Suizid, Homosexualität, amerikanische Literatur, Väter.
Bechdel setzt sich in ihrer Graphic Novel mit großen Themen auseinander. Es gibt pikante und ehrliche Einblicke in das Familienleben der Bechdels, das „Fun“ (Funeral)- Home. Sie zeichnet retrospektiv ihre Kindheits- und Jugendjahre nach, zitiert ihre Tagebucheinträge und macht deutlich, wie viel, bzw. Wenig Kinder vom Leben ihrer Eltern mitbekommen. Aufhänger ist der Suizid ihres Vaters. Er ist es auch, dem sie in ihrer Erzählung näher kommt - und sich selbst. Literatur entpuppt sich dabei als ein Zugang für beide zum jeweils anderen - und an den Stellen hat sich mir der Zugang dann versperrt. Ich weiß einfach zu wenig über Joyce, Wilde und Proust. Sie werden angedeutet und erklärt, aber ganz rein kam ich nicht. 📚





