City of Glass: Quinn gets a phone call in the middle of the night. Obviously a wrong number as someone is looking for the private detektiv Paul Auster (!). When the same person calls again in two other nights, Quinn decides to be this Paul Auster. Ghosts:A private detective get the job to tail a man. He is watching him from a flat on the other side of his room for several weeks. The locked Room: Fanshawe was all his life a very special person, now he has dissapeared. His wife and mother of his baby calls his former friend. Fanshaw has left all his writing that have never been published. Fanshawe was obviously a very good writer, but is he dead or did he just leave his family? I read just the first 50 pages of "Ghosts" as it was boring. The other two stories are good, "The locked Room" even a bit above "good". All three stories have figures that reappear in other stories
(K)ein Krimi - virtuoser Grenzgang in anonymer Großstadt Isolation 🌃🗽💕
Aus gegebenem Anlass habe ich mir nochmal die New York Trilogy vorgenommen - zugegeben, beim ersten Versuch vor ein paar Jahren, mir das Buch zu Gemüte zu führen, war ich gescheitert. Auch beim zweiten Anlauf überwog anfangs die Skepsis. Die drei Geschichten („Stadt aus Glas“, „Schlagschatten“, „Hinter verschlossenen Türen“) kommen zunächst als ganz normale Krimis daher, doch konfrontieren sie den Leser dann plötzlich mit literaturtheoretischen Überlegungen zu Themen der Weltliteratur (mit denen man sich allerdings nicht zuvor auseinandergesetzt haben muss). Und dann gibt es noch nicht mal eine klassische Auflösung! Verwirrend ist vor allem, dass sich mitunter die Identitäten der Protagonisten vermischen, und am Ende jeder Geschichte scheint alles verworrener zu sein als zuvor. Tatsächlich kommt man in diesem Werk mit der bewährten Herangehensweise an einen Kriminalroman nicht weit. Mit der "New York-Trilogie" nimmt Auster die klassische Detektivgeschichte auseinander und entledigt sich ihrer zwingenden Logik, dem traditionellen Grundgerüst des Genres, um es auf das Wesentliche und Atmosphärische zu reduzieren: mysteriöse Anrufe, das Beschatten und Beobachten eines unbekannten Anderen, in eine andere Identität schlüpfen, auf ein Motiv spekulieren. Was dabei übrig bleibt, ist ein literarischer Grenzgang zwischen dem Selbst und dem Anderen. Unheimlich, entlarvend, erkenntnisreich. Was passiert beim obessiven Blick auf den Anderen? Man gerät so sehr ins Spekulieren und verliert sich in den Sphären der eigenen Erwartungen, dass man im fremden Gegenüber niemand anderes als sich selbst erkennt. Das abgespaltene Ego. Das verunsicherte Selbst, der eigene Schatten, das Verdrängte in uns. Paul Auster hat dafür sehr eindrückliche Sprachbilder erschaffen.
Mein erstes Buch von Paul Auster. Es hat mir so gut gefallen, dass ich mich daraufhin an [b:4 3 2 1|30244626|4 3 2 1|Paul Auster|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1463822564l/30244626._SY75_.jpg|50710100] gewagt habe und es nicht bereut habe. Dieses Buch werde ich sicherlich noch einmal lesen, weil am Ende alle drei Geschichten auf eine Art zusammengeführt werden, die mich rätseln ließen. Und das Rätsel will gelöst werden.
I liked the third story best. But overall I just had too much urge to slap the three protagonists because they couldn't get their shit together. Besides this it was an ok, sometimes entertaining read. But I expected more.



