15. März
Rating:4

Lag lange in meiner Kindle Bibliothek, weil ich das Cover irgendwie “nichtssagend” fand. Am Ende war es aber besser als gedacht. Man versteht nach und nach, wie die einzelnen Personen wirklich ticken und was sie verheimlichen. Dadurch bleibt es spannend, auch wenn das Grundprinzip nichts völlig Neues ist wenn man häufiger zu Thrillern greift.

Perfect Girl, The
Perfect Girl, Theby Gilly MacmillanWilliam Morrow Paperbacks
5. Nov.
Rating:4.5

Unfassbar spannend ….

Dieses Buch verrottet seit 2018 auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher und wurde endlich endlich gelesen - zum Glück. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und habe es in kürzester Zeit verschlungen. Insbesondere die unterschiedlichen Erzählperspektiven und sehr kurzen Kapitel haben mich durch das Buch fliegen lassen und dauerhaft Spannung erzeugt. Das Buch lebt vom Schreibstil der Autorin und dem Aufbau dessen. Die Geschichte selbst ist eigentlich nichts sonderlich Neues oder überdurchschnittlich ausgefallen/spannend umso überraschender war es für mich wie sehr ich die Lesezeit genossen habe. Dicke Empfehlung für alle die auf kurzfristige Thriller stehen.

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Perfect Girl, Theby Gilly MacmillanWilliam Morrow Paperbacks
21. Okt.
Rating:4

Mit 15 Jahren verschuldete Zoe den Tod dreier Mitschüler, indem sie unter Alkoholeinfluss Auto fuhr. Obwohl sie felsenfest behauptete, nicht bewusst getrunken zu haben und reingelegt worden zu sein, verbringt sie einige Monate im Jugendgefängnis. Wenige Jahre später wagen ihre Mutter Maria und sie einen Neuanfang. Maria heiratet den ziemlich reichen Informatiker Chris Kennedy, welcher Sohn Lucas aus erster Ehe mitbringt. Das gemeinsame Baby Grace krönt das Glück in Marias und Zoes zweitem Leben. Doch dann droht die Vergangenheit ans Licht zu kommen und Zoes Mutter wird umgebracht. Für mich war dieses Buch kein richtiger Thriller, sondern eher die Darstellung von sich höchst ungünstig aneinanderreihenden Familientragödien. Nicht nur Maria und Zoe bringen Geheimnisse mit in die neue Familienidylle, auch das Vater-Sohn-Duo hat so einiges zu verbergen. In meinen Augen war die Geschichte spannend, aber von "feinster Psychospannung" auf dem Klappentext zu sprechen, finde ich unpassend. Wer hier einen krassen Psychothriller erwartet, wird sicher enttäuscht werden. Interessant und fesselnd war die Geschichte rund um den Zusammenhang von Wahrheit und Gerechtigkeit jedoch trotzdem. Die Kapitel sind relativ kurz und aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Insgesamt kommen im Laufe des Buches ganze fünf Personen zu Wort, wobei jeder Charakter aus der Ich-Perspektive erzählt. Tatsächlich hat es Gilly Macmillan geschafft, Nuancen ihres Schreibstils der gerade erzählenden Person anzupassen und dieser dadurch noch etwas mehr Tiefe zu verleihen. Dabei habe ich eigentlich aus allen Perspektiven gerne gelesen, nur die des Anwaltes Sam kam mir ein wenig deplatziert vor. Seine Rolle in dem gesamten Familiendrama habe ich leider nicht ganz nachvollziehen können, sodass mich seine (zum Glück sehr wenigen) Kapitel eher gelangweilt haben. Fazit Wer einen Psychothriller erwartet, ist bei "Perfect Girl" sicherlich an der falschen Adresse. Gilly Macmillan stellt in diesem Buch vor allem ein komplexes Familiendrama dar und beschäftigt sich mit den Grundzügen der Gerechtigkeit. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte sehr mitreißend und empfehlenswert. Von mir gibt es 4 Sterne. (Februar 2017)

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Perfect Girl, Theby Gilly MacmillanWilliam Morrow Paperbacks
21. Aug.
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Rating:3

Die Geschichte fing vielversprechend an und so war ich gespannt, welche Geheimnisse im Verlauf von der perfekten Vorzeige-Familie aufgedeckt werden. Allerdings plätscherte die Geschichte im Mittelteil ein wenig vor sich hin und konnte den anfänglichen Spannungsbogen für mich nicht aufrechterhalten. Die eingebauten Perspektivwechsel waren teilweise gelungen, wodurch man die Beweggründe verschiedener Charaktere besser verstehen konnte und detailliertere Bilder von den Menschen erhalten hat. Auf manche Perspektiven hätte ich aber verzichten können, da sie die Geschichte nicht wirklich bereichert und die Spannung unterbrochen haben. Das Ende konnte zwar wieder Spannung aufbauen, allerdings war es doch relativ vorhersehbar. Für mich war das Buch kein Thriller, sondern eher ein Familiendrama. Aufgrund des Genres und des Klappentextes habe ich mit mehr Spannung gerechnet.

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