Das Graveyard Buch von Neil Gaiman ist eine leise, traurige Coming-of-Age-Geschichte über Verlust, Zugehörigkeit und die Freiheit, nicht der Norm entsprechen zu müssen. Bod ist eine zutiefst tragische Figur. Sein Leben beginnt mit Gewalt und endet nicht mit Erlösung, sondern mit einem weiteren Abschied. Er verliert seine biologische Familie, wächst an einem Ort auf, an dem er eigentlich nicht existieren darf, und findet dort eine zweite Familie – nur um auch sie wieder verlassen zu müssen. Sein Weg ist von Verlust geprägt, nicht von heroischen Prüfungen oder klassischem Wachstum. Normalität ist für ihn kein realistisches Ziel, nicht weil er unfähig wäre zu funktionieren, sondern weil ihm Unschuld und Unbefangenheit unwiederbringlich genommen wurden. Der Friedhof ist Schutzraum und Gefängnis zugleich. Bod darf dort sicher sein, aber nicht wirklich leben. Die Toten können ihn beschützen, ihn prägen, ihm Wissen vermitteln – sie können ihm jedoch kein Leben unter den Lebenden beibringen. Auch Silas kann dem Jungen nicht vollständig gerecht werden. Er handelt aus Verantwortung, Schuld und Fürsorge, weiß aber um seine eigenen Grenzen. Silas schützt Bod, doch er kann ihn nicht halten. Seine emotionale Distanz ist schmerzhaft, aber ehrlich, weil er von Anfang an weiß, dass diese Familie nur auf Zeit existieren kann. Die Jacks stehen als Sinnbild fanatischen Denkens. Eine jahrtausendealte Prophezeiung wird ohne Zweifel akzeptiert, Unsicherheit nicht ausgehalten, Alternativen nicht zugelassen. In dem Versuch, eine mögliche Zukunft zu verhindern, zerstören sie eine Familie – und setzen genau den Prozess in Gang, den sie vermeiden wollten. Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie blind und destruktiv Fanatismus ist, wenn er Eindeutigkeit erzwingen will und Verantwortung für die eigenen Taten verweigert. Am Ende bleibt Bod „Nobody“. Nicht als Mangel, sondern als bewusste Identität. Er passt nirgends vollständig hinein – und genau darin liegt seine Stärke. Er schuldet keiner Welt Anpassung und entscheidet selbst, wer er sein will und wann. Das Buch vermittelt leise, aber klar: Es ist in Ordnung, nicht dazuzugehören. Nicht jeder ist Nobody – aber jeder fühlt sich irgendwann so. Das Graveyard Buch ist keine Geschichte mit Trostversprechen. Jeder verliert etwas: Bod verliert zwei Familien, Silas Freunde und Bindungen, die Owens ihren Sohn, Bods biologische Familie ihr Leben. Es gibt keinen Ausgleich, kein „dafür“. Verlust wird nicht überwunden, sondern mitgenommen. Genau darin liegt die Ehrlichkeit dieses Romans. Still, melancholisch und klug – ein Buch, das nachhallt.
Endlich hab ich es wiedergefunden!!!!❤️❤️❤️❤️❤️❤️
Gelesen hab ich das Buch 2016 und es hat mich sehr, sehr stark geprägt. Leider hab ich mir damals weder Autor noch Titel merken, nur den Look vom Cover. Ich bin so, so happy, dass ich dieses wundervolle Buch endlich gefunden habe! Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die abstruse, düstere Fantasy mögen.
Die Geschichte spielt über 18 Jahre im Leben eines Babys - Kleinkindes - Jugendlichen - jungen Mannes mit dem Namen Nobody Owens. Die Zeitsprünge - teils über Jahre - sind sehr gut eingearbeitet und fügen sich gut aneinander. Die Story an sich in gut geschrieben und flüssig zu lesen. Die Ideen, die im Buch verarbeitet sind, könnten theoretisch selbst Bücher füllen, so dass einige Fragen offen bleiben. Die Mischung aus weltlicher Realität (Verlust, Freundschaft, Liebe) und fantastischen Elementen (Geister, Okkultes, Übernatürliches) ist gut abgewogen.
Eine episodische Erzählung eines Jungen, der in einer ungewöhnlichen Welt erwachsen wird. Man findet verschiedene Todesmotive aus verschiedenen Kulturen wieder, eine Art Pinocchio-Geschichte und einen Schreibstil, der angenehm zu lesen ist, jedoch allgemein die Frage aufwirft: Für welche Leseschaft ist dieses Buch geschrieben? Sicherlich nicht für Kinder…. Als Erwachsene fand ich es angenehm und nett zu lesen, aber eben auch nicht mehr. P.S. Der Klappentext findet sich eigentlich erst am Ende des Buches in der Geschichte ein 🤷🏼♀️
Das Buch ist ein Traum,halb Märchen,halb Fantasy,spannend und auch traurig! Habe viele Charaktere liebgewonnen vor allem Nobody und Silas! Das Ende ist zum einen traurig,zum anderen Hoffnungsvoll!
Wirklich ein sehr schönes Buch, welches eine Kindergeschichte sein könnte (wenn es nicht so düster wäre). 🪦
Gibt einem Lust auf das Leben, irgendwie :)

Spannend und berührend aber eher für kinder
[ 4,5 Sterne ] Also, ich kenne das Original Buch nicht, von daher bin ich in die Geschichte hinein geraten ohne irgendwelche Vorkenntnisse. Und ich glaube das half auch, da ich mich zu Anfang doch zurecht finden musste. Die Schriftsprache selbst war sehr schön und passte zum Gesamtbild. Pro Kapitel hab es immer einen anderen Zeichner, die aber alle den grundlegenden Sachen treu blieben und daher die Story gut zu lesen war. Die Zeichnungen waren etwas unterschiedlich, aber passten jeweils zur Handlung und Alter des Jungen. Trotzdem ist es ein ziemlich dickes Werk, ich denke daher, dass schon das komplette Buch verarbeitet wurde. Am Ende mochte ich es wirklich sehr, aber teilweise war es etwas langgezogen. Und ich hätte mir mehr Geschichten gewünscht, wo er etwas älter war - die meisten Sachen schienen vor seinem 10 Geburstag zu passieren.
Ich hasse dieses Buch💔 Natürlich hasse ich es nicht.. aber ich hasse das Ende. Abschiede gehören dazu - ja. aber ich hasse sie trotzdem. Und die Abschiede in dieser Geschichte waren eventuell die schlimmsten in meinem persönlichen Buchleben. Die Geschichte an sich war richtig toll. Man wächst mit Bod auf und lebt sein Leben mit ihm. Lernt gewisse..Leute kennen und erlebt tolle Abenteuer. Ich hatte Spaß mit dem Buch und konnte es nicht weglegen. Und dennoch...tat es echt weh das zu lesen.
A very very good book! I loved it so much! It rly builds up a great story and plot. I love these kind of books Neil Gaiman is writing! If you enjoyed this one you’ll also like ,Neverwhere’! The ending made me a little sad but I also know it’s the only ending I’d have accepted. And which would’ve made sense.
The mood and characters in this novel are outstanding! It was cozy, atmospheric and engaging. Perfect for the cold months! I adore Neil Gaiman‘s writing style and will pick up more by him.
Herrliches Märchen für Jugendliche und Erwachsene und junggebliebene
Neil Gaiman hat sich mal wieder selbst übertroffen. Das Graveyard-Buch ist ein toller Roman, welchen ich fast nicht aus der Hand legen konnte. Die Story baut sich toll auf und auch die Charaktere sind toll und sympathisch beschrieben, von manchen, wie zB Silas, würde man gerne noch mehr lesen. Vielleicht macht dies aber auch den Charme aus. Vollste Leseempfehlung!
Love the story. The audiobook read by Neil himself is absolutly awesome! Perfect read for the spooky season.
Für den Herbst
Die Geschichten von Gaiman sind düster und warm zugleich. So war es auch diesmal. Zwischendurch fehlte mir ein bisschen Inhalt. Doch konnte mich das Ende packen und gerne werde ich an Bod und Silas denken.

🪦👣🕯️
Hat mich jetzt nicht so umgehauen, aber trotzdem süß. Sehr leichtes Fantasy und etwas gruselig aber nicht angsteinflößend .
Leider scheint Neil Gaiman auch beim dritten Anlauf kein Autor für mich zu sein. Deshalb werde ich es von nun an wohl einfach sein lassen...
I loved the story and how bod grew in the chapters. I also loved the easy writing and the small character stories of the graveyard citizens. I think some of the chapters where a little long. I didn't like the ending of his friendship with Scarlett.
Ganz nettes Buch, aber hätte man meiner Meinung nach auch kürzer halten können. Ab dem letzten Drittel musste ich mich etwas durchkämpfen. Leider fand ich das Ende (Warum die Familie umgebracht wurde) auch sehr vorhersehbar. Nichtsdestotrotz hat es mich gut in die Spooky-Season befördert. Also dafür hat es seinen Zweck erfüllt.

Perfektes Buch für den Oktober🧡
Spannend von Anfang bis Ende. Wer Coraline mag, oder auch Filme wie die von Tim Burton, wird dieses Buch lieben 🥰 Als Halloween/ Herbstfan ein Muss! 🎃

👻 🧟♂️ 🦉
Die fantasievolle Erzählweise und düstere Atmosphäre machen das Buch einzigartig, jedoch empfand ich die langen Kapitel als störend. Einige Passagen wirken dadurch etwas gedehnt, was den Spannungsbogen zeitweise unterbricht. Trotzdem ein originelles Buch.
Eine spannende Geschichte mit Nobody Owens - oder auch Bod Owens genannt. Bod wird von den Bewohnern eines Friedhofes adoptiert und liebevoll aufgezogen, nachdem seine eigene Familie von einem Mann namens Jack ermordet wurde. Doch wie ist Nobody zum Friedhof gekommen? Was für eine Rolle spielen Silas und Miss Lupescu? Und wer sind die Jacks für alle Fälle? Warum musste Bods Familie sterben? Welche Fähigkeiten erlernt Bod auf dem Friedhof? Was ist ein Sleer und für wen braucht Bod einen Grabstein?
A ghostly story with ghostly characters and a ghostly ending. I don't know why I keep coming back to Gaiman, I don't seem to "get his stories". This one again sounded very interesting until I started reading it. There's no development of the characters, no explanation why Bod is where he is and why Silas is what he is, there's no suspense, nothing. At least I liked the author's writing style and he end, so I am giving this book 2 stars instead of one/none.
Neil Gaiman - ein Meister des phantastischen
Ein kleines Kind, dass auf einen Friedhof flüchtet und fortan von den Bewohnern dort aufgezogen wird. Wie es wohl ist von Menschen, die vor Jahrzehnten und Jahrhunderten gestorben sind, aufgezogen zu werden? Die Owens nehmen sich jedenfalls des Jungen an und geben ihn den Namen Nobody Owen. Bod, so wird er nun gerufen, bekommt von den Bewohnern des Friedhofs allerhand beigebracht. Wie man sich unsichtbar macht, durch Wände geht usw. So verbringt er Jahre auf dem Friedhof, nun sein Zuhause, bis die alte Gefahr wieder auf ihn aufmerksam wird... Ich bewunder Neil Gaiman sehr. Er mag keine Epen schreiben, keine großen Fantasy Zyklen - nein, Gaiman schreibt phantastische Geschichten. Könnte man es auch moderne Märchen nennen? Jedenfalls ist er ein Meister seines Fachs und auch dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Übrigens gibt es auf dem Friedhof eine Bewohnerin Namens Liza Hempstock. Eine Anspielung oder gar eine Figur aus dem Meisterwerk "Der Ozean am Ende der Straße"?
Am Anfang war ich etwas skeptisch, weil ich bei anderen Rezensionen gelesen hatte, dass der rote Faden fehlen würde. Dem kann ich nicht so wirklich zustimmen. Die Kapitel sind in der Tat einzelne Episoden aus Bods Leben, die nicht streng aufeinander aufbauen. Aber die Grundgeschichte ist klar: Junge wächst auf Friedhof auf, nachdem seine Familie ermordet wurde. Mehr roten Faden braucht es da eigentlich nicht. Die Charaktere sind gut gestaltet und ausgearbeitet. Selbst die "Randfiguren" bekommen ihr Eigenleben und werden mit wenigen Worten sehr klar charakterisiert. Einiges hätte ich mir vielleicht etwas ausführlicher gewünscht, aber das tat dem Lesegenuss als solches keinen Abbruch. Mr. Gaiman hat den Bogen raus, wie man mit Wörtern unglaublich schön zu lesende Geschichten schreibt (selbst, wenn diese Wörter "nur" übersetzt waren).
Fantastisch
Kindheit und Jugend von Nobody Owens aufgezogen auf einem Friedhof von Geistern und Untoten. Spannend, ein bisschen gruselig. Und einfach nur fantastisch.

Ich habe lange an diesem Buch gelesen. Es immer wieder weggelegt, etwas anderes zwischendurch gelesen, aber irgendetwas hat mich immer wieder zu diesem Buch zurückgezogen. Was ist mega spannend fand war, dass Neil Gaiman in seiner Geschichte Dinge umkehrt. Das, was wir normalerweise als gruselig empfinden, beschreibt er hier als angenehm und wohlwollend. Geister, Friedhöfe, die Nacht… all das löst in vielen Menschen Grusel und Gänsehaut aus. Für Bod, den Hauptcharakter des Buches, sind all diese Dinge aber sein zu Hause und das, was wir normalerweise als angenehm empfinden ist für Bod angsteinflößend. Wir alle haben sicher schon einmal etwas nur auf Grund des Aussehens beurteilt, ohne wirklich hinter die Fassade zu blicken. Ich glaube, das ist genau das, was Neil Gaiman uns hier vermitteln möchte und das finde ich eine unfassbar wichtige Message. Was im Buch auch richtig gut rüberkommt ist, dass wir uns immer so viele Gedanken darüber machen, was andere über uns denken. Bod geht einfach seinen eigenen Weg und es interessiert ihn überhaupt nicht, was andere darüber denken. In dieser Hinsicht können wir uns Bod alle als Vorbild nehmen. The Graveyard Book ist ein Kinderbuch, aber vor allem wir Erwachsenen können, wie bei so vielen anderen Kinderbüchern auch, eine ganze Menge daraus lernen. Besonders schön fand ich diese Sätze am Ende: „Kiss a lover, dance a measure, find your name and buried treasure… Face your life. Its pain, its pleasure, leave no path untaken:“ Das ist einfach soooooo schön! 💛
This made me ugly cry, I needed this ending.
Sehr warmherzige Geschichte
Mir hat das Buch aufgrund der herzerwärmenden Geschichte sehr gut gefallen. Ich fand die Ideen sehr interessant, dass die Toten und ein Lebender wie eine Familie zusammen leben. Das Buch hat auch spannende Elemente, z.B. den Kampf gegen den Jack. Jedoch lässt das Buch Fragen offen, die eigentlich für die Handlung wichtig wären. 1. Wer sind die Jacks und warum ermordeten sie die Familie von Bod? 2. Was ist der Sleer und wer war sein Meister? 3. Was ist die Eherengarde?

Märchenhafte Erzählung mit liebenswerten Charakteren
If you dare nothing, then when the day is over, nothing is all you will have gained. I’m not sure if Neil Gaiman and I will ever be friends. I liked the premise of the book, it sounded like nothing I’ve ever read before. But I just can’t put my finger on it. I really don’t know what exactly it was that bothered me so much. I just had zero interest in picking up this book. Bod’s family got murdered by the man Jack. Ghosts from the graveyard, who saw the boy being chased by the man Jack, took him in and decided to care for him. They name him Nobody – Bod for short – and he grows up on the graveyard. I think one of the reasons why I couldn’t get into this book was that the chapters seemed more like individual short stories, rather than one big, cohesive story. There wasn’t a lot of action, nor was there character development. I’m just glad I can take this book from my tbr now.
Since we follow Nobody Owens growing up, especially the first half of the book feels like a set of short stories. It's not an action-packed book, but after I started feeling connected to the characters, it flew by. edit: This is one of the books that sticks to me, even after one month I still think about the characters all the time.
Das Graveyard Buch ist die perfekte Halloweenlektüre, ein Kinderbuch, das auch die Erwachsenen verzaubert. Ein kleiner Junge wächst nach der Ermordung seiner Familie auf dem Friedhof auf, umsorgt von Geistern, Hexen und einem Vampir. Doch der Mörder ist auch nach Jahren auf der Suche nach Nobody, kurz Bod genannt. Neil Gaiman hat es geschafft, die Stimmung auf dem Friedhof einzufangen ohne dass man Angst vor den Bewohnern bekommt, denn die sind durchaus liebenswert.
gegensätzlicher könnte der Tod nicht sein
Dieses Buch ist sehr interessant geschrieben. Naiv einfach beginnt es und beschreibt das Leben des Hauptdarstellers auf dem Friedhof und wie er mit dem Tod umgeht. Man fühlt sich trotz der Nähe zur Realität wie in einer fremden Welt. Der leicht stockende Lesefluss ist ein gutes Stilmittel um dieses Gefühl zu untermauern, kurz zu verweilen und einige Sachen gedanklich zu hinterfragen. Auf den letzten 70 Seiten kommt aber zusätzlich noch Schwung in die Geschichte. Natürlich kullerten bei mir am Ende noch ein paar Tränchen aber das liegt an meiner sentimentalen Seite. Die ersten Seiten hingegen waren für mich harter Tobak und hätten eventuell in einem Bereich abgemildert werden können aber das war in Ordnung. Die Gesamtgeschichte ist in ihrer Einfachheit sehr spannend aufgebaut und man bleibt neugierig. Vielleicht finde ich von diesem Autor noch weitere interessante Bücher. Coraline kann ich z.b. auch empfehlen.
I think my major problem with this book is it is really short. Besides that I really enjoyed reading it and the life on the graveyard. I'd like to hear more about some parts of it like what exactly the Sleer is or what the purpose of the Jacks-of-all-Trade organisation is, but every story must have its secrets I guess. :)
Hörbuchrezension: Eine kleine und makabre Geschichte hat Neil Gaiman da geschrieben. Der Junge Bod (von Nobody Owens) wächst auf einem Friedhof auf, sieht die Toten und kann mit ihnen sprechen und hat recht blutige Erlebnisse. Der Mann Names Jack bringt Mutter, Vater und Geschwisterchen um. Das Baby flüchtet aus seinem Bett zum Friedhof. Dort erhält er Dank dem Rat der Geister des Friedhofes ein neues zu Hause. Viele Geistermenschen lernt er dort kennen. Das Ehepaar Owens, welches ihn wie einen eigenen Sohn aufzieht. Silas, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Misses Lupesku - die Gotteshündin, die ihm erklärt was Ghule sind. Liza - die Hexe ohne Grabstein. Den Indigomann, der eigentlich gar nicht existiert. Eigentlich ein schönes Hörbuch - wenn es keine gekürzte Version wäre. Mir fehlten einige Informationen die ich mir zusammenreimen musste. Für mich war der CUT an manchen Hörbuchstellen nicht nachvollziehbar. Der Erzähler Jens Wawrczeck war für mich neu und gewöhnungsbedürftig, obwohl er wohl Die Drei Fragezeichen und schon viele andere Hörbücher eingelesen hat. Seine Stimme gibt die einzelnen Personen und deren Stimmungen sehr gut wieder.
Nobody Owens ist noch ein Baby, trotzdem entkommt er als einziger aus seiner Familie einem brutalen Mörder. Zuflucht findet er ausgerechnet auf einem Friedhof, die Geister und Untoten nehmen ihn bei sich auf und ziehen ihn groß. Doch der Feind wartet auf den Tag, an dem Nobody zu den Lebenden zurückkehren wird. Eine kleine und makabre Geschichte hat Neil Gaiman da geschrieben. Der Junge Bod (von Nobody Owens) wächst auf einem Friedhof auf, sieht die Toten und kann mit ihnen sprechen und hat recht blutige Erlebnisse. Der Mann Names Jack bringt Mutter, Vater und Geschwisterchen um. Das Baby flüchtet aus seinem Bett zum Friedhof. Dort erhält er Dank dem Rat der Geister des Friedhofes ein neues Zuhause. Viele Geistermenschen lernt er dort kennen. Das Ehepaar Owens, welches ihn wie einen eigenen Sohn aufzieht. Silas, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Misses Lupesku - die Gotteshündin, die ihm erklärt was Ghule sind. Liza - die Hexe ohne Grabstein. Den Indigomann, der eigentlich gar nicht existiert. Eine kleine Geschichte, die sich für rauhe, kalte Winternächte eignet und eines der wenigen Bücher von Neil Gaiman, das ich gut finde.
Zum Ende hin gefiel mir das Buch wieder sehr gut, es fehlte mir aber häufig die typische Atmosphäre, die ich von Neil Gaiman Bücher kenne.
Sehr gut und spannend erzählt. Hat mir besser gefallen als coraline und ich denke bis heute an dieses buch
Was für ein großartiges Buch🩵 ist jetzt mein Knoten für Neil Gaiman geplatzt? I hope so🤭 Das Buch hat alles, was ich mir erhofft habe : Ghule, Geister, Vampire und eine wundervolle kleine Hexe🍀 In Episoden über Bods Kindheit nähert man sich immer weiter dem Geheimnis hinter dem grausamen Tod von Bods Familie und lernt allerhand wundervolle Charaktere kennen. Mega.
A very very good book! I loved it so much! It rly builds up a great story and plot. I love these kind of books Neil Gaiman is writing! If you enjoyed this one you’ll also like ,Neverwhere’! The ending made me a little sad but I also know it’s the only ending I’d have excepted. And which would’ve made sense.
Die ersten Kapitel plätschern ziemlich vor sich hin, manches ist für den Fortgang der Geschichte unwichtig. Besonders das Kapitel mit den Ghulen fand ich langatmig und unnötig. Als die Story dann in die Gänge kommt, gefällt mir das Buch recht gut.
Ich habe dieses (Hör)buch sehr genossen! Eine Geschichte für Kinder, die auch Erwachsene nicht los lässt. Ich selber habe das Buch mehr oder weniger in einem Rutsch gehört und Nobody und seine Graveyard-Freunde sehr ins Herz geschlossen. Neil Gaiman liest das (engl.) Hörbuch selber und das ist ein echter Gewinn! Großartiger Lesestimme und obwohl er sich für seine Figuren unterschiedlicher Akzente bedient ist es leicht verständlich und macht gerade deshalb riesen Spaß! 4-5 Sterne :)
You can say what you want about Neil Gaiman, but he certainly knows how to write engaging stories. The Graveyard Book introduces us to Nobody Owens, nicknamed Bod, who survives as a toddler while his family is murdered in a gruesome act of violence. Bod escapes to a nearby graveyard and is taken in by the ghosts who are condemned to remain forever at the place their bodies were buried. The weird plot requires some time getting used to, which the author doesn't really allow us because the story soon sees Bod growing into a curious boy and later into an adventurous teenager. Neil Gaiman's success partly rests on his very own niche in the fantasy genre he managed to create, a fusion of classic fantasy stories, Kafkaesque plot details and coming-of-age tales. It is easy to discover Gaiman's personal style inside his books; some of his ideas are so grotesque that hardly any author person would be able to come up with something like this ... and turn it into a captivating tale enthralling thousands of readers. In The Graveyard Book, Gaiman soon develops a rather dark atmosphere even more memorable than it was in [b:Coraline|17061|Coraline|Neil Gaiman|https://d.gr-assets.com/books/1443798739s/17061.jpg|2834844] or [b:The Ocean at the End of the Lane|15783514|The Ocean at the End of the Lane|Neil Gaiman|https://d.gr-assets.com/books/1351914778s/15783514.jpg|21500681], but it is difficult to connect with any of the characters in the beginning. Some parts dragged on and became boring, before the end ultimately made up for everything and allowed the book to conclude in a breathtaking, spectacular finale. Gaiman himself pointed out in the afterword that his novel is basically a retelling of Rudyard Kipling's [b:The Jungle Book|77270|The Jungle Book|Rudyard Kipling|https://d.gr-assets.com/books/1327873594s/77270.jpg|17441265] mixed with darker elements, the most significant difference being that the protagonist was raised by ghosts rather than a pack of wolves. The book was structured in such a way that it allowed us to focus on one specific period or moment in Bod's life with every chapter, which resulted in a huge diversity of topics the novel deals with because Gaiman never remained at one specific subject for more time than he should have. We get to know Bod on his way through life as he finds a new family in the graveyard, experiences friendships and enmities, as he is taught supernatural abilities by the ghosts and learns about major significances between death and life. In the end, this book not only keeps its reader on the edge of the seat, it also explores a meta level by dealing with some more significant topics like losing beloved people and learning to care for others. The writing was not as beautiful as I remembered it from [b:The Ocean at the End of the Lane|15783514|The Ocean at the End of the Lane|Neil Gaiman|https://d.gr-assets.com/books/1351914778s/15783514.jpg|21500681] (which I can forgive because while that book was very well-written, the plot lacked just about everything for me - and an author's writing style should change and improve over the time, just like every person grows with his or her experiences). In addition, the book was not without flaws, but those were not significant enough to embody a major influence in my enjoyment of the novel.
A ghostly story with ghostly characters and a ghostly ending. I don't know why I keep coming back to Gaiman, I don't seem to "get his stories". This one again sounded very interesting until I started reading it. There's no development of the characters, no explanation why Bod is where he is and why Silas is what he is, there's no suspense, nothing. At least I liked the author's writing style and he end, so I am giving this book 2 stars instead of one/none.
Wunderschöne, herzerwärmende, aber auch eine etwas traurige Geschichte über das Erwachsenwerden. Einen Friedhof als Ort zum Heranwachsen auszuwählen, fand ich absolut genial-makaber und super passend umgesetzt. Ich bin generell ein Fan von Neil Gaiman's schwarzem Humor. Die Charaktere waren so unklischeehaft. Trotz der schlimmen Ereignisse in seiner Kindheit war Bod nie dramatisch oder übertrieben selbstbemitleidend. So etwas ist heute im Young Adult Genre schon eine Seltenheit. Durch eine andere Rezension ist mir erst aufgefallen, dass Neil Gaiman hier eine Hommage an Das Dschungelbuch geschaffen hat. Sogar der Titel ist gleich bzw. ähnlich. Nur dass es hier nicht um den Gegensatz zwischen Wildnis und Zivilisation geht, sondern um das Leben und den Tod. Selten ein Jugendbuch gelesen, das mich so gepackt, aufgewühlt und ergriffen hat wie The Graveyard Book. Absolut empfehlenswert, auch für Erwachsene!
Absolut geniales Jugendbuch mit allem, was eine schöne Fantasystory braucht. Tolle Charaktere, eine verwinkelte, spannende Handlung. Ich würde mir sehr wünschen, Neil Gaiman würde eine Fortsetzung schreiben.

Gruselige Friedhofsathmosphäre trifft auf Coming-of-Age Lektüre....
Guten Morgen in einen wundervoll verregneten Samstag. Leider ist Halloween dieses Jahr wieder viel zu schnell rum gewesen, aber da ich ein absoluter Weihnachtsfan bin, startet alsbald für mich die kuschelige Adventszeit... 🥰 Heute gibt es aber noch einen Grusel Tipp von mir für nächstes Jahr oder um die Stimmung noch etwas zu erhalten. "Das Graveyard Buch" ist mein zweiter Neil Gaiman nach "Coraline" und steht dem in nichts nach... 😊 Auch hier hat man eine kleine coming of age Geschichte, die sehr niedlich verpackt ist mit Mythen und sagenhaften Teilnehmern. Wie auch bei Coraline brauchte ich paar Seiten um mich in den Schreibstil zu finden, die handelnden Personen sind nur wenig gezeichnet, aber das würde auch an Informationsgehalt den Rahmen sprechen. Bod ist ein aufgeweckter guter Junge, der seinen Weg bestreitet. Man liest sich durch Kapitel Etappen, die einige Jahre dazwischen vergehen lassen, aber ein Abenteuer immer bereit halten. Das Ende fand ich klasse. Es hat eine schöne Botschaft und man könnte sich auf weiterer Bände freuen, ist aber auch gut verabschiedet worden. Den Grusel findet man hier eher in den Bewohnern und weniger in den Situationen, deshalb kann man das Buch auch der jüngeren Generation empfehlen. Das Buch ist nicht illustriert, aber hat ein wunderschönes Klappcover... Ich hatte großen Spaß beim lesen und habe oft über die Rolle der ein oder anderen Person gegrübelt. Nun wünsche ich euch ein entspanntes Wochenende. 😊














































