Ein tragisches und berührendes Schicksal
Die Geschichte des letzten Zaren Russlands und seiner Familie ist tragisch und fast jedem ein Begriff. Anhand des Ich-Erzählers, der fiktiven Person des Bauernsohns Georgis, der mehr oder weniger zufällig an den Hof gelangt, erhält man einen Einblick in die letzten schweren Jahre des kaiserlichen Lebens. Georgi und die jüngste Tochter des Zaren verlieben sich und sorgen so für Lichtblicke in düsteren Zeiten. John Boyne lässt viele historische Fakten einfließen (einen ignoriert er aber zugunsten der Fantasie und der Schönheit der Geschichte) und bedient sich gekonnt mehrerer Zeitsprünge ins spätere Leben Georgis. Erwartung übertroffen.




