen.
Als Leser konnte man sich gut in die Geschichte hineinfühlen, denn jeder hat schon mal eine Trennung erfahren und sich gefragt, was passiert ist. Die verschiedenen Beschreibungen von Dingen, die in einer Beziehungen falsch laufen können, oder von Trennungsgründen sind gut geschrieben, so dass man sie nachvollziehen kann und manchmal sogar denkt: "das habe ich auch schon gemacht".
Das Buch ist, wie ich finde, ein versteckter Ratgeber oder Selbsthilfebuch zu dem Thema Liebe, Beziehungen und Dating. Es wird schonungslos erzählt, was alles schief gehen kann. Aber auch was eine gute Beziehung ausmacht.
Wie schon zu Anfang gesagt hat mir das Buch gefallen, auch wenn ich es nicht unbedingt hundertprozentig als Roman bezeichnen würde. Es geht eher in Richtung Ratgeber verpackt in eine Geschichte.
Schreibstil:
Der Schreibstil ist locker und leicht, wodurch man schnell durch die Seiten flattert. Alle Kapitel sind in der Ich-Perspektive formuliert, allerdings aus der Sicht verschiedener Charaktere.
Fazit:
Tatsächlich muss ich sagen, dass ich nicht wirklich finde, dass es ein Roman ist. Der Grund für diese Meinung ist, dass es keine wirkliche Storyline gibt. Amelia hat sich getrennt, und spricht mit den verschiedensten Menschen ihres Umkreises darüber. Dann fährt sie zur Ablenkung mit ihrer Freundin nach New York und lernt dort Nick kennen. Das ist schon alles was die Geschichte bietet, denn der Rest besteht nur aus unterschiedlichen Dialogen und Meinungen zum Thema Liebe und Beziehungen sowie Einschätzungen zu Amelias Verhalten.
Na klar, hatte ich einige dieser Gespräche auch schon zu Hauf, weswegen ich das alles zwar nachvollziehen kann, doch ich habe mich bereits mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung und Selbstachtung beschäftigt und aus Erfahrungen gelernt, sodass die "Ratschläge" nicht wirklich etwas neues für mich waren.
Das schlimmste war aber, dass es einen plötzlichen Zeitsprung gab und dann dennoch am Ende kein Handlungsstrang (wie für Romance üblich) wirklich aufgelöst wurde.
Eigentlich hatte ich wirklich einen realitätsnahen Liebesroman erwartet, der eventuell einen kleinen Selbsthilfe Unterton hat, aber das war irgendwie weder ein Roman, noch ein Ratgeber.
Dies ist in gewisser Weise ein Ratgeber, hier aber verpackt in einem Roman. Diese Form ist mir bis dahin völlig neu gewesen, hat aber überzeugen und direkt mit sich ziehen können. Die Idee hinter „The modern breakup“ ist wirklich gut und liefert tolle Denkanstöße. Besonders die Message hinter dem Buch ist so wichtig und wertvoll. Es werden viele Probleme, Klischees, Situationen etc. aus den verschiedenen Perspektiven, in Gesprächen zwischen den Protagonisten dargestellt. Nicht nur in einer habe ich mich wiedergefunden. Durch den Perspektivwechsel und die Einsicht in die Gedanken der einzelnen Personen kommen hier die verschiedensten Denkweisen und Ansichten zusammen. Insgesamt ist das Buch sehr kurzweilig und hätte durchaus ein paar mehr Seiten haben können. Hier sollte man keinen typischen Liebesroman erwarten, so wie der Klappentext es erst einmal hergibt. Diese rückt nämlich teilweise eher in den Hintergrund. Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, aber doch mehr hätte ausgearbeitet werden können. Dennoch kann ich mir vorstellen ein weiteres Mal zu dem Buch zu greifen, da mir der Stil und viele Punkte sehr zugesagt haben. 3,5/5 ⭐️