Spannend
Richtig coolen Oldschool Krimi aus Schottland. Am Anfang wird viel über Details geschrieben und langsam wird es spannend bis zum Schluss. Zwar kein großes Feuerwerk. Aber am Ende war es überrascht dass es anders wird.
Spannend
Richtig coolen Oldschool Krimi aus Schottland. Am Anfang wird viel über Details geschrieben und langsam wird es spannend bis zum Schluss. Zwar kein großes Feuerwerk. Aber am Ende war es überrascht dass es anders wird.
4/5⭐
Spannend, aber fand es schlechter als Band 3 der Rebus-Reihe
Der Abgeordnete Gregor Jack wird bei einer Polizeirazzia im Bordell erwischt. Natürlich stürzt sich die Presse sofort darauf. Aber warum nur waren sie nur so schnell vor Ort? Inspektor Rebus lässt der Fall des Abgeordneten keine Ruhe, insbesondere weil er insgeheim Sympathie für den Politiker empfindet. Als dessen Frau auch noch ermordet aus einem Fluss gezogen wird, macht sich Rebus mit allem Eifer daran, den Abgeordneten aus dem Schlagzeilentief zu helfen. Dabei deckt er eine Verflechtung von alten Schulfreunden auf, die wilde Partys feiern und es mit der Treue nicht so ganz genau nehmen. Auf der illustren Freundschaftsliste von Gregor Jack und dessen Frau, finden sich Schauspieler, Künstler, Fuhrunternehmer, Antiquare und ein verurteilter Mörder. Wer aber könnte den Sturz des Politikers wollen und wie viele Leichen hat dieser noch im Keller? Ein neuer spannender Fall von John Rebus und so langsam entfaltet sich das Erzähltalent von Ian Rankin. Das war mein vierter Fall und das tolle daran ist, keiner ähnelt dem anderen. Manche Autoren wärmen nur Schema F auf, aber Herr Rankin erfindet immer wieder einen neuen tollen interessanten Plot. Hier lässt er John Rebus eintauchen in den politischen und gesellschaftlichen Sumpf und er muss sich mit der Presse herumschlagen. Ich muss gestehen, dass der erste Teil sich in die Länge zog ich das Gefühl hatte die Handlung käme nicht recht vom Fleck. Zudem machten es mir die recht sprunghafte Erzählung und die vielen unterschiedlichen Namen und Spitznamen schwer den Faden zu behalten. Nachdem Inspektor Rebus jedoch in die Highlands fährt um die Lodge zu untersuchen in der Mrs Jack sich vergnügte, nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Besonders beeindruckt haben mich die Beschreibungen der schottischen Landschaft. Ich hatte beinahe das Gefühl mittendrin zu stehen und die abwechslungsreiche Schönheit zu genießen. Insbesondere der Bauernhof, hatte es mir angetan. Ich konnte mich förmlich in der Küche stehen sehen und das frisch gebackene Brot riechen. In diesem Band hat es Herr Rebus nicht so mit Katzen. Da ich aber ein großer Katzenliebhaber bin, fand ich die eingestreuten Anekdoten mit den Vierbeinern richtig erfrischend. Vielleicht hätten erfahrenere Krimileser mit der Auflösung gerechnet, ich jedoch nicht. Ich wollte denjenigen für unschuldig halten, bis zum Schluss und natürlich ließ ich mich vom Autor ablenken und meinen Verdacht in die falsche Richtung dirigieren. Da bisher alle Fälle ihren eigenen Charme besitzen, bin ich gespannt, mit welchem Verbrechen John Rebus sich im fünften Band herumschlagen muss. Ich bin auf alle Fälle noch Feuer und Flamme und kann es kaum erwarten in Schottland weiteren Ermittlungen zu folgen.