Großartig, witzig und clever
Bei diesem Buch ist das Vorwort sehr wichtig. Die Autorin beschreibt, dass sie ähnliche Erfahrungen mit christlichen Religion gemacht hat wie die Protagonistin - nämlich negative. Dennoch weißt sie darauf hin, dass dennoch viele Menschen Kraft und Zusammenhalt aus dieser Glaubensgemeinschaft ziehen. Diese Dualität kann koexistieren und ich persönlich finde, dass das in diesem Buch wunderbar gelungen ist. Ich habe meine persönliche Meinung zu Religion allgemein, aber fernab davon, hat mir der Plot und der Schreibstil überraschend gut gefallen. Da ich auch ein theater-kid bin, konnte ich mich sehr mit der Protagonistin identifizieren. Sie macht eine schöne Entwicklung durch und auch die anderen Figuren im Buch, fand ich sehr gut konstruiert. Die TWs, besonders im Hinblick auf “religiöses Trauma” sollten allerdings unbedingt beachtet werden.


