
Escape Room von Maren Stoffels Vier Jugendliche nehmen an einem Escape Room teil, der zuerst wie ein ganz normales Spiel wirkt. Sie müssen Rätsel lösen und Hinweise finden, um rechtzeitig wieder rauszukommen. Doch ziemlich schnell merken sie, dass etwas nicht stimmt und sie den Raum nicht einfach verlassen können. Aus dem Spiel wird eine Situation, in der es plötzlich ernst wird und nach und nach kommen Dinge ans Licht, die sie voreinander verborgen haben. Es geht nicht nur darum, einen Ausweg zu finden, sondern auch darum, was zwischen den Figuren passiert, wenn sie nicht mehr ausweichen können. Gerade das hat für mich viel ausgemacht, weil man merkt, dass jeder etwas mitbringt, was nicht ausgesprochen wurde. Der Schreibstil war sehr angenehm und gerade für jüngere Leserinnen richtig gut zugänglich. Die Sätze sind kurz, die Sprache einfach gehalten, sodass man schnell durchkommt. Für mich persönlich hätte es gerne etwas mehr Tiefe und ein paar zusätzliche Wendungen geben dürfen, um noch mehr rauszuholen. Gleichzeitig merkt man aber, dass das Buch genau so gedacht ist um jüngere Leserinnen anzusprechen und dafür funktioniert es auch. Am Ende gab es noch eine überraschende Wendung, die ich wirklich gut fand. ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)






























