6 Stars: Best book of 2025 🫶🏻
I enjoyed the characters, the dragons, the worldbuilding, and the book as a whole a lot. The writing flows nicely, so the book kept my interest even when rather dry academic topics were explained. The portrayal of colonization, racism, and misogyny made me sick and angry—I’d say the author achieved exactly what she aimed for. Minus one star because I sometimes had the feeling that the author lost herself in her narration, and I couldn’t quite point out where we‘re going or if we’re going at all. Also, I would've loved the dragons to act a little more; sometimes they felt like a mere plot device.
An important topic in a nice package
Overall, it reminded me of somewhat of Babel, questioning the legitimacy of white superiority and alienation or rather cultural bulldozing - just with a less bleak outlook. Magic is approached in a very scholarly scientific manner. And then there’s dragons and a school to learn dragoneer stuff! (So basically a cooler and nicer version of Basgiath) we readers now experience a lovely blend of learning about dragons as well as cultures, both Native American and quirks of the “English” cultures while not seeing either one as superior and saviour of the other. Note on the world: it’s fairly easy to draw the parallels between fictional and true worlds but my highlight was reading the English version with random German borrowings. Regarding the main characters, I kept forgetting that most of them are around 15/16, there was rarely childish behaviour but a lot of grown up reactions and still plenty of character development. I am pretty excited to continue on this journey!

Moniquill Blackgoose‘ Reihenauftakt ‚To Shape a Dragon’s Breath‘ ist eines der Bücher, die ich getrost als unglaublich gut bezeichnen kann. Meine Begeisterung beginnt beim Worldbuilding, geht über die Protagonistin bis hin zu den Themen, die behandelt werden. Die Zielgruppe sind junge Erwachsene, aber für mich ist es ein All-Age-Roman, dem nicht nur Fantasyleser*innen etwas abgewinnen könnten – wenn sie sich denn von den phantastischen Elementen lösen und die Auseinandersetzung mit Rassimus und Kolonialismus erkennen und würdigen können. Autorin Blackgoose ist indigener Abstammung und lässt diese in ihren Roman einfließen. Protagonistin Anequs ist Native American in einer Welt, der eine alternative Geschichtsschreibung zugrunde liegt. Blackgoose lässt ihre Geschichte im südlichen New England spielen, in einer Welt, in der das Römische Reich nie existiert hat und skandinavische Seefahrer Amerika entdeckt haben. Die Kolonisation durch Europäer erfolgte trotzdem, was auch großes Thema der Geschichte ist. Begrifflichkeiten, vor allem in Bezug zu den Drachen, sind aus dem Deutschen entlehnt, was für mich hier und da zu Irritationen geführt hat. Wobei mich dann auch sehr amüsiert hat, dass es einen Drachen namens Gerhard gibt. Das Worldbuilding ist für einen Young-Adult-Roman sehr komplex und detailreich, die verschiedenen Arten von Drachen werden umfangreich beschrieben, ihre Geschichte, ihre Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften. Dazu kommt ein chemischer Aspekt, den ich als einzigen Kritikpunkt anführen kann. Dieser war mir dann nämlich zu kompliziert und hätte es meiner Meinung nach in diesem Umfang auch nicht gebraucht. Die wenigen Stellen, in denen die Verküpfung von Elementen und dem Dragon’s Breath beschrieben wurden, habe ich deshalb etwas unaufmerksamer gelesen. Das alles bietet den Rahmen für Anequs‘ Geschichte, die auf ihrer Insel ein Drachenei findet. Als der kleine Drachen schlüpft, sucht er sich die junge Frau als Partnerin aus. Dies führt zu einem großen Aufschrei unter den Kolonialisten, denn die rückständigen Natives sind auf keinen Fall in der Lage, einen Drachen adäquat aufzuziehen. Anequs erklärt sich schließlich bereit, mit ihrem Drachen auf die Drachenakademie der Besatzer zu gehen. Anequs ist eine Protagonistin, die mich vom Fleck weg begeistert hat. Sie ist an der Akademie vielen Vorurteilen und Unverschämtheiten ausgesetzt, erfährt Rassismus und Ignoranz. Doch auch wenn sie dadurch natürlich verletzt ist und sich über die Kolonialisten ärgert, versucht sie immer, die Traditionen und Werte ihres Volkes zu erklären, und zwar in einer Ruhe, mit einer Ernsthaftigkeit und Ehrlichkeit, die mich unglaublich berührt hat. Sie ist dabei total offen und stellt viele Fragen, da sie diese neue Welt, in der sie hineingeworfen wurde, nicht kennt – aber kennenlernen will. Sie hinterfragt dabei Selbstverständlichkeiten der Besatzer und regt dadurch auch mich als Leserin zum Nachdenken an. Anequs handelt sehr einschließend und versucht, auch die vermeintlich schwächsten Mitschüler*innen zu unterstützen und zu motivieren – selbst wenn diese zu den Kolonialisten gehören. Dabei bleibt sie sich und ihrem indigenen Erbe immer treu, was ich sehr bewundernswert finde. Ja, ich schaue ein bisschen auf zu dieser jungen Frau, die eine solch innere Stärke besitzt, so empathisch und aufgeschlossen ist. Die Erzählgeschwindigkeit ist dabei sehr langsam und wahrscheinlich auch dem geschuldet, dass es ein Reihenauftakt ist. Es wird sich viel Zeit genommen, Anequs‘ Welt, ihre Familie und ihren Alltag zu beschreiben, die Akademie und die wichtigsten Personen. Mir wurde es abgesehen von den bereits erwähnten chemischen Aspekten nie langweilig, die Ruhe der Geschichte hat eine große Strahlkraft und zieht in ihren Bann. Für mich war ‚To Shape a Dragon’s Breath‘ sogar besser als erhofft und Moniquill Blackgoose ist meiner Meinung nach zurecht mit dem renommierten Nebula Award in der Kategorie ‚Middle Grade and Young Adult Fiction‘ ausgezeichnet worden. 5 Sterne, Highlight und Lieblingsbuch.
Das Buch hat mir richtig gut gefallen und schöne Lesestunden beschert. Es war nicht immer leicht,da viele schwierige Themen angesprochen werden und die Protagonistin Ziel von Rassismus, Klassismus und Misogynie wird, doch ich fand inspirierend, wie sie damit umgegangen ist und wie gefestigt sie in sich und ihrer Kultur ist, dass sie dem so viel entgegensetzen konnte. Der Erzählstil war am Anfang etwas ungewohnt, weil man trotz Ich-Erzählerin nicht super nah dran ist an den Gefühlen und Erlebnissen, aber nach einer Zeit habe ich mich daran gewöhnt und fand die ungewohnte Perspektive ganz spannend. Als Deutsche war es auch lustig, die ganzen Lehnwörter aus dem Deutschen im Text zu finden, auch wenn die "falsche" Beugung mich teils ein bisschen irritiert hat 😅 Auch den Umgang mit Queerness und Behinderung fand ich gelungen und die Themen wurden sensibel integriert. Ich finde, es liest sich nicht wie das typische Jugendbuch, auch wenn die Protagonistin erst 15 ist, weil sie nicht die typischen Teenager-Struggle hat und sehr gefestigt wirkt, für mich war das definitiv ein Pluspunkt! Richtig toll fand ich das worldbuilding, es war erkennbar, aber trotzdem anders, mit einem innovativen und super interessanten Magiesystem und einem coolen Mix aus historischem Roman und Steampunk. Da bin ich gespannt, wie es in Zukunft potenziell weitergeht. Auch die Drachen waren toll, ich hätte mir nur zusätzlich zum Pronunciation Guide noch ein Glossar oder eine Übersicht gewünscht, zu diversen Themen, den Drachenarten, den Lehrern, dem Politischen System und so weiter, weil das teils etwas viele Informationen waren, die nicht alle hängen geblieben sind, da wäre es cool gewesen, nochmal nachlesen zu können 😊 Insgesamt auf jeden Fall sehr empfehlenswert, ich hatte große Freude an dem Buch und hoffe auf eine Fortsetzung!
Die Hälfte der möglichen Sterne für ein Buch bei dem mir nur etwa die Hälfte so wirklich gefallen hat. Erstmal zum positiven. Die Gesellschaftskritik war mMn richtig gut verarbeitet und für jeden auch wenn er sich noch nie mit diesem Thema auseinandergesetzt hat super verständlich rübergebracht. Es wurden auch richtig viele Aspekte kritisiert und in das Weltbild eingebracht. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und man kann der Story gut folgen. Was mich auch direkt zum negativen bringt. Man kann der Story gut folgen, weil wie in einem Bericht alles was passiert erzählt und erklärt wird. An Emotionen fehlt es leider oft. es gibt auch grossartige Szenen in denen die Verzweiflung und Wut richtig rüberkommt aber abseits dessen grade die Beziehungen zwischen den Charakteren waren so emotionslos. Was die Sprache weiterhin betrifft ist das einfügen von deutschen und (ich glaube) schwedischen Begriffen, die aber nicht immer Sinn gemacht haben und vermischt wurden. Für jeden der keine der beiden Sprachen spricht bestimmt kein Problem aber mich hat es leider gestört. Es wurde für meinen Geschmack an der ein oder anderen Stelle etwas zu sehr mit Stereotypen und „unbedingt anders sein und anecken“ gearbeitet. Das Worldbuilding kam für mich zu kurz und wenn es erklärt wurde war das so kompliziert, dass ich Sätze mehrmals lesen musste und es selbst dann nicht zu 100% verstanden habe. Und zu guter letzte… die Drachen. Mir wurden gewaltige Drachen versprochen und was haben wir bekommen? Drachen die sich mehr wie Hunde benehmen und auch wenn ich den Aspekt mag, dass auch diese Drachen erst noch wachsen müssen und Dinge lernen, so gab es einfach zu wenig Szenen mit ihnen.
Disappointed as fuck
HUGE SPOILER RANT REVIEW AHEAD BEWARE This book on paper should have been an absolute favorite of mine. Dragons, Steampunk, Queer and Autism Representation, Commentary on Racism and Colonialism? Sign me the fuck up. So how exactly did this manage to utterly disappoint me? I think this author had one good idea - the magic system. It boils down to basically if you draw the chemical composition of different elements and use your dragon's breath you can then transform the elements into different ones. The Twist being that the dances the native people perform on their holidays are basically dragons eye views of the element which makes our MC be able to remember how to draw the damn symbols. Yup, that's it. This revelation is not used for anything else. She doesn't even tell anyone about her discovery because that could endanger her people. The other thing I actually did like was the autism representation. Not much else to say about that other than it was really good but it wont fix the mess of this story. This book is a terrible read for anyone that does speak German or nordic languages just by the words alone. SO MANY THINGS get German words as their names. Why? I couldn’t tell you. This book doesn’t have photographers, this book has Lichtbildmacher which translates to photograph maker. Her teachers aren’t called Misses/Mister no, they are Herr and Frau. The author also renamed the entire world with slightly misspelled versions or their name/the name of that country in different languages. Russia? No! It’s Russland, which again is the German name for Russia. Also the democratic positions are not senators, mayors etc. no they are Jarls, Thanes etc. And this goes on and on through the whole novel. It adds nothing. This world is a carbon copy of our own world during the industrial revolution which doesn't even make sense because you would think that having dragons in our world would have changed so much and every aspect of society but no it is our world but the military now has a dragon rider division - hurray! There even is Islam in this book but we gave it another name so that makes sense, right? The pacing and exposition in this book are atrocious and they go hand in hand together. Basically this story took until around the 20% mark for Anequs to leave her island and get to dragon school which is a long time so you would think that you would have seen a ton of her people and the way they live, right? Well you’re wrong because this book would rather spend the time we actually are at school with Anequs just telling people left and right about the way her people live. She explains to Anglish (American) people the concepts of polyamory and homosexuality and their views on gender. Do we ever SEE this in the book? No, her entire family that we see is monogamous and cis and straight. Anequs just TELLS that her aunt is nonbinary, or that it is normal for the whalers wives to have a wife of their own so that they can keep each other company while the male whaler is gone to sea but we don't see it when we are on the actual island. I guess we see the normalization of being poly in her culture through Anequs herself because she is making out with 2 people in this book and wants to date them both in the future because of course the bisexual character has to be poly - as if this book didn't complain about stereotypes in every chapter - Oh and the 2 people she fancies and kisses in this book? Yeah they don’t know about the other one at the end of the book. You get such boring and tedious first lessons for most of the subjects where you learn chemistry and geography and dog - I mean dragon - training. I was really contemplating quitting the book when I had to listen to 20 minutes of chemistry 101 but everything has funky new names isn’t that interesting?! But this was my bookclub's pick so I carried on. After the first 3 lessons of the school year we are at the halfway point of the book and the rest of the book covers the ENTIRE rest of the school year. So we see NOTHING. I had to drag myself through these first lessons just to never do Anequs ever do something for these subjects ever again because she got social connections to deepen. I spare you the rest but there really doesn't happen much. I asked myself: “What even is our goal?” At the 90% mark and I didnt even have an answer. The portrayal of the discrimination Anequs has to endure from the Anglish was well done in the sense of you, as the reader, feeling absolutely tired of it and actively hating 95% of them. But you also literally feel tired when reading for the 7th time someone assumes that Anequs is illiterate. Yes I know this is how discrimination feels like I have lived through my fair share of it but I don't need to see the same stereotype half a dozen times to get the point of Anequs having to deal with those shitters. Also tiring was Anequs having to learn the social norms of the Anglish. They are exactly the same as the social norms were during the respective time period in our own world in the US/England but we still have to get them explained AT LENGTH. I think the author really thought that the people reading this book would know nothing, with how much useless “worldbuilding”, that is just our own world explained to us, there is. The biggest disappointment has to be the dragons. There are no real dragons in this book. This book has creatures that are called dragon babies but act in every way like dogs. Even the subject of dragon husbandry(which we don’t see except for the first lesson) is just teaching your dog - I mean dragon - sit and lay down and turn around etc.. The dragons do the elemental transformation a few times but that’s basically all they do of worth in this book. The conclusion of this book is frustrating as hell. Like I said, basically nothing happens in this book except her going to school, celebrating a few holidays from the Anglish or her own culture and her being the target of racist attacks over and over and over. This then escalates up to death threats which then leads Anequs to befriending Anglish people to get in their good graces and having an audience with the new Jarl who magically isn't a racist and basically calls for elections to be held on Anequs island and that it is unacceptable to threat her and her people because they are citizens of their country. Anequs and the Jarl then both get shot which leads to … nothing?? -oh no 1 Thane gets fired - that's something, right? … and then we get end of year exams and the book ends … yay. There is so much more I didn’t like but this is already wayyyy to long.I am sorry if anyone ever even reads this but I just have so many feelings because I was really excited and was let down so fucking much.
Irgendwie hab ich mich lang vor dem Buch gedrückt, obwohl es sehr spannend klang. Vielleicht liegt es daran, dass Drachen aktuell wieder so im Trend sind oder auch daran, dass ich Angst hatte, dass es mehr Romantasy, als alles andere wird. Ich tendiere zum letzteren. Zum Glück wurde ich positiv überrascht und durfte mich in das Buch verlieben. <3 Der Romance Anteil ist wirklich sehr gering und ich hoffe, das sich das in den kommenden Büchern nicht noch zu sehr ändert. Hätte ich von Anfang an mal richtig auf die Karte im Buch geschaut, (ich bin nicht so der Kartenmensch) hätte ich vielleicht begriffen, dass das Buch irgendwie in unserer Welt spielt, aber irgendwie auch nicht. Leider habe ich keine Anmerkung dazu im Buch gefunden, aber in einem Interview sagte Moniquill Blackgoose, dass das Buch in einer alternativen Timeline zu der unseren spielt, und das um 1840 herum. Als ich das einmal wusste, hat alles viel mehr Sinn ergeben und ganz viele Kritikpunkte haben sich in Luft aufgelöst. Das Buch ist politischer, als ich erwartet habe, und zeigt in vielen Bereichen Problematiken auf, die sich mit unserer Welt befassen. Rassismus und Speziesismus sind da ganz oben mit dabei. (Und wer mich kennt, der weiß, dass ich das Liebe! Bücher die Problemlagen aufzeigen und das durch ein Fantasysetting vielleicht auch noch zugänglicher machen, sind in meinen Augen einfach extrem wichtig!) Man sollte sich darauf einstellen, dass einen die Geschichte oft sehr wütend machen wird und dann darf man sich fragen, was das über unsere Gesellschaft aussagt. Die Charaktere, allen voran Anequs, Theod, Marta und Sander fand ich ganz umwerfend. Die Autorin hat es geschafft, eine tolle Diversität aufzubauen und den jeweiligen Charakteren auch treu zu bleiben. Dies macht es manchmal schwer zu verstehen, wie diese Truppe den Alltag zusammen „überlebt“, aber ist zugleich einfach Gold wert. Auf die einzelnen Charaktere werde ich nicht weiter eingehen – da ich zu viel Spoilern würde; ich bin noch zu emotional. Mein größter Kritikpunkt (und der halbe Stern abzug) ist, dass sich die Drachen oft wie ein Accessoire angefühlt haben. Sie werden immer mal wieder genannt und sind eigentlich auch konstant bei „ihren“ Reiter*innen, fallen in der Geschichte aber oft hinten über. Viele Dinge (Meilensteine in ihrer Entwicklung, da wir sie als Jungtiere kennenlernen) werden kurz angeschnitten, aber nicht einfach erwähnt. So, als wären sie nicht wichtig. Aber das Buch baut sich halt um diese Wesen herum auf und ich hätte mit in solchen Momenten einfach mehr Detailreichtum gewünscht. Ansonsten bin ich hin und weg und freue mich schon auf den zweiten Band!







