Dieses Buch hat mir sehr gefallen. Zu Beginn gab es einige Charaktere, damit musste ich erst klar kommen. Die vielen Verdächtigungen waren auch sehr spannend zu hören und die Auflösung war cool.
So langweilig wie die anderen 🙁
Poirot statt Miss Marple!
Der Anfang bereitete mir etwas Probleme. Im ersten Kapitel werden direkt 20 Personen vorgestellt. Dem zu folgen ist nicht ganz leicht, deshalb gibt es wohl auch den Stammbaum der Familie Abernethie auf S. 6. Einmal über diesen Punkt hinweg, hat mich das Buch begeistert und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Poirot ist hier schon etwas älter, sodass er nicht mehr alle Informationen selbst besorgt. Dafür hat er seine Verbindungen. Der Täter ist identisch mit der Miss Marple Verfilmung, ansonsten gibt es allerdings größere Unterschiede. Ein tolles Weihnachtsgeschenk, welches ich nicht zum letzten Mal gelesen habe.
Was ich an Agatha Christie besonders mag ist, dass ihre Geschichten immer anders sind. Sie hat so viele Bücher geschrieben und ich habe inzwischen auch schon einige von ihr gelesen, aber ich habe mich nie gelangweilt oder das Gefühl der Wiederholung gehabt. Auch Der Wachsblumenstrauß steht wieder ganz für sich. Wie immer geht es um Mord und an Verdächtigen mangelt es nicht gerade. Hercule Poirot tritt erst recht spät auf, und löst natürlich den Fall. Ich muss sagen, ich bin bis zum Schluss nicht drauf gekommen, wer der Mörder ist, weil die Verdächtigen und die Motive alle so gut ausgearbeitet waren. Im Nachhinein muss ich natürlich sagen, dass man drauf hätte kommen können, hätte man die Hinweise richtig kombiniert und etwas mitgedacht. Aber ich gestehe, ich lasse mich auch einfach gerne von Agatha Christie überraschen.
Spannend erzählt und dann auch noch mit einem Finale, dass mich wirklich überraschte.
Agatha Christie geht immer, Hercule sowieso (mein Favorit als Detektiv). Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, welchen Krimi ich wie oft schon gelesen habe - ich vergesse einfach zu schnell die Geschichte 🙈. In diesem Krimi gibt es mein Lieblingsthema: Die Familie versammelt sich und einer stirbt. Und alle hätten einen Grund, den anscheinend doch nicht so geliebten Verwandten ins Jenseits zu befördern (war kein Familientreffen zu Weihnachten😈). Als Leser begleite ich die verschiedenen Familienmitglieder und kann immer nur Mutmaßungen anstellen. Und auch als Poirot die Bühne betritt, habe ich - wie immer - keine Ahnung. Alle verhalten sich verdächtig und ich war ganz gespannt, als es zur Auflösung kam. Agatha Christie schreibt nicht übermäßig blutig, sondern es ist für mich Poirot mit seiner speziellen Art, die klassische Detektivarbeit und das englische Landleben, warum ich so gerne diese „old school“ Krimis lese. Wer es also auch gerne einmal fast schon „analog“ mag, dem kann ich Hercule Poirot sehr empfehlen.
Eines meiner Lieblingsfälle von der Autorin.. ich liebe ihre Krimis einfach.
As with every Agatha Christie book, I very much enjoyed reading this one. I knew the movie adaptation from the 1960s, though that version made a lot of changes to the plot - e.g. turning it into a Miss Marple case. However, the ending was pretty much the same, which took a bit excitement away on my part. Nevertheless, it is an unexpected outcome and with the family setting, it gives you a lot to think about, who the murderer might be. I also think, that the murder mysteries set in family environments and old mansions are Christie's best novels.
Achja, den fand ich echt nicht so toll wie die Bücher davor, die ich von Christie gelesen habe. Poirot war quasi nur Nebenfigur und die Täterauflösung fand ich auch nicht so toll, obwohl mir ein Twist am Ende recht gut gefallen hat. Insgesamt eher durchschnittlich.
Ein weitere Fall für den weltberühmten Hercule Poirot. Der Klappentext hat sich äußerst vielversprechend angehört und ich fand den Start in das Buch auch sehr angenehm. Vorne ist ein kleiner Familienstammbaum, da habe ich beim Lesen immer noch einmal nachschauen können, wer von wem abstammt. Ich hatte beim Lesen fast alle verdächtigt, nur den eigentlichen Täter nicht. Und apropos Täter, gerne hätte ich diesem Buch 5 Sterne vergeben, allerdings fand ich die Überführung des Täters sehr salopp. Es war selbstverständlich ein genialer Twist, den ich (mal wieder) übersehen hatte. Aber das "warum" hat mich ehrlich gesagt nur so mäßig überzeugt.

Richard Abernathie weilt nicht mehr unter uns. Nach der Beerdigung trifft in dessen Haus Enderby Hall die Trauergesellschaft ein. Während der Testamentseröffnung wird die Stille jäh durchbrochen als Richards etwas einfältige Schwester Cora die Bermerkung "Aber er ist doch ermordet worden, oder nicht?" fallen lässt. Als sie selbst am nächsten Tag von ihrer Gesellschafterin Miss Gilchrist tot in ihrem Bett aufgefunden wird, ist Mr. Entwhistle, dem Familienanwalt, eines klar: es muss ein Mörder frei herumlaufen. Der Kreis der Verdächtigen ist nicht gerade klein, denn jeder aus der Familie Abernathie ist vor Richards Tod in Geldnöten gewesen. Mr. Entwhistle stellt Nachforschungen an und bittet Hercule Poirot ihm dabei behilflich zu sein. Mein Leseeindruck: Agatha Christie hat es dieses Mal wieder geschafft mich ordentlich an der Nase herum zu führen. Man bekommt so detailliert die Familie und deren finanzielle Situation geschildert, dass man die verräterischen Details des Täters/der Täterin fast nicht mitbekommt. Chapeau, Mrs. Christie!










