
Ich hab keine Sekunde, die ich in dieses Buch gesteckt habe bereut. Für jeden der sci-phi liebt oder sich vorstellen kann mal ein Buch in dem Genre zu lesen mit Sicherheit ein Highlight!🪐🪐
Rezension zu Hyperion von Dan Simmons Dieses Buch war (oder besser: ist) ein Meisterwerk der Schreibkunst. Wir lernen sieben Pilger kennen – jede und jeder mit einer ganz eigenen Geschichte, die auf geheimnisvolle Weise mit der Welt Hyperion verbunden ist. Die Charaktere sind meisterhaft gestaltet. Gut, Dan Simmons nimmt sich auf 655 Seiten auch reichlich Zeit, ihre Persönlichkeiten, Gefühlswelten und Schicksale voll auszuleuchten – aber das gelingt ihm auf beeindruckende Weise. Am Ende kann man sich in jede Figur hineinversetzen. Besonders hervorheben möchte ich Sol Weintraubs Geschichte, die mich zunächst zweifeln ließ, mich später aber tief bewegt und nachhaltig zum Nachdenken gebracht hat. Während wir auf den Seiten die Reise zum Tempel des Shrike begleiten, liegt der Fokus klar auf den Vorgeschichten der Pilger. Wenn wir nicht gerade eine Erzählung hören, malt Simmons regelrecht die Welt aus, durch die sie reisen, und zeigt eindrucksvoll, wie die Charaktere miteinander interagieren und sich entwickeln. Aber das Ende… hat mich einfach nur sauer gemacht. Man arbeitet sich durch 655 Seiten, nur um am Schluss mit völlig leeren Händen dazustehen. Natürlich verstehe ich, dass man Spannung für den zweiten Band aufbauen will – völlig legitim. Aber ein paar mehr Antworten hätte er uns schon gönnen können! Trotzdem bin ich froh, Hyperion gelesen zu haben. Science Fiction liegt eigentlich außerhalb meiner Komfortzone, doch dieser erste Kontakt mit dem Genre war ein intensives, bereicherndes Erlebnis. Bewertung: Charaktere: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5) Worldbuilding: ⭐️⭐️⭐️⭐️✨ (4,5/5) Thema: ⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5) Spannung: ⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5) Ende: ⭐️⭐️ (2/5) Länge: Völlig gerechtfertigt






