Eine insgesamt durchaus gelungene Fantasy-Reihe und eine Achterbahnfahrt, die mich im ersten Buch zunächst gepackt, im zweiten Band dann wiederum fallen gelassen hat, nur um mich dann im dritten und letzten Buch wieder zu fesseln. Einerseits hat mich das Thema der nordischen Mythologie sehr interessiert, andererseits fand ich die Beschreibungen insbesondere durch nordische Begriffe und Namen teilweise sehr verwirrend und schwer nachzuvollziehen. Gleichzeitig fand ich den grundlegenden Schreibstil von John Gwynne grundsätzlich spannend, obwohl ich den Fokus auf die umfangreiche Beschreibung der einzelnen Kämpfe und Schlachten etwas schlauchend empfunden habe und mir eher mehr Charakterentwicklung gewünscht hätte.
4 ⭐️ Ein episches Ende für eine epische Fantasy-Reihe. Es war unterhaltsam und spannend! So viele Kampfszenen, so viele Wendungen, so viele Emotionen. Ich kann die gesamte Reihe absolut empfehlen. Einen Stern musste ich leider abziehen wegen des unterschwelligen White-Savior-Komplexes. Aber insgesamt ein voller Erfolg!
Epic and perfect conclusion of the trilogy
Ein unvergessliches, gewaltiges Finale und ein furioser Abschluß, einer epischen, düsteren und einfach krassen Fantasy-Reihe!
Nach "The Shadow of the Gods" und "The Hunger of the Gods" waren meine Erwartungen hoch – und John Gwynne hat sie mit "The Fury of the Gods" mehr als erfüllt! Die düstere, nordisch inspirierte Welt bleibt faszinierend, die Charaktere entwickeln sich weiter, und die Action ist genauso brachial wie zuvor. Die Geschichte zieht einen sofort in ihren Bann, und das Tempo lässt kaum Luft zum Atemholen. 🔥 Kleine Spoiler voraus! 🔥 Die Schicksale von Orka, Varg und Elvar gipfeln in einem gewaltigen Showdown, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Die Götter selbst mischen sich immer stärker in das Geschehen ein, und die Grenzen zwischen Sterblichen und Göttlichen verschwimmen. Ziemlich beeindruckend war für mich Orkas unaufhaltsamer Weg der Rache. Ihre Kämpfe sind so intensiv und emotional, dass man kaum aufhören kann zu lesen. Auch Vargs Entwicklung vom einfachen Sklaven zum gefürchteten Krieger der Bloodsworn ist grandios umgesetzt. Elvars Reise mit der Battle-Grim bringt einige der unerwartetsten Enthüllungen der Trilogie und sorgt für einige der epischsten Momente! 🔥 Spoiler Ende! 🔥 Fazit: "The Fury of the Gods" liefert einen großartigen Abschluss für die Bloodsworn-Trilogie. Die Geschichte entfaltet sich zu einem grandiosen Höhepunkt, der mit dramatischen Kämpfen und emotionalen Wendungen gespickt ist. Besonders hervorzuheben sind die eindrucksvolle Charakterentwicklung und die packenden Duelle, die mit jeder Seite an Intensität gewinnen. Orkas Reise der Rache, Vargs evolutionärer Weg vom Außenseiter zum gefeierten Krieger und Elvars zerrissene Identität sorgen dafür, dass jeder Moment der Schlachten und Konflikte tiefgründig und bedeutungsvoll wird. Die Kämpfe sind nicht nur visuell fesselnd, sondern auch voll von persönlicher Bedeutung, was die Auswirkungen jedes geschlagenen Hiebs und jeder Entscheidung noch spürbarer macht. Gwynne schafft es meisterhaft, das Schicksal seiner Charaktere in einem grandiosen Finale zu verweben. Es bleiben fast keine Fragen unbeantwortet und jeder Handlungsstrang - bis auf einen - findet seinen würdigen Abschluss. Aber genau diese eine offene Plotlinie scheint mir doch zu wichtig, als dass man sie nicht auserzählt. Da die Reihe allerdings zu Ende ist, hoffe ich auf ein Spin-off, aus dieser wundervoll, brutalen Welt der Bloodsworn! Ich danke John Gwynne für dieses Meisterwerk! ⚔️
Angemessener Abschluss der Trilogie
John Gwynne enttäuscht nicht - der dritte Teil der Bloodsworn Saga findet in einer epischen Schlacht sein würdiges Ende. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Eine große Saga geht zu Ende
Nun habe ich also den dritten und letzten Teil der Bloodsworn-Saga beendet und mein Herz schmerzt etwas. Die Geschichte fügt sich lückenlos an den zweiten Band an und geht rasant weiter. Sehr spannend war vor allem die Charakterentwicklung, die sich über die drei Bände zieht. Kein Protagonist ist mehr der, der er am Anfang war. Es gab viele Verluste, viele Narben am Körper und der Seele und außergewöhnliches Wachstum. John Gwynne ist für mich kein neuer Autor, sprich ich wusste, dass ich mich für das Ende wappnen muss. Aber auf dieses Finale war ich dann doch nicht vorbereitet. Grandios, (sehr) schmerzhaft und episch. Ich habe tatsächlich ein paar Tränen vergossen. Ich werde in Zukunft definitiv wieder zurückkehren. Einen Stern Abzug gebe ich für ein paar eher zähe Szenen, die es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte und mir das Gefühl gaben, aufgehalten zu werden.






