Sehr fesselnd und mitreißend. Die Zeitsprünge sind sehr aufregend, haben mich nur manchmal verwirrt.
Ein wundervolles Buch! Berührend und feinfühlig führte mich die Autorin in meine eigene Jugend und brachte mich zu Vergleichen und mich zu Erinnern.
Gestaltung: Das Buchcover gefällt mir. Ich mag die Farben, sie harmonieren gut miteinander, als gehörten sie zusammen und dennoch stehen sie auch ganz für sich allein- wie die einzelnen Familienmitglieder in diesem Roman. Inhalt: Inhaltlich geht es um die Familie rund um Melody. Es wird aus verschiedenen Perspektiven der einzelnen Familienangehörigen geschrieben, sodass sich die umfassende Familiengeschichte Stück für Stück aus den jeweiligen eigenen Erfahrungen und Erlebnissen (z.B. beeinflusst von Rassismus, 9/11) erschließt. Aufbau und Schreibstil: Der Aufbau war sowohl schlüssig als auch sinnvoll. Die unterschiedlichen Perspektiven und Zeitebenen in den einzelnen Kapiteln wirkten sich gewinnbringend auf die Geschichte aus. Es war fesselnd. Das Buch mit seinen knapp über 200 Seiten war flüssig zu lesen und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Sprachlich hat mir das Buch (bis auf wenige Ausnahmen) sehr gut gefallen, auch dass den Familienangehörigen verschiedene Ausdrucksweisen verliehen wurden, empfand ich als gekonnt und gelungen. Lyrische Züge haben etwas Besonderes aus dem Buch gemacht. Charaktere: Die Figuren wurden relativ facettenreich ausgearbeitet, soweit dies bei der Kürze des Buches realisierbar war. Es war spannend hinter die Fassaden zu blicken und die Verletzlichkeit zu erkennen. Die Charaktere waren teilweise sehr reflektiert, was mir gut gefallen hat. Fazit: Die durchlebten Schwierigkeiten wurden natürlich nicht in voller Tiefe behandelt, wie auch bei 208 Seiten. Jedoch wurden sie intensiv und gefühlvoll eingebunden. Mir hat es sehr gefallen. “Alles glänzt“ war mein erster Roman von Jaqueline Woodson. Ich werde mit Sicherheit nochmal etwas von ihr lesen! Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne Familiengeschichten liest und sich auch mit Themen wie bspw. Rassismus beschäftigen möchte. ————— Das von mir rezensierte eBook “Alles glänzt“ von Jaqueline Woodson wurde von Yvonne Eglinger aus dem amerikanischen Englisch ins Deutsche übersetzt und vom Piper Verlag unter der ISBN 9783492070416 (Hardcover) und der EAN 9783492998383 (eBook) veröffentlicht.
Woodson crafts a poignant and moving story about a family and its struggles in Red at the Bone. The novel deals with motherhood, race, generational conflicts and how we define our own narrative and that of others. The novel starts with Melody, an African American girl about to enter adulthood. From there, we meet her family: Her parents, two people who were shaped by early parenthood in very different ways, and her grandparents who experienced loss, disappointment and deep love. The characters have unique voices and I fell in love with all of them. Their struggles, failures and accomplishments are portrayed in a sensitive and empathic way which makes it easy to connect with them. I especially adored Melody’s grandmother Sabe. For me, her first chapter is the most powerful part of the novel. Alluding to Maya Angelou’s poem Still I Rise, Sabe’s chapter tells the story of how her family survived the Tulsa Race Massacre and built a new life, always mindful of the possibility of losing everything you worked for. The structure of the novel was very engaging to me. We begin as Melody is about to enter adulthood, and then the story gradually jumps back and forth in time: We see what her grandparents and parents experienced and endured, but we also catch glimpses of the hardships Melody is about to face in the future. Sometimes it took me a little while to orient myself in the timeline and to be sure which characters narrated the respective chapters, but this helped me to be attentive and really focus on the story. Highly recommended!
Rezension folgt
this broke my heart, broke it again and again and never took time to put it back together. I'm sobbing. Full review will come in the next few days.
"Zutiefst bewegend" steht auf dem Buch, ein Zitat aus der New York Times. Und es passt perfekt zu dem Buch, es war zutiefst bewegend. Es nahm einen mit bis zum Ende. Es erzählt die Geschichte einer Familie, bzw. von jeden Familienmitglied, dass zu Wort kommt in Kapiteln. Nichts wird beschönigt, das Leben ist hart, aber auch schön. Familie bleibt, komme was wolle. Alles fängt an mit Meldoy, deren Party gerade anfängt, eine Feier zum Eintritt ins Erwachsenenleben, aber wo ist ihre Mutter? Stück für Stück, aus allen Perspektiven gehen wir zurück zu den Ereignissen vor 16 Jahren. Mit Nachdruck, Empathie und starken Willen hat mich die Autorin gleich eingefangen. Der Sprachstil ist poetisch, sie spielt mit Wiederholungen und Satzbau, bringt dabei alle Emotionen in wenigen Seiten zusammen. Empfehlenswert!
So richtig packen konnte es mich nicht.
Ich bin leider mit dem Schreibstil überhaupt nicht warm geworden und konnte dadurch weder zur Handlung, noch zu den Charakteren einen Zugang finden.
3.5 Stars So this story was really interestingly told. I listened to the audiobook and I think that I should've read it physically instead, maybe I would've enjoyed it more that way. Don't know why, but I just couldn't concentrate and get into the story. I liked the characters, liked how it was structured and those family dynamics. But like I said, unfortunately couldn't get into it and couldn't appreciate it that much because of it. Maybe I'll reread it at some point and see if I rate it differently then.

Kurzweilig und dennoch so bewegend 💔
Es ist mein erstes Buch von Woodson gewesen, aber bestimmt nicht mein letztes. Der knappe, kurzweilige und dabei doch so lyrische Schreibstil hat mich direkt eingefangen und mir viele, kleine Herzensstiche beschert. Hier geht es um Familie, um Liebe in ihren unterschiedlichen Formen, über das richtig und falsch und um's Vermissen. Ich fand es wirklich toll und habe nichts an diesem Buch zu bemängeln. ❤️
Multithematisch, dabei aber recht klar. Einzig ein roter Faden fehlt. Häufig ist erst spät klar, in wessen Perspektive Kapitel spielen. Trotzdem ein eindringliches und gutes Buch.
Vielen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar! Klappentext: Mit sechzehn stellt Melody ihre Mutter zur Rede. Klagt sie an, weil Iris als Teenager mit ihr schwanger wurde. Weil Iris sie wollte und dann auch wieder nicht. Weil Iris aufs College ging, während Melodys Vater bei den Großeltern einzog. Alles glänzt fängt facettenreich ein, was Identität, Begehren, Ambition und sozialer Status für eine Familie bedeuten, in der die Gräuel der Sklaverei bis in die Gegenwart fortwirken. Selten wurde so lyrisch und leicht, so eindringlich und versöhnlich erzählt, was es heißt, in der Geschichte verwurzelt zu sein – und sich am Ende wie Melody aus ihr zu erheben. Meine Meinung: Wer Worte liebt, sollte dieses Buch lesen. Ich tue es und als ich in die Leseprobe reingelesen habe, war bereits klar, dass dieses Buch bei mir zu Hause einziehen muss. Jaqueline Woodson schaffte es mit einer wunderschönen Sprache und außergewöhnlichem Schreibstil diese Charaktere an mich ran zu führen und schließlich in mein Herz zu lassen. Da ich normalerweise nicht innerhalb dieses Genres, bzw. Erwachsenenliteratur, lese, war es anfangs etwas schwierig mich in die Handlung rein zu finden. Die Art, wie Woodson die Kapitel anordnete, war zunächst etwas verwirrend. Als ich dann jedoch dahinterkam, war ich positiv überrascht, da es der Geschichte nochmal einen eigenen Charme gab. Zuerst dachte ich, es würde hauptsächlich um Melody gehen und wie sie ihr Leben managed. Mir wurde schnell klar, dass viele Kapitel jedoch von ihrer Mutter Iris und ihrem Vater Aubrey handelte, denn wie soll Melody eine Geschichte erzählen, die schon zwei Generationen zuvor begonnen hat? Ich ging mit einigen Vorurteilen an das Leben ihrer Eltern an, war genervt davon, wie uninteressiert die Mutter an dem Leben ihrer Tochter war und vor allem geschockt, wie schlecht sie all das angegangen ist. Nur ist es nicht so einfach und während des Lesens wurde mir klar, dass auch ihre Mutter ein Recht auf ihre Geschichte, Entscheidungen und ihr Leben hat. Vor allem, weil es doch auch wirklich so im echten Leben passiert. Melody hat darunter gelitten, dass Iris sich nicht genug um sie gekümmert hat, und wo all das verständlich ist, hat mir vor allem die Wortwahl der Autorin geholfen wirklich jede Seite der Charaktere nachvollziehen zu können. Nicht immer verstehen, aber nachvollziehen. Viele Sätze oder Szenen sind mir auch nach dem Lesen noch im Kopf geblieben. Viele Situationen, die wahrscheinlich jeder irgendwann in seinem Leben mal erleben wird. Knapp 200 Seiten für einen Roman waren in meinen Augen zuerst etwas zu kurz. Auch nach dem Lesen hätten mir auch noch ein paar Seiten mehr nicht geschadet, doch schnell habe ich gemerkt, dass Jacqueline Woodson alles gesagt hat, was sie sagen wollte. Sie hat jedem Charakter eine Stimme gegeben, genug Seiten, um zu erzählen, was wahrscheinlich für diese Handlung wichtig war. Das Ende war da, aber auch offen genug, um zu wissen: Nein, das war nicht Melodys Geschichte. Ihre Geschichte hat gerade erst angefangen, und das konnte sie nur, wenn Iris‘ und Aubreys Geschichte ebenfalls erzählt wurde. Also an jeden, der sich sowieso gerne mit diesem Genre beschäftigt: Lest es. Und an alle anderen: Ich hoffe, ihr lest es auch.
3.5 Stars So this story was really interestingly told. I listened to the audiobook and I think that I should've read it physically instead, maybe I would've enjoyed it more that way. Don't know why, but I just couldn't concentrate and get into the story. I liked the characters, liked how it was structured and those family dynamics. But like I said, unfortunately couldn't get into it and couldn't appreciate it that much because of it. Maybe I'll reread it at some point and see if I rate it differently then.
3.5 Stars So this story was really interestingly told. I listened to the audiobook and I think that I should've read it physically instead, maybe I would've enjoyed it more that way. Don't know why, but I just couldn't concentrate and get into the story. I liked the characters, liked how it was structured and those family dynamics. But like I said, unfortunately couldn't get into it and couldn't appreciate it that much because of it. Maybe I'll reread it at some point and see if I rate it differently then.














