Ein Buch, das wirklich wichtige Themen angesprichen.
Leider bin ich besonders im ersten Teil überhaupt nicht ins Buch reingekommen. Ich war verwirrt und abgeschreckt und fand Richards Figur unangenehm. Obwohl das selten passiert, entschied ich mich für einen Abbruch. Einige Wochen später habe ich mir dann doch nochmal einen Ruck gegeben. Den zweiten Teil mit Florence und Brit hat mich wirklich berührt. Bereits im ersten Teil war die Politik ein immer wiederkehrendes Thema. Aber für mich hat Florence eine ganz besondere Stellung in diesem Buch, viele Gespräche zwischen Brit und ihr, und im dritten Teil mit der Gruppe, haben mich selbst zum Nachdenken angeregt. Die angesprochenen Themen, Flüchtlinge, die Ausrichtung der Politik, Feminismus usw. sind wichtig und wurden mit den genutzten Stilmittel auch clever in die Geschicht eingearbeitet. Es ist auch in unserer Gesellschaft wichtig, dass wir uns mit Themen wie bspw Migration beschäftigen und hinschauen, wie es den Menschen, die geflüchtet sind wirklich geht und wie unser Land mit ihnen umgeht. Leider kann ich das Buch nicht nur anhand der zweiten Hälfte bewerten, und meist habe ich auch kein Problem damit wenn Autor*innen mit dem Schreiben experimentieren und die volle Menge an Möglichkeiten im Bereich der Kunst des Schreibens ausschöpfen; aber hier führt es leider dazu, dass ich den Einstieg als zu schwer, zu wirr und zu anders empfand. Worte, die ich eigentlich nicht gerne verwende, weil Kunst frei sein soll. Ich denke es wird einige abschrecken und dazu führen, dass sie von so vielen wichtigen Spiegelungen unseres gesellschaftlichen Handels, den tiefgründigen Fragen und den wichtigen Passagen nicht profitieren können.









