
Ich dachte erst, das wird einfach so ein typisches Haunted-House-Ding
Nicht mal das Haus war für mich das Gruseligste, sondern diese Puppen. Pupkin hat mir teilweise echt unangenehme Vibes gegeben, vor allem weil das Ganze zwischen lächerlich und creepy wechselt. Ein Moment musste ich lachen und im nächsten war’s einfach nur unangenehm. Was ich interessant fand, war der Fokus auf die Familie. Louise und Mark streiten gefühlt über alles und man merkt schnell, dass unter diesem ganzen Horror eigentlich extrem viel ungelöster Frust und Trauer steckt. Gerade dieses Zurückkommen ins Elternhaus nach dem Unfalltod der Eltern hat der Story eine bedrückende Stimmung gegeben. Die Idee mit der Mutter und ihrer riesigen Puppensammlung war zwar krank originell aber irgendwann wurde mir das Ganze fast zu absurd. Diese Mischung aus Horror, Chaos und schwarzem Humor funktioniert nicht immer gleich gut. Manche Szenen waren richtig stark und eklig-creepy, andere wiederum haben sich gezogen oder wirkten fast bisschen albern. Trotzdem muss ich sagen: langweilig war das Buch nie. Vor allem die Enthüllungen rund um die Familie und warum Pupkin überhaupt existiert, haben mich definitiv weiterlesen lassen. ‼️ Persönliches Empfinden, du wirst das vllt ganz anders empfinden🌸

















