Der Kampf gegen Dämonen
Jules ist ein Soldat an der Osteuropäischen Front, nur bekämpft er dort keine anderen Solfaten, sondern Dämonen und er ist sehr erfolgreich dabei. Als bei einem Einsatz jedoch seine Vorgesetzte getötet wird und eine hochrangige Dämonin direkt zu ihm spricht, hat er die Nase voll und desertiert. Da ihm die Worte nicht aus dem Kopf gehen, will er sich mit seiner Herkunft beschäftigen und kehrt zum Waisenhaus in Frankreich zurück, dass direkt von einem noch mächtigeren Dämon angegriffen wird. Ein Glück ist Selene, ihrerseits hochausgebildete, vatikanische Dämonenjägerin zu einem Einsatz nach Frankreich geschickt worden um genau diesen Dämon zu Strecke zu bringen. So ganz funktioniert das jedoch nicht. Eigentlich hätte Jules auch nach dem Angriff tot sein müssen, doch er taucht wieder bei einem Angriff auf. Irgendetwas stimmt also ganz und gar nicht. Aber alle Hinweise deuten auf den Vatikan hin und Jules scheint in allem eine wichtige Rolle zu spielen. Beide reisen also nach Rom, jules als Eliot, Selenes verstoßenen Verlobten. Ich michte den Roman, auch wenn ich dabei über einige Plotholes hinweg sehen muss. Es erinnerte mich sehr an den Manga "Chrono Crusade". Vielleicht ist deswegen Selene als Nonne in meinem Kopf abgespeichert und vielleicht finde ich das deshalb so seltsam, dass sie verlobt ist. Also da liegt das Problem eher bei mir... Die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten gefiel mir dafür umso mehr. Bis heute verstehe ich aber nicht, warum es so viele verschiedene Figuren geben muss, die angeblich alle eine wichtige Rolle im Roman spielen. Kian zum Beispiel ist vollkommen irrelevant und nutzlos, bis er plötzlich wieder auftaucht und angeblich der tolle Beschützer sein sollte, der in der Vergangenheit zugelassen hat, dass Jules an die Front musste, alleine. Auch Selenes Team wirkt vollkommen überflüssig. Die meisten Figuren werden eh relativ am Anfang zurück gelassen und sind zum Showdown pünktlich zurück in Rom. Mir gefiel aber das setting in Rom, mit dem gekreuzigten Gott, der (Spoiler alert) Aber eigentlich ein Dämon ist. Die Intrigen, die vielleicht etwas vorhersehbar sind, fand ich nachvollziehbar. Es ist ja ein young adult Roman. Wobei mir unklar ist, warum die protagonisten gerademal 18 sein müssen, mit älteren Figuren hätte der Plot auch gewissermaßen funktioniert. Ich freue mich jedenfalls auf den zweiten Teil, auch wenn ich weiß, dass ich bei diesem Roman viel vergeben habe. Dämonischer Young adult Roman im Vatikan-setting, dessen Protagonisten die Story tragen. Gute Story mit viel Potential.








