Die erste Hälfte war kompletter Bullshit. Der Versuch ein "Ghetto" zu porträtieren und die Situation eines "Musterschwarzen" in der weißen Gesellschaft darzustellen. Schrecklich war der unnötig häufige Gebrauch der Worte Mann, Alter und Homie. Der Schreibstil war flach, genauso wie die Charaktere. Spannend fand ich die ersten paar Seiten des ersten Teils. Der zweite Teil hat ein bisschen retten können. Weniger Pseudo wurde hier versucht, die Geschichte abzurunden und eine Message da zu lassen. Mich persönlich hat daran einfach nur genervt, wie unglaublich einseitig das Ganze war. Der Rassismus gegen Weiße wurde hier meiner Meinung nach zwar gut gelöst. Dennoch, jeder Polizist war Rassist und hat seine Marktposition ausgenutzt. MIR IST KLAR, dass das ein großes Problem ist. In einem Buch erwarte ich da aber mehr als die Nachrichten wiederzugeben. Auch dass am Ende eine schwarze Polizistin auftauchte, hat nichts geändert und war nur unnötig. In dem Buch habe ich nichts Neues gelernt oder wurde zum Nachdenken angeregt. Ich war einfach nur durchgehend frustriert, weil den Jungen Dinge angedichtet wurden und ich als Leser nicht darauf reagieren konnte.
16. JuniJun 16, 2018
Random Minis: Dear Martinby Nic StoneCrown Books for Young Readers
