Ein wirklich gut geschriebenes und erzähltes Buch aus der Ich-Perspektive eines Ex-Cops und Privatdetektivs, welcher alles dran setzt, vor der Polizei einen Fall aufzuklären, auch wenn ihm seine Vergangenheit und teils sein Schussel im Weg stehen.
Die Erzählstimme ist sehr entspannt und sehr verträglich. Auch die Geschichte ist sehr spannend mit einem am Ende für mich dann doch sehr überraschenden Plottwist.
Leichen, Lügen & ein Ermittler mit zu viel Schmerz
Erst wird der falsche Körper exhumiert und dann tauchen auf einem Friedhof in Christchurch plötzlich Leichen im See auf. Privatermittler Theo Tate befürchtet das Werk eines Serienmörders.
🔪 Exhumierung – und im Sarg liegt der falsche Körper
🔪 ein Ex-Polizist mit Ego, Trauma und sehr eigener Moral
🔪 Serienmörder-Vibes mit einigen starken Wendungen
🔪 Verletzungen? Entführung? Auto-Unfall? Tate steht natürlich jedes Mal wieder auf.
🔪 das Täter-Motiv lässt mich am Ende eher ratlos zurück
Privatdetektiv Theodore Tate ist kein Sympathieträger auf den ersten Blick. Selbstgefällig, manipulativ, fordernd. Aber seine private Tragödie – seine Tochter starb bei einem Autounfall und seine Frau vegetiert seitdem im Pflegeheim – gibt ihm Tiefe. Die Szenen mit ihr haben mich tatsächlich berührt und die Wendungen haben mich überrascht.
Was mich allerdings etwas rausgebracht hat: wie schafft man es bitte, auf einem Friedhof scheinbar beliebig Leichen aus- und wieder einzubuddeln, ohne dass jemand etwas merkt? Und wie überlebt ein Mensch so viele massive Verletzungen, um danach direkt wieder kampfbereit zu sein?
Außerdem stand im Mittelteil für mich Tates persönliches Drama zu sehr im Vordergrund. Etwas weniger Leid hätte dem Thriller gutgetan.
Bei weitem nicht so stark wie Paul Cleaves Debüt “Der siebte Tod”, aber ich bin trotzdem neugierig, wie es mit Tate weitergeht.
Braucht ein Thriller so viel persönliches Elend beim Ermittler oder legt ihr den Fokus lieber auf einen schlüssigen Plot?
Detektiv Tate, ehemaliger Cop und selbst vom Schicksal seiner Frau und Tochter gebeutelt, ermittelt auf eigene Faust um einen Serienmörder zu stellen. Ihn selbst begleitet ein düsteres Geheimnis.
Erst im zweiten Teil nimmt die Story etwas an Fahrt auf und grundsätzlich alles etwas crazy wie ich finde.
Vielleicht ist meine Bewertung etwas ungerecht. Ich bewerte die Hörbuchversion und habe die beiden vorangegangenen Bücher nicht gelesen/ gehört.
Daher kam ich vielleicht nicht ganz so gut in die Geschichte rein und/ oder habe kleine wichtige Feinheiten nicht erkannt, die die Spannung vielleicht gesteigert hätten. Zudem war es eine gekürzte Hörbuchversion. Ich denke, das Buch ist daher wahrscheinlich die bessere Wahl.
Mich hat die Geschichte nicht so gefesselt.
Laß sich gut lesen
Spannung war steigend
Man entwickelte schnell Sympathie für die Charaktere
Gute Geschichte
Was mich störte zu viele Namen wo man oft den Überblick verlor und zum Ende zu hatte es einige Schwächen
Ein Ex Polizist kann seine Arbeit nicht sein lassen.
Das Buch kann ich definitiv weiterempfehlen so krasse Wendungen mit den man nicht rechnet und man grad mal durchatmen kann. Bäm das nächste Ding passiert. Konnte das Buch nicht wirklich aus der Hand legen.