Es war einmal ein Mädchen, das dieses Buch empfohlen bekommen hat. Mit Empfehlungen ist das immer so eine Sache. Entweder die Erwartungen werden erfüllt oder sie werden enttäuscht. Bei Die Liebenden von Leningrad wurden die Erwartungen übertroffen (Ich bin das Mädchen).
Ich habe irgendwann mal vollkommen wahllos dieses Buch empfohlen bekommen und seitdem jagt es mein Herz. Der Krieg, das Elend, die Ungerechtigkeit, die Hoffnung, die Liebe. Große Themen in einer Geschichte, die weitaus epischer ist, als es die Dornenvögel jemals vermögen könnte (Dornenvögel ist ein Roman, der verfilmt wurde und den meine Mama jedes Mal gesehen hat, wenn er damals im Fernsehprogramm lief, das war ihr absoluter Herzschmerz-Lieblingsfilm!)
Es ist nicht perfekt, ich verstehe die Kritik (auch wenn das Jammern auf höchstem Niveau ist). Dennoch reißt mir die Liebenden von Leningrad bei jedem Lesen aufs Neue Messerstiche in mein Herz.
Für immer eins meiner Lieblingsbücher.
Den geschichtlichen Hintergrund der Saga fand ich absolut fesselnd und informativ. Die Folgen der strategischen Aushungerung Leningrads durch die deutsche Wehrmacht während des 2. Weltkriegs, der ständige unmenschliche Überlebenskampf der Bevölkerung sowie die damit verbundenen teilweise unsozialen Verhaltensweisen der völlig unterernährten Menschen sind einfach nur grausam. Dieser Teil bekommt von mir 5 Sterne.
Die eigentliche Liebesgeschichte zwischen Tatiana und Alexander allerdings fand ich größtenteils anstrengend, wenn nicht gar nervig. Die Story ist gut, die Umsetzung hat mir nicht gefallen. Der erste Teil thematisiert fast ausschließlich die Hindernisse einer gemeinsamen Zukunft, der 2. Teil lebt dann fast ausschließlich von der gelebten Liebe der beiden. Da hätte ich mir mehr Entwicklung gewünscht. Auf den letzten 100 Seiten bin ich da dann noch etwas auf meine Kosten gekommen.
Das Ende hat mich aber definitiv neugierig auf Band 2 gemacht.
Die sehr guten Bewertungen teile ich nicht ganz. Die Liebesgeschichte , die über weite Strecken eine Dreiecksgeschichte ist, ist für mich nicht so glaubwürdig. Während die geliebte Frau im Nebenzimmer ist, schläft er mit ihrer Schwester…? Alexander ist für mich zu herrisch, manchmal sogar despotisch und manipulativ , Tatjana zu angepasst und naiv. Hingegen unter die Haut ging mir die Erzählung über die Belagerung von Leningrad, der Hunger, die Kälte, das Sterben. Es war sehr dramatisch fühlbar für mich. Das Buch liest sich, trotz vieler Wiederholungen, insgesamt gut und flüssig. Ob ich den zweiten Teil lesen werde? Ich weiß es nicht… ein wenig Neugier darauf, wie es weitergeht, ist allerdings schon da.
Also ich weiß nicht ganz wie ich es bewerten soll.
Der Anfang war ganz wunderbar, Tatjana war naiv & süß & wie die Beiden sich begegnen war einfach nur so leicht & schön & entspannt & man war mit den Beiden aufgeregt & begeistert.
Doch nachdem die erste Aufregung über die Begegnung von Tatjana und Alexander vorbei war, begann das Buch sich ein wenig zu ziehen.
Tatjana war nervend naiv & hat sich zu viel von allen reinreden lassen & obwohl ich Alexander sehr gerne mochte, war sein Verhalten einfach auch nicht immer so genial....
Doch während sich die Liebesgeschichte zog und mich nciht ganz einnehmen konnte, konnte es doch die Beschreibung des aufkommenden Krieges.
Ich bin nicht der allergrößte Fan von historischen Romanen oft überspringe ich historische Fakten, aber hier ? Ich habe alles aufgesogen wie ein Schwamm. Paullina Simmons hat den Kommunismus so real rübergebracht, zwar macht man das in der Schule, aber hier wurde das nochmal klarer, was es eigentlich bedeutet hat im kommunistischen Russland zu leben. Auch wie der Krieg aufkommt, wie sich die Menschen, die Gesellschaft und alles verändert, wie naiv die Leute daran gehen & wie sie von der Realität eingeholt werden. Ich habe es geliebt, wirklich. Paullina Simmons hat den zweiten Weltkrieg für mich aus einern ganz neuen Perspektive beschrieben, die ich einfach nur mega spannend fand.
Und dann so ab Seite 300, war ich auch wieder mittendrin & habe mitgefühlt & gefiebert, zwar ging mit Tatjanas und Alexanders sorgloses und unvorsichtiges Verhalten oft ein wenig gegen den Strich, aber es war egal weil ich mitgefiebert & gelitten habe wie sonstwas.
Der gesamte Mittelteil war für mich also ein Auf und Ab der Gefühle & ich habe alles aufgesogen, aber dann wurde es leider ein wenig langweilig. Als Tatjana aus Leningrad weg war & Alexander sie besuchen kam. Zuerst war da die Freude und alles war süß & aufregend & mein Gott, ich lese gerne Bücher mit ein bisschen sexy time, aber ich muss keine hundert Seiten sexy time haben & zwar nur sexy time. Wirklich nicht.
Es wurde dann wieder besser & interessanter , aber auch ein wenig unrealistisch, da Alexander alle zehn Minuten befördert wird & Tatjana ohne richtige Ausbildung auf einmal perfekte Krankenschwester ist... Auch generell konnte ich manche Sachen nciht verstehen, die die Beiden getan haben, auch wenn sie sich lieben, gab es da ein paar Dinge die einfach nur dumm waren.
Aber egal, denn die letzten 100 Seiten waren für mich eine Achterbahnfahrt der Gefühle & ich war nur noch gespannt, aufgeregt & berührt & traurig ... Wirklich diese letzten 100 Seiten haben mir das Herz gebrochen & ich hätte das nicht gedacht, aber dieses Buch hat mich zum Ende hin so berührt & mitgerissen & ich fühle mich als hätte das Buch jetzt einen Teil von mir & deswegen muss es vier Sterne kriegen.
Denn jedes Buch das mich am Ende so mitreißt & mich dazu bringt mich leer zu fühlen, weil alle meine Gefühle in diesem Buch sind, hat es verdient.
Also 4 Sterne & der zweite Band kann kommen!
Hat mir sehr gut gefallen .
Auch wenn es eine Zeit war, die ich Gott sei dank nicht mit erlebt habe, ist der geschichtliche Hintergrund immer wieder interessant.
Bereits vor etwa/über 10 Jahren habe ich dieses Buch mit Begeisterung gelesen und auch Heute begeistert es mich aufs neue. Dieses Mal fand ich es sogar noch intensiver. Für mich gibt es keine schönere Liebesgeschichte als die zwischen Tatjana und Alexander. Mich wird dieses Buch auf ewig begleitet und ich weiß jetzt schon, dass ich sie mit Abstand immer wieder lesen werde solange ich existiere.
Von mir eine absolute Leseempfehlung.
🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟
Eine wirklich heftige Liebesgeschichte.
Sehr intensiv und sehr gefühlvoll geschrieben.
Die Darstellung des Krieges hat mich auch sehr mitgenommen. Man mag sich gar nicht vorstellen das es wirklich so schrecklich war. Das Buch zieht sich sehr und gewisse Szenen naja....waren vielleicht zuviel des Guten. 🤣🤔😉
Trotzdem würde ich diese Geschichte jedem weiterempfehlen. Lang aber wirklich bewegend.
Wahnsinn, was habe ich da gerade gelesen?! Das erste Buch dieses Jahr und direkt ein Highlight. Jetzt muss ich mal schauen, wie ich an die anderen zwei Teile komme.
Was für einen Schreibstil, was für Schicksalsschläge und ich habe so viel nochmal über Kultur und Zeitgeschehnisse nebenher lernen können. Es ist heftig und brutal!
Ich vergesse sehr schnell Details einer Geschichte und wie ich mich dabei gefühlt habe. Das Buch habe ich schon vor ein paar Jahren gelesen und noch immer habe ich viele schöne und sehr sehr schlimme Szenen im Kopf. Ich war über vieles geschockt. Ich konnte die Kälte und den Hunger fühlen, aber auch die Liebe zwischen den Beiden. Ich liebe dieses Buch und es wird immer eines meiner Lieblingsbücher bleiben ❤️
Der 2. Weltkrieg in Leningrad schockiert und zwischendrin die Liebesgeschichte von Tatiana und Alexander. Manchmal ein bisschen überzogen, aber das Kribbeln bleibt stets erhalten.
Paullina Simons hat mich bereits nach wenigen Seiten nach Leningrad, kurz vor Einmarsch der Nazis, geführt. Die Art der Autorin Orte, Situationen und Stimmungen zu beschreiben, hat mir gut gefallen. Somit ist es mir sehr leicht gefallen, mich in der Geschichte einzufinden. Die Protagonisten waren sehr realistisch dargestellt und ich konnte sie fast schon sehen und hören. Allerdings haben mir die Protagonisten auch einiges abverlangt, da ich sie von ihrem Wesen her sehr anstrengend und teilweise unheimlich nervig fand. Besonders Tatiana habe ich teilweise einfach nur als jung, naiv, stur und unglaublich nervig empfunden. Alexander hingegen fand ich sehr stereotyp gezeichnet. Von den Charakteren habe ich mir mehr versprochen und war daher etwas enttäuscht. Dies war auch ein Grund dafür, dass ich überlegt habe, das Buch abzubrechen. Dass ich es nicht abgebrochen habe lag am Schreibstil der Autorin, welcher mir sehr gut gefallen hat. Sie versteht es, den Leser mitzureißen.
Störend an der Handlung fand ich jedoch die ständigen Wiederholungen. Viele Situationen geschehen in leicht abgeänderter Form mehrmals und hier hätte ich mir mehr Abwechslung gewünscht. Und auch wenn mir der Schreibstil der Autorin insgesamt gefallen hat, hat mir ihre Art Sexszenen zu beschreiben absolut nicht gefallen. Für die finde ich keine anderen Worte, außer dass ich sehr lachen musste. Ich fand es sehr spannend, einen Einblick in die damalige Zeit und das Leben der Menschen zu erhalten.
Reihenfolge der Reihe:
1. Die Liebenden von Leningrad
2. Tatiana und Alexander
3. Land der Lupinen
Das ist tatsächlich ein grosser Quatsch mit strunzdoofen Protagonisten, die sich wie 11 jährige aufführen. Zeitverschwendung, aber immerhin am Pool bei 30 Grad im Urlaub. Gewisser Unterhaltungswert dadurch, das e teils unfreiwillig komisch gewesen ist.
The writing was very good but the story just wasn’t for me. If you like overly dramatic love stories, you may love this book but for me it was too much drama on too many pages.