31. Aug.
Rating:3

Lexicon von Max Barry Hallo zusammen Seit langem habe ich mal wieder zu einem Thriller gegriffen und habe es nicht bereut. Wie mir Lexicon gefallen hat, erfahrt ihr in diesem Blogpost. Lexicon von Max Barry Seiten: 464 Verlag: Heyne Verlag Genre: Thriller Lexicon von Max Barry - Bewertung: 3,5 Sterne Klappentext Worte sind Waffen Wil Parke ist ein einfacher Zimmermann. Oder zumindest glaubt er das. Bis er auf einer Flughafentoilette in Portland von zwei Männern angegriffen wird. Sie behaupten, er sei der Schlüssel in einem geheimen Krieg, ein »Ausreißer«, immun gegen die Kraft der Worte. Sie zwingen ihn mitzukommen in die Geisterstadt Broken Hill, deren gesamte Bevölkerung bei einem Chemieunfall vor zwei Jahren ausgelöscht wurde. Dort soll ein mächtiges Artefakt verborgen liegen, das den Krieg ein für alle Mal beenden könnte. Doch der Feind ist ihnen bereits auf den Fersen ... Meine Meinung Dieser Thriller handelt von der Macht der Worte und wie sie von Menschen gegen Menschen eingesetzt werden kann. Zentraler Punkt in der Geschichte ist die "Organisation", die Menschen auf ihrer Akademie in Manipulation ausbildet. Dabei werden Menschen verschiedenen Persönlichkeitssegmenten zugeordnet. Je präziser dieses Segment bekannt ist, desto beeinflussbarer ist dieser Mensch. An hand von aneinander gereihten Silben oder Buchstaben machen sich die sogenannten "Dichter" ihre Opfer zu willenlosen Marionetten, die nicht einmal davor zurück schrecken, sich selbst umzubringen. Sprache & Schreibstil Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Der Sprung zwischen den Zeiten geschieht innerhalb eines Kapitels und wird optisch nur durch Absätze getrennt. Daran musste ich mich zu Beginn erst gewöhnen und an manchen Stellen hat mich das ehrlich gesagt verwirrt, vor allem zum Ende hin. Allerdings gelingt es dem Autor trotzdem eine schlüssige Geschichte zu erzählen. Cover Das Cover ziert ein typografisches Design, welches in schwarz/grau und gelb gehalten ist. Da ich ein Fan von Typo bin, muss ich sagen, dass es mir wirklich gut gefällt. Es greift das Spiel mit Worten und Buchstaben auf, was den Inhalt wiederum unterstreicht. Protagonisten Davon haben wir zwei an der Zahl. Wil Parke, mit dessen Entführung die Geschichte beginnt und Emily Ruff, die wir als Strassenkind kennenlernen, das sich mit Taschenspielertricks über Wasser hält und den Menschen mit ihrem manipulativen Talent das Geld aus der Tasche zieht. Emily's Talent wird von der "Organisation" entdeckt und wird auf der Akademie ausgebildet. Die Geschichten der beiden Protagonisten sind zu Beginn nicht verbunden. Dies ändert sich aber im letzten Drittel des Buchs. Was hat mir gut gefallen? Der Einstieg beginnt rasant und nimmt den Leser in einem angenehmen Tempo mit auf Wil's Reise. Dabei hat man genau die richtige Mischung an Spannung und erhält nicht zu viele Informationen um zu spekulieren, wie die Geschichten der Protagonisten miteinander verknüpft sind. Die beiden Handlungsstränge laufen recht lange nebeneinander, wenn auch nicht in der selben Zeitebene. Die Auflösung erhält der Leser im letzten Drittel, was ich völlig in Ordnung fand. Die Spannung blieb stets erhalten. Das gefügig machen anderer Menschen, um sie für den eigenen Zweck zu nutzen ist nichts Neues. Dass dies aber nur mit Worten geschieht, war für mich allerdings schon ein Novum. Mit diesem Buch schafft Max Barry eine faszinierende Welt, der es nicht an Spannung und Menschlichkeit fehlt. Viel Spaß beim Lesen! Janine

Lexicon
Lexiconby Max BarryPenguin Publishing Group
10. Apr.
Rating:2

* 2,5 * Die Grundidee dieser Geschichte finde ich super spannend und bietet unendlich viel Potenzial, welches in dieser Umsetzung leider bei weitem nicht voll ausgenutzt wurde. Ich bin beim Hören sehr oft gedanklich abgeschweift und es konnte mich leider nicht in seinen Bann ziehen.

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Lexiconby Max BarryPenguin Publishing Group
7. Sept.
Rating:3

A fast and fun read that unfortunately does not live up to what it promises. This is a novel about the power of words and information. And the author won’t let you forget about that for one moment. He will beat you over the head with not-so-subtle allusions and descriptions of social networks and the media and all those evil-doers who infringe on our privacy. I am not saying that privacy is a bad thing, not at all. It is an important issue! But the way all kinds of media are demonized in the little snippets that intersect the actual plot was just too much for me. Yes, we get it, if we give away too much personal information it can – and will – be used against us. In his novel Barry takes this notion one step further. It is no longer just THE MEDIA or THE CORPORATIONS who will target us but one organisation whose members can actually influence people by simply saying words. This is actually what I liked about this book. The members of this organisation are recruited – in the female protagonist’s case directly from the streets – and sent to an academy in order to learn how to ascertain which “segment” a person belongs in and how to influence them accordingly. They learn about psychology and linguistics. I wish this part would have had more depth and detail. But – BUT – Barry only touches upon this lightly and we are left guessing how segmenting and establishing certain keywords is actually done. Instead we get action. Lots of it! And conspiracy! And running and shooting! Fun, yes, but it could have done with a little less action and a lot more background. One question that kept popping up in my mind was “what does this corporation actually do? What are its goals?”. This is never answered. They seem to have money and power in abundance and there are versions of it everywhere in the world. And they train people in influencing others and I guess they are using their neat skills in some commercial way, alas, we never find out! The narrative structure made for an interesting diversion from all the running and shooting that happens for most of the book. The way the two narrative threads take place in different temporal settings and only start to come together and make sense towards the end made me want to follow the story (although the final “plot twist” was visible from miles away). The jumps between the two protagonists’ points of view keep you on your toes when you have started to mentally wander off again thinking about the corporation’s raison d’être. So, let’s summarize. It is a fun read about the power of words and how the brain can be outwitted via language. The plot and characters were interesting enough for me to want to find out what it’s all about. It could have used more details and depth, though (character- and plotwise!).

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Lexiconby Max BarryPenguin Publishing Group