Tolle Geschichte mit 90er-Jahre Vibes
Ich bin durch eine Leseempfehlung von meinem Lieblingsautor Benedict Wells auf »Morgen, morgen und wieder morgen« gestoßen, nachdem es jahrelang an mir vorbeigezogen ist. Auch wenn Benedict Wells’ Empfehlungen für mich immer einer sichere Bank sind, hatte ich nicht wirklich große Erwartungen an das Buch – aber nur wenige Seiten lösten bei mir schon ein Gefühl aus von »das ist etwas ganz Großes … und vermutlich wird es mich brechen«. Tja, das Bauchgefühl täuscht nie – und so sollte es sein. Sam, Sadie und Marx sind Charaktere, die mich so schnell nicht mehr loslassen werden. Ihre gemeinsame Geschichte, ihre Liebe zu Spielen und die Schicksale aller drei als Individuen waren für mich so nahbar und einfühlsam geschrieben, dass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte und dabei unzählige Emotionen durchlebt habe. Die Gaming-Thematik ist für mich ein großes Plus, glaube aber, dass es auch für Menschen ohne Interesse am Gaming und/oder Programmieren toll sein könnte – insbesondere für diejenigen, die die 90er bewusst erlebt haben. Und jetzt fühle ich mich wie immer nach einem so guten Buch leer und stelle mir die Frage, ob ich jemals wieder etwas lesen darf, dass in mir so viel auslöst wie dieses Buch. Aber das nächste Buch wird kommen, so ist es immer – und das ist ein schöner Trost :')




















































