27. Apr.
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Rating:3

Uff... Ich hätte dieses Buch so gerne mehr gemocht. Ich mag Jeanette Winterson sehr, ich finde es faszinierend, wie SCHÖN sie Gedanken in Worte fassen kann. Und die Idee hinter diesem Buch fand ich auch sehr interessant: Ein Leben erzählt in vielen kleinen Geschichten, wie die Lichtblitze eines Leuchtturms. Aber am Ende haben mich die vielen Geschichten auf mehreren Zeitebenen sehr verwirrt, ich bin inhaltlich nicht mehr hinterher gekommen. Was war denn nun mit Babel Dark? Und Molly? Und wer war jetzt mit wem verwandt? Wo ist Pew hin verschwunden, was ist mit ihm und HundJim passiert? Und was genau hat Silver denn nun ihr Leben lang gemacht? Eine insgesamt etwas seltsame Geschichte, aber ganz in Jeanette-Winterson-Manier zwischendurch immer wieder gespickt mit gedanklichen und sprachlichen Perlen, die man sich für immer ins Gedächtnis einbrennen möchte.

Lighthousekeeping
Lighthousekeepingby Jeanette WintersonHarperCollins
21. Jan.
Rating:1

Ich habe wohl einfach zum falschen Zeitpunkt zu diesem Buch gegriffen. Es ist allerdings auch nicht einfach einen Zeitpunkt zu finden, in dem ich ein kitschiges Buch brauche. Es kommt definitiv vor, aber nicht häufig und gerade hat mich dieser gesäuselte Schreibstil tierisch genervt. Er war nicht nur kitschig, sondern auch super unpräzise. Wie soll denn bitte ein schiefes Haus an einem Hang, in dem man sich festbinden muss um nicht rauszufallen aussehen? Und war dieser Hang jetzt einfach ein Hang oder ein steiler Fels an der Küste? Selbst die Beschreibungen bleiben oberflächlich und gleichzeitig noch unlogisch und sinnlos. Auch die Charaktere, ihre Handlungen und Eigenschaft haben null Sinn ergeben. Alles blieb oberflächlich, hier darf man keine ausgearbeiteten Charaktere erwarten. Daher habe ich das Buch auch abgebrochen, evtl. wäre hier auch noch etwas mehr Geschichte passiert, aber dafür reicht meine Geduld gerade nicht aus.

Lighthousekeeping
Lighthousekeepingby Jeanette WintersonHarperCollins