29. Apr.
Rating:5

Sklaverei - Missbrauch - Systemische Unterdrückung - Verlust - Trauma über Generationen hinweg. Das war harte Kost, manchmal kaum auszuhalten. Beschrieben ist es dennoch eher leise, aber tiefgehend und nachhaltig erschütternd – man merkt, wie sich Gewalt über Jahrhunderte fortsetzt. Sicher ein sehr wichtiges Buch das zur Aufklärung und Erinnerung beiträgt. Ein „Mahnmal“ für Menschlichkeit und Würde.

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Homegoingby Yaa GyasiPenguin Books Ltd
11. Feb.
Rating:5

Absolute Empfehlung! Ein Buch, das mir lange in Erinnerung bleiben wird. 14 Geschichten aus 14 Leben, über einen Zeitraum von etwa 250 Jahren. So viel generationales Trauma, Tränen, Trennungen, Sklaverei, Flucht, Leid, Liebe, Leben, Feuer und Wasser. Jede Geschichte ist so individuell und doch sind sie alle miteinander verbunden. Ich mochte sehr, wie die einzelnen Geschichten immer mittendrin anfingen und aufhörten, es ging nie darum alles zu erzählen, sondern nur einen Ausschnitt aus dieser Lebensrealität. Richtig nützlich fand ich auch den Stammbaum zum nachschlagen.

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Homegoingby Yaa GyasiPenguin Books Ltd
8. Feb.
Eine Familiengeschichte, so brutal ehrlich, berührend und schmerzhaft.
Rating:4.5

Eine Familiengeschichte, so brutal ehrlich, berührend und schmerzhaft.

Dieses Buch zieht die Lesenden sofort in den Bann! Es geht um die Generationen zweier Familien, aus einer entsprungen, durch verschiedene Wege getrennt und so unterschiedlich gelebt. Während die eine Tochter das Oben von Cape Coast kennenlernt und Privilegien haben darf, lebt die andere im Unten und erfährt Sklaverei auf die grausamste Weise. So spannt sich die Geschichte vom späten 16. Jahrhundert bis in die früheste Vergangenheit. Man reist von Ghana in die USA auf die Baumwollplantagen, in Minen und ins New Yorker Harlem. Man liest über den Kampf um Gleichberechtigung und Anerkennung. Aber auch die damit einhergehende Ungerechtigkeit. Auf der anderen Seite verweilt man lange im Innersten Ghanas und erlebt die Traditionen und Sprachen der vielen kleinen Völker, bevor man auch hier in die USA fliegt. Die Traumata von Generationen werden an die folgenden Kinder weitergegeben. Denn am Ende kann niemand seine Geschichte einfach abschütteln. Am Schluss fügt sich am Ort des Beginns alles zusammen zu einem emotionalen Ende. Eine ganz große Empfehlung!

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Homegoingby Yaa GyasiPenguin Books Ltd
11. Jan.
Rating:5

Absolut lesenswert, vielleicht auch mehr als einmal.

Ich habe das Buch ziemlich verschlungen. Es ist spannend, kurzweilig und interessant. Über mehrere Generationen werden Familienmitglieder von der Goldküste und on Amerika begleitet. Es sind viele Namen und Geschichten und manches fand ich verwirrend. Trotzdem ist es ein geniales Buch.

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Homegoingby Yaa GyasiPenguin Books Ltd
2. Jan.
Rating:5

Zwei Schwestern, ein geteiltes Schicksal. Heimkehren von Yaa Gyasi spannt einen großen Bogen von Ghana bis in die USA. Über Generationen hinweg wirken Kolonialismus und Sklaverei nach, in Körpern, Beziehungen und Erinnerungen. Ein kraftvoll erzählter Roman, der zeigt, wie Geschichte Leben formt - bis in die Gegenwart.

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26. Dez.
Platz 21 New York Times Bestseller Readers Choice
Rating:5

Platz 21 New York Times Bestseller Readers Choice

Heimkehren von Yaa Gyasi ist ein großartiges Buch, das ich regelrecht verschlungen habe. Was für ein Werk. Die Art, wie hier über die Geschichte Ghanas erzählt wird – über Sklaverei, Kolonialismus und deren Folgen über Generationen hinweg – hat mich tief beeindruckt. Ich habe unglaublich viel gelernt über Zusammenhänge, die mir in dieser Klarheit vorher nicht bewusst waren. Der Verlauf der Geschichte lässt sich kaum knapp zusammenfassen, und vielleicht ist genau das ihre Stärke. Man muss dieses Buch selbst lesen, um zu verstehen, wie vielschichtig, klug und bewegend es ist. Für mich eine absolute Leseempfehlung.

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Homegoingby Yaa GyasiPenguin Books Ltd
30. Nov.
Rating:5

14 Leben - 14 Geschichten über Kolonialismus und Rassismus - 14 Menschen zwischen zwei Idenditäten

Yas Gyasi hat mit gerade mal Mitte 20 einen herausragenden Debütroman über die zentrale Frage der Identität geschrieben. Das Buch nimmt uns mit ins 18. Jahrhundert als eine Mutter ihre beiden Töchter verliert. Effia, die als Frau eines Engländers in Cape Coast lebt. Und Esi, die als Sklavin aus Cape Coast nach Amerika verschifft wird. Im Laufe des Buches lernen wir die Nachfahren mit ihren jeweiligen eigenen Geschichten, Gedanken und Gefühlen kennen. Bis wir im heute landen und Marcus (Esi) und Marjorie (Effia) in siebter Generation an der Uni kennenlernen und gemeinsam das Land ihrer Vorfahren betreten. Das Buch gab mir einen eindrücklichen Einblick in das Leben, die Verluste und das Leid von Menschen, die unter dem Kolonialismus und Rassismus bis heute leiden müssen. Es hat mir sehr gut gezeigt, wie die Identitätsfrage bei jeder Generation auf‘s Neue im Raum stand. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen.

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Homegoingby Yaa GyasiPenguin Books Ltd
25. Nov.
Rating:5

14 Leben - 14 spannende Geschichten

Yaa Gyasi beschreibt auf berührende, aufklärende und sehr erschütternde Weise einen im Ghana des 18. Jahrhundert beginnenden Zeitstrahl. Über Generationen hinweg bekommen wir Einblicke in verschiedenste Lebenssituationen, in denen die Farbe der Haut das Lebensgeschehen bis in die Gegenwart maßgeblich bestimmte und auch immernoch bestimmt. Man erfährt vieles über afrikanische Kultur, Sklavenhandel, amerikanische Migration, die Jim-Crow-Gesetze und weiteres auf eine sehr authentische und direkte Weise. Der Zeitstrahl und das Namenregister am Ende des Buches helfen sehr um den Überblick über die Namen zu behalten.

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9. Okt.
Rating:4.5

Der Beweis dafür wie viel Geschichte in einem Stein stecken kann

Yaa Gyasi hat mich mit ihrem Buch zutiefst berührt. Es ist eine besondere Geschichte, die es erlaubt die Perspektiven zu wechseln und Zusammenhänge vor allem im kolonialen Kontext näher verstehen zu können. Das Buch hat einen unglaublich spannenden Aufbau, eine starke Symbolik und die verschiedenen Charaktere haben alle ein Herz aus Gold 💛

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2. Okt.
Rating:4.5

Generation nach Gerneration nach Generation

Die Geschichte zweier afrikanischer Schwestern aus dem 18. Jahrhundert, die tragischerweise auseinandergerissen wurden, ist unglaublich spannungsgeladen. Sie erzählt von deren Nachkommen und deren Nachkommen, wobei sie immer wieder Wendungen im Stammbaum enthüllt.

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13. Sept.
Rating:5

Die Geschichte zweier ghanaischer Schwestern und ihrer Nachkommen wird über Jahrhunderte hinweg nachgezeichnet. Persönliche Schicksale verwebt mit der großen Geschichte von Kolonialismus und Sklaverei und deren Folgen bis in die Gegenwart.

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4. Aug.
Rating:5

Ein so wichtiges Buch - für jeden von uns.

Das Bucht hat mich von Anfang an emotional abgeholt - in den Abgrund gerissen - Hoffnung gegeben - und mich zum Schluss beseelt und sehr nachdenklich zurückgelassen. Es geht um Familie, Schicksäle, Rassismus, Krieg, Liebe, Macht und so vieles mehr. Ich möchte nicht Spoilern - also lest „Heimkehren“ 🩷

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Homegoingby Yaa GyasiPenguin Books Ltd
2. Aug.
Rating:4

Absolut lesenswert!

Absolut lesenswert: 👍👍👍👍👍 Dieses Buch ist gemäss @zadie.smith_priv «dazu bestimmt, ein Klassiker zu werden» - und es sollte vor allem eine Pflichtlektüre werden an unseren Schulen: Die Autorin nimmt die Leserin in ihrem Erstling mit auf eine Reise ins Ghana des 18. Jahrhunderts und führt uns über acht Generationen ins Amerika von heute. Die Geschichte der beiden Schwestern Esi und Effia, deren Lebenswege von Anfang an getrennt verlaufen und dennoch beide dominiert sind von einem der schlimmsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Geschichte ist politisch, aber nicht dogmatisch, bildgewaltig, aber nicht effekthascherisch, und schmerzhaft, aber gleichzeitig lustvoll. Lesen. Unbedingt.

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23. Juli
Rating:4.5

Wow! Das war ein langer, harter Weg! Dieses Buch ist so wichtig, es ging mir unter die Haut, es hat mich zum Weinen gebracht , mich zerrissenen und zerstört. Aber so wichtig! Wenn ich mir eines hätte wünschen können- ich wäre gerne ein wenig tiefer in die Leben der einzelnen Personen eingestiegen. Aber dann wäre es wohl ein mega Wälzer geworden. Leseempfehlung!

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19. Juli
Rating:4.5

Ich hatte keine Erwartungen, aber es war sehr gut.

Es geht mehr oder weniger um zwei Schwestern, die sich niemals treffen. Die eine als Frau eines Sklavenhändlers und die andere Sklavin. Ihre Wege und damit auch die ihrer Nachkommen verlaufen von Anfang an unterschiedlich. Es ist schrecklich zu lesen, was diesen Menschen angetan wurde und wie sehr diese Systeme das Leben heute noch beeinflusst. Bisher habe ich weniger Bücher über Rassismus und Sklavenhandel gelesen, aber dieses hat mich zu 100 % abgeholt. Die Idee des Buchs hat mir sehr gut gefallen. Es wurden auf 20 bis 30 Seiten das Leben eines Nachkommens betrachtet. Dadurch ist das Buch sehr kurzweilig und lässt sich schnell lesen. Der Schreibstil war immer gut und hat den Lesefluss unterstützt. Der Stammbaum am Ende vom Buch hat mir zwischendrin geholfen, nicht den Überblick zu verlieren. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es auf jeden Fall empfehlen.

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16. Juni
Rating:4.5

Meisterhaft und emotional

Ein tief bewegendes Buch, das eindrucksvoll zeigt, wie Kolonialismus und Sklaverei über Generationen hinweg Leben prägen. Die zwei Familienstränge – einer in Afrika, einer in den USA – machen deutlich, wie unterschiedlich Schicksale verlaufen können, abhängig vom Einfluss weißer Unterdrückung. Jede einzelne Geschichte ist emotional und mit großer Empathie erzählt. Mich haben die Figuren und ihre Erlebnisse sehr berührt. Ein unglaublich wichtiges Buch über Erinnerung, Geschichte und Menschlichkeit – und eines, das man nicht so schnell vergisst.

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Homegoingby Yaa GyasiPenguin Books Ltd
27. Mai
Rating:5

Sollte zur Pflichtlektüre werden

Die Geschichte beginnt ca. 1750 mit den Halbschwestern Effia und Esi. Effia wird an einen britischen Gouverneur verheiratet und Esi wird an die Sklaverei nach Amerika verkauft. Danach verfolgen wir die Nachkommen der beiden über die verschiedenen Generationen bis heute. Fast schon schonungslos berichtet Yaa Gyasi von jeweiligen Umständen der Personen und Familien. Wer sich noch nie mit der Geschichte der Sklaverei auseinandergesetzt hat, tut es hoffentlich spätestens jetzt, denn das was passiert ist, war ausschließlich Menschenunwürdig. Ich finde Yaa Gyasi hat die historische Wirklichkeit durch die Figuren und ihren Emotionen erlebbar gemacht. Ich konnte mich wahnsinnig gut in die Situationen hineinversetzen, auch wenn ich solche Gräueltaten nie erlebt habe. Aber es geht um mehr als die Sklaverei: Wir sehen was für Einflüsse diese in jedem Nachkommen auf eine andere Art hinterlässt. Das Trauma der Schwestern vererbt sich. Ein Happy End wird es aber wohl vorerst nicht geben, denn wir haben bis Heute mit den Nachwirkungen der Sklaverei zu kämpfen. Yaa Gyasi sagt: „Der Zeitrahmen von ‚Heimkehren‘ erlaubt mir, hoffe ich, auf besondere Weise über Sklaberei zu sprechen und zu zeigen: Wir sind noch mittendrin in diesem Befreiungskampf.“ Und damit hat sich recht. 250 Jahre wirken viel, doch am Ende sind es lediglich 6 Generationen die wir begleiten. Immer nur Abschnittsweise verfolgen wir die jeweiligen Leben. Und dennoch schafft Gyasi es, in diesen kurzen Abschnitten ihre Figuren glaubhaft und realistisch zu gestalten. Wir können mitfühlen und die Entscheidungen der Figuren häufig nachvollziehen. Doch auch wenn es sich um ein trauriges Thema handelt, schreibt Gyasi es so, dass man sich auf eine Art unterhalten fühlt. Die kurzen Geschichten treiben auch dazu an, dass man ständig weiterlesen will um zu erfahren wie es weitergeht. Ich kann ‚Heimkehren‘ kaum gerecht werden mit meinen Worten. Yaa Gyasi hat ein großartiges Werk erschaffen, was viel mehr gelesen werden sollte! Ich kann es nur empfehlen.

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7. Mai
Rating:4

Heimkehren ist ein beeindruckender, tief bewegender Roman, der die Geschichte zweier Halbschwestern und ihrer Nachkommen über sieben Generationen hinweg erzählt – auf zwei Kontinenten und über mehr als 250 Jahre hinweg. Die Geschichte beginnt an der Goldküste im 18. Jahrhundert, wo Maame zwei Töchter von verschiedenen Männern bekommt: Effia und Esi. Die beiden lernen sich nie kennen, doch ihre Lebenswege könnten kaum unterschiedlicher verlaufen. Effia heiratet einen britischen Offizier und lebt im Reichtum, während Esi als Sklavin nach Amerika verschleppt wird und in Armut aufwächst. Ihre Schicksale bilden den Ausgangspunkt für ein vielschichtiges Familienepos, das Themen wie Sklaverei, Kolonialismus, Rassismus und Identität eindrucksvoll miteinander verwebt. Besonders bedrückend fand ich den Aspekt, dass sich die afrikanischen Stämme an der Goldküste damals auch gegenseitig bekriegt und gefangene Angehörige anderer Stämme an britische Sklavenhändler verkauft haben. Diese Perspektive war mir vorher gar nicht bewusst. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, was für mich ein zweischneidiges Schwert war: Die Sprache ist wunderschön, bildhaft und berührend, und die Sprecherin macht einen großartigen Job. Gleichzeitig habe ich mit zunehmender Dauer immer mehr den Überblick verloren – es fehlen visuelle Anker wie ein Stammbaum oder eine Zeitleiste. Die vielen Namen und Zeitsprünge machten es mir schwer, einzelne Figuren richtig einzuordnen und ihre Verbindungen zueinander klar nachzuvollziehen. Das war wirklich schade, denn inhaltlich ist das Werk absolut stark.

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21. Apr.
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Rating:4

Die Autorin hat hier einen nicht einfachen, aber dafür einen sehr wichtigen Roman geschrieben, den unbedingt jeder gelesen haben muss. In diesem Roman steht die Sklaverei und die Rassengesetze Amerikas im Vordergrund. Zudem schreibt Gasi über den Krieg zwischen den afrikanischen Völkern und wie die Stämme ihre Gefangenen als Sklaven an die Briten verkauft haben (was mir so nicht bewusst war). Die Lebenswege der zwei Frauen prägen immens die nachfolgenden Generationen. Vor allem durch wichtigen Themen, wie Kolonialismus, Rassismus, Verschleppung, Menschenhandel, Heimat und Zugehörigkeit, die in diesem Roman detailreich vorkommen. Die Kapitel beschäftigen sich mit den einzelnen Familienmitgliedern. Eine schöne Übersicht des Familienstammbaumes findet man auf der letzten Seite, dies hat beim lesen sehr geholfen.

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1. März
Rating:5

Wieder ein unglaublich gutes Buch von Yaa Gyasi. Ich bin eingetaucht und konnte es dann nicht weglegen. Habe immer ein paar Tage gebraucht um das gelesene zu verarbeiten. Ich mag den Schreibstil und die Geschichte ist so real erzählt.

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1. Feb.
👩🏿‍🦱🔥 Zwischen Unterdrückung und Unbesiegbarkeit.
Rating:4.5

👩🏿‍🦱🔥 Zwischen Unterdrückung und Unbesiegbarkeit.

"Heimkehren" erzählt über viele Generationen hinweg schwarze Familiengeschichte. Es beginnt mit zwei Schwestern vor sehr langer Zeit, nimmt seinen Weg über Kriege zwischen afrikanischen Völkern, Sklaverei, Verschleppung, Menschenhandel, noch mehr Sklaverei über Kontinente hinweg, Apartheid, dem Kampf aus Mittellosigkeit in ein selbstbestimmtes Leben und den damit verbundenen Hürden und Rückschlägen und endet schließlich mit zwei jungen, gebildeten Menschen, die sich auf Augenhöhe begegnen und nicht wissen, wie ihrer beider Geschichte sie verbindet. Ein einprägsamer Roman, der einem Teile der Geschichte näher bringt, mit denen ich persönlich erschreckend wenig vertraut bin. Und auch ein Buch, das demütig macht – weil es so ein Privileg ist, in einem Land und zu einer Zeit geboren worden zu sein, in dem so vieles selbstverständlich erscheint. Ich habe leider erst relativ spät den Stammbaum am Ende des Buches entdeckt - der ist durchaus hilfreich, um in der Handlung durchzusehen, da man bei all den Personen durchaus den Überblick verlieren kann. Aber dranbleiben lohnt sich absolut.

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29. Jan.
Rating:5

Eine fantastische Reise durch mehrere Generationen mit dem Blick auf die Geschichte der Menschen aus Ghana

Ich habe das Buch verschlungen. Der Anfang ist bereits spannend - wir begleiten die Generationen von zwei Schwestern, die sich nie kennenlernen durch die Geschichte von Ghana, der Kolonialisierung, der Sklaverei, des Rassenthemas bis in die aktuelle Zeit und über Kontinente hinweg. Es ist atemberaubend, jede Geschichte für sich ist in sich schlüssig, herzzerreißend, schmerzhaft und doch so gut geschrieben, dass der Leser nie aufhören will zu lesen. Man will unbedingt wissen wie es weitergeht, wie beide Fäden der Geschwister durch die Zeit und über Jahrhunderte hinweg miteinander versponnen sind und am Ende vielleicht sich wiederfinden. Absolute Leseempfehlung aus tiefsten Herzen!

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6. Jan.
Rating:5

Mir wurde dieses Buch von vielen Freundinnen empfohlen. Nun habe ich’s endlich gelesen und muss sagen, dass es eines der besten Bücher ist, dass ich je gelesen habe. Ich mach das sehr, wie die unterschiedlichen Geschichtsmyst Menge am Ende zusammen gelaufen sind und wie die Autorin die Geschichte aufgebaut hat, seine schöne Art zu lernen, was damals während der Kolonialzeit in Ghana passiert ist und wie weitreichend die furchtbaren Taten von damals waren und wie sehr sie die Gegenwart beeinflusst haben. Die Autorin schreibt unverblümt über die Erfahrung und Erlebnisse der Figuren über das Leiden und über ihre Freuden. Sie schreibt darüber, was es heißt, Wurzel zu sein aber irgendwie auch nicht, was es heißt, ins Mutterland irgendwann einmal zurückzukehren.

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26. Nov.
Rating:4

Eine interessant aufgezogene Geschichte, die in jedem Kapitel eine andere Generation als Protagonisten hat. Dank dem Stammbaum am Ende des Buches konnte ich es gut nachvollziehen, ohne wäre ich verloren gewesen. Hat mich alles in allem gut unterhalten.

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14. Sept.
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Rating:5

"Wessen Geschichte glauben wir? [...] Wir glauben dem, der die Macht hat. Er darf seine Geschichte schreiben. [...] Wessen Stimme bekomme ich nicht zu hören?" Heimkehren - ein Roman über zwei Schwestern, die sich nie kennenlernen und deren Leben unterschiedlicher nicht verlaufen könnten. Während die eine Schwester einen weißen Engländer heiratet und ein sicheres Leben führt, kämpft die andere Schwester um Sicherheit und das Überleben. 8 Generationen dürfen wir verfolgen, die aufzeigen, wie sich Rassismus noch heute in unserer Gesellschaft durchzieht. Der Roman zeigt bewegende Szenen: sowohl der Sklavenhandel, der Rassismus und auch der Umgang mit Frauen haben mich enorm bewegt und mir auch die Augen geöffnet, wie sich Rassismus heute noch durchzieht und dass das Ungleichgewicht von Macht nicht ausgeglichen werden kann, wenn nicht aktiv dagegen vorgegangen wird. Es war bei 8 Generationen in zwei Familien etwas schwer den Überblick zu behalten, wen was passiert ist und was die Personen durchlebt haben. Aber alle Geschichten waren wirklich spannend und mitreißend!

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19. Mai
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Rating:5

HEIMKEHREN Yaa Gyasi Goldküste: In den 1760er-Jahren bekommt Maame zwei Mädchen von unterschiedlichen Männern. Die Halbschwestern Effia und Esi haben sich nicht kennengelernt. Esi wird als Sklavin nach Amerika verschifft und wächst in Armut auf, während Effia die Frau eines britischen Offiziers und Sklavenhändlers wird und im Reichtum lebt. Ihre Lebenswege werden sich nicht kreuzen. Heimkehren ist die Geschichte ihrer Nachkommen. Wir lernen sieben Generationen auf zwei Kontinenten kennen und begleiten diese bei diversen historischen Ereignissen bis ins 20. Jahrhundert. Dabei stehen die Sklaverei und die Rassengesetze Amerikas im Vordergrund. „Es gibt in Fante-Land eine Festung an der Küste, sie heißt Cape Coast Castle. Dort wurden die Sklaven gefangen gehalten, bevor sie mit den Schiffen weggebracht wurden nach Aburokyire: Amerika, Jamaika. Asante-Händler brachten ihre Gefangenen dorthin. Fante-, Ewe- oder Ga-Zwischenhändler hielten sie fest, bevor sie sie an die Briten verkauften oder an die Holländer, wer immer gerade am meisten bezahlte. Alle haben mitgemacht. Wir waren verantwortlich … sind es noch.“ (S. 200) Mir war nicht bewusst, dass die afrikanischen Stämme sich gegenseitig bekriegt haben und das diese ihre Gefangenen als Sklaven an die Briten verkauft haben. Ein großartiges Buch, das ich in nur zwei Tagen verschlungen habe. Allerdings hat mir der Stammbaum hinten im Buch geholfen, mich zurechtzufinden, ansonsten wäre ich verloren gewesen. Ich möchte euch das Buch, solltet ihr es noch nicht kennen, unbedingt ans Herz legen. Große Leseempfehlung von mir. 5/ 5

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11. Mai
Rating:5

Unbedingt lesen!

Der Generationenroman 'Heimkehren' wurde mir so oft empfohlen, und nachdem ich ihn nun selbst gelesen habe, schließe ich mich allen Lobeshymnen an! Yaa Gyasi hat ein sehr besonderes Buch geschrieben, in dem sie die Geschichte zweier Familien über etliche Generationen hinweg erzählt. Startpunkt ist das 18. Jahrhundert in Ghana, wo zwei Schwestern, die nichts voneinander wissen, in unterschiedlichen Stämmen aufwächsen. Sie wachsen zu jungen Frauen heran, deren Lebenswege mit immsener Kraft die Leben all ihrer nachfolgenden Generationen prägen. Während Effia zur Heirat mit einem Engländer gezwungen wird, der maßgeblich an der Umsetzung der Versklavung etlicher Schwarzer Menschen beteiligt ist, fällt ihre Schwester Esi ebendiesem Sklavenhandel zum Opfer und wird nach Amerika verschifft. Allein über diese beiden Figuren hätte Yaa Gyasi einen ganzen Roman schreiben können, doch mit einem sehr einnehmenden Schreibstil zeigt sie auf, welche Folgen diese Ereignisse auf lange Sicht haben - für die Länder, aber ganz besonders für die Menschen. Ich möchte euch dieses Buch sehr ans Herz legen, sofern ihr es noch nicht gelesen habt. Aber beachtet bitte die Content Notes, solltet ihr zu bestimmten gewaltvollen Themen nichts lesen wollen. Übersetzt von Anette Grube. CN: G3walt, F0lter, M0rd, Verg3waltigung, Sklaverei, Ras$ismus, N-Wort, Polizeig3walt, Dr0genabhängigkeit

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21. Apr.
Rating:5

“homegoing“ is beautifully written, exciting, and i learned so much. while not exactly being an easy read, it still brought me so much joy to visit the characters in their lives, and i feel like i understand the world a little better now.

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14. Apr.
Rating:4

Bei der Suche nach afrikanischen Autoren und Büchern stößt man zur Zeit zwangsläufig auf diesen Debütroman der in Ghana geborenen jungen Autorin. Ihre Idee, die Geschichte einer Familie zur Zeit Versklavung an der Goldküste beginnen zu lassen und dann quasi kreisförmig in zwei Handlungssträngen auseinanderlaufen zu lassen, die in Afrika verbleibende Schwester auf der einen Seite, die nach Amerika verschiffte und versklavte andere Schwester auf der anderen Seite, klang für mich vielversprechend. Dass sich die Handlungsstränge am Ende wieder zusammenfinden, wurde mir schon durch Rezensionen im Vorfeld verraten, was aber das Interesse am Roman eher noch erhöhte. Nachdem ich beim Lesen unterschiedliche Gefühle dem Buch gegenüber entwickelte, kann ich doch letztendlich feststellen, dass Heimkehren ein guter Roman ist. Er ist einer klaren schnörkellosen Art geschrieben, wobei sich Gyasi in erster Linie auf der Handlungs- und Dialogebene mit ihren Sätzen bewegt. Reflektionen oder Hintergrundinformationen bleiben eher rar. Insofern hat sich die Autorin zur Aufgabe gemacht, durch die kurzen Einblicke in die Leben der einzelnen Familienmitgliedern eine chronologische Darstellung der Leben der Afrikaner auf ihrem Kontinent sowie in der neuen Heimat vorzunehmen. Dies gelingt ihr ziemlich gut. Trotzdem gab es einige Punkte die mich an dem Buch störten. Da ich kein großer Freund von Kurzgeschichten bin, habe ich es vermisst, dass zu keiner Figur in dem Roman eine intensivere Beziehung möglich war. In einigen Fällen tauchen Familienmitglieder als Kind, in einem späteren Kapitel als junge Erwachsene und in einem weiteren Kapitel dann als Senior auf. In den meisten Fällen begleitet man die Figuren aber gerade mal für 30 Seiten, um dann wieder aus ihrem Leben herausgerissen zu werden. Obwohl im Buch ein Stammbaum der Familie abgebildet ist, und man sich daher hinsichtlich der Namen einen guten Überblick verschaffen kann, fehlte mir an manchen Stellen der zeitliche Bezug zu historischen Ereignissen oder schlichtweg die Kenntnis, in welchem Jahrzehnt nun das Kapitel denn gerade spielt. Obwohl sich Yaa Gyasi soviel Mühe bei der Recherche ihres Romans gegeben hat, lässt sie den Leser meiner Ansicht nach diesbezüglich unnötig im Dunkeln tappen. Das Interessante an dem Buch, der kreisförmige Zuschnitt des Geschichtenverlaufs, ist für mich dann auch Fluch und Segen, denn so hat das Buch ein sehr enges Korsett und wirkt wie auf dem Reißbrett konstruiert. Es vermittelt den Eindruck eines klassischen amerikanischen Erzählstils. Auch wenn die Autorin in Afrika geboren wurde, so wuchs sie doch in den USA auf und studierte dort Literaturwissenschaften. Das merkt man dem Buch an. Was mich trotz dieser Kritikpunkte dann aber doch dazu bewogen hat, einen vierten Stern zu vergeben, war die Tatsache, dass Yaa Gyasi es schafft, das Thema des Bewusstwerdens der afrikanischen Wurzeln unter den Afroamerikanern gut zu vermitteln. Meist beschäftigt sich doch die afroamerikanische Literatur mit dem Unrecht, dass durch Versklavung bis hin zur Rassendiskriminierung ihr widerfahren ist. Aber diese Bewusstwerdens der eigenen Wurzeln war für mich in dieser Form neu. Das macht das Buch besonders lesenswert. Zumal es die Autorin schafft den Kreis am Ende sehr harmonisch und einfühlsam zu schließen.

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14. Apr.
Rating:4

If you strip it down to the core, this book is a chronological collection of short stories linked by the same historical events. Every new story defines a person of the upcoming generation their main character which makes it easy to see links and patterns the initial event had and still has on them. To me this is the core of Yaa Gyasi's first book: to make history tangible in a way that anyone can understand and - especially - feel.

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9. März
Rating:5

Ein absolut empfehlenswertes Buch mit ganz vielen neuen Perspektiven!

Ich bin absolut begeistert! Das Buch ist geprägt durch einen einzigartigen Schreibstil, der zwar ungewöhnlich, aber sehr angenehm ist. Jede Person erzählt in einem Kapitel ihre persönliche Geschichte und man wird mehr oder weniger direkt hineingeworfen - ohne große Einführung oder Erklärung. An manchen Stellen hätte ich gerne noch mehr von anderen Personen erfahren, gewusst wie ihre Geschichte weitergeht. So ungewöhnlich die Erzählweise ist, so spannend und interessant sind die erzählten Geschichten. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Jede einzelne Person hatte etwas besonderes an sich, über das es sich zu sprechen lohnt. Gyrasi versteht es auf jeden Fall, das Besondere in jeder Person hervorzuheben; auch wenn es nur in einem Nebensatz angedeutet und nicht großartig ausgeführt wird. Das Buch ist für mich ein ganz frischer Wind an Literatur, der aber so erfrischend wie ein lauer Sommerabendwind am Meer mit einer Prise Salzduft darin ist.

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9. März
Rating:4

Ghana, 18. Jh., zwei Schwestern, die einander nie kennenlernen …

Homegoing erzählt ihre Geschichte und die ihrer Nachkommen über die Generationen hinweg - bis in die 2000er. Jedes Kapitel ist einer anderen Person und ihrem meist schweren Lebensweg gewidmet. Daher sollte man sich hier auf einige brutale und traurige Szenen gefasst machen. Ich fand es zwar anstrengend, beim Lesen den Überblick über alle Figuren, ihre Schicksale und die verschiedenen Settings zu behalten. Dennoch oder gerade deshalb ist dieses durchdachte Buch aber ein super Beispiel dafür, dass man auch aus Romanen extrem viel lernen kann.

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23. Feb.
Rating:4

Bei der Suche nach afrikanischen Autoren und Büchern stößt man zur Zeit zwangsläufig auf diesen Debütroman der in Ghana geborenen jungen Autorin. Ihre Idee, die Geschichte einer Familie zur Zeit Versklavung an der Goldküste beginnen zu lassen und dann quasi kreisförmig in zwei Handlungssträngen auseinanderlaufen zu lassen, die in Afrika verbleibende Schwester auf der einen Seite, die nach Amerika verschiffte und versklavte andere Schwester auf der anderen Seite, klang für mich vielversprechend. Dass sich die Handlungsstränge am Ende wieder zusammenfinden, wurde mir schon durch Rezensionen im Vorfeld verraten, was aber das Interesse am Roman eher noch erhöhte. Nachdem ich beim Lesen unterschiedliche Gefühle dem Buch gegenüber entwickelte, kann ich doch letztendlich feststellen, dass Heimkehren ein guter Roman ist. Er ist einer klaren schnörkellosen Art geschrieben, wobei sich Gyasi in erster Linie auf der Handlungs- und Dialogebene mit ihren Sätzen bewegt. Reflektionen oder Hintergrundinformationen bleiben eher rar. Insofern hat sich die Autorin zur Aufgabe gemacht, durch die kurzen Einblicke in die Leben der einzelnen Familienmitgliedern eine chronologische Darstellung der Leben der Afrikaner auf ihrem Kontinent sowie in der neuen Heimat vorzunehmen. Dies gelingt ihr ziemlich gut. Trotzdem gab es einige Punkte die mich an dem Buch störten. Da ich kein großer Freund von Kurzgeschichten bin, habe ich es vermisst, dass zu keiner Figur in dem Roman eine intensivere Beziehung möglich war. In einigen Fällen tauchen Familienmitglieder als Kind, in einem späteren Kapitel als junge Erwachsene und in einem weiteren Kapitel dann als Senior auf. In den meisten Fällen begleitet man die Figuren aber gerade mal für 30 Seiten, um dann wieder aus ihrem Leben herausgerissen zu werden. Obwohl im Buch ein Stammbaum der Familie abgebildet ist, und man sich daher hinsichtlich der Namen einen guten Überblick verschaffen kann, fehlte mir an manchen Stellen der zeitliche Bezug zu historischen Ereignissen oder schlichtweg die Kenntnis, in welchem Jahrzehnt nun das Kapitel denn gerade spielt. Obwohl sich Yaa Gyasi soviel Mühe bei der Recherche ihres Romans gegeben hat, lässt sie den Leser meiner Ansicht nach diesbezüglich unnötig im Dunkeln tappen. Das Interessante an dem Buch, der kreisförmige Zuschnitt des Geschichtenverlaufs, ist für mich dann auch Fluch und Segen, denn so hat das Buch ein sehr enges Korsett und wirkt wie auf dem Reißbrett konstruiert. Es vermittelt den Eindruck eines klassischen amerikanischen Erzählstils. Auch wenn die Autorin in Afrika geboren wurde, so wuchs sie doch in den USA auf und studierte dort Literaturwissenschaften. Das merkt man dem Buch an. Was mich trotz dieser Kritikpunkte dann aber doch dazu bewogen hat, einen vierten Stern zu vergeben, war die Tatsache, dass Yaa Gyasi es schafft, das Thema des Bewusstwerdens der afrikanischen Wurzeln unter den Afroamerikanern gut zu vermitteln. Meist beschäftigt sich doch die afroamerikanische Literatur mit dem Unrecht, dass durch Versklavung bis hin zur Rassendiskriminierung ihr widerfahren ist. Aber diese Bewusstwerdens der eigenen Wurzeln war für mich in dieser Form neu. Das macht das Buch besonders lesenswert. Zumal es die Autorin schafft den Kreis am Ende sehr harmonisch und einfühlsam zu schließen.

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20. Feb.
Rating:4

Erst habe ich mich sehr schwer getan mit diesem Buch. Der Schreibstil war für mich nicht flüssig und die Einteilung in einzelne Geschichten über mehrere Generationen war teilweise verwirrend. Der Stammbaum am Ende des Buches hilft aber sehr. Insgesamt ist es für mich ein Buch was einen vielleicht nicht fesselt, wo man immer weiterlesen will sondern eher eins was man nach und nach liest, was aber lange nachhallt. Gerade das Ende hat mich sehr berührt.

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14. Jan.
Rating:4.5

Eindringliche Familiengeschichte

Vom 18. Jahrhundert bis heute folgt man hier den Nachkommen von zwei Schwestern, die sich nie kennen lernen konnten. Wo der eine Strang profitiert von Sklavenhandel, leidet der zweite genau unter diesem. Und auf bedrückende Weise wird einem hier sehr verdeutlicht, was es heißt farbig in dieser Welt zu sein. In das teils schwierige Leben reinzukommen fand ich zunächst wegen dem Stil eine kleine Herausforderung. Aber dann mochte ich die Geschichten der einzelnen Personen eigentlich gar nicht mehr weg legen, manchmal hab ich mich gar später immer noch gefragt, aber was ist nun mit ihr genau passiert. Der Autorin ist es gelungen mir viele historische Ereignisse näher zu bringen und ich werden noch oft an das Buch denken.

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2. Jan.
Rating:5

Wahnsinn über wieviele Jahre wir die Familie begleiten und durch wieviele Leben hindurch. Angefangen hat es mit zwei Schwestern. Entsprungen sind ihren Geschichten soviele Leben bis ins "Jetzt". Anfangs ein Zweig in Afrika, der andere in den USA. Sklaverei, Stammesquärelen, in Emanzipation, auf der Suche nach den Wurzeln, gepeinigt durch Drogenabhängigkeit und die Ausweglosigkeit der Diskriminierung. Die meisten Geschichten sind so bittersüß, tragisch, dramatisch und sovieles gleichzeitig, dass ich kaum sagen könnte, welche mich am meisten beeindruckt hat. Willies (der Nachteil beim Hörbuch: man bekommt die Namen nicht immer genau mit) große Liebe zu Robert, glücklich in der Heimat, und am Zerbrechen in Harlem hat mich unheimlich mitgenommen. Auch die vom etwas älteren Lehrer Yaw mit der Brandnarbe und seiner angestellten Esther. Als er schildert wie ihr Lachen auf ihn wirkt: wunderschön. Manchmal bekommen wir im Nachhinein noch mit wie die Geschichte für sie ausgeht, wenn schon der Werdegang ihres Nachfahren geschildert wird. Auf die Momente habe ich gewartet, ein ums andere Mal. Das Ende ist großartig.

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30. Dez.
Rating:4

Eine Geschichte der Sklaverei in Afrika, wie eine Familie auseinander geht , in verschiedenen Welten lebt und am Ende heimkehrt. Ich hätte gerne viel mehr von den einzelnen Charakteren erfahren. Es war immer nur ein kurzer Lebensausschnitt der Protagonisten.

Homegoing
Homegoingby Yaa GyasiPenguin Books Ltd