30. Okt.
Rating:5

Simple but fascinating! I was quite sure that this was going to be a 3-stars book and then the story sucked me in. In the hand of a less talented author I would've hated the story but Hope and Red polished everything I see as a flaw into a virtue. The usual things that bother me: 1) The main characters are somewhat one-dimensional. Red is a thief and a scoundrel, Hope is an otherwordly beautiful warrior with a mysterious sword. They have seemingly nothing in common until they fall for each other in a japanese-manga-fashion ala "what is this feeling in my chest". 2) The side-characters aren't fleshed out properly. 3) The prose is rather simple and unadorned. 4) And the world-building is sketchy. Now let's get to the nice parts: 1) Hope and Red being rather flat characters is the precondition for their character development. In the beginning we have two POVs of two orphaned kids. The time-jumps could've been more difined in order to be less confusing but that's fine. Since we're sitting behind the wheel in both heads, we can follow Reds and Hopes thinking and growing up. The character development speeds up as soon as they meet and it's so immensely satisfying to see them reflect and live and fight with the consequences. 2) The character development goes so smoothly, including the side-characters. It overshadows the predictability of the plot. Eventhough it's easy to guess what the characters will do or say next, since they're so beautifully consistent, the way the events take place may still be surprising. The side-characters each serve a purpose and the whole crew works like a well-oiled clockwork, helping each other grow and mature. 3) As to the simplicity of the prose. Well, it serves it's purpose brilliantly. Red is a thug, he grew up in the slumps. Despite being educated and being quite an awesome artist, he stays a child of the slump. He talks and thinks like a thug. The majority of the characters we meet are uneducated rouges, the writing mirrows that into a fitting tone. 3) The world-building is indeed sketchy, deliberately so, since it's an adventure book. The map we travel with the main characters and their friends grows with every chapter, ergo no info dumps. YAY! New plot twists reveal a bigger picture yet to discover in the sequel. I won't read the sneak peak into the sequel. It's still some time until the release, no need to torture myself. I do hope Alash get's some place to bloom. I really enjoyed his character. I do recommend this to everyone who likes the same fantasy/fiction books as me, just keep in mind that it's really something way diffrent from Rothfuss, Lawrence, Weeks and others.

Hope and Red
Hope and Redby Jon SkovronLittle, Brown Book Group
9. Aug.
Rating:2.5

Das Fundament war da.

Die ersten 20% fand ich richtig gut und danach ging es leider kontinuierlich bergab. Das wurde alles zu generisch und die Charaktere haben alle schnell an Farbe verloren und waren einfach nur noch laufende Klischeehüllen - wortwörtlich. Die Protagonistin wird nach einem entsetzlichen Vorfall, der ihr gesamtes Dort auslöscht, von irgendeinem ominösen Kampforden aufgenommen, in dem Frauen eigentlich verboten sind, aber einer der älteren Brüder trainiert sie heimlich und sie wird natürlich die Beste Kriegerin des Ordens und erhält ein Schwert, das mega wichtig ist und seit Generationen bewacht wird. Aufgrund der Perspektive des männlichen Protagonisten wissen wir auch, dass die Uniform des Ordens aus einem hautengen Ledercatsuit besteht und wenn sie gemeinsam durch die Gassen rennen, um ihren Feinden zu entkommen, sieht vor allem ihr Hintern besonders gut in diesem schwarzen Lederoutfit aus 😐 yo, konnte nur mit den Augen rollen. Sie hat auch keine Charaktereigenschaften als wunderschön, klein und blond zu sein - plus aus irgendeinem Grund die beste Kämpferin der Welt zu sein, einfach so. Das Training wird nämlich nie erläutert, ihre Ausbildung passiert innerhalb von einem Kapitel und plötzlich ist sie der sexy Racheengel im heißen Lederoutfit. Werde die Reihe nicht fortsetzen, mir wars letztendlich so egal, was mit deb Charakteren passiert.

Hope and Red
Hope and Redby Jon SkovronLittle, Brown Book Group
24. Feb.
Rating:3

Inhalt: Hope ist noch ein Mädchen, als ihr Dorf von Biomanten angegriffen und dem Erdboden gleich gemacht wird. Sie allein überlebt und findet in einem Kloster Unterschlupf. Dort wird sie zu einem Vinchen-Kriegsmönch ausgebildet, einer eigentlich ausschließlich von Männern praktizierten Kampfkunst. Dass ein Mädchen in der Kampfkunst unterrichtet wird, ist vielen Mönchen ein Dorn im Auge, sodass Hope es nach wie vor schwer hat. Doch ihr Ziel schwebt ihr vor Augen und lässt sie diszipliniert weiter trainieren, denn eines Tages wird sie den Biomanten töten, der für das Gemetzel in ihrem Dorf verantwortlich war. Der in die Oberschicht geborene Red wuchs nach einem Schicksalsschlag als Straßenjunge auf den finsteren und überfüllten Gassen New Lavens auf und wurde zum besten Taschendieb. Trotz seiner elitären Vergangenheit, fühlt er sich hier heimisch. Deshalb kann er der Ungerechtigkeit, die in seinem Viertel herrscht, auch nicht länger zusehen. Als Hope und Red einander auf schicksalhafte Weise begegnen, schließen sie einen Pakt, der die Zeit der Ungerechtigkeit beenden wird … Meine Meinung: Gleich zu Beginn des Buches erlebt der Leser zwei Zeitsprünge, die meinen Lese- (oder eher Hör-)fluss leider störten, sodass ich nur schwer in die Geschichte hereinkam. Ich hatte auch eine Weile meine Probleme mit den Charakteren, denn alle weiblichen Figuren sind starke Kämpferinnen. Auf der einen Seite ist es toll, dass die Geschichte auf typische Genderroles verzichtet und die Frauen zur Abwechslung mal nicht gerettet werden müssen. Sie können durchaus auf sich selbst aufpassen. Trotzdem hätte ich mir hier etwas mehr Vielfalt gewünscht. Einen schüchternen Charakter, einen mädchenhaften, einen kriegerischen – you get it. Red ist mir sympathisch, auch wenn er sehr anfällig zu sein scheint für die „Liebe auf den ersten Blick“ und seine Wortwahl gelegentlich gewöhnungsbedürftig ist. Die Geschichte ist durchzogen von Slang, Kraftausdrücken und vulgären Kommentaren. Frauen werden als Miezen bezeichnet (und Männer als Kater), „Verpisste Hölle!“ ist ein Ausdruck des Erstaunens analog dem englischen „wtf?“, „verpisst“ wird außerdem gerne und oft als beschreibendes Adjektiv verwendet. Man muss sich an Beschreibungen wie „Schwänze verbiegen und Fotzen strecken“ gewöhnen. Ich bin überhaupt nicht zimperlich und finde, dass eine raue Sprache einfach in solche Geschichten gehört. Aber selbst mir stieß die Ausdrucksweise gelegentlich übel auf. Red und Hope treffen erst sehr spät aufeinander, sodass der Großteil des ersten Bands aus Vorgeschichte und Hintergrundwissen besteht und ein wenig langatmig vor sich hinplätschert. Zumindest ist das Setting toll, sodass handlungsarme Passagen auch schnell weggehört sind. Düstere Tavernen in armen Vierteln, Bandenkriege, Piraterie, viele imposante Kämpfe und das Mysterium um die Biomanten, die teils mit Magie, teils mit Wissenschaft, Leben nehmen und erschaffen. Matthias Lühn ist ein hervorragender Sprecher, dem man gerne zuhört und der den Charakteren Stimmen gibt, die die Geschichte wirklich aufwerten. Band 1 erschafft die Grundlage für eine Fantasyreihe mit viel Potenzial! Leider hatte ich mir vom Auftakt ein wenig mehr erhofft und vergebe deshalb 3 von 5 Sternen. Ich werde die Reihe aber weiter verfolgen und euch ein abschließendes Feedback geben! Ein großes Danke an Neele vom Ronin-Hörverlag für die Bereitstellung des Hörbuchs!

Hope and Red
Hope and Redby Jon SkovronLittle, Brown Book Group
23. Sept.
Rating:5

Kurzbeschreibung: Hope, erlebt schreckliches in Ihrer Kindheit und wächst seitdem bei einem Mönchsorden auf. Dort lernt sie nicht nur die Kampfkunst des Ordens sondern auch viel für Ihr späteres Leben. Dieses missfällt allerdings einigen Ordensmitgliedern und schon bald muss sich Hope auf den Weg in die große weite Welt machen… Red, hat auch bereits einige Schicksalsschläge hinter sich, bevor er anfängt sich als Dieb durchzuschlagen. Sein Ziel ist es der beste Dieb aller Zeiten zu werden… Eines Tages verbinden sich die beiden Schicksale von Hope und Red miteinander … Aber es gibt in der Welt noch viel mehr, wie z.B. die mysteriösen Biomanten, welche anscheinend die Natur kontrollieren können. Klappentext: Hope ist noch ein Mädchen, als ihr Dorf von den Magiern des Kaisers angegriffen und dem Erdboden gleich gemacht wird. Sie allein überlebt und findet in einem Kloster nicht nur Unterschlupf, sondern wird dort auch von den Kriegermönchen in den Kampfkünsten unterwiesen. Red ist ein Straßenjunge, der in den finsteren und überfüllten Gassen New Lavens zum besten Taschendieb heranwächst, den das Imperium je gesehen hat. Jahre vergehen – doch als Hope und Red einander auf schicksalhafte Weise begegnen, schließen sie einen Pakt, der die Zeit der Ungerechtigkeit beenden wird … Fazit: Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Ich wollte permanent wissen wie es weiter geht und ich wollte das Buch nie zur Seite legen. Das ist natürlich immer ein sehr gutes Zeichen. Das Buch beginnt sehr spannend und ein wenig mysteriös und teilweise auch ziemlich Humorvoll. Die Spannung lässt auch beim weiterlesen nicht nach und die gesamte Geschichte hat einen tollen Fluss. Alles lässt sich locker – leicht lesen und es gibt keine unangenehmen längen. Langeweile kam bei mir jedenfalls absolut nicht auf. Die Sprache / der Schreibstil passt zu der Geschichte und ist ziemlich dreckig, derb und rotzig. Aber genauso stelle ich mir eine Welt mit Piraten, Schurken und Halunken auch vor. Das häufige Fluchen störte mich also nicht, allerdings hätten die Flüche vielleicht noch ein wenig vielfältiger sein können. Die Charaktere sprechen oft in einem gewissen Slang und da wiederholen sich manche Sprüche und Wörter aber auch einfach häufiger. Magie wird in der Geschichte auf besondere Art und Weise gewirkt und hat vor allem mit biologischen Veränderungen zu tun, was ich sehr erfrischend fand. Der Autor hat sich dazu wirklich viele Gedanken gemacht und etwas besonderes erschaffen. Meiner Meinung nach ein sehr gelungener Auftakt, welcher mich extrem gut unterhalten hat. Sehr zu empfehlen für Fans von Schurken, Piraten und ähnlichem Gesocks gemischt mit Magie, Fantasy und einem Hauch Biologie und Wissenschaft. Wirklich eine Großartige Mischung.

Hope and Red
Hope and Redby Jon SkovronLittle, Brown Book Group