
𝐁𝐫𝐞𝐧𝐧𝐞𝐧𝐝𝐞𝐫 𝐅𝐞𝐥𝐬 ist der zweite Band der etwas bizarren BROKEN EARTH TRILOGIE von N.K. Jemesin. Das ist tatsächlich ein Werk, das man liebt oder hasst. Ich kann mich selbst dem was Jemesin hier in einem doch experimentellen Stil geschaffen hat, kaum entziehen. Der zweite Band hat definitiv seine Längen und ich habe etwas gebraucht, meinen Pfad in die Geschichte wieder zu finden. Als ich dann auf der Spur war, lief es für mich nur noch in eine Richtung. Dieses Mal gestaltet sich der Aufbau der Story rund um zwei Protagonistinnen, um Mutter und Tochter. Beide teilen die gleiche Begabung. Getrennt voneinander müssen sie dem Ursprung der Apokalypse des Planeten auf den Grund kommen. Und sie tun es sehr unterschiedlich. Zum Ende des Bandes war alles so spannend nervenkitzelig. Ich mochte es, wie das Tempo immer mehr anzog und ich so viele, aber längst nicht alle, Antworten finden konnte. Die Broken Earth Triligie ist ein einziges Rätsel, das gelöst werden muss. Einzig die Charaktere haben mir hier und da Kopfzerbrechen bereitet. Essun, die über das gesamte Buch an einem Ort abhängt, hatte kaum noch interessante Entwicklungsmöglichkeiten. Nassun, Essuns Tochter, dagegen wächst stark. Allerdings waren die Sequenzen für ein 10 jähriges Kind völlig unrealistisch. Mich hat's gestört. Ansonsten ein toller, interessanter, etwas lang gezogener Mittelband einer einzigartigen Reihe.





















