Leena beichtet St. Silas, einem geheimnisvollen Mann der Schuld in Gold verwandelt, ihr größtes Geheimnis um ihren Bruder vor einer schweren Krankheit zu retten. Da Leena die Gabe hat, mit den Toten zu sprechen nutzt Silas das aus um ihr eines auszuwischen und zwingt sie für ihn zu arbeiten. Somit sucht Leena jetzt einen Geist für ihn.
Es war ein sehr spannendes Buch mit flüssigem Schreibstil. Die Autorin beschreibt die Dinge so schön, dass man sie sich sehr gut vorstellen kann. Der Cliffhanger am Ende war sehr gemein, ich kann es nicht abwarten bis Band 2 endlich erscheint.
St. Silas’ Charakter fand ich anfangs immer sehr unterkühlt, unnahbar und sehr abweisend. Er hat selten etwas wirklich Menschliches gezeigt. Ich hatte sehr lange gebraucht, um auch nur eine Ahnung von seinen Beweggründen zu haben. Je weiter die Geschichte vorangeschritten ist, desto menschlicher wurde er. Zumindest gegenüber Leena, die immer öfter hinter seine hohe Mauer schauen konnte.
Leena hingegen ist ein taffer und sehr kluger Charakter, der in manchen Situationen einfach zu nett für diese Welt scheint. Ich liebe es, wenn sie gegenüber St. Silas nicht immer klein beigibt, sie Fragen stellt, auch wenn sie es nicht immer sollte, und alles für ihren Bruder tut, auch wenn sie dadurch selbst in Gefahr oder in einem Vertrag mit St. Silas gerät.
Die Dynamik zwischen Leena und St. Silas ist richtiger Slow-Burn. Der anfängliche Hass und die Abneigung der zwei sind nach und nach weniger geworden. In winzigen Schritten und sehr glaubwürdig. Ich habe auf jeden Annäherungsversuch hingefiebert.
Beide Charaktere haben eine sehr große Veränderung durchleben. Gerade St. Silas. Er ist von dem unnahbaren, kalten Charakter zu einem nahezu perfekten Book-Boyfriend geworden, der Leena schützen möchte, ohne dabei die Komplexität, die der Charakter hat, einbüßen zu müssen.
Was mir sehr gut gefallen hat, war, dass die Romance klar im Hintergrund war. Im Vordergrund war ganz klar der Fantasy-Plott der einfach grandios war. Die Autorin hat es geschafft die Spannung permanent aufrechtzuerhalten und immer wieder Theorien in meinem Kopf gepflanzt.
Außerdem wurden Handlungen und Geheimnisse zu genau der richtigen Zeit offengelegt.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er hat perfekt zu du der Atmosphäre und dem Setting mit den ganzen Adelspersonen gepasst. Es wirkte nie überladen, sondern war immer flüssig und melodisch.
Die Themen wie Migration, Integrität, Herkunft, Identität und die Vorurteile subtil, aber wirkungsvoll in die Geschichte mit eingeflochten wurden geben der Geschichte nochmal eine ganz andere Wirkung, Relevanz und Emotionalität.
Auch ohne viel Action war das Buch mit den sehr intensiven Emotionen, Geheimnissen, inneren Konflikten und Wendungen die unvorhersehbar für mich waren, sehr spannend.
Jeder der düstere gothic Romantasy mit den Fantasy-Plott im Vordergrund mag, der sollte Weawingshaw unbedingt lesen.
Nach diesem Ende möchte ich auf jeden Fall Band zwei lesen und zurückkehren zu der Geschichte von Leena und St. Silas.
Ich wollte es lieben, aber der Funke ist nicht ganz übergesprungen.
Ich muss sagen: Der Schreibstil und die Atmosphäre haben mich direkt abgeholt. Die Welt fühlt sich geheimnisvoll und düster an, und die Idee mit dem Verkauf von Geheimnissen sowie der Gabe, Geister sehen zu können, fand ich richtig spannend. Das war auch der Hauptgrund, warum ich das Buch unbedingt lesen wollte.
Leider konnte die Story für mich das starke Konzept nicht ganz halten. Während der Einstieg noch sehr vielversprechend war, zog sich die Geschichte im weiteren Verlauf stellenweise ziemlich. Es passiert zwar einiges, aber das Erzähltempo wirkte auf mich oft etwas zäh.
Auch die Romance zwischen St. Silas und Leena konnte mich nicht komplett überzeugen. Ich liebe eigentlich Slow Burn, aber hier war es mir fast schon zu langsam und etwas trocken erzählt. Dadurch konnte ich am Ende nicht so richtig nachvollziehen, warum die beiden plötzlich Gefühle füreinander entwickelt haben.
Auch bin ich mir nicht sicher, ob die Geschichte überhaupt eine Fortsetzung braucht. Für mich hätte die Geschichte auch ganz gut als Einzelband funktioniert und zuende erzählt werden können. Im Moment weiß ich noch nicht, ob mich die offenen Fragen genug interessieren, um weiterzulesen.
Trotzdem hatte das Buch definitiv seine Stärken. Wenn ihr atmosphärische Fantasy mit einer ungewöhnlichen Grundidee mögt und euch ein langsameres Erzähltempo nicht stört, könnte Weavingshaw trotzdem etwas für euch sein.
Düster, Geheimnissvoll und Tenstion! Besser geht‘s nicht!
Ich war direkt zu Beginn des Buches in der Geschichte drin. Leena, die Protagonistin mit ihrer liebevollen und neugierigen Art, habe ich gleich gemocht. Das Buch startet auch direkt spannend und man ist die ganze Zeit über auf der Jagd nach Geheimnissen. Das hat meinen Lesefluss vor allem auch angetrieben. 🤭✨
St. Silas hingegen mochte ich anfangs gar nicht und ich konnte mir eine Dynamik zwischen den beiden überhaupt nicht vorstellen. Aber wow, ich wurde noch auf die unterschiedlichsten Arten überrascht.
Die Spannung zwischen den beiden war einfach unglaublich und das nenne ich einen richtig guten „Haters to Lovers”. Es war toll.😍
Leider wurde das Buch im mittleren Teil ein wenig unnötig in die Länge gezogen. Der dritte Teil hat das jedoch wieder gutgemacht.
Der Schreibstil war sehr flüssig und gut. Ich konnte mich sehr gut in diese Welt hineinversetzen und habe sie sehr gemocht.✨
Wenn ich mir die Jahreszeit zum Lesen hätte aussuchen können, wäre es aber eher der Herbst gewesen.🍁 🍂
Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band und darauf, wie es nach diesem Cliffhanger weitergeht.
Der Schreibstil ist gut und düster, was sich durch das ganze Buch zieht. Ich mag die Protagonistin sehr gerne, genauso wie die Entwicklung der Storyline und die Spannung zwischen den Charakteren. Es ist insgesamt sehr fesselnd. Das Ende ist offen und ich hoffe sehr, man muss nicht allzu lange auf Band 2 warten.
Atmosphärisches Setting und interessantes Worldbuilding mit Geistern und Dämonen mit ein paar Schwächen.
Darum geht's:
"Weavingshaw" ist ein Gothic Romantasy Roman, der in einer fiktiven Welt spielt, die von politischen Unruhen erschüttert ist. Leenas Familie ist geflohen, ihr Vater sitzt im Gefängnis, da er eine Gewerkschaft gründen wollte, Leena und ihr jüngerer Bruder Rami leben in ärmlichen Verhältnissen. Als Rami am Straßenkehrerhusten erkrankt, entscheidet Leena zu dem gefürchteten St. Silas zu gehen, der im Tausch gegen Geheimnisse Handel eingeht und ihr das Heilmittel für den Husten geben könnte.
Idee/ Umsetzung:
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen, das Tempo ist eher langsam, aber dafür sehr atmosphärisch. Die zweite Hälfte nahm dann auch deutlich an Fahrt auf und die Ereignisse überschlagen sich förmlich.
Was ich bei dem Buch gesucht und gefunden habe, ist das Gänsehaut Feeling während des Lesens - Geister, Dämonen und eine Welt, die vor meinem inneren Auge die ganze Zeit in Sepia getaucht schien, das war wirklich toll.
Was ich etwas schade fand war die Tatsache, dass wir Weavingshaw erst in der zweiten Hälfte besuchen und dann vieles ins Rollen kam. Das hätte gerne schon etwas eher passieren dürfen. Dafür gab es manche Nebenstränge, die etwas oberflächlich und dadurch undurchsichtig blieben, wie die politischen Unruhen beispielsweise.
Die übernatürlichen Themen der Geister und Dämonen fand ich dagegen richtig gut platziert, da die Informationen dazu nur langsam einflossen und ich immer wieder überrascht werden konnte.
Figuren:
Was ich besonders überzeugend fand, waren sowohl die Protagonisten als auch ihre Beziehung zueinander. Das hier ist mal wirklich Slowburn und am Anfang spürbares Enemies to Lovers. Leena fand ich sehr smart und sympathisch beschrieben und Saint hat mir zunächst als Antiheld und später als Lover auch sehr gefallen. Über Rami hätte ich mich manchmal furchtbar aufregen können, aber selbst die Nebenfiguren haben eine gewisse Tiefe erreicht, was ich richtig gut fand. Hier halten sich Plot und Figuren die Waage.
Die zweite Hälfte bis zum Ende war wie erwähnt deutlich schneller erzählt, hier hätte ich mir ein etwas ausgewogeneres Tempo gewünscht, dann hätte die erste Hälfte weniger Längen gehabt. Das Ende war gelungen, es ist zwar offen, aber in meinen Augen nicht so dramatisch, dass ich sofort weiterlesen müsste.
Fazit:
"Weavingshaw" konnte mich durch seine düstere Atmosphäre und die Figuren überzeugen. Die erste Hälfte fand ich etwas schleppend, dafür war die zweite Hälfte rasant und hielt die ein oder andere Wendung parat. Ich wurde gut unterhalten und kann das Buch mit einigen kleinen Kritikpunkten empfehlen.
Ich fand es etwas schwieriger ins Buch rein zu kommen. Aber der Ansatz mit Geistern und Dämonen hat mir außerordentlich gut gefallen. Das Hörbuch war gut gesprochen allerdings hätte ich mir bei diesem Buch auch super gerne seine Pov gewünscht. Das hätte es noch interessanter gemacht! Der Cliffhanger war gut und ich bin mir sicher dass ich mir auch den zweiten Teil anhören werde!
In Weavingshaw geht es um Leena, die die Fähigkeit besitzt Geister sehen zu können. Da ihr Bruder tot krank ist, entschließt sie sich dieses Geheimnis dem Saint der Stille zu verraten um an das Heilmittel zu gelangen. Der Saint der Stille, St. Silas, nutzt Leenas Fähigkeit für seine Zwecke. Er will dem Geist des letzten Lord Avon sprechen. Auf der Suche nach dem Geist landen sie in Weavingshaw.
Eine schöne Slow-Burn Romantasy wobei die Romance nicht im Vordergrund steht.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Allerdings gibt es Punktabzug, da mich Rami manchmal etwas genervt hat mit seinen unüberlegten Taten.
SPOILER WARNUNG:
Ich habe nicht damit gerechnet, dass St. Silas der Sohn des letzten Lord Avon ist. Hoffentlich kann Bram geheilt werden in der Welt der Dämonen. Ich bin gespannt, ob er den Vertrag brechen kann und so Weavingshaw behalten kann. Ich freue mich auf Band 2.
Das Buch hat mir genau das gegeben, womit es beworben wurde: Eine düstere Geschichte in einem düsteren Setting mit einer Slow Burn Liebesgeschichte. Und sie war wirklich wirklich Slow Burn (& ich habe alles daran geliebt). Ich habe das Buch verschlungen und kann Band 2 jetzt schon kaum erwarten. Man sollte es sich aber darauf einstellen, dass es ein Buch ist, das teilweise ruhig voranschreitet und auf das atmosphärische und die Charakterentwicklung setzt. Ich liebe genau das ja sehr und daher hat das Buch bei mir auch wunderbar funktioniert.
„Weavingshaw“ hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Die Autorin schafft es meisterhaft, eine düstere, fast historische Welt aufzubauen, in der die Magie erst schleichend ihren Platz einnimmt. Die Protagonistin Leena und der mysteriöse Saint sind unglaublich spannende Charaktere, deren Dynamik mich komplett gefesselt hat.
Besonders der Wechsel nach Weavingshaw bringt einen tollen Umschwung in der Geschichte – das Tempo zieht an und die Gothic-Vibes kommen voll zur Geltung. Es ist spannend, mysteriös und lässt einen am Ende mit dem dringenden Wunsch nach Band 2 zurück. Wer düstere Fantasy mag, sollte hier unbedingt zugreifen!
Fazit: Ein atmosphärischer Pageturner!
Im Moment habe ich einen Lauf mit tollen Büchern (nicht dass ich mich beschwere) und auch diese Geschichte konnte mich begeistern.
Hier geht es um Leena, die mit ihrer Familie aus Algaraa geflüchtet ist. Seit einigen Jahren kann sie Geister wahrnehmen, wodurch ihr Leben sehr viel komplizierter geworden ist. Als ihr Bruder schwer erkrankt, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an den gefürchteten St. Silas. Dieser bezahlt für Geheimnisse, aber die Leute, die ihm ein Geheimnis verkauft haben, sind danach oft nicht mehr dieselben. Obwohl Leena vor ihm gewarnt wurde, schließt sie für die Genesung ihres Bruders einen Handel. Dafür muss sie für St. Silas einen Geist finden und ihr Weg führt sie zu dem unheimlichen Anwesen Weavingshaw.
Die Atmosphäre hat mir richtig gut gefallen. Sie ist düster, geheimnisvoll und oft konnte ich die Kälte förmlich spüren. Ständig lauert unterschwellig Gefahr (oder andere Kreaturen) und Weavingshaw scheint ein unheimliches Eigenleben zu führen.
Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um die beiden Hauptfiguren, Leena und St. Silas. Leena würde alles für ihre Familie tun, sie ist eine Kämpferin, klug, besitzt eine sehr gute Beobachtungsgabe und kann ihre Emotionen nur schwer verstecken. St. Silas dagegen ist kontrolliert, beherrscht, undurchschaubar und gefährlich.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich wirklich sehr langsam, es handelt sich um wunderbaren, maximalen slow burn. Dadurch wird sie aber auch realistisch, denn die Gefühle haben Zeit, sich zu entwickeln.
Die Welt hätte gerne noch ausgebauter sein dürfen. Es gibt einen guten Überblick über die relevanten Länder und Begebenheiten, sodass schon Worldbuilding gegeben ist. Aber ich mag es, wenn ein detailliertes Bild gezeichnet wird. Gegen eine Karte hätte ich ebenfalls keine Einwände gehabt.
Ein Aspekt, der mir auch gut gefallen hat, sind die Themen, die die Autorin in die Geschichte eingebunden hat, darunter Flucht, Ausgrenzung, Diskriminierung und Ausbeutung. Vieles davon hat Leena mit ihrer Familie schon selbst erlebt, wodurch sie gut greifbar werden.
Die Handlung ist gerade in der Mitte eher gemächlich und damit bestimmt nicht für alle was. Aber es gibt stets neue Enthüllungen und so setzt sich aus vielen kleinen Rätseln nach und nach ein Bild zusammen.
Am Ende nimmt die Spannung dann zu, es gibt noch einige Sachen zu lösen und natürlich endet die Geschichte so, dass ich jetzt sehnsüchtig auf den nächsten Teil warte.
Und zwar richtig gut anders. Düster, aber nicht im „Dark Romance“-Stil. Nein, damit hat es so überhaupt nichts zu tun.
Vielschichtige Charaktere, gaaaaaaanz viele dunkle Geheimnisse, morally grey und slow-burn (für mich viel zu slow! 😅).
Ich brauchte etwas, um in die düster-tragische Geschichte von Leena und Saint Silas reinzukommen und hatte wirklich ganz kurz überlegt abzubrechen. Zum Glück habe ich es es nicht gemacht, denn dann bin ich durch die Geschichte geflogen. Die knapp 540 Seiten kamen mir nicht so lang vor und ich habe es wirklich sehr sehr gerne gelesen.
Es ist halt nicht das typische Fantasy mit Feen und den damit bekannten/typischen Tropes.
Für mich war der Mittelteil etwas zu lang, die Geheimnisse/Verwicklungen sind wirklich viele und ich hatte mal wieder auf ein Standalone gehofft, was einen kleinen Abzug ausmacht.
Dennoch ganz hervorragende 4/5 ⭐️
Mir fiel der Einstieg in das Buch leider wirklich schwer und ich hatte wirklich überlegt, ob ich weiter hören soll. Habe mich letztlich zum Weiterhören entschieden und habe es nicht bereut. Die Geschichte braucht einfach etwas um sich zu entfalten, wird dann aber richtig gut.
Zuallererst möchte ich diese geile düstere und bedrückende Atmosphäre, die das Buch vermittelt, loben. Das ist wirklich eine Kunst diese beklemmende Stimmung rüberzubringen, die wirklich essenziell ist für dieses Buch - schließlich geht es hier um Geister und Dämonen. 🤭
Die Protagonisten haben mir gut gefallen. Bei Leena hatte ich ein bisschen Helena Vibes von Alchemised. 😅
Saint Silas 🥵😅
Die Plot Twists haben mir auch ultra gut gefallen. Einiges konnte man sich denken, aber einiges kam für mich auch sehr überraschend und hat mir sehr, sehr gefallen.
Das Ende war richtig gut und ich bin so angefixt auf das nächste Buch. Leider erscheint das zweite Buch erst nächstes Jahr. 🥹
Was ich definitiv anmerken möchte ist, dass es sicherlich besser ist das Buch zu lesen, anstatt es zu hören. Dieses Buch wird nämlich lediglich von einer Sprecherin gesprochen, aber es wird nicht nur aus ihrer Sicht erzählt. Das macht das Hören etwas schwierig. Zumindest ging es mir so.
🌊✨ Wenn Geschichten dich sprachlos zurücklassen… – Weavingshore Review
Weavingshore war für mich ganz klar das absolute Highlight meines Leseurlaubs. Ich bin komplett ohne Erwartungen gestartet – und wurde einfach nur sprachlos überrascht.
Der Schreibstil ist unglaublich fesselnd: atmosphärisch, bildhaft und gleichzeitig so packend, dass man komplett in der Geschichte versinkt.
Es gibt keine einzige Stelle, die sich zieht – man will einfach immer wissen, wie es weitergeht.
Besonders begeistert hat mich die Geisterthematik. Sie wurde nicht nur spannend umgesetzt, sondern hatte auch etwas richtig Mystisches und Emotionales, das sich durch die ganze Geschichte zieht.
Auch die Charaktere haben mir total gut gefallen. Vor allem ihre Entwicklung war sehr greifbar – man wächst mit ihnen, versteht ihre Entscheidungen immer besser und fiebert richtig mit.
Was das Ganze zusätzlich stark macht:
Das Buch kommt ohne klassischen Spice aus, lebt aber trotzdem von einer intensiven, spürbaren Spannung zwischen den Figuren. Diese unterschwellige Dynamik sorgt für genau das richtige Knistern, ohne dass es explizit werden muss.
Und dann diese Plottwists – ich sag nur: unerwartet und richtig gut gesetzt. Immer genau dann, wenn man denkt, man hätte die Geschichte durchschaut.
✨ Fazit:
Atmosphäre, Spannung, Emotion – Weavingshore vereint alles und bleibt definitiv im Kopf.
Weavingshaw von Heba AL-Wasity
Mit „Weavingshaw“ erlebte ich meine erste Reise ins Gothic Romantasy Genre, die mich nachhaltig beeindruckt hat. Die Autorin schafft von Beginn an eine eindringliche, düstere Atmosphäre, von der man schnell nicht mehr los kommt, sei der Schreibstil zunächst auch gewöhnungsbedürftig.
Doch die Entwicklung der Charaktere und Geschichte selbst räumt schnell jeden Zweifel aus und lässt den Leser immer weiter und tiefer hinab steigen in eine Welt, die kaum lebendiger und eindrucksvoller hätte beschrieben werden können.
Spannung und ein prickelnder Slow-Burn Anteil fügen sich beispiellos in das bereits faszinierende Konstrukt ein, was nicht selten für Herzrasen und einen beschleunigten Puls sorgte. Und inmitten dessen stehen zwei Protagonisten, die binnen Sekunden jedes Eis zum schmelzen bringen.
So zeigt sich „Weavingshaw“ am Ende auf meisterhaftem Niveau mit einer detailreichen und fesselnden Geschichte, Charakteren, die sich bis in die Träume verankern und Gothic Romantasy Vibes Par excellence.
What the helli?! Was war das für ein geiles Buch? So like das yearning? Diese enemies-to-lovers vibes? Das mystische durch die Geister und Dämonen? Das Yearining? Und das "Mysterium" um Weavingshaw? Diese Romantasy-Gothic-Vibes? Der Slow Burn?
I looooove it. Also wirklich, ich wollte nicht dass es endet, aber gleichzeitig konnte ich es nicht aus der Hand legen, weil es irgendwann so gefesselt hat, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht mit Leena und dem mit Geheimnissen handelnden Saint der Stille.
Ich glaub, dass das eines meiner Jahreshighlights wird, aber auf jeden Fall ist es mein Monatshighlight für den Mai!
Und das Cover? Absolut Chefs kiss!!
Also ich kann es wirklich wärmstens allen empfehlen, die es düsterer mögen, wenn es um Romantasy geht. Und mal was neues lesen wollen. Weil sowas habe ich bisher wirklich noch in keinem Buch gelesen.
Erst hat es mich nicht ganz gepackt doch dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen ✨📖
Obwohl ich Fantasy normalerweise sehr schnell verschlinge, habe ich bei diesem Buch überraschend lange gebraucht, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Sobald mich die Handlung allerdings gepackt hatte, konnte ich kaum noch aufhören zu lesen und habe das Buch letztendlich 2 Nächten beendet.
Besonders gefallen hat mir die Dynamik zwischen den Charakteren. Das Enemies-to-Lovers entwickelt sich sehr langsam, was die Beziehung umso intensiver wirken lässt. Gerade dieses konstante Knistern und die unterschwellige Sehnsucht zwischen den beiden haben die Geschichte für mich getragen.
Auch die Atmosphäre und der Schreibstil konnten mich mit der Zeit immer mehr fesseln. Deshalb hat mich das Ende leider etwas enttäuscht, da ich mir nach dem ganzen Aufbau einen stärkeren emotionalen Höhepunkt gewünscht hätte.
Trotzdem war es insgesamt eine sehr mitreißende Geschichte, die definitiv Lust auf die Fortsetzung macht.
Puh, das war schwierig. Krieg, Flucht, Menschenhandel, Ausbeutung und Fremdenfeindlichkeit - wichtige Themen, die die Autorin selbst erlebt und hier integriert hat. Es in eine fiktive Welt zu packen, in der ich mich als Leserin eigentlich von all dem Leid unserer Gesellschaft ablenken möchte, fand ich anstrengend. Die Lovestory kam spät und irgendwie erzwungen. Geister passten für mich am ehesten, in die eher schwache Handlung dieses Teils, die Dämonen fühlten sich für mich völlig falsch an. Mit den beiden Charakter wurde ich gerade so am Schluss etwas wärmer. Die Fortsetzung werde ich nicht lesen. Das hier war von allem etwas zu viel.
Leena hat ein sehr ungewöhnliches Geheimnis. Sie kann Geister sehen. Als ihr Bruder Rami schwer erkrankt, kann nur noch eine teure Behandlung ihn retten. So wendet sich Leena verzweifelt an den „Saint of Silence“. Der gefürchtete Mann handelt mit Geheimnissen. Umso düstere sie sind, desto höher ist der Preis. Der Saint möchte aber noch eine Gegenleistung. Leena soll den Geist des letzten Herrn von Weavingshaw, eines verfluchten Anwesens, finden. Das düstere Anwesen in einer Moorlandschaft, bietet so einige übernatürliche Erlebnisse und natürlich kommen auch ein paar Geheimnisse ans Licht.
Wow, was für ein grandioser Auftakt. Am Anfang dachte ich noch, „Die Schöne und das Biest“ in der Gothic Variante aber dieses Buch bietet so unglaublich viel (Obwohl mir das wahrscheinlich auch gefallen hätte). Diese immer düstere, geheimnisvolle Atmosphäre ist allein schon grandios. Das verfluchte Herrenhaus, die Moore, überall lauert Übernatürliches. Ich hab bei diesem Buch dauerhaft einen kalten Schauen gespürt aber hatte auch ein breites Grinsen im Gesicht, weil ich so begeistert war. Romantasy und klassisches Gothic ergeben hier eine unverwechselbare Mischung, die mich einfach umgehauen hat. Alte Gräber, eine Krypta, Dämonen. Herrlich morbide. Der Saint ist so wunderbar undurchsichtig und faszinierend. Dazu Leena, als emphatische und mutige Protagonistin. Die Dynamik der beiden ist so reizvoll und entwickelt sich ganz langsam. Viel Wert wurde bei diesem Buch definitiv auf Charakterentwicklung und Atmosphäre gelegt. Action gibt es nicht unbedingt aber das braucht es nicht. Düstere Gothic Vibes vom Allerfeinsten haben mich hier komplett überzeugt.
Geheimnisvolle, düstere Romantasy, die mich schwer beeindruckt hat. Ich muss dringend wissen wie es weitergeht oder ich lese einfach das Buch gleich nochmal. Bin ganz großer Fan. Das Buch wird definitiv ein Jahreshighlight. Ich liebs einfach.
Obwohl mir der Einstieg echt schwergefallen ist, habe ich Weavingshaw von Heba Al-Wasity letztendlich absolut geliebt!🥀
Das düstere, raue Setting hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich das Worldbuilding anfangs mega kompliziert fand. Die Stimmung, die sich das Buch über zieht, hat mich komplett in ihren Bann gezogen und lässt mich immer noch nicht los. Leena ist eine unglaublich starke und mutige Protagonistin und die Beziehung zwischen ihr und St. Silas hat mich total gepackt! An alle, die slow burn lieben: slow burn is slow burning! ❤️🔥
Ohne groß die weitere Handlung zu spoilern: meiner Meinung nach ist Weavingshaw die perfekte Gothic Romantasy - unglaublich finster, tiefgründig, beklemmend...als würden dich unsichtbare Hände in das Buch ziehen wollen und in eine Welt stecken, aus der jegliche Farbe gewichen zu sein scheint...🖤
Mich hat außerdem beeindruckt, wie die Autorin hier ein Debüt geschaffen hat, bei welchem man ihre eigenen Erfahrungen spüren kann! 🥺
Weavingshaw wird bei mir nachhallen und ich möchte die Reihe auf jeden Fall fortsetzen - es soll eine Trilogie werden. ✨️
Absolute Empfehlung, auch wenn es keine leichte Kost ist! 🫶🏼
Songtipp: Charlie xcx, John Cale - House
Ich bin bei dem Buch hin und her gerissen, einerseits hat das Buch eine absolute Sogwirkung, anderseits fand ich es aber auch ein bisschen fade und ziehend. Dennoch für zwischendurch nicht verkehrt. Es gibt eine Empfehlung von mir✨
Ich hatte hohe Erwartungen, da das Buch auf Social Media hochgelobt wurde, aber leider konnte es diese für mich nicht erreichen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, auch die Geschichte an sich und die Charaktere fand ich interessant. Die Erzählung war aber an einigen Stellen etwas holprig und für mich auch nicht immer logisch aufgebaut. Ich konnte manchmal nicht nachvollziehen, warum dieses oder jenes gerade passiert oder warum Charaktere reagieren wie sie reagieren oder woher sie plötzlich Infos hatten. Ich hatte das Gefühl, dass dort Sätze gefehlt haben um es zu erklären. Zwischendurch hatte es auch seine Längen. Die Chemie zwischen Leena und St. Silas fand ich anfangs echt super, wie sich alles aufgebaut hat. Am Ende war es mir dann etwas zu übereilt alles. Das Buch ist insgesamt sehr atmosphärisch und hatte auch spannende/interessante Passagen, die mich fesseln konnten. Es ist auch auf gar keinen Fall ein schlechtes Buch, sondern ein solides Debüt und legt mMn einen guten Grundstein für die nächsten 2 Bände. Wünschenswert wäre für mich aber ein etwas runderer Schreibstil.
Um ihren Bruder zu retten verkauft Leena ihr dunkelstes Geheimnis an den düsteren Saint Silas, der aus Schuld Gold macht.
Leena kann Geister sehen. Und als sie dem unergründlichen Saint Silas dieses Geheimnis offenbart, geht sie ihm direkt in die Falle. Plötzlich steht sie in seinen Diensten und soll für ihn einen ganz bestimmten Geist finden. Und die Suche führt die beiden nach Weavingshaw. Ein dunkles und gefährliches Anwesen inmitten eines Moores.
Das Buch ist eine Gothic Fantasy Geschichte. Es besticht mit düsterer Atmosphäre, einem logischen und klugen Weltenaufbau und unglaublich realistisch dargestellten politischem Setting.
Die Autorin hat Teile ihrer eigenen Geschichte und Erfahrungen mit in die Handlung eingewoben, was das ganze noch authentischer macht.
Die Fluchterfahrungen von Leena und ihrer Familie. Das Leben als Geflüchtete. Die Verachtung des neuen Umfelds. Das alles wirkt so echt. So grausam.
Dieses Umfeld, in dem Leena und ihr Bruder aufwachsen, bringt die Brisanz ihrer Situation zu Beginn des Buches noch einmal deutlicher heraus.
Rami ist krank und braucht Medikamente. Diese kann Leena sich aber nicht leisten und für sie, als Geflüchtete, ist es fast unmöglich überhaupt für voll genommen zu werden.
Also bleibt ihr nur der Weg zu Saint Silas. Er handelt mit Geheimnissen. Und Leenas Geheimnis ist sehr viel wert.
Leena ist mutig, klug, rücksichtsvoll, fürsorglich aber auch leicht zu durchschauen und manchmal etwas ungeduldig. Sie stellt sich Saint Silas, verhandelt mit ihm und versucht dann, nicht nur ihren Bruder, sondern auch sich selbst zu retten.
Die Dynamik zwischen Saint Silas und Leena verändert sich im Laufe des Buches ganz ruhig und langsam. Sie kommen sich emotional näher, lernen sich immer und immer besser kennen. Doch das zarte Band, das zwischen ihnen entsteht, ist nicht im Vordergrund der Handlung. Was mir eigentlich sehr gefallen hat. Letztlich hätte ich aber nicht einmal das gebraucht.
Der Fokus liegt auf jeden Fall auf der Suche nach dem ominösen Geist. Leider zieht sich ab da die Handlung enorm. Vieles wird unglaublich genau beschrieben und erklärt. Der Alltag wird teilweise einfach zu genau dargestellt. Ich hätte mir ein höheres Tempo gewünscht, um mehr über die Welt und die Geheimnisse darin zu erfahren. Manche Sachen werden nur kurz aufgemacht, ohne dass man wirklich dahinter blickt, was los ist und womit das alles zusammenhängt.
Das Rätselraten hat teilweise Spaß gemacht, jedoch habe ich fast alle Twists bereits erraten, was ich doch etwas schade fand, das eben das meiste zu offensichtlich war.
Leider war mir auch überhaupt nicht klar, dass ich gerade Band 1 einer Trilogie lese, weshalb ich gegen Ende dann doch ganz schön stutzig war, weshalb noch so viele Fragen unbeantwortet waren und die Geschichte nur noch wenige Seiten hatte.
Gerade das Ende nahm enorm an Fahrt auf und das hätte ich mir bereits viel früher erhofft.
Der Cliffhanger ist gut gewählt, man will schon wissen wie es weitergeht.
Ich denke, ich werde mir den zweiten Teil auf jeden Fall noch anschauen, wann auch immer er erscheint.
Das Debüt der Autorin konnte mich gut unterhalten, hat aber meine hohen Erwartungen leider nicht erfüllen können.
Weavingshaw von Heba Al-Wasity sieht nicht nur wunderschön aus, sondern ist auch erfrischend und anders als die typische Romantasy. Leena ist eine spannende Protagonistin, die einen Deal mit dem Saint eingeht, um ihren Bruder zu heilen. Dafür muss sie für den Saint einen Geist finden, denn Leena kann Geister sehen! Das besondere an dem Buch ist, dass Migration hier eine ganz große Rolle spielt. Die Autorin hat ihre eigene Migrationsgeschichte einfließen lassen und das spürt man, wenn Leena von ihren ambivalenten Gefühlen über Heimat, Identität und Familie spricht. Diese Stellen waren für mich die stärksten und auf jeden fall bereichernd (auch in dem Genre!). Der Romance Teil ist ein slow burn, der auch wirklich ein slow burn ist. Wenn man erwartet, eine ganze Weile an dem gruseligen Anwesen Weavingshaw zu verbringen, wird man vermutlich enttäuscht. Jedenfalls ging es mir ein bisschen so. Trotzdem freue ich mich sehr auf Band 2! Das Ende von Band 1 war nämlich echt cool!
Düster, atmosphärisch und emotional intensiv – dieses Buch hat mich komplett in seine Welt gezogen ✨👀
Zitatprobe
„Es wäre durchaus nicht unter meiner Würde, das Papier da rauszuholen. Und es wäre wirklich keine unangenehme Aufgabe Leena. Also sei ein braves Mädchen und gib mir die Zettel einfach“
✨ Schreibstil
Heba Al-Wasily schreibt unglaublich lebendig und bildlich. Der Schreibstil versetzt einen sofort in die düstere Welt des Buches und transportiert Emotionen auf eine sehr greifbare Weise. Gleichzeitig wirkt die Atmosphäre stellenweise beinahe beängstigend und dennoch absolut nahbar.
Besonders hervorheben möchte ich den Slowburn-Aspekt: Obwohl ich normalerweise kein großer Slowburn-Fan bin, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Die Entwicklung der Dynamik fühlt sich natürlich, intensiv und unglaublich gut ausgearbeitet an.
👥 Charaktere
Die Charaktere wirken durchdacht und vielschichtig. Ihre Emotionen sind nachvollziehbar und man wird regelrecht zwischen den Gefühlen der Protagonisten hin- und hergerissen.
Fans von Pride and Prejudice und besonders von Mr. Darcy dürften mit Saint Silas definitiv auf ihre Kosten kommen – er wirkt wie eine deutlich frechere, düsterere Version davon.
🌍 Inhalt & Setting
Die Geschichte spielt in einer düsteren Ära voller Gothic-Charme, Revolutionen und Geheimnisse. Während man Leenas Geschichte verfolgt, fühlt sich die Welt lebendig an – nicht statisch, sondern so, als würde sie sich unabhängig von der eigentlichen Handlung weiterentwickeln.
Durch ein gemeinsames Geheimnis wird Leena an Saint Silas gebunden, wodurch sich eine spannende Geschichte entwickelt, in der Fremde langsam zu Menschen werden, die einander viel zu wichtig werden – obwohl sie es eigentlich nicht dürften.
🔥 Spice: 🌶️
❤️ Romance: 🌶️🌶️ — intensiver Slowburn mit spürbarer Spannung und emotionaler Entwicklung.
📚 Fazit
Ein atmosphärischer Gothic-Fantasyroman mit hervorragendem Slowburn, viel Spannung und Charakteren, die einem lange im Kopf bleiben.
📚 Empfehlung
Klare Empfehlung für alle, die düstere Fantasy, emotionale Slowburn-Romance und Charakterdynamiken à la Mr. Darcy liebe
Und wirklich extremes slow burn, sodass man erst zwischen Seite 200 und 300 leichte Anzeichen von Anziehung erkennen konnte. Ab da wurde es dann aber was die Liebesbeziehung angeht besser. Auch wenn solche Situationen wie z.B: eng aneinander gedrückt in einem leeren Sarg zu liegen ohne das etwas passiert, sich irgendwie nach verpassten Möglichkeiten angefühlt hat.
Die Geschichte drum herum mit all den twists und Geheimnissen und Grausamkeiten, war unglaublich gut und spannend. Der Schreibstil ist sehr fesselnd und bringt die dunkle und bedrückende Stimmung sehr gut rüber. Ich freue mich auf die Fortsetzung 😊
Weavinghaw ist mein Letztes Buch was ich vor kurzen beendet hab. Ich habs in drei Tagen durchgelesen und das als Mama von nem 16M Kind 🤣 das heißt was!
Ich hab mich tatsächlich das erste und zweite Kapitel schwer getan, aber das lag denke ich daran das ich erst reinkommen musste.
Das Buch Hat definitiv Potential und ich mochte auch die Hauptfiguren, es ist wirklich mega slow burn! Und grad zum ende hin hätte ich mir persönlich ein kleines Erfolgserlebnis gewünscht (ACHTUNG SPOILER) denn der einzige kuss den Silas und Leena haben ist wenn er im verdammten Delirium is! WHY ???? Ich war echt mad!
Aber nichts destotrotz war es düster, mitreisend, sehr traurig...denn ich muss sagen mir tat Silas schon sehr leid und das tut er auch noch immer! Leena natürlich auch keine frage!
Ich persönlich hätte auch gerne ein paar mehr momente zwischen ihnen gehabt aber auch das ist eben eigenes ermessen.
Was böse ist ist das ende, ein mieser Cliffhänger ! Vorallem nach den ganzen Emotionen am ende 😭 (ACHTUNG SPOILER) wie kann er nur den Vetrag JETZT auflösen! Wehe dir Silas du lässt sie dort alleine dann gibt es die hucke voll ! Und Theos verrat hat mich auch sehr zerstört:<
Alles daran war irgendwie ruhig, schwer und gleichzeitig wunderschön.
Das Buch fühlt sich an wie ein alter verstaubter Brief, den man nachts bei Kerzenlicht liest..
Ich mochte total, dass die Story nicht versucht permanent laut oder extrem zu sein. Stattdessen baut sich dieses bedrückende Gefühl langsam auf. Die Charaktere wirken oft, als würden sie Dinge verschweigen, selbst in normalen Gesprächen, und genau das macht das Ganze so interessant.
Besonders hängen geblieben sind mir die Szenen, in denen Magie nicht „mächtig“ oder cool wirkt, sondern eher gefährlich und traurig. Dieses Buch hat so einen Vibe, bei dem man ständig das Gefühl hat, dass etwas Schlimmes passieren könnte, selbst in den ruhigsten Momenten.
Die Beschreibungen waren krank schön 😭 diese verwachsenen Orte, Schatten, alte Gebäude und diese düstere Romantik hatten manchmal fast was Gemäldeartiges.
Das ist kein Buch, das man liest um nonstop Action zu haben. Es ist eher eins, in dem man versinkt.
‼️ Persönliches Empfinden, du wirst das vllt ganz anders empfinden🌸
Nein, dachte Leena [...] -Weavingshaw war zu wild, um überhaupt jemandem zu gehören. S. 73
"Manche von denen, die sterben- normalerweise die Ruhelosen oder die Wütenden -, verharren als Geister in unserer Welt: unsichtbare Wesen, die nach dem Tod über die Erde streifen. Ich kann sie sehen."
Mit diesem Geheimnis wendet sich Leena an den Saint der Stille, einem Geheimnishändler, dessen Gnadenlosigkeit jedem bekannt ist. Doch ihr bleibt keine andere Möglichkeit, um das Leben ihres Bruders zu retten. Aber so schnell lässt er sie nicht mehr gehen. Er weiß Nutzen aus Leenas Geheimnis zu ziehen und zwingt sie dazu, einen Geist für ihn zu finden.
Einen Geist, der fest mit Weavingshaw verbunden ist, einem geheimnisvollen Ort in den Mooren und der Untergang einer ganzen Familiendynastie...
Wow, was für ein großartiges Highlight für mich! ❣️ Die Atmosphäre hat mich verschlungen, trotz schönstem Sonnenschein im Garten kroch mir die Kälte den Rücken hinunter, so tief war ich in der Geschichte gefangen. Slow Burn vom feinsten, tolle Charaktere, brodelnde Konflikte und die Geheimnisse um Weavingshaw sowie die der Familie Avon... Genau so stelle ich mir ein Highlight vor.
Ein facettenreiche und fesselnde Gothic Romantasy mit viel Tiefgang, die mich über das Ende hinaus nicht loslässt 🌟
🥀Niemand - und ich meine wirklich niemand - hat mir je um meinetwillen ein Geheimnis verraten. Außer dir.🥀
Leena hat keine andere Wahl mehr. Um sich Medizin für ihren todkranken Bruder leisten zu können, muss sie sich auf einen Handel mit St. Silas einlassen, dem Saint der Stille, der nur Geheimnisse als Bezahlung für seine Dienste annimmt.🗝📕 Also gibt Leena ihr wertvollstes Geheimnis preis: Sie kann Geister sehen. Sogleich wird sie vom Saint verpflichtet, einen ganz bestimmten Geist ausfindig zu machen. Lord Perceval Avon, den verstorbenen Herrn von Weavingshaw.🏰🍂 Welche Verbindung besteht zwischen St. Silas und diesem geheimnisumwitterten Anwesen in den Mooren? Welche unheilige Macht gewinnt der Saint aus den Geheimnisse der Geständigen? Und welche seiner eigenen Geheimnisse wird Leena ihrem neuen Herrn entreißen können?🕯
"Weavingshaw" ist der Auftakt der Gothic Romantasy-Trilogie von Heba Al-Wasity und, soweit ich weiß, ihr erster Roman.🖤
Noch bevor ich dieses Buch aufgeschlagen habe, war ich verzaubert!✨️ Ist es nicht wunderschön?! Cover und Farbschnitt versprechen eine mystische, düstere Atmosphäre und schon die Geheimnisse, die unter dem Schutzumschlag zum Vorschein kommen, haben Gänsehaut-Potenzial.🥀 Aber das, was sich im Inneren von "Weavingshaw" verbirgt, ist sogar noch besser. Zumindest meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen!💞
Der Roman ist in drei Abschnitte gegliedert:
☆ Die Abrechnung 📜🗝
Hier lernen wir vor allem Leena Al-Sayer und ihre Welt kennen. Leena ist in Morland aufgewachsen, nachdem ihre Familie aufgrund der dortigen Aufstände aus Algaraa geflüchtet ist.🕌🌟 Und während ihr das Land, in dem sich ihre Wurzeln befinden, fremd ist, wird sie in dem Land, in dem sie ihr ganzes Leben verbracht hat, wie eine Fremde behandelt. Morland selbst erinnert in etwa an ein viktorianisches England zu Zeiten der Industrialisierung und ist geprägt von den Intrigen der Reichen und Adligen und dem Elend der Armen.🍂 Arbeiteraufstände, Straßengangs, Drogenhandel. Aus der Biographie der Autorin erfährt man von ihrem eigenen Migrationshintergrund sowie ihrem Medizinstudium und ihrer Arbeit in der Notfallmedizin und Psychiatrie. Vielleicht liegt es an diesen Erfahrungen, dass sich die Welt, die Heba Al-Wasity erschaffen hat, trotz aller Fantasy so deprimierend und erdrückend echt anfühlt.🥀🌫
Und an diesem Ort, der von Ungleichheit bestimmt wird, treffen nun auch noch zwei Charaktere aufeinander, die auf den ersten Blick nicht ungleicher sein könnten. ❤️ Ein armes Mädchen mit einem gefährlichen Geheimnis, das keines seiner Gefühle verbergen kann. 🖤 Und ein einflussreicher Mann, der seine eigenen Gefühle und Geheimnisse hinter so hohen Mauern einschließt, dass er selbst sie vielleicht nicht mehr einreißen kann. Aber beide sind auch zäh, willensstark, stur und verbunden durch den Wunsch, die Geheimnisse des anderen zu ergründen.🕯🗝
In diesem Abschnitt hat man noch keine Ahnung, worauf das alles hinausläuft. Die Entwicklung geht langsam voran, aber nicht im Sinne von langweilig. Sondern eher schleichend, lauernd. Man weiß, dass da etwas ist, etwas Bedrohliches, Unvorstellbares, aber man kann es nur aus dem Augenwinkel erahnen. Man sieht es nicht. Man spürt es.⏳️💫
☆ Die Enthüllung 🌬🏰
Jetzt geht es nach Weavingshaw. Und ja, dieses Anwesen hält so einige Enthüllungen bereit. Zum einen wären da die Geister.🤍 Und auch hier finde ich es großartig, wie düster, bedrohlich, aber auch gefühlvoll Heba Al-Wasity Leenas Begegnungen mit den Geistern und deren Einfluss auf Leena darstellt. Gänsehaut! 🌬
Zum anderen ist da St. Silas ... Bram.🗝 Während des ersten Abschnitts kann man schon hin und wieder einen Blick durch einen Spalt in seinen Mauern erhaschen und man hofft (ich zitiere hier mal Die Schöne und das Biest): "Vielleicht sogar zeigt sich schon bald etwas, was vorher nicht so war." Jaaa, da zeigt sich etwas. Und man beginnt zu begreifen ... und zu verzeihen ... und zu verzweifeln.❤️🩹⏳️
☆ Das Verderben 📕🕰
Der Titel passt perfekt, jedenfalls war dieser letzte Abschnitt MEIN Verderben! Ich bin geschmolzen, mein Herz ist gebrochen und ich bin am Boden zerstört! Man spürt die Gefahr, die immer näher rückt. Die Uhr tickt, die Zeit läuft ab. Man weiß, dass es schlimm wird. Aber so schlimm?❤️🔥 Das Gift. Die Kutsche. Das Moor. (Wie er sie bittet, seinen Namen zu sagen!!!) Das Gasthaus. Und dann dieses Ende!💔⌛️
Ich kann nicht mehr. Ich muss wissen, wie es weitergeht! Wie lange muss ich denn noch auf den zweiten Teil warten?!🥺
✨️Fazit✨️
"Weavingshaw" könnte eine neue Lieblingsreihe werden. Vom ersten Teil zumindest bin ich voll und ganz begeistert!🥀🌟
Aber man muss sich darauf einlassen können. Die Geschichte schleicht leise voran. Dunkel und atmosphärisch. Man braucht Geduld, bis sich die Figuren öffnen und man erste Antworten erhält.🗝 Auf Spice muss man komplett verzichten (was mich überhaupt nicht gestört hat) und auch der Begriff Slow Burn ist fast untertrieben. Ich würde eher von Folter sprechen ... aber in diesem Fall lohnt es sich, auf die Folter gespannt zu werden.🖤 Leena ist von Anfang an liebenswert. Und egal wie sehr man sich dagegen wehrt, früher oder später wird man sein Herz an Bram verlieren.💔
Ich war wirklich begeistert von diesem Buch. Ich hab am Anfang ein bisschen gebraucht, um die Geschichte reinzukommen da es ein wenig im alten Stil geschrieben ist.
Die Geschichte war spannend geschrieben hat mich super gefesselt. Ich teste mich langsam ja an Fantasy ran und ich würde sagen, es hat mich gereizt, weitere Fantasy Bücher zu lesen.🧚🏼♀️
Ich habe das Buch nur aufgrund eines TikToks gekauft, dass mir die Geschichte anders beschrieben hat als den Klappentext. Und das hat mich schon so gequatscht, dass ich ohne den Klappentext richtig zu lesen das Buch gekauft hab und es hat mich wirklich überzeugt.
Was für Fantasy Bücher kann man mir noch empfehlen?🤭
Aktuell liegt auf meinem Sub auch noch Wings of Blood❤️🐉
Es ist eine ruhige, atmosphärische & düstere Story.
Der Mittelteil war leider etwas langatmig und man hat sich etwas schwergetan, an der Geschichte dranzubleiben.
Das Ende war spannend und hat einen mit einem fiesen Cliffhanger zurückgelassen. Der Slowburn war sehr schön.
Weavingshaw hat es leider nicht geschafft, mich zu fesseln. 🔗
Angelockt von diesem epischen Cover samt Schutzumschlag und dem Versprechen von Gothic-Vibes, hatte ich mich sehr auf die Lektüre gefreut. 🤗
Letztendlich konnte mich das Buch dann aber doch nicht ganz packen.
Der Schreibstil ist in Ordnung, die Protagonisten und auch der Slow Burn sind durchaus gelungen, aber ich muss sagen: Es hat mich stellenweise einfach gelangweilt. 🥱
Mir hat außerdem ein klarer roter Faden gefehlt, obwohl man annehmen könnte, dass das Weavingshaw-Anwesen diese Rolle übernimmt. 🧵
Ja, es ist politisch, es gibt Geister und Dämonen, zwei Welten, alles was das Fantasy-Herz begehren sollte... aber echtes Worldbuilding habe ich dennoch vermisst.
Auch der Gothic-Vibe wollte für mich nicht so recht überspringen. 🏰
Alles in allem war es kein schlechtes Buch, nur eben nichts Besonderes.
Empfehlen würde ich es daher nicht unbedingt. Den zweiten Band werde ich mir höchstwahrscheinlich nicht zulegen, sollte er erscheinen. 🫣
düsteres Setting mit Sog-Wirkung und kleinen Schwächen
Weavingshaw von Heba Al-Wasity ist laut Forever Verlag der Auftakt einer düsteren gothic Romantasy-Trilogie mit einem morally grey Bookboyfriend zum Niederknien.
Ähm, jepp! Genau das ist Saint Silas und dieser Kerl mit all seinen Geheimnissen macht für mich einen Großteil des Charmes der Geschichte rund um Leena und den Geschehnissen auf sowie rund um Weavingshaw aus.
Hier ist zwar das Setting sehr düster, bisweilen sogar sehr gewaltvoll bzw. emotional fordernd, denn es geht auch um solche Themen wie Flucht und Unterdrückung, Krieg und was die Gesellschaft mit diesen Personen macht, dennoch bekommen wir durch einige der Figuren und Konversationen auch Lichtblicke innerhalb der Zeilen, was ich super finde.
All das ist von der Autorin in einem mehr als fantastischen Stil geschrieben und dabei hat sie einige Plottwists drauf, die mich hin und wieder schwindelig haben werden lassen. Die Geschichte ist deshalb für mich echt ein Highlight. Auch wenn ich zwischendurch mal den Faden verloren habe und der Showdown meiner Meinung nach ganz schön heftig war bzw. das Ende mehr als einiges offen lässt. Da es jedoch der Auftakt ist, hoffe ich einfach mal, dass hier vieles im Fortgang der Geschichte geklärt wird und wir auf den nächsten Band auch nicht allzu lange warten müssen, denn das Gelesene hatte hier tatsächlich eine regelrechte Sogwirkung auf mich und ich habe die 544 Seiten innerhalb von 4 Tagen durchgesuchtet.
Also allein daran könnt ihr schon sehen, dass diese dark Fantasy mich restlos begeistert hat und ich sie gerne an alle weiterempfehle, die sich nicht davor scheuen, in Abgründe zu stürzen. Seien es menschliche oder urban monsterhafte. Die gibt es hier nämlich jede Menge und lassen die teils wirklich süß bis sympathischen Figuren mal sowas von Strahlen sowie die dunklen eben in all ihrer Boshaftigkeit zur Geltung kommen.
Um es vorweg zu nehmen; Ich liebe Gothic Fantasy & dies hier war der Inbegriff davon… Ich wünschte bloß, ich hätte gewusst, dass es der Auftakt einer Trilogie ist 🙊 Böser Cliffhanger 🫢
Hat aber auch den Vorteil, dass ich jetzt sagen kann: Der Anfang ging sehr langsam voran, was mit dem Wissen das es sich um eine Trilogie am Ende handeln soll jedoch, in meinen Augen, perfekt so ist 🤗 Super toller Auftakt einer Reihe!
Die düstere Stimmung kommt neben dem wirklich tollen Schreibstil total gut rüber, genauso toll wie die Slow-Burn-Romance (die in diesem Buch auch wirklich vorhanden ist und nicht nur angeteasert wird, am Ende aber gar nicht existiert) 🫶🏼 Konflikte neben der Haupthandlung im Buch fühlen sich real an und der Aufbau, wie man nach und nach an „Wissen aus der Vergangenheit“ kommt, finde ich persönlich total klasse gemacht 🙈
Ab ca 50% des Buches wurde es so richtig interessant und ich konnte es überhaupt nicht mehr aus der Hand legen. Mancher Plot war nicht überraschend, andere dafür schon sehr - Das Ende habe ich nicht kommen sehen & leider wusste ich auch nicht das Weavingshaw kein Einzelband ist 🙊 Jetzt heißt es leider warten und hoffen das mich die Fortsetzung ebenso überzeugen wird 🥰
Mit diesem Buch habe ich mich "Out-of-my-comfort-zone" gewagt. Der Klappentext klang einfach zu gut, um es nicht lesen zu wollen.
Ich persönlich bin kein Fan von Büchern aus der 3. Person, aber bei diesem Buch hat es einfach so gut gepasst und die Atmosphäre wurde dadurch nochmal deutlich düsterer. Das Setting in alten Gebäuden und Moorlandschaften hat mir manchmal in der Kombination mit den Geistern wirklich Gänsehaut beschwert.
Leena geht zum Saint der Stille um dort ein Heilmittel für ihren Bruder zu bekommen. Durch einen Deal bindet der Saint sie allerdings an sich und befeuert somit den Hass, den Leena ihm gegenüber empfindet noch mehr an. Aber auch der Saint empfindet ihr gegenüber eine gewisse Abneigung. Diese Spannungen verändert sich während der Story und wird langsam und sanft zu einer Zuneigung, die sehr tief geht. Der Slow-Burn schreitet wirkich slow voran aber auch sehr authentisch. Diese Sanftheit steht im starken Kontrast du der düsteren Atmosphäre, in der wir uns meistens bewegen.
Durch Zeitsprünge und POV Wechsel war es allerdings manchmal etwas verwirrend, wenn von Leena auf die Vergangenheit des Saints oder jemanden anderen gesprungen wurde, ohne dass es einen Hinweis gab. Trotzdem gaben diese Sprünge der Story noch mehr Tiefe und Spannung, sodass man einfach immer weiterlesen musste. Das Ende mit diesen miesen Cliffhanger hat mich getroffen...besonders, da der zweite Band noch nicht angekündigt wurde.
4,5 / 5 Sterne
Die ersten Seiten waren etwas langatmig aber dann hatte mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Toller Schreibstil, tolle Charaktere. Ich liebe die düstere Atmosphäre und den geringeren Anteil an Romantik im Vergleich zu einer Romantasy. Das Ende war natürlich ein Cliffhanger 🥲
Ich hab was ganz anderes erwartet. Aber fangen wir an - der Schreibstil hat mich ein bisschen an sturmhöhe erinnert oder stolz und Vorurteile! Das düstere Setting des Buches ist meiner Meinung nach perfekt, aber bis es zu dem Punkt kommt und sie dort ist- vergeht eine extreme Zeit und dadurch wurde meiner Meinung nach die Spannung immer wieder rausgenommen, ich hatte nicht das Gefühl das ich weiterlesen möchte! Trotzdem glaube ich das wenn man gothik romantasy liebt, man dieses Buch verschlingen wird!
Ich liebe alles daran!
Außer dass es wieder einmal der Beginn einer Reihe ist, also gut überlegen ob man es jetzt schon lesen/hören möchte - ich habe noch kein Datum für das Erscheinen der Fortsetzung gesehen
Das Hörbuch ist sehr gut gelesen, das Wordbuilding macht Spaß und die Handlung geht zügig voran.
Bitte bald mehr 🤩
Oh, das ist war echt toll!
Das Buch ist schön geschrieben und die düstere Atmosphäre der schmutzigen Industrialisierung kommt super gut rüber.
Die Energie zwischen den Hauptprotas baut sich langsam auf, durchläuft verschiedene Stadien und es fühlt sich richtig gut an.
Ich finde es auch sehr gut gelungen, wie die Autorin ihre eigenen Erfahrungen mit einwebt.
Ein Stern Abzug, weil es mir am Ende dann doch zu schnell ging und etwas Spannung verloren ging, aber die Grundlage für Band 2 sind auf jeden Fall stabil und ich kann es nicht erwarten, dass es weiter geht 😍
Als Leenas Bruder schwer erkrankt, sieht sie keinen anderen Ausweg und sucht den Saint der Stille auf - den geheimnisvollen Mann, der Wünsche im Austausch von Geheimnissen erfüllt. In ihrer Verzweiflung vertraut Leena ihm an, dass sie die Toten sehen kann, woraufhin die beiden einen Vertrag schließen: Er bezahlt die dringend benötigte Medizin für ihren Bruder, während sie unter seinem Schutz einen bestimmten Geist für ihn finden soll.
Sowohl Leena als auch Saint Silas sind zwei spannende Protagonisten. Silas wirkt zunächst verschlossen und mürrisch, aber im Laufe der Geschichte bin ich immer mehr mit ihm warm geworden und habe ihn ins Herz geschlossen. Auch Leena mochte ich gern. Sie ist eine mutige, empatische Protagonistin und würde alles für die Menschen tun, die sie liebt.
Besonders begeistert hat mich die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre der Geschichte. Der Schreibstil ist bildlich, poetisch und passt perfekt zur Gothic-Atmosphäre. Vor allem die Beschreibungen von Weavingshaw waren so eindrucksvoll, das ich das Gefühl hatte, das düstere Anwesen sei lebendig. Zudem sorgten Leenas Geisterbegegnungen immer wieder für schaurige Momente. Generell bin ich total beeindruckt von der vielschichtigen Welt, die die Autorin hier erschaffen hat. Themen wie Klassenunterschiede, der Kontrast zwischen Armut und Reichtum, Flucht und Integration wurden authentisch in die Geschichte eingewebt, was mir sehr gefallen hat.
Während ihrer Zusammenarbeit entwickelt sich nach und nach ein immer intensiveres, sehnsüchtiges Knistern zwischen Silas und Leena. Vollständig gepackt hat mich ihre Tension zwar noch nicht, aber da es erst der Auftakt einer Trilogie ist, bin ich gespannt, wie sich ihre Beziehung weiterentwickeln wird. Das Ende hat mir definitiv große Lust auf den zweiten Band gemacht. 🥰
Selbst im Grab sind eure Geheimnisse nicht vor ihm sicher
»Ich muss Ihnen dafür danken, dass Sie fast gestorben wären. Andernfalls hätte Ihre Schwester nie den Weg zu mir gefunden.«
Warum muss man bitte so ein tolles Cover unter einem Schutzumschlag verstecken?! Ganz ehrlich? Beinah hätte ich das Buch keines zweiten Blickes gewürdigt, denn der erste lässt nicht grade auf Geister und Dämonen schließen... Aber dann wäre mir eine wirklich tolle Geschichte entgangen! Ein zu allem entschlossener, skrupelloser Mann der mit Geheimnissen Handel treibt und eine verzweifelte junge Frau die die Geister der Toten sehen kann, vertraglich aneinander gebunden... Geister, Dämonen und finstere Geheimnisse, die besser verborgenen geblieben wären, erwarten euch auf Weavingshaw. Wagt ihr es die Schwelle zu überschreiten? Eine spannende Geschichte mit Gothic Flair, nicht zu düster aber dafür super flüssig zu lesen. Die Slow-Burn-Romanze ergänzt die Erzählung ohne zu sie beherrschen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung
@isigioia Danke dass du meine Neugier geweckt hast
Das Cover:
Passt perfekt zur geheimnisvollen, düsteren Ästhetik der Geschichte. Das Anwesen auf den Mooren, die dunkle Farbgebung, die gotische Eleganz, optisch ist Weavingshaw schlicht toll gelungen.
Meine Meinung
Gothic Romance auf den Mooren, Geister, dunkle Geheimnisse und ein Mann, dem man besser nicht begegnet, bei diesem Klappentext war ich sofort dabei. Und Weavingshaw hat nicht nur meine Erwartungen erfüllt, sondern sie so weit übertroffen, dass ich noch lange nach der letzten Seite darüber nachgedacht habe.
Leena Al-Sayer hat seit ihrem siebzehnten Lebensjahr ein Geheimnis: Sie kann die Toten sehen. Als ihr Bruder schwer erkrankt und sie keine andere Wahl hat, sucht sie den Saint der Stille auf, einen undurchschaubaren Mann, der Geheimnisse gegen Gold tauscht. Je dunkler das Geheimnis, desto höher der Preis.
Leenas Gabe ist mehr wert als sie ahnt und so findet sie sich gebunden an eine Aufgabe: Sie soll den Geist von Lord Avon finden, dem Herrn von Weavingshaw, einem verfluchten Anwesen auf den Mooren, das lebt, atmet und seine eigenen Regeln hat. Was als Pakt beginnt, wird zu einem gefährlichen Tanz aus Vertrauen, Verrat und einer Anziehung, die sich keiner von beiden leisten kann.
Leena ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Ihre ruhige Stärke, ihre Empathie und die Art, wie sie sich trotz aller Widrigkeiten nicht brechen lässt, machen sie zu einer Figur, die man so schnell nicht vergisst.
Saint Silas, der Saint der Stille, ist genau der Typ morally grey Hero, für den man als Leserin automatisch schwach wird. Undurchschaubar, gefährlich, mit einer Vergangenheit, die sich nur langsam enthüllt. Die Slow-Burn-Romance zwischen ihm und Leena ist so voller Spannung und unausgesprochener Gefühle, dass man manchmal am liebsten in die Seiten springen würde. Jede gemeinsame Szene hat dieses Kribbeln, das einen nicht loslässt und genau das macht das Warten so schwer.
Jetzt zur großen Frage: Wuthering Heights. Die Autorin hat in Interviews selbst gesagt, dass Weavingshaw eine Liebeserklärung an die gotische Literatur ist, an Wuthering Heights, Rebecca und Jane Eyre. Und das spürt man auf jeder Seite. Das verfluchte Anwesen auf den Mooren, die schwelende Spannung zwischen zwei Menschen, die füreinander das Falscheste sein sollten, die Klassenunterschiede, die sozialen Ungerechtigkeiten, die düstere Atmosphäre, die fast wie eine eigene Figur wirkt... das alles ist tief verwurzelt.
Weavingshaw als Anwesen erinnert stark an Wuthering Heights selbst: unheimlich, lebendig, mit einer Vergangenheit die über allem lastet. Und der Saint hat durchaus etwas von Heathcliffs dunkler Unberechenbarkeit, ohne ihn jedoch zu kopieren.
Wer Wuthering Heights liebt, wird hier sehr viele vertraute Gefühle wiederfinden, eingebettet in eine Welt voller Magie, Geister und Dämonen.
Was das Buch wirklich besonders macht, ist diese Mischung aus gothischer Atmosphäre, durchdachtem Worldbuilding und einer Romance, die sich nie aufdrängt sondern einfach entfaltet. Der Schreibstil ist bildhaft, sog-artig und trägt einen durch die Geschichte, ohne dass man es merkt. Der Cliffhanger am Ende ist... na ja. Grausam. Im besten Sinne.
Das Buch ist Band 1 einer Trilogie und ich würde am liebsten sofort weiterlesen.
Mein Fazit:
Ein außergewöhnliches Debüt, das sich sofort wie ein Klassiker anfühlt. Wer Wuthering Heights liebt und sich wünscht, dass jemand das Ganze mit Geistern, Dämonen und einer Romance zum Niederknien neu erfindet: hier ist euer nächstes Lieblingsbuch. Leena und der Saint sind ein Duo, das einem noch lange nach der letzten Seite nicht loslässt.
Hier fällt mir irgendwie weder die Bewertung noch die Rezension sonderlich einfach. Denn es war, ja, was war es denn? Gelinde gesagt durchwachsen.
Zu erst einmal hat mich das Cover total angesprochen und aus den Socken gehauen, als ich über dieses Buch gestolpert bin. Rein vom Cover erinnert es etwas an eine Dramione Fanfiction. Was es nach lesen des Klappentextes aber so gar nicht ist. Also keine Ahnung warum und wie ich darauf kam, aber das Cover gab mir direkt absolut diesen Vibe. 😅
Und ich liebe ja diese durchsichtigen Umschläge! 😍 Und auch hier drunter wieder... Der absolute Alchemised Vibe. Don't judge me, please, ich kann nichts dagegen tun! 😂 Und ja, ich WEIẞ, dass diese Geschichte so überhaupt gar nichts, nullkommanull, damit zu tun hat. Aber was soll ich machen? 😅
Anyways. Wir wissen ja, spätesten nachdem wir den Klappentext gelesen haben, dass wir hier nichts dergleichen bekommen.
Und die Story gibt so viel her, verdammt! Und trotzdem musste ich mich zwischendurch immer wieder etwas durchquälen. Ich weiß, das hört sich jetzt böse an, ist es aber gar nicht. Ich mochte die Geschichte echt gerne. Deswegen bekommt sie auch trotzdem 4 Sterne von mir. Aber mir hat hier etwas diese Sogwirkung, dieses ich-muss-unbedingt-weiterlesen gefehlt. Wenn ich das Buch in der Hand hatte, dann ging es meist nach einigen Seiten wieder und das letzte Drittel habe ich gestern dann auch quasi in einem Rutsch gelesen. Nur habe ich für die ersten zwei Drittel dann eben auch 6 Tage gebraucht. Einerseits, weil ich nicht so lange am Stück dranbleiben konnte, andererseits, weil mir irgendwo einfach dieses Ich-muss-Weavingshaw-dringend-weiterlesen einfach gefehlt hat. Ich hatte nie den Drang, dass ich unbedingt jetzt wieder dieses Buch in die Hand nehmen muss. Wisst ihr was ich meine?
Leider war es in der Mitte auch irgendwie etwas langwierig, ach keine Ahnung. Das letzte Drittel hat es absolut rausgerissen und auch das erste Drittel hat mir richtig gut gefallen. Die Mitte? Don't judge me, das war mir zu langatmig. 🫣
Leena mochte ich als Hauptprotagonistin sehr. Obwohl, oder vielleicht gerade sogar WEIL sie teilweise schon sehr trotzig und auf eine furchterregende Art manchmal auch schwer naiv war. I don't know, sie gehört für mich einfach zu den Personen, die man instantly mag, aber auch gar nicht genau sagen kann wieso eigentlich. 😅
Unser lieber St. Silas, oder besser gesagt Bram, hat es mir da schon ein klein wenig schwieriger gemacht. Wie besch... verschlossen kann ein Mann bitte sein?!?!? Mein lieber Bram, warum hast du dir den Stock den bitte so spät und nur so langsam aus dem Allerwertesten gezogen? Du bist so ein toller Charakter! Und das alles dann nur um ihn mit den letzten Sätzen wieder bis zum Anschlag mit voller Wucht zurückzurammen? WHY?!?!?
Und jetzt darf ich warten, bis Band 2 kommt. Gibt es hierzu überhaupt schon irgendwelche Infos? 😩
Da "quäle" ich mich teilweise durch dieses Buch, nur damit es zum Schluss so bescheiden spannend wird, dass ich jetzt heulen könnte, weil Band 2 noch nicht auf dem Markt ist! Wie soll ich das denn bitte anständig bewerten?!? 😭
Also Leute, wenn euch der Klappentext zusagt, lest die Leseprobe, oder kauft es euch wahlweise auch gerne direkt, und lest es!
Weavingshaw ist für mich ein Buch, bei dem ich mich auf keinerlei Bewertung einlassen würde. Das hier muss jeder selbst lesen und dann für sich entscheiden, ob es gut war.
Wie gesagt: Tolle Geschichte! Originell und mal was anderes. Und dennoch eine schwierige Kiste.
Und nein, es lag nicht am Schreibstil.
Ich bin mehr oder weniger blind ins Buch gegangen. Das war die richtige Entscheidung für mich. Ich hatte keine Erwartungen, die erfüllt werden mussten, dadurch war ich einfach sehr neugierig auf die weiteren Entwicklungen.
Ich wurde nicht enttäuscht. Leenas Geschichte ist fesselnd und außergewöhnlich. Da wir sie hauptsächlich begleiten, bin ich richtig mit ihrem Charakter warm geworden und habe mit ihr mit gefiebert. Eine schöne Abwechslung wieder mal ein Buch aus der personalen Erzählerperspektive zu lesen. Dennoch bekommen Leenas Bruder Rami, ihr „Chef“ Bram St. Silas und weitere Rollen ihre eigene Stimme und Kapitel.
St. Silas war anfangs undurchschaubar für mich. Er hat sich aber toll entwickelt. Man erfährt im laufe der Geschichte immer mehr über ihn. Manches hatte ich schon erahnt, anderes kam etwas unerwarteter.
Besonders gefallen hat mir der Slow Burn. Nichts wurde überstürzt, es hat langsam angefangen zu knistern - alles zu seiner Zeit.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich nie wirklich den Drang hatte weiterzulesen. Aber das liegt wahrscheinlich auch an meinem momentan vollen, turbulenten Alltag. Da bin ich abends einfach geschafft.
Mir hat diese düstere gothic Romantasy so sehr gefallen, dass ich mir doch noch die Special Edition von Thalia gekauft und die normale an eine Freundin verschenkt habe.
Ich kann jedem das Buch empfehlen, der Lust auf eine Slow Burn Romantasy, keine Angst vor Geister hat und Leena auf ihrem neuen Abendteuer begleiten möchte. Die Atmosphäre war einfach unglaublich 😍
In einer düsteren Welt voller Armut und Unruhen versucht Leena, ihre Familie zu retten. Doch als sie den geheimnisvollen Saint Silas um Hilfe bittet, gerät sie in seine Gewalt. Silas entdeckt ihre Fähigkeit, Geister zu sehen und zwingt sie, ihm bei der Jagd auf rastlose Tote zu helfen. Während Leena tiefer in seine gefährliche Welt hineingezogen wird, stößt sie auf ein erschreckendes Geheimnis, das alles verändert…
„Weavingshaw“ hat allein durch das Cover mein Interesse geweckt, sodass ich direkt reinlesen wollte :)
Der Einstieg fiel mir sehr leicht und der Schreibstil ließ sich angenehm lesen. Besonders interessant fand ich, dass sich die Story für Romantasy (wobei ehrlich gesagt kaum Romance Anteil dabei war – es war schon seeeehr Slow burn) mal anders gelesen hat als vieles, was ich bisher kannte.
Leider hat mich jedoch die Handlung ab einem gewissen Punkt nicht mehr komplett fesseln können – weitergelesen habe ich trotzdem. Das Ende war meiner Meinung nach ziemlich vorhersehbar, aber dennoch in Ordnung.
Ich denke dennoch, dass ich die Fortsetzung nicht lesen werde. Das Buch war solide, wird mir aber vermutlich nicht lange im Gedächtnis bleiben.