Der Hexenmeister war es, der mich auf "Mortal Engines" aufmerksam gemacht hat. Jedoch meinten wir beide, dass es wohl doch nichts für mich wäre, zu YA-lastig. Also liessen wir es sein. Ein paar Monate später jedoch war ich auf der Suche nach einem Hörbuch und es ergab sich, dass ME auf all meine Kriterien zutraf. Und kurz danach war ich hin und weg. Unerwarteterweise. Zum Einen gefällt mir das Setting sehr gut. Die Mischung aus Dystopie und Steampunk, auch die fast schon unerhörte Idee vom Städte-Darwinismus finde ich grossartig. Dann auch die Figuren. Toll, dass alles, was Romantik betrifft nur sehr dezent gestreut ist und niemals, niemals im Vordergrund steht. Deshalb wird auch die Handlung nicht vernachlässigt oder gar das World-Buidling, das hier doch zentral ist. Tom ist ein eher passiver und naiver Held, das genaue Gegenteil vom aktuellen Trend, in dem die jugendlichen Helden stets das Richtige tun. Und genau das hat mir ebenfalls sehr zugesagt - Figuren, die nicht glänzen, sondern hadern und zaudern. Im Übrigen findet man im Buch überall kleine Anspielungen an andere Sci-Fi-Titel versteckt. Die Welt selbst erinnert mich an "Dune", natürlich werden Hände abgeschlagen (Star Wars) und der Ausdruck "Stalker" kommt nicht von ungefähr (Stanislaw Lem). Aber im Gegensatz zum aktuellen Trend (wie z.B. in Ready Player One) ist es hier sehr dezent und wenn man die Titel nicht kennt, fällt es einem auch nicht auf. Noch ein Pluspunkt. Dass das Hörbuch sehr angenehm gelesen ist, ist das Tüpfelchen auf dem i. Von wegen, diese Bücher sind nichts für mich. Mehr davon, bitte!
Soooo I've got some complicated feelings with this book. I absolutely did not like the main character and his storyline. He was annoying, naïve and mean and his storyline was very generic "lets go to place A. Oh no something bad happens, lets move onto place B" Simultaneously I LOVED every side POV character, in particular Katherine and Shrike (& their plot). Shrike has my entire heart and he's a new favorite character of all time. I also really enjoyed the love stories and how unconventional they were, especially for its time. Furthermore there is so much heartbreaking death in this and I love it. But also, what the fuck Phillip?! (Even more important after knowing the ending of this series. Just what the fuck man? Who hurt you?)
Much better than the film!!! Definitely recommend it
Nachdem ich ab und zu gerne Fantasy und SciFi lese, hat mich die Idee um die fahrenden Städte mit Endzeitstimmung interessiert, also habe ich in den ersten Band der vierteiligen Reihe, Zusatzbände erscheinen extra, hineingelesen. Worum geht es? Mit Nahrungs- und Materialknappheit sind die Menschen auf den fahrenden Inseln konfrontiert, die Geschichte starte in der Nachfolgestadt von London, wo das Attentat auf den obersten Historiker verhindert wird - und der Retter samt der Attentäterin im Nichts "entsorgt" wird. Meine Meinung: Mir fehlt in dem Buch Hintergrundhandlung, Emotion und eine Projektionsfigur. Die Idee mit den fahrenden Städten und den Stalkern fand ich interessant, jedoch fehlen mir Emotionen, Wärme und Tiefgang zwischen den Charakteren. Statt dessen gibt es zahlreiche parallele Handlungsstränge, viel Action, viele Cliffhanger, aber nichts, was mich so richtig mitgerissen hätte. Ich konnte mich nach der Hälfte kaum noch motivieren weiterzulesen, weil in der ersten Buchhälfte noch dazu die Handlungsdichte gering ist. Fazit: Der Autor konnte mich nicht für die futuristische Welt der fahrenden Städte begeistern.
2,5 Ich hab mich total auf das Buch gefreut und gehofft, dass es mich aus meiner Leseflaute holt. Leider war es nicht wirklich was für mich, ich mochte weder Tom noch Hester noch sonst irgendjemanden. Dennoch fand ich die Idee mit den wandelnden Städten total toll, es hat mich ein bisschen an das wandelnde Schloss erinnert. Eventuell lese ich es irgendwann nochmal, dann gefällt es mir vielleicht besser.
Joa, so gute 3,5 Sterne...
Ich muss gestehen noch nicht von dieser Reihe gehört zu haben. Erst durch die Info, dass besagtes Buch verfilmt wird, stieß ich darauf. Ich muss gestehen, dass einem echt etwas entgeht, wenn man dieses Buch nicht kennt. Wir haben es mit einem angenehmen Schreibstil zu tun, der uns in eine Welt voller Steampunk, Fantasy und Sciene Fiction entführt. Eine Mischung, die ich eher selten lesen, die aber durchaus ihren Reiz hat. Wir finden uns in einer postapokalyptischen Zukunft wieder, in der die Menschen nun auf fahrenden Städten unterwegs uns. Es geht darum sich zu jagen, zu profilieren und die schwächeren Städte zur trecke zu bringen, um auch seinen eigenen Wohlstadt zu steigern und natürlich keinen Stillstand zu haben. Fressen und Gefressen werden bzw. Gut gegen Böse. Diese Welt mit seiner bildlichen Beschreibung fand ich wirklich faszinierend. Auf einer dieser fahrenden Städte, lebt Tom. Dieser ist Historikergehilfe und vereitelt einen Mordanschlag an einem der obersten Historiker der Stadt, der ihn allerdings beinah selbst das Leben kostet. Dies bietet den Startschuss zu einem wirklich actionreichen Abenteuer, das man so nicht erwartet. Allgemein sind die Charaktere interessant gestaltet und sie machen die Story, neben Spannung und Action, definitiv unterhaltsam. Fazit Dieses Buch wird nicht den Geschmack von jedem treffen, was ja auch nicht schlimm ist. Aber ich finde, dass es sich lohnt einen Versuch zu wagen. Einfach um diese wahnsinnig tolle postapokalyptische Welt kennenzulernen. Wer das ganze Spektakel lieber auf der Leinwand und in Ton genießen möchte, kann auch dies tun, denn im Dezember 2018 erscheint der Film in den Kinos.







