Schon ewig war dieses Buch auf meinem Hörbuch SUB. Von daher bin ich froh es endlich gehört zu haben. Aber es hat mir nicht sonderlich gefallen. Ist einfach nicht meine Art Humor. Ich fand es meistens skurill oder sogar nervig.
Starts strong, indifferent middle, voice becomes grating and somewhat insincere by the end as she moves from earnest autobiographer to page-filling freelance writer quite perceptibly. That being said the start earns this one 4/5 stars; laughed many, many times.
Bei dem Buch dachte ich auch sehr oft, lass uns so tun als hätte ich das hier nie gelesen, denn die Memoiren der Bloggerin Jenny Lawson, sind mehr als ungewöhnlich. Sie wächst in sehr ärmlichen Verhältnissen auf. Ihr Vater ist Taxidermist und überrascht seine Kinder schon mal mit einem toten Eichhörnchen als Handpuppe. Im Gegensatz zu ihrer Schwester, die nach dem Motto „Was uns nicht umbringt, härtet uns ab“ nur noch stärker wird, entwickelt Jenny ein paar Neurosen. Mit denen sie nicht nur ihren Mann Victor mehr als einmal in Verlegenheit bringt, in dem sie den Makler fragt, wo auf dem Grundstück die Leichen begraben wurden, oder auf Parties die Story erzählt wie sie fast mal Nadeln verschluckt hätte. Leser vor mir warnten davor das Buch in der Öffentlichkeit zu lesen, weil man schief angesehen würde, wenn man plötzlich laut los lachen müsse. So schlimm war es nicht. Es gab zwei, drei Stellen die mich schon zum lachen brachten, aber über die meisten habe ich einfach nur den Kopf geschüttelt und gehofft die Autorin bedient sich der maßlosen Übertreibung als stilistisches Mittel. Sie lässt aber auch ihre vielen Fehlgeburten nicht aus, die sie dank einer Autoimmunerkrankung erleidet und den Kampf darum ein gesundes Kind zu bekommen, auch wenn dies ebenso unkonventionell geschieht wie alles in ihrem Leben. Jenny ist halt anders und es fällt einem manchmal schwer ihren wirren Gedankengängen zu folgen. Genauso ging es wohl Brain mit seinem Freund Pinky. „Pinky weißt du was wir morgen tun werden?“ „Ja Brain, aber wo kriegen wir die Kuh her?“ So sprung- und lebhaft darf man sich die Phantasie der Bloggerin vorstellen. Dennoch hat das Lesen Spaß gemacht und sollte sie je ein weiteres Buch auf den Markt bringen, würde ich es wieder lesen. Ich habe dieses Buch bei Amazon auch schon in deutscher Übersetzung gesehen, aber über den Titel war ich enttäuscht, der da lautet:“Das ist jetzt nicht wahr, oder?“ Ich hätte es besser gefunden, hätte man es einfach Wort für Wort übersetzt. Deswegen bin ich froh das ich es im Orginal gelesen habe, denn humoristische Werke verlieren ja oft bei Übersetzungen ihren Charme.


