Dieses Bücher-Gericht ist ein wenig wie die Ehe zwischen Daphne und Dominic. Der erste Bissen ist lecker und ich bekam Lust auf mehr, doch auf einmal schmeckt es ziemlich bitter, dann wieder süßlich, dann plötzlich ziemlich fade, so dass ich es am liebsten von mir wieder wegschieben wollte, zum Schluss nochmal etwas sauer aber der letzte Bissen rundet alles sehr fein ab.
Ob euch das auch schmecken wird...?
Um es kurz zu fassen, der Roman ist wahrscheinlich für diejenigen geschmackvoll, die gerne einen feministischen Roman lesen, in dem sich die Hauptprotagonistin stark weiterentwickelt und der Hauptprotagonist... naja...wie Männer halt sind.
Ich mochte dieses Buch super gerne und habe es schnell weg gelesen 😊 die Entwicklung von Daphne im Buch fand ich total gelungen! Dominic war eine absolute red flag und sein Verhalten hat mich tatsächlich einige Male getriggert.
Die Rezepte zwischendurch waren eine schöne Idee und haben Abwechslung gebracht. Außerdem war es schön, eine Double POV zu haben, um zumindest auch ansatzweise Dominics Gedanken verstehen zu können (oder müssen).
Für mich ein tolles Buch und klareLeseempfehlung 🫶🏼
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In der Buchhandlung @librairiediderich gab es so ne nette Kleine Wand mit dem Thema des Monats Februar : 💕Valentins Tag / Liebe & alles drum herum.
Ich bin nicht mehr so der Klischee (Jahreszeiten, usw) Leser dass an jedem beliebigem Tag genau das gelesen werden muss oder soll.
Ja einige Bücher passen schon Perfekt für einige Jahreszeiten (lese selten ein Sommer Buch im Dezember oder umgedreht, kann mal vorkommen )
Aber keine ´muss´Sache. Doch irgendwei beim aussuchen meines nächsten ´Buch der Woche´ kam ich immer wieder zu diesem Buch zurück.
Das Thema mal was Anderes, eine Herausforderung für ne Beziehung.
Ein Heikeles Thema für ne Beziehung und doch sehr Intressant es mal so zulesen, auch wenn man selbst vielleicht nicht so überlegen mag.
Für mich persönlich liest dieses Buch sich sehr angenehm und fliessend so dass man die Seiten verschlingt.
Habe euch auch in meiner Reado App ein Buddyread eingetragen, somit der es noch lessen möchte gerne mit Daphne & Dominic auf ihrer Reise durch diese 5Jahre mit Räseln & Fiebern kann
Bin sehr gespannt auf euer Feedback, oder für die, die das Buch schon gelesen haben können mir in den Kommentaren euere Meinung hinterlassen.
Vorab, ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört…
Ich hatte keine wirklich Erwartung an die Geschichte und habe mich einfach hineingestürzt.
Dieses begleitet die Entwicklung eines jungen Ehepaares, welches sich im Studium kennenlernte & früh heiratet. Beide wissen noch nicht so wirklich wer sie selbst sind, haben verschiedene Blickwinkel auf die gemeinsame Zukunft & ein unbefriedigendes Sexleben. Also beginnen sie ihre Ehe zu öffnen & somit nimmt die Geschichte ihren Lauf…
Es geht um das erwachsen werden, die Erwartung der Gesellschaft, verpasste Träume (die vllt. gar keine waren) & die persönliche Entwicklung. Aber auch um das Patriarchale Bild unserer Gesellschaft.
Ein schönes Buch, welches mit gut unterhalten hat.
Das Buch war deutlich tiefgründiger als erwartet, wobei es schade war, dass die beiden Hauptfiguren sich nur einzeln mit ihren Themen auseinandergesetzt haben und dies nicht gemeinsam geschehen ist. Die Entwicklung von Daphne konnte man sehr gut miterleben und nachvollziehen; sie ist zu einer selbstbestimmten Frau geworden, während Dominic immer wieder Mist gebaut hat und aus seinen Fehlern scheinbar nicht gelernt hat.
Aber leider sehr vorhersehbar.
Spoiler
Es war ja klar, dass es schief geht. Aber dass der Mann ein zweites Mal fremd geht… nach dem ganzen Drama… und dann noch mit der Schwester?!
So allgemein habe ich mir von der zweiten Hälfte mehr erhofft.
Was für ein Highlight! Eine tolle Story. Und eine Prota, die eine unglaubliche Entwicklung erlebt.
Das Thema offene Ehe und Erleben von sexuellen Wünschen ist hier sehr gut umgesetzt worden. Und Hunger bekommt man bei dem Buch auch noch, denn es ist gespickt mit diversen Rezepten.
Ein Buch, das den kleinen jedoch feinen Unterschied zwischen manchen Frauen und manchen Männern aufzeigt und auch zeigt, wie Frau für sich einsteht und sich auch sagen darf was ihr gefällt!
War eine gute Story und bin positiv überrascht.
Ein Buch, dass mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Mit einer Geschichte, die so anderes und doch so nachvollziehbar ist. Ich mochte die Charaktere, ich mochte die Story, die einen ganz anderen Verlauf nimmt als anfangs gedacht. Sogar das Ende ist super gewählt und passt so sehr zum Verlauf. Richtig gut.
Sehr lesenswert.
Frauen sind so viel mehr als die Männer, mit denen sie verheiratet sind
„The Freedom Clause“ hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist mitreißend, emotional und gleichzeitig unglaublich klug aufgebaut. Die Autorin schafft es meisterhaft, komplexe Themen wie Liebe, Freiheit und Selbstbestimmung in eine spannende Handlung zu verweben, die mich nicht mehr losgelassen hat.
Daphne und Dominic sind ein Paar, die nebenan wohnen könnten, jung geheiratet leben sie das "konservative" Leben und geben sich mit dem klassischen Bild zufrieden. Bis Dominic einen "Deal" vorschlägt, um das eingeschlafene Sex Leben "aufzufrischen". Was das gesamte Leben der beiden ins Wanken bringt.
Ich habe mit den Figuren mitgefühlt, gelacht, gezweifelt und gehofft – selten hat mich ein Buch so emotional berührt und gleichzeitig zum Nachdenken gebracht. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und voller Tiefe, ohne jemals an Leichtigkeit zu verlieren. Jede Seite war ein Genuss! Besonders möchte ich die Verwandlung von Daphne hervorheben, die durch die erlebten Tiefen zu sich selbst, ihren Werten und ihren Träumen gefunden hat!
„The Freedom Clause“ ist für mich weit mehr als nur ein Roman – es ist eine Erinnerung daran, was es bedeutet, mutig zu sein und seinen eigenen Weg zu gehen. Ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt.
Eine scheinbar solide Ehe gerät, durch die Einführung einer sogenannten „Freiheits-Klausel“ (auf Wunsch des Mannes), komplett aus den Fugen. Dominic, der Ehemann, wird mir im Laufe des Buches immer unsympathischer, wobei Daphne, die Ehefrau, so eine wahnsinnig tolle Entwicklung hinlegt. Ich habe sie während des ganzen Buches so sehr gefeiert! Einfach wunderbar. Und wieder ein Zeichen dafür, dass wir Frauen, den Männern in nichts nachstehen.
Wieder mal eine absolute Leseempfehlung! 🩶
The Freedom Clause = offene Ehe, offenes Chaos 💍🔥📖
The Freedom Clause war für mich total spannend, weil das Konzept einfach so verrückt ist 💍🔥. Einmal im Jahr darf man offiziell fremdgehen – klingt erstmal nach ‚was soll schon schiefgehen?‘ … Spoiler: alles 😂. Hannah Sloane schreibt das Ganze super unterhaltsam, bissig und gleichzeitig überraschend tiefgründig. Man lacht, man schüttelt den Kopf, und zwischendurch fragt man sich echt: wie viel Ehrlichkeit hält eine Beziehung eigentlich aus? Für mich war’s ein richtig witzig-provokantes Leseerlebnis, das länger im Kopf bleibt, als man denkt.
The Freedom Clause ist zeitgemäß, ironisch, gefühlvoll und macht dabei so viel Spaß! Daphne ist meine Heldin…
Kann es die Liebe retten, wenn man die Beziehung für eine Nacht im Jahr öffnet?
Das ist nur eine der Fragen, mit denen sich The Freedom Clause von Hannah Sloane beschäftigt.
Worum geht’s?
Daphne und Dominic sind seit drei Jahren glücklich verheiratet. Sie lieben sich, sind aber bequem geworden – Sex findet kaum noch statt. An Neujahr macht Dominic aus einer Katerlaune heraus den Vorschlag, die Beziehung zu öffnen – unter folgenden Bedingungen:
• Nur für eine Nacht im Jahr
• Nicht zweimal mit derselben Person
• Stillschweigen gegenüber dem Partner
• Niemand Außenstehendes darf von der „Freedom Clause“ erfahren
• Die Vereinbarung endet nach fünf Jahren
Daphne ist alles andere als begeistert von der Idee, stimmt aber Dominic zuliebe zu. Sie beginnt ihre Erlebnisse auf einem anonymen Blog zu teilen. Die Jahre vergehen, beide entwickeln sich auf ihre eigene Weise weiter. Dinge passieren, die ihre Ehe erschüttern, Zweifel kommen auf: an sich selbst, ihren Gefühlen und an der Beziehung. Können Daphne und Dominic ihre Ehe retten?
Ich habe ein paar Seiten gebraucht, bis mich The Freedom Clause hatte, aber dann hat mir das Buch einfach nur noch Spaß gemacht. Es war mir ein Fest, Daphnes Entwicklung zu beobachten: von der unsicheren jungen Frau, die sich ihrem Mann zuliebe auf eine Vereinbarung einlässt, zu einer selbstbewussten Macherin, die weiß, was sie will – und das auch einfordert.
Das Buch setzt sich mit vielen aktuellen Fragen auseinander, die ich auch aus Gesprächen im Freundeskreis kenne: Funktioniert lebenslange Monogamie? Ist eine offene Beziehung wirklich eine Option? Und warum wird man als weiblicher Single Mitte/Ende 30 noch immer wie ein Problemfall behandelt – obwohl man glücklich ist?
Ich mochte außerdem den London-Vibe, der beim Lesen rüberkommt, die teilweise ironische Sprache und dass man durch den Perspektivwechsel tief in die Gefühls- und Gedankenwelt der Hauptfiguren eintauchen kann.
Ich kann The Freedom Clause von Herzen empfehlen 🩵🩵
The Freedom Clause von Hannah Sloane
Dieses Buch hat mich überrascht, weil es mit einem provokanten Konzept spielt und dabei eine Mischung aus Satire, Gesellschaftskritik und Beziehungsgeschichte liefert. Ich fand es spannend, wie die Autorin den Gedanken weiterspinnt, was passieren würde, wenn es vertraglich erlaubt wäre, die eigene Ehe für kurze Zeit zu öffnen. Das klingt zunächst schräg, ist aber klug und bissig umgesetzt.
Besonders gefallen hat mir, wie nahbar die Figuren geschrieben sind – mit all ihren Fehlern, Unsicherheiten und Sehnsüchten. Dadurch fühlt man sich schnell mitten in den Konflikten wieder, auch wenn man nicht immer jede Handlung nachvollziehen kann. Einige Szenen haben mich zum Lachen gebracht, andere waren unbequem ehrlich und haben zum Nachdenken angeregt.
Der Schreibstil ist flott, ironisch und manchmal auch etwas überspitzt, was perfekt zum Thema passt. Allerdings gab es Passagen, die sich für mich etwas gezogen haben und wo ich mir mehr Tempo gewünscht hätte. Trotzdem überwiegt für mich der positive Gesamteindruck, weil das Buch originell, mutig und voller Denkanstöße ist.
★★★★☆ (4 von 5 Sternen)
Das Buch spricht viele wichtige, zeitgenössische und feministische Themen an und genau das hat mir gefallen. Es regt zum Nachdenken an und hat einige starke Momente.
Was mich aber richtig genervt hat, waren die ganzen Rezepte. Null charmant, null witzig, einfach nur störend. Ich konnte überhaupt nicht nachvollziehen, wie die Protagonistin damit erfolgreich geworden ist. Sorry an alle, die dieses Stilelement mochten – meins war es absolut nicht.
Und ab dem Moment, als sie ihren leiblichen Vater kennenlernt, hat mich die Geschichte leider verloren. Alles danach wirkte unnötig, langatmig und hat für mich die Story nicht mehr vorangebracht.
Unterm Strich: guter Ansatz, spannende Themen – aber leider mit viel Ballast.
Ach ja, und Dominic? Den habe ich einfach gehasst.
Als ich es in den Buchhandlungen letztes Jahr gesehen habe klang es schon sehr interessant. Jetzt wo ich es endlich gelesen habe, hat es alles übertroffen!
Mir hat es so gefallen, dass es sich als eine Reise der Selbstfindung entpuppt hat. Daphne war so relatable und es hat mir richtig Spaß gemacht ihr dabei zuzusehen, wie sie immer selbstbewusster und offener wurde. Dominic hingegen.. typischer Mann. Yes, I said it.
Daphne und Dominic öffnen ihre Ehe - eind Nacht im Jahr dürfen sie sich auf eine fremde Person einlassen. Das endet jedoch anders als gedacht.
Zuerst war ich skeptisch über den Plot, da ich ziemlichen Herzschmerz befürchtete. Der blieb natürlich nicht aus, gleichzeitig gibt es so viele Wendungen und Entwicklungen, dass der Roman sehr empowernd ist. Er bringt eine feministische Weltsicht ein, und das mit einer sehr alltäglichen Sprache und Lebenswirklichkeit. Von daher hat mich der Roman sehr positiv überrascht, zumal als Debütroman.
Ungewöhnliche Art die Geschichte zu erzählen, hat mir gut gefallen😊 Ich fand es mutig und gut das Thema in einer jungen Ehe aufzugreifen – auch wenn mich letzteres am Anfang etwas verwirrt hat.
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KLAPPENTEXT
Daphne und Dominic sind seit drei Jahren verheiratet. Der Alltag hat sie bequem gemacht, und ihr Sexleben ist alles andere als aufregend. Im Rausch einer Silvesterparty macht Dominic Daphne den Vorschlag, die Ehe zu öffnen. Daphne stimmt zu, unter drei Bedingungen: nur eine Nacht im Jahr, nicht zweimal mit derselben Person und Stillschweigen gegenüber dem anderen. Es dauert nicht lange, da merken sie: Dies ist keine kleine Veränderung, sondern eine gewaltige ... Daphne lernt endlich, zu sagen, was sie will, und teilt ihre Erlebnisse auf einem anonymen Blog. Bis die Zweifel kommen, an ihrer Liebe, an der Ehe ... Werden sie einen Weg finden, ihre Beziehung zu retten? Und wollen sie das überhaupt?
MEINUNG
Spannende Idee für einen Roman, dem ich gebannt gelauscht habe. Durch den Klappentext hatte ich irgendwie eine Idee im Kopf, was Daphne und Dominic für Menschen sind. Ich kann sagen: Sie waren ganz anders und das war total gut.
Alter und auch Beziehungsdauer von beiden hätte ich mir etwas höher und länger vorgestellt. Durch alles, was passiert ist und wie die Dynamik beschrieben war, hat es aber gut gepasst und ich konnte mich dann doch damit anfreunden.
Dominic war nicht mein Fall. Nicht als Student, nicht als Partner, nicht als der Mensch, zu dem er sich entwickelt hat. Durch Hannah Sloanes Beschreibungen, habe ich ihn aber gut greifen können und verstanden, warum er so war. Denn die relevanten Charakterzüge hat sie gut ausgearbeitet.
Daphne mochte ich gerne. Sie hat Mut bewiesen, sich vielen Situationen gestellt und durch ihren Essens-Blog das ganze wahnsinnig witzig und sympathisch verarbeitet.
Ohne zu viel spoilern zu wollen sei nur kurz gesagt: Meiner Meinung nach hat Daphne Dominics Idee um Welten besser umgesetzt und verkraftet als er. Und die Sympathie für Dominic ist von Seite zu Seite geschrumpft.
Es ist eine Geschichte darüber, wohin manche Entscheidung führen können. Es ist eine Geschichte über den Weg einer Beziehung, nicht nur der Anfang oder das Ende. Vor allem ist es aber ein Buch darüber, wie insbesondere Daphne es schafft zu sich zu finden, zu lernen, wer sie ist und wie sie für sich einstehen kann.
Eine ungewöhnliche Geschichte, die mir gut gefallen hat.
Ich hasse Dominik… UND LIEBE DAPHNE!
Deshalb reichts noch für 4 Sterne.
So. Viele. Emotionen.
Ich hab das Buch geliebt und gehasst. Mehr gehasst. Es hat mich echt umgehauen wie viel Daphne sich hat gefallen lassen bzw. was sie alles erfahren musste.
Noch schlimmer ist aber wie unfassbar real das Buch ist. Wie viele Freundinnen man kennt, die das genau so erlebt haben oder man hat es eben selber so oder so ähnlich erlebt. Das macht mich so doll wütend und deshalb hab ich Hass für das Buch aber eben auch so viel Liebe! Weil es Sichtbarkeit erzeugt. Weil man mit Daphne mitfühlt. Weil wir eben IMMERNOCH massiv gesellschaftlich hinterher hängen was weibliche Sexualität, Beziehungsstereotypen und -dynamiken sowie BODYSHAMING! angeht. Und viel mehr noch.
Kurz: Daphne und ihr Mann öffnen - auf einseitigen Wunsch hin - die Beziehung. Daphne erfährt dadurch super viel über sich, ihre Wünsche und Träume. Außerdem zeigt sich bei ihrem Mann eine Menge… problematisches Verhalten. Auch good to know in einer Partnerschaft. Man verfolgt intensiv, wie die Beziehung und Ehe der beiden immer neue Wendungen umschifft und erlebt hautnah mit, wie Daphne wächst und erstrahlt, ihre Sexualität erforscht, ihre Stimme findet und erfährt, dass sie laut und vehement sein darf und soll. Dass sie sich nicht anpassen muss. Den Erwartungen den Mittelfinger zeigt und sich ein Umfeld aufbaut, was Sie unterstützt und ihr gut tut. Und man erlebt mit wie Dominik, genauso wie wir es sicherlich alle schon das ein oder andere Mal erlebt haben, zurück bleibt und sein einfaches Lebensmodell immer weniger positives für ihn bereithält (selber schuld)!
Ich habe das Buch geliebt, obwohl das Thema für mich persönlich nicht vorrangig ist. Dennoch war es sehr schön zu lesen, wie die Protagonisten ihr Leben mit all seinen Tiefen und Höhen aufgebaut haben. Besonders beeindruckt hat mich die Darstellung einer von Männern dominierten Gesellschaft, in der Männer scheinbar alles dürfen, während Frauen oft gezwungen sind, sich anzupassen – und selbst dann scheint das nie genug zu sein.
Besonders auffällig ist, dass am Ende die Schuld immer bei Daphne zu liegen scheint. Die Autorin zeigt eindrücklich, wie Frauen oft alles für ihre Männer opfern, ohne dass es zu einer echten gegenseitigen Unterstützung kommt, wenn die Frau einmal erfolgreicher ist. Dieses Thema regt zum Nachdenken an und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
Insgesamt bietet „The Freedom Clause“ eine kraftvolle, zum Nachdenken anregende Perspektive auf Rollenbilder und gesellschaftliche Erwartungen. Trotz (oder gerade wegen) des kontroversen Themas ist das Buch ein fesselndes Leseerlebnis.
5/5
#TheFreedomClause
#BuchLiebe
#Frauenpower
#Männergesellschaft
#Rollenkritik
#Buchrezension
#LesensWert
#Gesellschaftskritik
#Buchtipp #booksbooksbooks #booksberlin #booktoday #bücher #polaverlag @pola_stories
The Freedom Clause von Hannah Sloane aus dem #polaverlag
❤️🩹
Stell dir vor, du bist glücklich verheiratet und aufeinmal schlägt dein Mann dir vor, dass ihr beide 1x im Jahr einen „Freihfahrtsschein“ erhaltet. Alles ist erlaubt und es werden keine Fragen gestellt.
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Wie fühlt es sich an? Wie verändert so etwas dein (Liebes-) Leben? Geht das gut? Diesen Fragen geht die Autorin nach. Wir begleiten das Ehepaar und erfahren mehr.
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Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Wobei ich sagen muss, dass der Anfang mein persönliches Highlight ist. Das hat mich in den Bann gezogen und ich rollte unbedingt lesen, wie es weitergeht.
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Außerdem gefiel mir die Entwicklung der Protagonisten sehr gut.
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Habe ich so in der Art nicht gelesen. Hat mir gefallen!
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Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen, die Thematik und Aufmachung fand ich sehr spannend und unterhaltsam. Dennoch habe ich das Gefühl, dass nicht das volle Potenzial der Story ausgeschöpft wurde.
Nichtsdestotrotz habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt & die Entwicklung von Daphne absolut gefeiert! 🫶🏼
Wooow hab ich mich aufgeregt und trotzdem war’s gut!
Wooow hab ich mich aufgeregt, nicht über das Buch sondern über einen Charakter. Ich glaube ihn hat es gebraucht, ich fand’s trotzdem kacke 😅
Es geht um ein paar dass ihre Ehe so halb öffnet - eine Freiheitsklausel - einmal im Jahr, eine Person, eine Nacht. Die Idee des Buches, ihre Entwicklung, der beste Freund von ihr mochte ich sehr, aber der Ehemann ich hab ihn gefressen! Hab mir ständig gewünscht, dass die sich trennen, weil er so ein dulli war. Aber wenn ich das ausblende (ich glaube es hat ihn gebraucht für die Story) war das Buch richtig gut! Cooler Schreibstil, die Idee mit den Rezepten ultra originell und ihre Entwicklung auch erste Sahne! Was ganz anderes und definitiv ein Read wert!
It was...different. I AM Daphne. This could have been my relationship. Her growing? Magical. I recommend this book every young woman in her 20s whos Stuck in a long relationship.
Ein so so tolles Buch. Sowas hab ich vorher in der Form noch nie gelesen. Sollte man definitiv mal gelesen haben 🥰
Finde Bücher über verschiedene Beziehungskonzepte generell sehr interessant 😊
Ein unglaublich authentisches Buch mit vielen feministischen Aspekten. 😍 Erzählt wird die Geschichte in Dual-POV, wodurch man sowohl Daphne als auch Dominik sehr nah kommt.
Die beiden lernen sich früh kennen, verlieben sich und heiraten jung. Doch als ihr Liebesleben nach Jahren der Routine zu stagnieren beginnt, schlägt Dominik vor, ihre Beziehung einmal im Jahr zu öffnen.
Besonders beeindruckt hat mich Daphnes Entwicklung: Durch die neue Offenheit entdeckt sie sich selbst völlig neu, lernt ihre Wünsche kennen und beginnt, sie klar zu kommunizieren. Es ist erfrischend und wichtig, wie das Buch zeigt, dass weibliche Lust nicht nur Raum haben darf, sondern eingefordert werden muss , denn leider ist es auch heute noch nicht selbstverständlich, dass Männer beim Sex auch auf die Bedürfnisse der Frau eingehen. Daphne wird im Verlauf zur selbstbewussten, starken Frau, die weiß, was sie will und das auch klar ausspricht. 😊🙌🏼
Dominik hingegen bleibt eher blass. Er wirkt orientierungslos, besonders in Bezug auf seine berufliche Zukunft, lässt sich oft einfach treiben und fällt einige Fehlentscheidungen. An vielen Stellen konnte ich über ihn nur den Kopf schütteln. 🙄
Insgesamt ein großartiges Buch. Durch und durch female power! Und es bestätigt einmal mehr: Communication ist Key. 🤌🏼🔐
Ein sehr abwechslungsreiches und unterhaltsames Buch über die Frage, kann Freiheit die Liebe retten oder zerstören? Über die Selbstfindung einer sehr sympathischen Protagonistin. Mit sehr lustig formulierten Rezepten. Ein tolles Buch, was mir sehr schöne Lesestunden beschert hat.
Mit dem Hörbuch hatte ich eine richtig gute Zeit. Die stetige Entwicklung die die Freiheitsklausel mit sich bringt ist super spannend und kurzweilig.
Ich empfehle es gerne.
Es geht um eine Ehe, in der es sexuell nicht mehr läuft. Das Paar beschließt die sogenannte „Freiheitsklausel“: 1x im Jahr (für die nächsten 5 Jahre) dürfen sie Sex mit einer anderen Person haben. Das Buch teilt sich dann nach dem Prolog, in der die Figuren und ihre Ausgangssituation näher dargestellt wird, in fünf große Abschnitte ein: die fünf Jahre. Und so begleiten wir das Paar bei diesem Experiment.
Die Geschichte ist großartig! Starke Charakterentwicklung, emanzipierte Frauenfigur, viel Humor (der vor allem in den Rezepten steckt) und eine runde Geschichte um das Freiheitsklausel-Thema herum! Es regt zum Nachdenken an über die Rolle der Frau, das Konzept der Ehe, Selbstfindung
Ich konnte es kaum zur Seite legen und bin absolut begeistert von dem Debütroman! Es hat meine Erwartungen übertroffen. Lest es!
Feministische Literatur unterhaltend erzählt
Die Selbstfindung einer Frau
Ein intensives Leseerlebnis!
Das Buch ist meiner Meinung nach sehr gut aufgebaut, die Gliederung in die fünf Jahre passt hervorragend.
Schon zu Beginn erfüllt die Geschichte viele der Klischees, die man in einer solchen Handlung erwarten würde.
The Freedom Clause ist ein Buch, das mitreißt, aber auch polarisiert. Es hat mich emotional gefordert und auf eine Weise beschäftigt.
Für Leserinnen und Leser, die sich auf intensives Drama einlassen möchten, mag es genau richtig sein.
4.5
I had so many feelings during this read - anger and disgust were most of them, towards the end I was utterly proud and happy about protagonists discovery and growth. This is a book for all women!
The freedom Clause von Hannah Sloane hat mir unglaublich gut gefallen. Es geht um ein verheiratetes Paar, dass einen Pakt eingeht. Die nächsten 5 Jahre dürfen beide jeweils einen intimen Kontakt mit einer anderen Person haben und sie werden nichts über diese Begegnungen erzählen. Mir hat vieles an diesem Buch zugesprochen. Zum einen die Erzählweise der Autorin durch die mich das Buch in seinen Bann gezogen hat. Zum anderen ist die Geschichte einfach am Zahn der Zeit. Der Schreibstil war allgemein sehr flüssig und leicht verständlich. Ich würde dieses Buch grundsätzlich allen Frauen empfehlen, aber besonders an die, die sich mit dem Thema offene Beziehungen auseinandersetzen wollen oder die auch gerne eine nicht klassische Liebesgeschichte lesen möchte.
The freedom clause - Die Freiheitsklausel
Daphne und Dominic sind seit 3 Jahren glücklich verheiratet. Dominic ist der Meinung, sie beide hätten es sich in der Beziehung zu bequem gemacht, was auch dazu geführt hätte, dass sie immer seltener miteinander schlafen würden.
Um der Beziehung neuen Schwung zu geben, möchte er die Ehe öffnen, allerdings unter ganz bestimmten Regeln.
Demnach dürfte jeder Ehepartner für die nächsten 5 Jahre einmal im Jahr für eine Nacht fremdgehen mit einer unbekannten Person. Es soll keine Affaire daraus entstehen, und es soll Stillschweigen darüber herrschen.
Ein interessanter Vorschlag, der Daphne zunächst große Angst macht. Dennoch willigt sie aus Sorge um ihre Ehe ein.
Das war mal wirklich eine spannende und auch kurzweilige Liebesgeschichte.
Besonders die Charakterentwicklung von Daphne fand ich bemerkenswert.
Natürlich enthält die sogenannte Freiheitsklausel mehr Sprengkraft, als es Dominic für seine Ehe beabsichtigt hatte. Für Daphne ist sie ein sexuelles Erwachen, eine Erfahrung bei der sie lernt eigene Wünsche einzufordern. Dominic entwickelt sich in eine andere Richtung.
Ich fand die Geschichte toll, weil sie nicht die gängigen Klischees bedient und eine Menge feministischer Gedanken enthielt. Es war wirklich ein besonderes Debüt, dass ich sehr gerne gelesen habe und nur empfehlen kann.
Da Daphne eine tolle Köchin ist, die ihre Leidenschaft auch am Herd auslebt, enthält das Buch auch jede Menge Rezepte, die zum Nachkochen einladen.
Ich hatte das Buch als Hörbuch vorliegen, wunderbar gelesen von Lisa Cardinale und Henning Decker.
Schöner und flüssiger Schreibstil. Man fliegt nur so durch das Buch. Die Figuren sind konsequent gezeichnet, vor allem bei Daphne ist eine Entwicklung lesbar.
Mir hat das Buch gut gefallen. Es zeigt den unterschiedlichen Umgang und Gefühle durch eine Änderung in einer Langzeitbeziehung.
Teilweise Spoiler:
Nachdem Dominic vorschlägt und darauf drängt, die Ehe zu öffnen, weil er zu wenig Sex hat, ist er es jedoch, der total auf der Strecke bleibt, während Daphne aufblüht, selbstsicher wird und sagt, was sie möchte. So ist das erste Mal eine Katastrophe für sie, beim letzten Mal lehnt sie sogar ab, weil sie selbstbewusst ist und sich nicht mehr von Männern bewerten lässt.
Er hingegen verstößt gegen die festgesetzten Regeln und „zerstört“ daher die Ehe. Auch beruflich kommt er zunächst nicht weiter. Am schlimmsten fand ich das was er am Ende gemacht hat. Nach dem er bereits wusste, dass sie keine Affäre hat, sie ihm bereits einmal verziehen hat, macht er es trotzdem mit der Schwester -im selben Haus.
Dominic hat nichts gelernt. Ich glaube, er wollte auch nichts ändern, nur mehr „Sex“. Das äußert er teilweise ja auch so, indem er sagt, er wünscht sich die alte Daphne zurück.
Ein lustiger und spannender Roman über Feminismus und sexuelle Freiheit
Daphne und Dominik vereinbaren eine sogenannte "Freiheitsklausel", d. h. Sie dürfen 5 Jahre lang mit einer fremden Person schlafen, wobei es jedes Jahr eine andere Person sein soll, um Affären zu vermeiden.
Der Schreibstil von Hannah Sloane ist mega lustig geschrieben, es werden in dem Buch aber noch viele andere Themen wie Eifersucht, Betrug, Adoption, Scheidung behandelt.
Die Protagonistin kocht zudem gerne und ihre besten Rezepte werden auch in dem Buch veröffentlicht.
Das Buch habe ich in zwei Tagen durchgelesen. Der Stil ist flüssig und frisch. Ein gutes Buch zur Ablenkung für zwischendurch. Es geht um Fragestellungen, die wohl in jeder langjährigen Beziehung auftauchen.
Diese Themen werden jedoch nicht gemeinsam in den Blick genommen. Jede*r macht sich auf seinen eigenen Weg um außerhalb der Beziehung neue Erfahrungen zu sammeln, von denen der/die andere möglichst nichts erfahren soll.
Für mich war lange die Frage, ob die beiden noch die gemeinsame Kurve kriegen.
Leichte Lektüre für zwischendurch. Die Fragestellungen werden nicht tiefgehend beschrieben jedoch unterhaltsam.
Wow. Was für ein Buch.
Das war genau die Art Geschichte, die einen nicht mehr loslässt, die weh tut beim Lesen - richtig weh -, einen auseinander nimmt und dann wieder zusammensetzt. Das Buch war schonungslos und ehrlich und genau deshalb so so gut.
Es geht um Liebe, aber vor allen Dingen geht es um die Entwicklungen, die jeder Mensch durchmacht. Was braucht es um glücklich zu sein? Was braucht es, um zu sich selber zu finden?
Ich habe das Buch geliebt, auch wenn es wirklich teilweise schmerzhaft war die Geschichte zu verfolgen (vielleicht auch gerade deshalb). Klare Leseempfehlung!
Ein Buch das ich jedem empfehlen würde, es sagt einiges über Beziehungen sowie selbstfindung aus
Sehr interessante Freiheitsklause!
Ich fand es schön das am anfang die Vergangenheit beschrieben wurde, wie sie sich kennengelernt haben usw.
Ich habe die beiden als paar gemocht.
Wie Daphne sich weiterentwickelt hat und selbstbewusster wurde war schön zu begleiten.
SPOILER!!!
WIEEEE?!
Dominic hat mich ab Ende Kapitel 2 aufgeregt.
Seine Vorschläge unter der der Gürtellinie.
Die Affäre von Dominic vorhersehbar, wie er sich dann aber Daphnes Substack aufregt und seine Affäre im Prinzip damit begründet das er ja ein Mann sei, unverständlich!
Daphne hat ihm eine neue Chance gegeben, die er in mein Augen schon da nicht verdient hatte.
Dominic hat gegen soviele Regeln verstoßen und fuckt sich darüber ab das sie ein Buch rausbringt bzw einen Blogg hat?!
!Die Autorin hat es super auf dem Punkt Richtung Ende gebracht via Daphne!
Beim Lesen hab ich immer mehr eine Abneigung gegenüber Dominic bekommen und seine sichten immer mehr gehasst.
Den Partner für ein ganzes Leben zu finden, ist ein ziemlich gewagtes Unterfangen. Heutzutage noch mehr als vor 30 Jahren. Und dann mit diesem Partner ein Leben lang körperliches Begehren in Einklang zu bringen, ist noch viel schwieriger. Das merken Daphne und Dominic schon ziemlich früh.
Sie hat nämlich nicht so viel Spaß daran und Dominic würde gerne viel öfter. Also schlägt er ihr vor, die Ehe für einen Tag im Jahr zu öffnen. Ganz klare Regeln sieht er dafür vor, und obwohl sie überhaupt nicht begeistert von diesem Vorschlag ist, willigt sie halbherzig ein.
Wir begleiten die beiden nun fünf Jahre lang auf dem Weg zu mehr Erfahrung. Dabei entwickelt sich die Dynamik unterschiedlich. Mehr kann ich fast schon nicht verraten.
Nur so viel sei noch gesagt, Daphne ist eine passionierte Köchin, und ihre Rezepte veröffentlicht sie irgendwann auf ihrem Substack. Aber nicht nur die teilt sie dort, sondern ganz anonym auch die Erfahrungen die sie in Sachen Liebe, macht. Und die sind nicht immer hoch erotisch.
Ein unglaublich intensives Leseerlebnis war diese Lektüre für mich. Mir hat richtig gut gefallen, dass ich lange nicht wusste, wer hier eigentlich alles richtig macht. Irgendwann hat man eine Ahnung davon, dass nicht bei beiden alles gut läuft und eine Person sehr viel mehr strugglet als die andere. Und wenn man das klar hat, dann entfaltet sich die ganze Wirkung dieses Romans. Es geht hier nämlich nicht nur darum, wie man gut im Bett wird, sondern wie man genug Selbstbewusstsein erlangt, sich nicht abhängig von Männern zu machen. Und das wurde auch sehr unterhaltende und trotzdem tiefgründige Art und Weise vermittelt. Dabei wurde ich als Leserin nicht überfordert, denn die Geschichte soll Spaß machen. Und das hat sie definitiv. Die leckeren Rezepte, die wir zwischendurch obendrauf bekommen machen Lust darauf, sie nachzukochen.
Die Geschichte ist in zwei Perspektiven erzählt, und ich werde euch jetzt nicht verraten, welche mir am liebsten war, das würde meinem empfinden nach zu viel spoilern. Eine Entwicklung sind beide Figuren durchgegangen. Und am Ende war ich auch mit beiden versöhnt. Eine hat mich aber zwischendurch doch ein bisschen schockiert. Der Egoismus war zu offensichtlich, und ich hatte schon ab Mitte des Buches das Gefühl, dass Liebe hier keine Rolle mehr spielt. Doch Sloane überrascht immer wieder mit kleinen Wendungen und Dialogen, die in eine andere Richtung führten, als ich dachte. Somit war das Ende des Buches für mich zwar relativ früh klar, aber der Weg dahin war für mich nicht vorhersehbar. Ebenfalls lobenswert fand ich, dass die Autorin zwar mit Klischees spielt, sie aber nicht plakativ durchzieht, sondern den Figuren ganz viel Raum lässt zu überraschen.
Ein richtig gutes Buch, das wichtige Themen kurzweilig verpackt und zum Nachdenken anregt. Ich werde definitiv weitere Bücher aus diesem relativ neuen Verlag lesen. Sie klingen wirklich sehr vielversprechend und für dieses Buch gibt es eine Leseempfehlung an alle Frauen und Männer, die Emanzipation nicht nur oberflächlich wichtig nehmen!
Den Partner für ein ganzes Leben zu finden, ist ein ziemlich gewagtes Unterfangen. Heutzutage noch mehr als vor 30 Jahren. Und dann mit diesem Partner ein Leben lang körperliches Begehren in Einklang zu bringen, ist noch viel schwieriger. Das merken Daphne und Dominic schon ziemlich früh.
Sie hat nämlich nicht so viel Spaß daran und Dominic würde gerne viel öfter. Also schlägt er ihr vor, die Ehe für einen Tag im Jahr zu öffnen. Ganz klare Regeln sieht er dafür vor, und obwohl sie überhaupt nicht begeistert von diesem Vorschlag ist, willigt sie halbherzig ein.
Wir begleiten die beiden nun fünf Jahre lang auf dem Weg zu mehr Erfahrung. Dabei entwickelt sich die Dynamik unterschiedlich. Mehr kann ich fast schon nicht verraten.
Nur so viel sei noch gesagt, Daphne ist eine passionierte Köchin, und ihre Rezepte veröffentlicht sie irgendwann auf ihrem Substack. Aber nicht nur die teilt sie dort, sondern ganz anonym auch die Erfahrungen die sie in Sachen Liebe, macht. Und die sind nicht immer hoch erotisch.
Ein unglaublich intensives Leseerlebnis war diese Lektüre für mich. Mir hat richtig gut gefallen, dass ich lange nicht wusste, wer hier eigentlich alles richtig macht. Irgendwann hat man eine Ahnung davon, dass nicht bei beiden alles gut läuft und eine Person sehr viel mehr strugglet als die andere. Und wenn man das klar hat, dann entfaltet sich die ganze Wirkung dieses Romans. Es geht hier nämlich nicht nur darum, wie man gut im Bett wird, sondern wie man genug Selbstbewusstsein erlangt, sich nicht abhängig von Männern zu machen. Und das wurde auch sehr unterhaltende und trotzdem tiefgründige Art und Weise vermittelt. Dabei wurde ich als Leserin nicht überfordert, denn die Geschichte soll Spaß machen. Und das hat sie definitiv. Die leckeren Rezepte, die wir zwischendurch obendrauf bekommen machen Lust darauf, sie nachzukochen.
Die Geschichte ist in zwei Perspektiven erzählt, und ich werde euch jetzt nicht verraten, welche mir am liebsten war, das würde meinem empfinden nach zu viel spoilern. Eine Entwicklung sind beide Figuren durchgegangen. Und am Ende war ich auch mit beiden versöhnt. Eine hat mich aber zwischendurch doch ein bisschen schockiert. Der Egoismus war zu offensichtlich, und ich hatte schon ab Mitte des Buches das Gefühl, dass Liebe hier keine Rolle mehr spielt. Doch Sloane überrascht immer wieder mit kleinen Wendungen und Dialogen, die in eine andere Richtung führten, als ich dachte. Somit war das Ende des Buches für mich zwar relativ früh klar, aber der Weg dahin war für mich nicht vorhersehbar. Ebenfalls lobenswert fand ich, dass die Autorin zwar mit Klischees spielt, sie aber nicht plakativ durchzieht, sondern den Figuren ganz viel Raum lässt zu überraschen.
Ein richtig gutes Buch, das wichtige Themen kurzweilig verpackt und zum Nachdenken anregt. Ich werde definitiv weitere Bücher aus diesem relativ neuen Verlag lesen. Sie klingen wirklich sehr vielversprechend und für dieses Buch gibt es eine Leseempfehlung an alle Frauen und Männer, die Emanzipation nicht nur oberflächlich wichtig nehmen!
Ich bin sehr schnell in die Story reingekommen. Es hat mich irgendwie total gefesselt, obwohl der Plot am Anfang wirklich erstmal an eine normale Liebesgeschichte erinnert. Die ersten zwei Drittel fand ich wirklich super. Das Ende hätte ich mir persönlich etwas anders vorgestellt, weil man fast nur eine Entwicklung der Frau sieht. Männer können auch Feministen oder glückerlicher Single sein, das kommt leider nicht so wirklich zum Vorschein. Aber das Ende darf ja auch mal anders sein als man denkt :)
Und manchmal finden Bücher einen zur richtigen Zeit.. 🌸
Ich kann das Buch nur jedem empfehlen. Es war anders, erfrischend und befreiend. Sehr inspirierende, wenn auch teilweise schmerzhafte Story. Ein ganz großer Debüt Roman von Hannah Sloane.
Sehr gut geschriebene, unterhaltsame Story rund um weibliche Selbstbestimmung - vor allem in puncto Sex!
Ab und an etwas zu wenig subtil und zu sehr mit erhobenem Zeigefinger aber sonst einfach top 👍🏻
Sehr stark, feministisch und inspirierend. Am Anfang befürchtete ich dass es sehr vorhersehbar wird, es war dann aber doch ein wenig anders als erwartet. Die Geschichte von Daphne hat mich wirklich sehr berührt. An vielen Stellen musste man einfach mitleiden. Sehr gut dass man auch aus seiner Seite die Geschichte erleben kann. Ich fands echt toll.
Grundidee super, Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Da ist leider einiges auf der Strecke geblieben.
Daphne und Dominic haben sehr früh geheiratet und nach einigen Jahren Ehe ist mit Mitte 20 ihr Sexleben eingeschlafen. Es kommt wie das Buch verspricht: Sie vereinbaren eine Nacht pro Jahr mit jemand fremden verbringen zu dürfen. Was am Anfang Überwindung kostete, wird irgendwann zur Regel. Bis Dominic mehr als eine Nacht in Form einer Affäre erlebt. Es kommt raus, beide raufen sich durch familiäre Situationen wieder zusammen und leben weiter nebeneinander her. Etwas anderes ist es für mich irgendwann nicht mehr.
Als Lesende habe ich mich oft gefragt wann die Charaktere sympathisch und nahbar werden, die Situationen weniger klischeehaft und beide endlich beginnen zu Reifen indem sie mit Mitte 20 endlich miteinander reden lernen. 🙅🏽♀️ Das passiert leider nicht und so interpretieren sie gegenseitig ihre Verhaltensweisen. Schade. Es hätte einige Situationen für Tiefen und mehr Emotionalität geben können, welche leider verpasst wurden.
Die Sterne gab es für die Idee, den leichten Schreib-/ Lesestil und die Darstellung von Themen, wie ich sie aus den eigenen zwanzigern sehr gut nachempfinden konnte: Die eigene Position im Leben finden, sich als Frau finden, den beruflichen Weg erkennen, Partnerschaft und das Zusammenleben gestalten.
„Irgendwann machte sie nicht mehr mit. Sie widersprach. Sie verdrehte die Augen. Sie ließ ihre Gefühle raus, ihre Wut und ihre Traurigkeit, sie war unverschämt und vertrat ihre Meinung.“
Mein zweites Buch aus dem Pola Verlag und ich denke ich will sie alle lesen? Zuerst hat mich das ganze Buch etwas genervt: sie öffnen die Beziehung, weil er mit der Quantität seines Sexlebens unzufrieden ist und bemerkt, dass sie dabei vielleicht auch Spaß hat (ach was)? »Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass meine geringe Libido etwas mit deinen Fähigkeiten im Bett zu tun haben könnten?« Vermutlich hat er das nicht. Wie hätte er denn darauf kommen können? Einige Wendungen haben das Buch jedoch für mich gerettet, gegen Ende schrie ich nur noch alle paar Seiten „you go girl!!!“ und vergebe insgesamt 4 ⭐️ an das Buch und 100 🌟 an Daphne.