Typischer Jojo Moyes
Die Autorin ist ja eigentlich immer ein Garant für Bücher die irgendwie ans Herz gehen und als mir das Buch auf einem Flohmarkt in die Hände gefallen ist durfte es natürlich mit und recht direkt gelesen. Erzählt wird uns die Geschichte von zwei Frauen auf zwei Zeitebenen, die ein Porträt verbindet. Zum einen haben wir Sophie, die auch auf besagten Portrait zu sehen ist, welches ihr Mann gemalt hat. Sie versucht während des ersten Weltkrieges durchzuhalten, hofft das ihr Mann aus diesem zurückkehrt und versucht das ihr wertvollste zu Schützen, ihre Familie und ihr Portrait. 100 Jahre später ist Liv im Besitz des Portraits, ein Hochzeitsgeschenk ihres verstorbenen Mannes. Als die Erben des Malers versuchen es ihr wegzunehmen, tut sie alles um es behalten zu können. Insbesondere die Geschichte von Sophie und ihrem Mann ist mir sehr ans Herz gegangen, Kriegsgeschichten haben immer eine besondere Schwere und Sophie ist eine sehr mutige Frau, sei es um das bisschen was geblieben ist zu schützen oder alles zu Risiken in der Hoffnung doch nochmal ein Leben mit ihrem Mann haben zu können. Mit Livs Part hatte ich manchmal meine Schwierigkeiten. Die Trauer um ihren Mann konnte ich absolut verstehen, auch wenn der selber eigentlich nicht so richtig sympathisch wirkte. Die anbahnenden neue Liebe war auch süß erzählt und Patrick fand ich wirklich toll zumal es dafür gesorgt hat das Liv wieder anfängt zu leben und nicht nur im Andecken an ihren Mann stecke bleibt. Der Streit um das Bild war mir aber stellenweise ein bisschen zu drüber. Entsprach aber dem vorschnellen medialen Gehetze was heutzutage leicht entstehen obwohl noch gar nicht alle Hintergründe bekannt sind. Insgesamt bekommt man einen typischen Jojo Moyes, der nicht ihr bestes Werk ist, aber trotzdem ans Herz geht.




















































