So viel Leid, so viel Tod, so viel Leben
„Wie erzählt man eine zerbrochene Geschichte? Indem man sich langsam in alle verwandelt. Nein. Indem man sich langsam in alles verwandelt.“ (Seite 679) Dieses Zitat fasst es wohl gut zusammen. Es ist ein überbordendes Buch. Bunt, schön, grau, dreckig. Alles zusammen. Zum einen erzählt es von Indien und Kaschmir, von Religionen und Extremismus, Macht und Unterdrückung und zum anderen von Menschen, die in dieser Welt ihr Leben meistern und ihren Standpunkt finden müssen. Ich habe es wirklich gerne gelesen. Es lässt mich einen Blick auf eine Welt werfen, von der ich schon mal gelesen (Salman Rushdi) und die ich schon mal gesehen (Slumdog Millionär) habe. Diese Welt ist mir fremd. Danke für den kleinen Einblick, den mir dieses Roman gewährt hat.


