3. Feb.
Rating:3

Neuer Name, alte Prinzipien

Im Grunde ist dieses Buch eine Zusammenfassung bekannter Zeitmanagementprinzipien, die unter dem Namen „Essentialismus“ mit Geschichten aus dem Leben des Autors und ein paar Beispielen aus der Wirtschaft verknüpft werden. Es ist nicht schlecht geschrieben, bringt aber nicht viel Neues, wenn man sich mit dem Thema schon einmal befasst hat. Das wichtigste Prinzip lautet: weniger, aber besser. Prioritäten setzen (die nicht unbedingt immer beruflicher Natur sein müssen), bevor sie jemand anderes für dich setzt. Dabei greift McKeown auf bewährte Konzepte zurück: den Planungsfehlschluss von Daniel Kahneman, der uns systematisch zu optimistischen Zeitplänen verleitet; die Idee, 50 % der geplanten Zeit als Puffer für eine Aufgabe einzuplanen; oder die Faustregel, sich täglich auf ein bis drei wichtige Aufgaben zu fokussieren. Positive Gewohnheiten lassen sich fördern, indem man bestimmte Handlungen an Auslöser knüpft. Lesetipps aus dem Buch: „How Do You Motivate Employees?“ (Frederick Herzberg) „Die Macht der Gewohnheit“ (Charles Duhigg) „Nein sagen ohne Schuldgefühle“ (Henry Cloud)

Essentialism
Essentialismby Greg McKeownRandom House UK Ltd
17. Jan.
Rating:3.5

Ich habe mehr Klarheit über ein essentielles Leben erhalten

Ich habe das Buch gelesen, um zu lernen, wie man essenzieller leben kann und insgesamt hat es meinen Blick darauf erweitert. Ich fand es schön, dass es zu jedem Kapitel Praxisbeispiele gab und die Kapitel nicht allzu lang waren. Dadurch konnte man zwischendurch immer wieder reinlegen. Kritisch sehe ich, dass die Inhalte gegen Ende immer weniger klar und informativ wurden. Mir kam es so vor, dass das Buch nur noch abgeschlossen werden wollte. Trotzdem waren die Inhalte grundsätzlich informativ und ich konnte viel für mich mitnehmen.

Essentialism
Essentialismby Greg McKeownRandom House UK Ltd