29. Nov.
Spannende YA Mystery Geschichte in einem Indianerreservat 🪶
Rating:4

Spannende YA Mystery Geschichte in einem Indianerreservat 🪶

Eine der Protagonisten kommt mit ihren Eltern wieder zurück in den Bereich eines Indieanerreservats, wird allerdings weitgehend von ihren Mitschülern ausgeschlossen. Dann passiert während einer Feierlichkeit des Stammes ein Mord und es kommen eigentlich nur vier Jugendliche als Täter infrage. Denn obwohl es viele Zuschauer gibt, sind, inklusive des Opfers, nur fünf in Richtung des Tatorts vom Hauptplatz weggegangen. Die Geschichte wird aus allen vier Sichten der Jugendlichen erzählt. So kann man nach und nach die Entwicklung der Einzelnen beobachten und auch wie sich die Beziehungen untereinander entwickeln. Ich mochte wie man durch die Innensichten die Figuren nachvollziehen konnte und wie sich die Beziehungen entwickelt haben. Auch die Story selber hat mir gefallen und man konnte mitüberlegen, wer der oder die Tätern sein könnte. Das Ende war gut und überraschend, wenn auch teilweise etwas abrupt. Trotzdem war es aus meiner Sicht eine gute Erzählung und ein gutes Buch für das Genre. Besonders wird die Geschichte durch das Setting und die dadurch entstehende Thematik. Denn immer noch sind Bewohner von Reserrvaten strukturell benachteiligt. Vor allem bei Straftaten sind indigene Gruppen häufiger betroffen, wobei die Aufklärungsquote um einiges niedriger ist als bei Weißen. Oft werden verschwundene Personen weniger ernst genommen und dadurch lebenswichtige Ermittlungen verzögert. Wer sich näher damit beschäftigen möchte, dem kann ich einen Podcast zu dem Highway of Tears empfehlen, der eins der schlimmen Beispiele für diese Thematik ist. Auch in dem Buch ist einige Zeit vor der Handlung die Schwester von einem der Mädchen vermisst gemeldet worden und das oft problematische Verhalten der Polizei spielt eine Rolle, sowohl die Rolle der Stammespolizei, als auch die der regulären Polizei. Der strukturelle Rassismis erschreckt mich ohnehin immer wieder, auch hier in verschiedenen Situationen. Die Autorin hat hier ein gutes Maß gefunden und die eigentliche Handlung hat den Hauptanteil, so wie es aus meiner Sicht sein soll. Ich würde das Buch empfehlen, wenn man einen guten Krimi oder ein Mysterybuch lesen möchte.

Looking For Smoke
Looking For Smokeby K. A. CobellPenguin Books Ltd (UK)
29. Nov.
Rating:5

Sehr spannende und wichtige Geschichte! Das zentrale Thema ist eines, das besonders in den amerikanischen Medien und in der Allgemeinbevölkerung zu wenig oder gar keine Aufmerksamkeit bekommt: vermisste und ermordete indigene Frauen. Die Autorin ist selbst Teil der Blackfeet Nation und die Geschichte spielt im Blackfeet Reservat in Montana. Sehr empfehlenswert, für alle die sich für Native Americans interessieren und besonders für die, die wenig bis gar keine Berührungspunkte mit Natives hatten. Die Story ist spannend und zeichnet interessante Charaktere und lehrt gleichzeitig viel über die Kultur und die Realität von Native Americans.

Looking For Smoke
Looking For Smokeby K. A. CobellPenguin Books Ltd (UK)
20. Okt.
Rating:4

Gutes Buch🥰

Also es hat mir vom Anfang bis zum Ende hin immer besser gefallen. Der Anfang hat sich leider sehr gezogen, aber das Ende war wirklich gut!🤗 Auch die Message des Buches hat mir sehr gefallen und ist natürlich sehr wichtig! Eine Empfehlung, aber ich hatte ein kleines bisschen mehr erwartet... Instagram: anna_amalia_reads Book Content. Freue mich auf euch💕

Looking For Smoke
Looking For Smokeby K. A. CobellPenguin Books Ltd (UK)