
Zum Buch:
Wie viel weißt du noch über deine Kindheit? In "Penpal" untersucht ein Mann die scheinbar zusammenhanglosen, bizarren, tragischen und grausamen Ereignisse seiner Kindheit, um sie endlich zu verstehen. Beginnend mit nur bruchstückhaften Erinnerungen an seine frühesten Jahre begleitest du den Erzähler dabei, wie er entdeckt, dass all diese seltsamen und schrecklichen Vorfälle Teil einer einzigen, furchterregenden Geschichte sind – einer Geschichte, die sein gesamtes Leben und das Leben der Menschen um ihn herum geprägt hat. Wenn du jemals ein bisschen zu lange nach Einbruch der Dunkelheit im Wald geblieben bist, wenn du jemals das Gefühl hattest, dass jemand oder etwas dir schaden will, wenn du dich an deinen allerersten Freund erinnerst und daran, wie stark diese Verbindung war – dann ist "Penpal" eine Geschichte, die du so schnell nicht vergessen wirst, egal wie sehr du es vielleicht versuchst. — Was als beliebte NoSleep-Story auf Reddit begann, hat sich hier zu einem zutiefst beunruhigenden Roman entwickelt. Die Geschichte ist so packend, dass sie für meinen Geschmack sogar noch ruhig hätte länger sein können. Spannung und Nervenkitzel gehen hier Hand in Hand. Auerbach schafft eine Atmosphäre, die mich so gefesselt hat, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. In jedem Kapitel bekommt man kleine schaurige Häppchen serviert, die zunächst isoliert wirken, sich aber am Ende zu einem entsetzlichen Finale zusammenfügen. "Penpal" gehört zu meinen absoluten Favoriten. Selten hat es ein Buch geschafft, mir eine so konstante Gänsehaut zu verursachen. Zur Handlung selbst möchte ich bewusst nichts verraten. Die Geschichte erzielt ihren besten Effekt, wenn man völlig unwissend an sie herangeht. Wer auf subtilen, psychologischen Horror steht, kommt hier voll auf seine Kosten!

















