Gelungene und innovative Narration!
Ich bin ganz, ganz großer Fan von der Narration. Wie die Entwicklung ihrer Doktorarbeit über Afropessimismus (und wie es möglich ist, die Geschichte der rassistischen Gewalt zu beenden und sich zu befreien) unmittelbar mit den Morden - der Ausschreitung ihrer eigenen Gewalt - zusammenhängt und sich Hand in Hand nach vorne bewegt. Als Protagonistin ist Yrsa schwer greifbar, da sich mehr und mehr Züge von Soziopathie/Psychopathie bemerkbar machen. Dennoch hindert das nicht die Spannung des Buchs. Unbequeme Hauptfiguren sind vielleicht nicht für jede*n etwas, aber hier absolut gelungen und wichtig für die Handlung.




