Ich bin mit der Erwartung an das Buch herangegangen, mich einfach nur nett unterhalten zu lassen. Dafür ist das Buch prinzipiell auch gut geeignet, leider verzettelt es sich in elendig langen, unnötigen Recherchen der Protagonistin, wobei man die Lösung doch schon nach 1/4 des Buch weiß. Im Grunde mag ich die Beschreibung von Forschungsarbeit, egal in welchem Bereich. Aber wie schon in sehr vielen Rezensionen geschrieben, stellt die Protagonistin sich selten dämlich an und das obwohl sie in Harvard studiert. Mir kommt es einfach so vor, als ob die Autorin das Buch mit Inhalt füllen musste und die Suche daher hinzieht, sonst wäre das Buch ja schon nach 150 Seiten aus. Eine Kurzgeschichte wäre hier aber tatsächlich die bessere Wahl gewesen.
The Lost Book of Salemby Katherine HoweMichael Joseph
