29. März
Rating:1.5

Fängt stärkt an, lässt stark nach

Mir war leider vor dem Kauf nicht klar, das der Autor mittlerweile ziemlich abgedreht ist. Das spiegelt sich auch im Buch wieder. Ich habe mich zwar durchgekämpft, aber es wurde sehr, sehr zäh und driftete immer weiter in religiöse Theorien und die Verherrlichung des Patriarchats ab.

12 Rules for Life
12 Rules for Lifeby Jordan B. PetersonRandom House LLC US
5. Sept.
Rating:2

Herausfordernd-interessanter Autor, langatmiges Buch

"12 rules" klingt so schön knackig und konkret, die Kapitel ziehen sich aber sehr in die Länge, manchmal war es schwer, dem roten Faden des Autors zu folgen, manchmal kam mir das Buch wie eine Präsentation seines wirklich umfassenden und vielseitigen Wissens dar. Englisch war in meinem Fall nicht so schlau, denn man muss sich schon sehr konzentrieren, um den Inhalt zu erfassen. Viele Regeln finde ich inhaltlich sinnvoll (wobei mir die Zusammenfassung aus dem Internet oft mehr geholfen hat) & ihn als Mensch auf jeden Fall interessant, provozierend, herausfordernd. Defintiv ein Buch, was zum diskutieren einlädt.

12 Rules for Life
12 Rules for Lifeby Jordan B. PetersonRandom House LLC US
22. Juli
Rating:3

In der Kürze liegt die Erkenntnis (Danke, Blinkist)

Ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Aber ich bin ehrlich: Ich musste abbrechen. Die Kapitel sind so ausschweifend und langatmig, dass ich beim Lesen oft vergessen habe, worum es eigentlich gerade geht. Die Gedanken verlieren sich in endlosen Ausschweifungen. Irgendwann konnte (oder wollte) ich einfach nicht mehr folgen. Ich hab’s mir dann leicht gemacht und die 40minütige Blinkist-Zusammenfassung gehört. Die war überraschend gut: kompakt, verständlich, mit ein paar spannenden Denkanstößen. Das Buch selbst war mir zu viel. Wer gern tief eintaucht, findet hier vielleicht was. Für mich persönlich war es nichts.

12 Rules for Life
12 Rules for Lifeby Jordan B. PetersonRandom House LLC US
2. Juli
Rating:4

Als erstes muss ich sagen, dass ich das Buch sehr sehr spannend fand. Es hat mir Gedanken und Ideen eröffnet, die ich zuvor so nicht hatte. Es regt einem zum Denken an und sicherlich auch zu einer Veränderung im Leben. Was dabei besonders eindrücklich ist, ist das umfassende Wissen, das dieser Autor hat aus verschiedensten Teilbereichen (Pyschologie, Biologie, Literatur, Bibel, Kindergeschichten etc.), was sehr spannend ist zu lesen. Trotzdem hat es sich etwas gezogen und war doch sehr von der Bibel geprägt, was mit der Zeit etwas mühsam war. Auch teile ich seine Ansichten bezüglich Mann und Frau nicht wirklich. Trotzdem aber ein gutes Buch, womit man vieles neu hinterdenken kann.

12 Rules for Life
12 Rules for Lifeby Jordan B. PetersonRandom House LLC US
4. Juni
Rating:2

•°• mir hat es tatsächlich teilweise die Augen geschlossen •°•

Auf Empfehlung eines eher traditionellen Bekannten, welcher dieses Buch eine "Erleuchtung" nannte, habe ich das Buch von Peterson gehört. Das ganze Buch hindurch setzt Peterson "Chaos" mit Weiblichkeit gleich (er setzt also ein bisschen mythologische Archetypen als Realität voraus). Alter - who hurt you?! Finde ich schade. Kann ich nicht Ernst nehmen. Der Biologismus (Hummer): veraltet. Nur noch die Manosphere glaubt, dass Frauen auf dominante, traditionell "männliche" Partner abzielen. Frauen heutzutage bevorzugen wohl eher Empathie und emotionale Intelligenz... Damit hätte man jungen Männern wohl mehr geholfen Auch die fortwährende Grundlage der Bibel als gesetzte Moralinstitution macht es schwer, seinen Schlussfolgerungen Glauben zu schenken. Der Autor holt viel zu weit aus und das macht das Buch sehr langatmig. Gut fand ich die Ausführungen über das Thema der weiblichen Wut/Aggression. Auch seine Theorien, wie man verhindern könne, dass Jungen bzw. dann später Männer gewalttätig werden sind es Wert, darüber nachzudenken. Ich denke, dass ich einfach nicht die Zielgruppe des Buches bin. Mache mir aber schon etwas Sorgen um die Leser dieses Buches. Weil ich davon überzeugt bin, dass Männer ruhig empathischer und emotional intelligenter werden dürfen. You're not a 🦞 lobster ❤️

12 Rules for Life
12 Rules for Lifeby Jordan B. PetersonRandom House LLC US
23. Mai
Rating:4

Keine leichte Lektüre und erst recht kein typisches Selbsthilfebuch oder Lebensratgeber, wie der Titel es vermuten lassen würde. Manchmal holt J.B. Peterson wirklich sehr weit aus, verknüpft Religion mit Philosophie und Ethik, was stellenweise etwas wirr zu sein scheint. Doch letztendlich hat mir das Buch neue Sichtweise und Einblicke in unser Sein eröffnet und einige Aha-Erlebnisse beschert. Aus diesem Grund finde ich das Buch definitiv lesenswert, auch weil es so erfrischend anders ist.

12 Rules for Life
12 Rules for Lifeby Jordan B. PetersonRandom House LLC US
5. Nov.

Sehr interessantes und anregendes Buch.

Jordan Peterson spricht in diesem Buch nicht einfach nur von Regeln die es zu befolgen gilt. Er greift weiter und erläutert viele der Regeln, indem er auf Wissen und Expertise aus den unterschiedlichsten Bereichen greift, darunter Literatur, Naturwissenssenschaften, Psychologie, Theologie und Philosophie. Dies zeichnet ein großes und rundes Gesamtbild, das dem Leser/Hörer die Bedeutung der einzelnen Regeln unglaublich nahe bringt. Das in Verbindung mit alltäglichen Beispielen, eigener Lebenserfahrung und humorvollen Metaphern, macht das Buch zu einem unglaublich guten und wertvollen Erlebnis. Außerdem regt Peterson dazu an sich mit weiterer Literatur wie z.B. von Dostojewski auseinandersetzen und gibt kleine, qualitativ hochwertige Einblicke in die Gedankengänge vieler Autoren und Denker. Ein fantastisches Buch für sich genommen und ein sehr guter Einstieg in weiterführende Literatur. Ich kann es nur empfehlen und freue mich auf seine weiteren Werke!

12 Rules for Life
12 Rules for Lifeby Jordan B. PetersonRandom House LLC US
20. Juli
Rating:1

Grauenvoll.

Hätte ich gewusst, dass dort so viel und weit ausgeholt wird und der Autor nie richtig auf den Punkt kommt hätte ich dieses Buch nicht gekauft. Ich persönlich mag es überhaupt nicht. Einfache Regeln werden hauptsächlich mit Bibelphrasen und -Geschichten und weit in der begangen liegenden Ereignissen erläutert. Das Sprachniveau ist hoch. Für mich okay, aber ich weiß, dass es viele Menschen schwer haben würden zu verstehen was dort eigentlich Sache ist. Sehr unmotivierend. Habe lange gebraucht mich durchzukämpfen und viel überspringen müssen, weil ich den wiederholten weit ausholenden Erläuterungsversuch nicht mehr ertragen habe. Wer diesen Schreibstil mag indem viel metaphorisch, symbolisch, ausholend, geschichtlich, lang und breit erklärt wird, der wird damit glücklich. Mich erinnert das an Menschen die ich nicht mag.

12 Rules for Life
12 Rules for Lifeby Jordan B. PetersonRandom House LLC US
23. Feb.
Rating:3

Das Buch befriedigt das Bedürfnis nach Halt durch naturalistische und mythologische Begründungen: Der Autor fundiert seine Argumente stets mit bio-psychologischen oder mythologischen Prämissen. Es werden also entweder psychologische und evolutionsgenetische Befunde genannt, oder die "Bibel" bzw. andere "archetypische", mythologische Schriften. Dies hat zuweilen etwas Erfrischendes. Endlich mal weg von dem weichgespülten Ratgeberzeug. Aber letztlich wirkte es dann doch arg gezwungen "episch" und pseudo-tiefsinnig: Das ständige Beharren auf die "Gefahr des schrecklichen Chaos" und das wir es bändigen müssen... Insgesamt wirken die zwölf Regeln sehr willkürlich und alles ist unsystematisch und unstrukturiert. Die Regeln sind nur Anlass für spontane Gedankenausflüge des Autors. Die fehlende Offenlegung der letzten Prämissen (die man somit selbst heraus kristallisieren muss) wird nur überdeckt durch den gezwungen-epischen Tonfall des Buches, der als Glasur über allem liegt. Es ist also schön mal etwas anderes als den üblichen Konstruktivismus zu hören. Letztlich ist das Buch aber kein Ausbruch aus dem bürgerlichen Zeitgeschehen, sondern eine bürgerlich-konservative Rückkehr zu den alten Dingen, die Halt geben: Bibel, Christentum, Mythologie. Der Naturalismus ist dann das moderne, wissenschaftliche Äquivalent dazu – die "Rückkehr zur Natur". Die Geisteshaltung ist letztlich eine liberal-konservative: Es darf wieder Mann und Frau als primäre Kategorien geben, außerdem die Kernfamilie und die Religion. Der Mensch kann wieder durch die Natur geprägt sein, Wettbewerb ist gut, Kinder brauchen Grenzen (gegen den Hang zum Antiautoritären) etc... Alles irgendwie am Leitfaden der Unterscheidung von Ordnung und Chaos - nicht wirklich hinreichend begründet, sondern, wie gesagt, rhetorisch überdeckt. Es könnte sich lohnen das Buch genauer zu analysieren, um zu sehen, was es über den Zeitgeist und die Bedürftigkeit der Menschen aussagt. Aber den Zeitaufwand ist mir das dann doch nicht wert.

12 Rules for Life
12 Rules for Lifeby Jordan B. PetersonRandom House LLC US
7. Feb.
Rating:4

Food for thought

I'm gonna lead with the only thing I didn't like: the references to the bible and interpretation of Christianity were a little too long and in-depth sometimes. Too deep into the philosophical for my liking. Otherwise, I like hearing the author talk anyway (listened to the audio book), so this was nice. Peterson had some unmasked honest words for all of us who believe to be a victim of their external circumstances. So I would advise against reading this book if you're not willing to be honest with yourself and make some changes to better yourself. Very inspiring, honest and eye-opening.

12 Rules for Life
12 Rules for Lifeby Jordan B. PetersonRandom House LLC US
21. Dez.
Rating:2

I really did enjoy some of this, however, it was unnecessarily long and filled with personal stories that did not really need to be there to prove the point. The basic concept of the book is good, though and it gave me a lot of input to think about and consider. So my advice was to read it, but to read a summary of some sort. It‘s valuable but simply too long and rambly.

12 Rules for Life
12 Rules for Lifeby Jordan B. PetersonRandom House LLC US
22. Sept.
Rating:5

Chaos is an essential part of Life. Life needs chaos to provide order. Therefore, order can't exist without chaos. But how do we maintain the balance between them? What to do if chaos gains the upper hand? What to do if a tragedy is eating up our souls and energy? How do we become a person with a well-balanced mind, a strong person, an impressive and proud person? Someone to look up to? Life means suffering. I'm pretty sure we all know that. But what we don't know is how to cope with the unbearable pain that comes with our existence in a shifting society. Our comprehension of our history, the definition of Being, imaginations of a happy life; the way people think about the past, presence and future changed immensely. You will suffer. But good news: you're not alone. We all suffer. We all have to deal with the consequences of our own or other people's actions. But that does not mean that we must strive for complete perfection to become a valuable person or change other people's attitude/personality to keep order in our life. And that's the key message of Peterson's book: keep order to your life. YOUR life. Become the person you want to be. Be grateful for your and your ancestors' past, appreciate the present and aim for an even better future, not only for yourself but also for your loved ones. Don't try to change other people unless you stabilised your own life. You can't give (good) advise with a broken mind. Don't try to control other people, they are not your responsibility. Speak with your own words. Speak your truth. Express your thoughts and ideas. Express yourself. Don't tell lies. I've never read a 'self-help'/ psychology book before, although I admit that I've been interested in philosophy since my childhood. But when you have no one to talk to about it, you silence the demanding voice in your head and focus on a range of 'easygoing' and distracting books... Peterson is a remarkable person. I never expected to enjoy the mixture of psychology, philosophy, mythology, religion and criticism of modern society. All in one book. All written by one person, a clinical psychologist, who seemingly understands how people work. His yearlong experience helps to illustrate his conclusions. His language is precise, his words thoughtfully chosen. Yet, I'd claim that an empathetic reader can comprehend the change within his tone and his motives to do so much better than a 'normal' reader. I'm sure this book will piss off so many SJWs and feminists. It already did. And I don't know why. Maybe because I question certain behaviour. Maybe because I don't bend, shift and adjust my character to impress my environment. Maybe because I know I have a choice in how to live my life and create my future. Peterson does not offend other people, he doesn't not demand. All he does is grabbing your hand, lifting you up and helping you to find the right path in life to become proud of yourself. Yes, that includes a lot of Christian and ancient wisdom. But what's wrong with that? Western society is based on Christianity. You don't have to be a Christian or a believer in general to understand the symbology. (Peterson explains his interpretations pretty good and reasonable.) You don't even have to agree with him. You can skip whole chapters. You can close the book, thinking 'What an incredibly huge bunch of shit!'. Or you find useful advice in it.

12 Rules for Life
12 Rules for Lifeby Jordan B. PetersonRandom House LLC US