Spannende und stellenweise gruselige Geschichte, die einen bei der Stange hält.
Die Zeitsprünge waren teilweise etwas verwirrend, insgesamt aber noch gut nachvollziehbar. Die Kapitel waren allerdings viel zu lang, was den Lesefluss für mich deutlich gestört hat.
Insgesamt ein ganz netter Zeitvertreib, hat mich aber nicht komplett überzeugt. 📚👻
In einer Straße irgendwo in Baden-Württemberg - in einer bewohnten Wohnung, sitzt der gierige Chris. Gierig nach guten Thrillern. Bereit „Das gierige Haus“ zu verschlingen. Ob’s schmeckt oder doch grausame Dinge danach im Magen passieren. Das war die Frage, die beantwortet werden musste.
Herausgefordert zu dieser Mutprobe für meinen Magen wurde ich von „Jessie“ einer Dame, die mir zwar erst ein wenig suspekt war, aber dann doch auf mich einen ganz vernünftigen Eindruck gemacht hat. Mit ihr hab ich mich ganz gern dem ganzen gestellt.
Die Geschichte an sich brauch definitiv bis sie fahrt auf nimmt und zieht sich schon an der ein oder anderen stelle. Aber grundsätzlich fand ich sie schon gut und spannend. Vor allem kann sie mit einer richtig guten Atmosphäre punkten. Die Gefahr ich quasi immer einen Steinwurf entfernt und das spürt man auch. Allgemein ist die Geschichte ein wenig abgedreht, aber im positiven sinne. „Roman“ steht drauf, es könnte aber auch ohne Probleme „Horror“ draufstehen.
Erzählt wird das ganze wie gewohnt gut aber Fans von kurzen Kapitel haben hier keine Freunde. Die 17 Kapitel sind schon unerhört lang. Aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache.
Das Ende fand ich dann auch ganz gut, wobei zum Teilen klar war was passieren wird. Hat mich jetzt nicht wirklich gestört aber der Schocker wars halt nicht.
„Das gierige Haus“ war eine Geschichte die, den Hunger erstmal gut gestillt hat.
Worauf seid ihr regelrecht gierig?
Beschreibung:
In einer Straße in Chicago steht ein Haus – ein verlassenes Haus, in dem in den Siebzigerjahren grausame Dinge geschahen. Sieben Menschen starben. Das Verbot, sich dem Gebäude zu nähern, macht es für die Kinder der Nachbarschaft noch interessanter. Als die 13-jährige Jessie ihren kleinen Bruder Paul zur Mutprobe herausfordert, betritt er das Haus und kehrt nie wieder zurück. Jahre später: Die erwachsene Jessie wohnt immer noch in derselben Straße, als eine Dunkelheit sich rund um das Haus ausbreitet. Eine Dunkelheit, die lebendig zu sein scheint – und gierig
Meine Meinung:
Von den letzten Werken der Autorin war ich mehr enttäuscht, und ich dachte, als ich die Beschreibung ließ. Ich gebe ihr noch mal eine Chance, ich habe es tatsächlich nicht bereut.
Es hat nur wenige Seiten benötigt, und ich war vollständig in die Geschichte eingetaucht, der Plot hat mich mehr als fasziniert und hielt die ein oder andere Überraschung bereit, die Settings sind phänomenal dargestellt, mein Kopfkino konnte gar nicht mehr aufhören zu arbeiten, die Story ist sehr spannend, mit viel Horrorelementen, und sogar ein wenig brutal, also so wie ich es liebe, das Cover ist wirklich wunderschön, ich finde es allerdings etwas schade, dass es ohne Farbschnitt ist, was mir bei den Vorgänger Büchern sehr gut gefallen hatte.
Ein ungewöhnlicher Horrorroman, der weniger auf Schockmomente setzt als auf Atmosphäre, Figurenentwicklung und psycholo
⭐⭐⭐⭐ 4/5 Sterne
Das gierige Haus war mein erster moderner Horrorroman und vermutlich nicht das, was ich ursprünglich erwartet hatte.
Natürlich steht das geheimnisvolle Haus im Mittelpunkt. Ein Ort, an dem Kinder verschwinden und von dem jeder weiß, dass etwas nicht stimmt. Doch für mich war dieses Buch weit mehr als eine klassische Horrorgeschichte.
Im Zentrum steht Jessie, die wir über viele Jahre begleiten. Von ihrer Jugend bis ins Erwachsenenalter erleben wir ihre Ängste, ihre Konflikte, ihre Beziehungen und ihre persönliche Entwicklung. Gerade dieser Teil hat die Geschichte für mich besonders interessant gemacht.
Die Figuren wirken glaubwürdig und vielschichtig. Auch wenn Jessie mir nicht immer sympathisch war, konnte ich ihre Entscheidungen und Gefühle meistens nachvollziehen. Besonders die schwierige Beziehung zu ihrer Mutter und ihr Gefühl, mit ihren Problemen oft allein zu sein, haben die Figur für mich greifbar gemacht.
Mein größter Kritikpunkt betrifft den ersten Teil des Buches. Die Handlung springt ständig zwischen verschiedenen Zeitpunkten und Perspektiven hin und her. Teilweise war es für mich sehr anstrengend, den Überblick zu behalten. Manche Abschnitte wirkten dadurch unnötig verwirrend.
Im zweiten Teil wird die Erzählung deutlich klarer und die Geschichte gewinnt spürbar an Spannung. Von diesem Punkt an konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Besonders gelungen fand ich die Mischung aus Horror, Mystery und Coming-of-Age-Geschichte. Das Buch lebt nicht nur von seinen unheimlichen Elementen, sondern vor allem von den Menschen, die mit den Folgen dieser Ereignisse leben müssen.
Mein Fazit:
Ein ungewöhnlicher Horrorroman, der weniger auf Schockmomente setzt als auf Atmosphäre, Figurenentwicklung und psychologische Spannung. Nicht immer leicht zu lesen, aber insgesamt sehr fesselnd.
4 von 5 Sternen.
Der Anfang war bisschen lang aber dann hat es Fahrt aufgenommen.
🏠An dem Tag, als mein kleiner Bruder Paul von dem Haus am Ende unserer Straße verschlungen wurde, war ich zu Hause - Stubenarrest. Paul war acht und ich dreizehn. Ich war nicht dabei, als es geschah, aber schuld daran war ich trotzdem.🏠
Das war mein erstes Buch von Christina Henry und definitiv nicht mein letztes.
Ich habe dieses Buch echt gefeiert. Die Geschichte rund um das Haus, das Kinder verschlingt und Menschen tötet, hat mich sofort gepackt. Schon ab der ersten Seite war ich neugierig: Was hat es mit diesem Haus auf sich? Was passiert dort? Welche Macht steckt dahinter und kann man überhaupt etwas dagegen tun? Diese und viele weitere Fragen haben mich während des Lesens begleitet.
An manchen Stellen war die Handlung etwas langgezogen, aber trotzdem wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich habe mit den Charakteren mitgelitten und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Ich habe mich richtig auf das Buch gefreut und ich mochte auch alle Charaktere, es war schön zu sehen, dass Jessie in ihren Nachbarn „Eltern“ gefunden hat die sie wirklich liebten. Aber leider war das für mich kein Horror Horror.. Ja das Haus war gruselig wie es überall so Häuser in Dörfern gibt und urbane Legenden sich darum wanken. Hier hat mir der kleine Tupfen mehr Horror gefehlt, leider. Trotzdem habe ich die Geschichte gerne gelesen und war mega unterhaltsam. Vom Ende ja, war ich jetzt nicht so überzeugt, aber war okay.
Wenn du überleben möchtest, nimm Abstand von dem Haus
Eine Mutprobe, die alles verändert im Leben von der 13-jährigen Jessie und ihrer Familie. Ihr kleiner Bruder Paul betritt mit zwei Freunden das verlassene Haus der Familie McIntyre am Ende der Straße und kommt nie wieder raus. Seine Freunde, die entkommen konnten, behaupten immer wieder bei der Polizei, das Paul von dem Haus gefressen wurde. Ein Tag in der Vorstadtidylle von Chicago und eine Familie zerbricht an dem Verschwinden des Sohnes.
Der Anfang der Geschichte hat mich etwas an die Netflix Serie „Stranger Things“ oder an „Es“ von Stephen King erinnert. Auch den typischen 90er Vibe spürt man als Leser sowie die langsame Bedrohung eines Hauses und den Zusammenhalt der Nachbarschaft.
Würdet ihr da in der Straße wohnen bleiben, wo ein verlassenes Haus mit einer dunklen Vergangenheit für Angst und Unglück sorgt? Unsere Hauptfigur Jessie bleibt der Straße treu und wohnt als erwachsene Frau mit ihrem Sohn im Haus ihrer Eltern und das Buch schafft einen Zeitsprung in das neue Jahrtausend.
Das war mein erstes Buch von Christina Henry und ich muss schon sagen, dass ich Lust bekommen habe mehr von ihr zu lesen. Der Mix aus Horror und Coming of Age funktioniert und das Ende war für mich nicht nur schaurig, sondern vor allem auch emotional.
Der Gruselfaktor hätte für mich an einigen Stellen etwas mehr sein können und ein paar Längen besonders in der Mitte des Buches sind auch vorhanden. Nichtsdestotrotz fand ich die Ausgangssituation extrem gut und das Buch überzeugt mit einigen starken Momenten bis zum Schluss. Ich kann das Buch den Leuten empfehlen, die zum ersten Mal gerne ins Horrorgenre eintauchen oder generell Geisterhausgeschichten mögen.
Aber seid vorsichtig beim Lesen und nehmt euch in Acht. Das Haus ist gierig, hungrig und unzerstörbar.
Mit „Das gierige Haus“ beweist Christina Henry erneut, warum sie für viele zu den besten Horror-Autorinnen gehört. Von der ersten Seite an zieht einen die Geschichte in ihren Bann und lässt die Spannung bis zum Schluss nicht mehr los. Die düstere Atmosphäre, die unheimlichen Ereignisse und das beklemmende Gefühl beim Lesen sorgen immer wieder für echte Gänsehaut-Momente.
Besonders beeindruckend ist, wie intensiv und fesselnd die Geschichte erzählt wird. Immer wieder hatte ich das Gefühl, unbedingt weiterlesen zu müssen, weil man einfach wissen möchte, was als Nächstes passiert. Christina Henry schafft es perfekt, Horror, Spannung und eine bedrückende Stimmung miteinander zu verbinden.
Für mich war „Das gierige Haus“ ein absolutes Highlight und ein echtes Must-Read für alle Horror-Fans. Wer düstere Geschichten mit viel Spannung und Gänsehaut liebt, sollte dieses Buch definitiv lesen.
⭐⭐⭐⭐⭐ 5/5 Sterne
Ich mag die Bücher von Christina Henry immer gern, und auch dieses hat mich nicht enttäuscht. Zu Beginn war ich teilweise verwirrst von Zeitsprüngen und vielen Namen, aber dann wurde es recht fesselnd.
Insgesamt ist es ein guter Gruselplot mit einem Spukhaus, in dem wir die Ich-Erzählerin sehr lange und durch viele Verluste begleiten.
Was die Auflösung des Plots anging, fand ich schade, wie es dem Lesenden präsentiert wird; das hätte ich mir anders gewünscht.
Im Fazit lässt sich das Buch gut lesen und zum Ende hin wollte ich auch unbedingt wissen, wie sich alles auflöst.
Ich wollte mein erstes Horrorbuch lesen und hatte mich auf Gänsehautmomente und einen hohen Gruselfaktor eingestellt. Leider vergeblich. Da gab‘s ja sogar Romance Suspense Bücher, die mich mehr gepackt haben 😅
Voll schade, hatte mich so drauf gefreut, aber das war’s leider nicht. Und ich bin jetzt einfach nur genervt von SCHREIENDEN AUSSAGEN DER MUTTER IN GROSSBUCHSTABEN! 😂 Viel zu viele Wiederholungen.. das einzig Gute war dann noch der leicht zu lesende Schreibstil..
Eine solide Geschichte, die stellenweise etwas langatmig ist, aber eine tolle Atmosphäre schafft. Es hätte ein wenig mehr Horror sein können, aber ich fand das Buch trotzdem sehr spannend und wollte unbedingt Wissen, wie die Geschichte endet.
Ich liebe ja die Werke von Christina Henry, daher musste ich natürlich auch ihr neuestes Werk ganz bald lesen. 😁🖤
Die Geschichte hat mir ganz gut gefallen. Anfangs ist es etwas ruhiger gestartet und es blieb vieles offen, um selbst darüber nachzudenken, in welche Richtung sich das alles wenden kann. Im Verlauf der Geschichte hatte ich so einige Stranger Things Vibes und irgendwie hat es mich auch an einen Read erinnert, der noch gar nicht lange her ist (das war "Das Grauen von Cape de Ville"), das in ähnliche Richtung abgedriftet ist. Auch hier habe ich das absolut nicht kommen sehen, so schien es ja eine eher gruselige Geschichte mit eventuellen Geistermomenten zu werden. Das hab ich hier überhaupt nicht bekommen und habe es auch nicht vermisst. Es war skurril, hat das Genre Horror definitiv verdient ihr hat echt so einige krasse und überraschende Szenen zu bieten. Ein klein wenig langatmig empfand ich es im Mittelteil, da hätte ich mir ein bisschen mehr Spannung gewünscht. Im Durchschnitt konnte mich die Story aber überzeugen und strotzt meiner Meinung nach vor Kreativität. ❤️
Es erinnert mich total an den Film Monster House…
Genau dieses Haus hatte ich vor Augen beim hören.
Es war nicht Horror Horror war es gab ein gewissen Grusel Faktor.
Wer nach echtem Horror sucht ist hier fehl am Platz. Wer allerdings einen etwas sanfteren Einstieg haben möchte dem könnte dies wirklich gut gefallen!
Trotzdem würde ich es empfehlen:)
Das Buch hatte viel potential um ein richtiges Horror Buch zu werden. Leider war es eher soft und nicht sehr gruselig. Die spannung war okay aber nicht extrem. Hat sich aber sehr gut lesen lassen und war ansonsten auch gut. Hatte einfach etwas anderes erwartet.
Das war mein erstes Buch aus dem Genre Horror und ich würde sagen, dass es dafür gut geeignet ist. Es gibt einige sehr spannende und auch grußelige Stellen. Im Großen und Ganzen ist es aber eher sacht und hat vorallem am Anfang die ein oder andere Länge, welche aber immer noch im grünen Bereich sind. Insgesamt mochte ich den Schreibstiel sehr und die Geschichte war logisch aufgebaut. Allerdings wirkte das Ende sehr aus dem Hut gezogen und hätte etwas umfangreicher sein können. Trotzdem alles in allem ein gutes Buch, welches gut für den Einstieg in das Genre Horror taugt.
Das Buch war ganz gut, besonders das Ende hatte mir sehr gefallen.
Ja, das Buch hat zwischendurch einige Längen, aber das schmälert das Gesamtwerk nicht.
Mir gefiel vor allem die Auflösung des Buches, die Tatsache, dass das Haus weit weniger Mächtig ist, als man denkt und dass es einem nur die Dinge antun kann, an die man sich glaubt.
Das Haus steht versinnbildlicht vermutlich für eine Angststörung. Man neigt schließlich auch im Alltag dazu, unseren Ängsten mehr Macht zuzuschreiben, als sie am Ende eigentlich haben. Man müsste sich nur zur Wehr setzen und diesen die Macht entziehen, die sie über uns haben. Ich denke, das ist es auch, was die Autorin uns damit sagen wollte. Dass wir mutig genug sein müssen, um unsere inneren Monster zu bekämpfen, die wir alle in unseren Kellern wohnen haben.
Warum ziehe ich dennoch einen Stern ab? Ganz einfach: Für das Format. Der Verlag hat sich offenbar dazu entschieden, die Autorin in eine andere Abteilung zu geben, weshalb das Buch jetzt ein Softcover hat, anstatt, wie die Vorigen, ein Hardcover. Und darüber hinaus ist es jetzt 1cm höher und breiter. Deshalb hab ich es mir im Angebot als eBook gekauft, aber ich hätte es lieber im Regal gehabt. Aber nicht so...
Die Geschichte ist solide konstruiert und liest sich flüssig weg, allerdings fehlt es spürbar an echter Gänsehaut-Atmosphäre. Das Haus ist weniger unheimlich als vielmehr Schauplatz einer bizarren Bedrohung.
Ein zentraler Punkt ist die Ausrichtung auf Cosmic-Horror und Anleihen bei Lovecraft. Da ich persönlich kein Fan davon bin und dem Konzept des „unbeschreiblichen Grauens aus anderen Sphären“ wenig abgewinnen kann, war der Zugang zur Geschichte etwas erschwert.
Blendet man die Lovecraft-Aspekte aus, bleibt eine nette, kurzweilige Erzählung übrig. Man kann das Buch gut lesen, es bleibt aber kein bleibender Eindruck zurück.
So unsagbar spannend, dass ich es regelrecht verschlungen habe
Das Buch, der Schreibstil, die Geschichte, der Spannungsbogen, alles war für mich perfekt. Ich habe die Seiten nur so verschlungen. Es war spannend, ein bisschen gruselig, der Schreibstil locker und flüssig und ich mochte wirklich alle Protagonisten. Irgendwie hatte ich schon das Gefühl, dass ich es lieben würde, als ich es gekauft hab.
Dauert ein bisschen bis es Fahrt aufnimmt, aber dann…
Dann ist es super spannend. Die Geschichte um das Haus, wie alles anfing und wie es endet nimmt irgendwann seinen Lauf und wird richtig spannend. Der Anfang war für mich etwas schleppend, aber auch die Figuren mussten erklärt werden und das war auch in Ordnung so
Kann das Buch wirklich empfehlen. Mir hat’s Spaß gemacht zu lesen 😊
Ich bin ein großer Fan der Bücher von Christina Henry, um so trauriger war ich, dass das gierige Haus mich nicht so recht überzeugen konnte.
Es zog sich teilweise sehr in die Länge und man hatte das Gefühl nicht vorwärts zu kommen, auch fehlte es immer mal wieder an Spannung, Horror hätte es auch etwas mehr sein dürfen und die Auflösung zum Ende war ok aber mehr irgendwie auch nicht.
Ich durfte Dank Netgalley das Hörbuch hören und hier muss ich sagen, die Sprecherin macht das wirklich sehr sehr gut, hätte ich das Buch gelesen, hätte ich es vielleicht irgendwann nicht weiter gelesen, aber das Hörbuch lies mich dann doch dran bleiben.
Grundsätzlich eine super Idee, Setting leicht düster, Charaktere gut. Umsetzung vom Hörbuch top, von der Geschichte her nur ok.
Von mir gibt es 3 Sterne.
Ein verlassenes Haus, das seit den 70er-Jahren immer wieder Menschenleben fordert. Jessie, deren Schicksal untrennbar mit diesem Haus verbunden ist nachdem ihr kleiner Bruder nach einer Mutprobe darin verschwindet und nicht wieder herauskommt.
🏠
Wir begleiten vor allem Jessie über mehrere Jahre und erleben mit ihr welches Grauen das Haus verbreitet. Sie ist wie besessen von der Geschichte des Gebäudes und sammelt alle Informationen darüber. Im Zuge dessen gibt es ein paar Rückblenden, in denen ihr berichtet wird, was den Betreffenden im Haus passiert ist. Diese lassen die Haare zu Berge stehen. Man könnte sich wirklich fragen, warum nicht alle sofort das Weite suchen. Hier zeigt sich, dass grade das Verbotene und die Gefahr einen faszinierenden Sog ausüben. Jessie macht im Verlauf eine große Entwicklung durch: von einem verletzten und renitenten Teenager zu einer verantwortungsvollen und mutigen jungen Frau. Es gibt noch einige andere liebenswerte und interessante Charaktere, besonders Jessies Found Family habe ich ins Herz geschlossen.
🤨
Die Autorin beeindruckt wieder mit ihrem besonderen Schreibstil, der mich jedes Mal direkt in seinen Bann zieht. Besonders stark finde ich die Atmosphäre: durchgehend unheimlich, düster und beklemmend. Das Haus selbst wirkt nicht nur wie ein Ort, sondern wie ein lebendiges Wesen mit eigenem Willen. Es gibt einige Schockmomente, die Spannung lebt aber eher von einer konstanten, unterschwelligen Bedrohung, die unter die Haut geht. Dennoch wird es stellenweise ziemlich blutig und brutal.
😱
Die Themen Trauer, Schuld, Wut und schwierige Familienverhältnisse ziehen sich konsequent durch die Handlung und verleihen dem Roman zusätzliche Tiefe.
🥺
Perfekt für alle, die mysteriöse Orte, düstere Geheimnisse und starke Protagonistinnen mögen.
👍🏻
Ich habe mir von dem Buch etwas mehr "Horror" versprochen. Dieser schien mir hier seeehr dezent eingesetzt. Die Atmosphäre, der Schreibstil und die Aufteilung in 'früher' und 'heute' haben mir gut gefallen und mich leicht in die Story finden lassen. (Auch wenn die teilweise sprunghafte Erzählweise der Protagonistin manchmal etwas konfus anmutete.)
Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt oder wollte das Buch weg legen, aber so richtig gepackt hat es mich nicht. Der Suspense Faktor kommt leider etwas zu kurz, auch wenn die Bedrohung immer subtil wie eine Decke über der Nachbarschaft liegt. Die actionreicheren Szenen sind brutal und fesselnd, aber rar gesäht. Der Fokus schien mir mehr auf Jessie, ihrer Lebensgeschichte, ihrer Entwicklung und dem Umgang mit ihren Gefühlen nach mehrfachen traumatischen Ereignissen zu liegen, als auf dem tatsächlichen Horror im Haus.
Der Ursprung und die dahinter liegende Historie waren interessant, aber das Ende empfand als inkongruent (mehr kann ich nicht sagen, ohne zu spoilern). Ich hatte insgesamt eine gute Zeit beim Lesen, hätte mir aber etwas mehr Spannung und Grusel erhofft.
Vielen Dank an @rbmedia und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs
Inhalt
In einer Straße in Chicago steht ein Haus – ein verlassenes Haus, in dem in den Siebzigerjahren grausame Dinge geschahen. Sieben Menschen starben. Das Verbot, sich dem Gebäude zu nähern, macht es für die Kinder der Nachbarschaft noch interessanter. Als die 13-jährige Jessie ihren kleinen Bruder Paul zur Mutprobe herausfordert, betritt er das Haus und kehrt nie wieder zurück. Jahre später: Die erwachsene Jessie wohnt immer noch in derselben Straße, als eine Dunkelheit sich rund um das Haus ausbreitet. Eine Dunkelheit, die lebendig zu sein scheint – und gierig ...
Meinung
Ich brauchte etwas um ins Buch zu kommen. Als ich dann drin war fand ich das Buch stellenweise ziemlich verworren.
Ab einen gewissen Punkt fand ich es kurzzeitig eingehender.
Für mich war es nicht das was ich unter Horror verstehe, zu abgehoben für meinen Geschmack.
Solides Buch, mehr aber nicht.
Die vertonung fand ich gelungen.
Lese/Hör Empfehlung
— Wenn ich das Buch mit Schlagwörtern beschreiben müsste, würd ich sagen es ist eine Coming-of-Age Story mit Haunted House setting, und leichten Cosmic Horror Elementen. Klingt also vielversprechend, richtig?
Und ich muss sagen, wow, das Buch hatte einige richtig, richtig starke Momente. Jeder Szene in der Jessie, nach den alptraumhaften Ereignissen, mit ihrer "found family" hatte war geladen mit Emotionen, ein willkommener Wohlfühlmoment zwischen dem Horror. Da wir im gleichen Maße die Schattenseite ihrer Mutter sehen, waren diese Szenen besonders wirkungsvoll.
⠀
— Der Horror war, zum größten Teil, auch sehr gut gelungen. Leider hat ich beim Lesen oft das Gefühl "da kommt noch was Großes" was dann leider nicht der Fall. Es handelt sich hier eher um schleichenden Horror, was aber mit den Vibes des Bücher super harmoniert hat.
⠀
— 𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓: Christina Henry ist vorallem durch ihre Horror Märchen Retellings bekannt, für mich war es aber das erste Buch der Autorin. Dadurch, dass es so gut überzeugen konnte, freue ich mich auf weitere Bücher! Vielen lieben Dank @team.bloggerportal für das Exemplara
— 𝐁𝐄𝐖𝐄𝐑𝐓𝐔𝐍𝐆: 4,5 / 5 ✨️
"Kinder mochte es schon immer am liebsten." 💀
Brrrr... was für ein düsteres, deprimierendes Buch 🙈📚 aber was soll ich sagen? Es ist eben ein Horror Roman und dafür wars eben echt passend 😅
Christina Henry hat in diesem Buch einfach die perfekte, düstere Atmosphäre geschaffen und man könnte das Buch locker als Horrorfilm abdrehen 😅
Geschichten über gruselige Häuser gibt es mit Sicherheit viele, vor allem auch Filme, aber ich habe noch nicht viel Erfahrung mit Horrorbüchern, daher fand ich es wirklich klasse wie die Autorin diese wahrhaft bedrückende und negative Atmosphäre rübergebracht hat 🙈💀 auch meine Laune hat sie geschafft damit zu drücken und ich hab mir fest vorgenommen jetzt erstmal etwas fröhliches zu lesen 😅📚
Viel zum Inhalt will ich egtl garnicht verraten 🙈
Es geht um ein verlassenes Haus in Chicago, in dessen vier Wänden schlimme Dinge passiert sind und viele Menschen gestorben sind, was es somit für Kinder und Jugendliche noch interessanter macht 🙈 daher ist es auch dann kein Wunder, als Jessie ihren kleinen Bruder zu einer Mutprobe darin herausfordert und dieser dann darin verschwindet...
Jahre später wohnt die erwachsene Jessie immernoch in der Nachbarschaft und hat es wegen Schuldgefühlen nie geschafft wegzuziehen, bis sie merkt, dass die Dunkelheit des Hauses sich ausbreitet und irgendwie... lebendig und gierig zu sein scheint... 💀
Die Schreibweise von Christina Henry fand ich auch ziemlich passend, da das Buch in einer Art "Manuskript" geschrieben ist, also ein Zusammenschluss verschiedener Gedanken von der Protagonistin und anderen involvierten Charakteren zu einer Art Buch, dass die Protagonistin selbst geschrieben hat 🤔📚 vllt war das am Anfang etwas wirr, bis man sich voll drauf eingelassen hat, aber ich fand es für das Buch absolut passend!!
Also das Buch ist absolut gruselig, düster und bedrückend - somit wohl perfekt für alle Horror-Fans 😁👍🏻💀📚
Es war ansich nicht schlecht. Der Schreibstil war relativ gut.
Die Story hat einige "ES-Vibes"
Mir persönlich waren die Kapitel viel zu lang (fast immer so zwischen 30 & 40 Minuten laut Kindle🙈 das ist aber natürlichGeschmackssache🤭)
Also ich fand die 4 Bücher, die ich bisher von den "Dunkel-Chroniken" (Märchenadaptionen)gelesen habe, um einiges besser.
Ein Haus, ein altes Haus, ein altes verlassenes Haus. Gebaut in den 70-iger Jahren. In diesem Haus sterben 7 Menschen - danach steht es lange, lange Zeit leer. Für die Kinder der Nachbarschaft ist es eine Mutprobe in das Haus zu gehen und unbeschadet wieder rauszukommen. Doch nicht jedes Kind schafft es. Der Hunger, der gierige Hunger ist noch nicht gestillt.
Ein wenig wirr geschrieben, manchmal wusste ich nicht, wer jetzt was macht, tut und redet.
Aber trotzdem ein tolles Buch, welches zum lesen und gruseln einlädt.
Christina Henry schreibt wirklich toll.
Ich mag den Stil in dem sie schreibt wirklich gern und allgemein mag ich ihre Art und Weise Dinge bildlich darzustellen, als wäre man selbst mit am Ort des Geschehens.
Die Geschichte war eine etwas andere aber nicht unbedingt gruseligere Art einer spukhaus Geschichte.
Ich wurde mit Jessie nicht so warm auch wenn sie mich nicht unbedingt gestört hat.
Ich mochte ihre Nachbarn die zwei netten Damen und Ted.
Bei Alex hab ich irgendwie mehr erwartet und war dezent enttäuscht wie sich dass alles mit ihm entwickelt hat.
Genauso wie die ständigen Streitereien mit ihrer Mutter und dann dass was ihr passierte..
Ich weiß auch nicht..
Ich fand die Geschichte okay.
Hab mich aber des Öfteren gefragt wann es endlich vorbei ist ,und hab mich in vielen Momenten echt quälend langsam voran geschleppt.
Diese ständigen Zeit Sprünge (die für mich eigentlich nie ein Problem waren) haben mich hier auch bisschen genervt.
Es war gefühlt in jedem Kapitel ein vor zwei Wochen , einen Monat später , drei Jahre zurück, vier Jahre voraus..
Es war irgendwann bisschen anstrengend.
Und dann wo das Buch endlich zum Ende gekommen ist war es irgendwie wirklich sehr schnell vorbei..
Empfehle ihre Bücher allgemein weiter ,
bei diesem hier von ihr kann ich dass zwar auch aber es war für mich nicht eines ihrer stärksten
An sich finde ich die Idee zu der Geschichte wirklich gut. Bei der Umsetzung hab ich mir ein bisschen etwas anderes erhofft. An sich ein gelungener Roman, wenn man allerdings hier ein wirklich gruseliges Horrorbuch erwartet wird man enttäuscht. Ich bin gut durch die Seiten gekommen dennoch fehlte mir hier entschieden der Gruselfaktor.
Das ist nicht mein erstes Buch von Christina Henry und für gewöhnlich mag ich ihre Geschichten. Diese hat mir auch sehr gut gefallen und es ist ihr bestens gelungen diesem Haus einen feindseligen, gruseligen Charakter zu geben. Die schaurig schöne Atmosphäre konnte sie im Buch auch gut halten und ich war wirklich neugierig was sich wohl hinter all dem verbirgt. Einzig das Ende kam mir etwas zu plötzlich. Für mich aber trotzdem ein gutes Buch und absolut lesenswert.
Die Geschichte war so eine typische Horrorhaus-Erzählung. Nicht mehr nicht weniger, aber solide.
Mit dem Schreibstil habe ich mich etwas schwer getan. Ich brachte sehr lange, um in das Buch hineinzufinden.
Dieses Buch hat mich wirklich gefesselt. Natürlich ist es nicht das typische Horrorbuch wie andere, aber muss es das wirklich sein? Hier entfaltet sich Horror auf mehreren Ebenen, was ich unglaublich spannend fand. Es gibt Horror im übernatürlichen, physischen, psychischen und menschlichen Sinne. Außerdem fand ich die Entwicklung der Hauptfigur und ihren Kampf durch das Leben sehr fesselnd. Es bekommt nicht ganz fünf Sterne, weil es manchmal etwas wirre Sprünge gibt, aber man kommt schnell rein. Am Ende kann ich es nur empfehlen es mal selbst zu Lesen und erleben.
Habe das Buch verschlungen!
Die Geschichte hat mich echt gepackt obwohl die Grundidee schon ziemlich typisch ist, kleiner Vorort, altes Haus, tragische Morde und so weiter aber das hat es nicht weniger spannend gemacht.
Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert und mitgerätselt und der Gruselfaktor war auch da.
Die Entwicklung der Geschichte hab ich mir irgendwie anders vorgestellt aber trotzdem gut umgesetzt.
Freue mich schon drauf das nächste Buch von Christina Henry zu lesen.
Sehr spannend und echt gut , bestimmt nicht mein letztes Horrorbuch.
Von Gefühlen her ist dieses Buch wie ein klassisch amerikanischer Film. Kleinstadt bei Chicago. Früher eine Nachbarschaft der Arbeitsschicht und es gibt da dieses Haus.....tragische Geschichte, verlassen, alt und ihrendwie unheimlich.....fast schon lebendig.
Fazit: Die Geschichte hat mich wirklich gefesselt und ich habe das Buch echt gerne gelesen. Mein eines Marko wäre das Ende. Es war fast etwas zu hektisch, glatt und nach dem ganzen Aufbau ...simpel. Da fehlte etwas Wow.
[Werbung Rezensionsexemplar]
„Das gierige Haus“ von Christina Henry
Ein Haus in einer Straße von Chicago.
Ein dunkles Kapitel aus den 70ern.
Sieben Tote.
Und Jahre später verschwindet erneut ein Kind.
In Das gierige Haus begleiten wir Jessie, die als Teenager ihren kleinen Bruder zu einer Mutprobe herausfordert – ein folgenschwerer Moment, der ihr ganzes Leben überschattet. Der Roman ist in zwei Teile gegliedert: Zuerst tauchen wir tief in Jessies Vergangenheit ein, mit 90s-Vibes und starkem Coming-of-Age-Feeling. Danach begegnen wir ihr als Erwachsene – immer noch in derselben Straße, immer noch im Schatten dieses Hauses.
Erzählt wird alles aus Jessies Perspektive, die auf ihre Jugend zurückblickt. Dabei springt sie oft auf der Zeitlinie vor und zurück – was ich stellenweise ehrlich gesagt etwas anstrengend fand. Gleichzeitig mochte ich, wie reflektiert sie auf ihr jüngeres Ich schaut. Jessie ist ein spannender, aber auch nicht immer leichter Charakter. Manchmal wirkt sie fast obsessiv – was jedoch gut zu der allgegenwärtigen Schuld und dem Trauma passt, die sie mit sich trägt.
Das Grauen des Hauses entfaltet sich langsam. Sehr langsam. Die Atmosphäre ist düster und unterschwellig bedrohlich, mit vereinzelten, gut gesetzten spooky Momenten. Trotzdem hätte ich mir mehr Tempo gewünscht – und vor allem mehr über das Haus selbst. Mehr Action. Mehr Wahnsinn. Mehr von diesen surrealen Elementen, die gegen Ende kurz richtig aufblitzen und echt stark waren.
Für Fans von surrealem Horror mit Fokus auf Figurenentwicklung könnte das hier spannend sein. Für mich blieb leider etwas Potential auf der Strecke.
Eine Geschichte über ein altes Haus, eine Familie, die alles verloren hat, und über Menschen, die zusammenhalten – komme, was wolle.
Fazit: solide 3 von 5 Sternen 🌟🌟🌟
Ein Besuch im gierigen Haus lohnt sich – aber ich wäre gern noch tiefer hineingegangen.
Der Einstieg war sehr aufregend und hat absolut zum weiterlesen animiert.
Auch die Story an sich fand ich okay und gut durchdacht.
Nur der Schreibstil hat es mir wirklich schwer gemacht.
Die Kapitel waren langatmig und es wurde oft um das eigentliche Geschehen herum geredet, sodass das Leseerlebnis insgesamt eher anstrengend und träge war.
. Ein Horrorroman, der offenbar an seiner eigentlichen Zielgruppe vorbei schwimmt und sich stattdessen eher im Fahrwasser jugendlicher Gruselgeschichten bewegt.
Ein Horrorroman mit verheißungsvollen Ansätzen und Keimlingen des Unheimlichen, aus denen weit mehr hätte wachsen können, hätte man sie nur konsequenter genährt.
„Das gierige Haus“ …
ein Roman, der nach der Dunkelheit greift, sie zeitweise auch berührt,
doch auf halbem Weg innehält und
gerade dort ins Straucheln gerät, wo er hätte tiefer hinabsteigen müssen.
Erwachenenhorror: 3/5⭐️
Teeniehorror: 3,5/5⭐️
. Aber worum geht es genau…
In einer Straße in Chicago steht ein verlassenes Haus, in dem bereits in den Siebzigerjahren sieben Menschen auf grausame Weise ums Leben kamen.
Das Betretungsverbot steigert nur die Faszination der Kinder aus der Nachbarschaft. Bei einer Mutprobe verschwindet Jessies kleiner Bruder Paul spurlos in dem Gebäude. Jahre später lebt Jessie noch immer dort, als sich erneut eine unheimliche, scheinbar lebendige Dunkelheit um das Haus ausbreitet…
. In „Das gierige Haus“;
das in meinen Gedanken teilweise den passenderen Titel „Das gierige Herz“ trug, begleiten wir Jessie auf ihrem Weg durch die Geschichte, die ganz aus ihrer Perspektive lebt. Sie ist keine ferne Figur, sondern eine Protagonistin, deren Weltanschauung und Gefühlswelt den Roman maßgeblich prägen. Ihre inneren Bewegungen, Zweifel und Sehnsüchte nehmen weiten Raum ein und verleihen der Erzählung eine sehr persönliche Färbung.
Auch die Historie der Wohngegend,
in der das unheilvolle Haus steht,
erhält beträchtliche Aufmerksamkeit.
Doch gerade diese Nebenstränge lassen die aufkeimende Spannung stellenweise wieder versanden. Zwar blitzen hier und da Momente des Unheimlichen auf, doch sie bleiben meist zaghaft inszeniert.
Eine tiefschwarze, beklemmende Atmosphäre, wie sie erfahrene Horrorfans suchen, will sich nicht einstellen.
. Der vom Verlag verliehene Titel „Die neue Queen des Horror“ weckt Erwartungen, denen der Roman nur bedingt gerecht wird. Vielleicht findet er eher im Jugendbereich sein begeistertes Publikum.
Dort, wo Identifikation stärker wiegt
als das Bedürfnis nach Finsternis.
. Und dennoch…
die Grundidee ist keineswegs schlecht.
Mag sie auch nicht gänzlich neu sein, so wird sie solide getragen und entfaltet gegen Ende sogar eine leise emotionale Wirkung.
. Wer leichten Horror mit einem relativ sympathischen Hauptcast schätzt,
wird hier durchaus fündig.
Gerade jüngere Leserinnen und Leser könnten sich in Jessie wiedererkennen und ihre Geschichte als spannend und unterhaltsam empfinden.
. Es ist ein Roman mit gutem Kern,
dem es stellenweise an Liebe zum Detail fehlt.
Ebenfalls ließ mich während der Lektüre der Gedanke an einen gewissen animierten Spukhausfilm einfach nicht los…
vielleicht hat gerade dieser Vergleich das Buch in meiner Wahrnehmung stärker in Richtung Teenieroman gerückt.
. Wer ein paar freie Minuten zu füllen hat, kann sich getrost auf diese Geschichte einlassen. Unterhaltsam ist sie allemal, auch wenn eher auf leise, unkomplizierte Weise.
Wieder einmal konnte mich die Autorin vollkommen überzeugen und ich habe jede Seite dieses Buches einfach nur genossen! Für mich war es eine ganz besondere und unglaublich spannende „Geisterhaus“ Geschichte.
Besonders gefallen haben mir die tollen Charaktere, der flüssige Schreibstil und die packende, stellenweise auch brutale Handlung. Lediglich das Ende empfand ich als etwas zu schnell und beinahe zu positiv aufgelöst.
Nichtsdestotrotz ist es erneut ein starkes Buch von Christina Henry, das mich bestens unterhalten hat.