Nicht schlecht, aber auch nicht gut. Irgendwie zu viel gewollt.
Mir wurde das Buch empfohlen und ich finde es per se nicht schlecht. Es beschreibt die Geschichte mehrerer Personen in und um London, deren Geschichten verwoben sind. Literarisch ist das Buch ansprechend, inhaltlich war’s okay. Es fühlt sich wie eine Coming of Age Geschichte an, obwohl alle Charaktere Ende 20 / Anfang 30 oder um die 60 sind. Gleichzeitig beschäftigen sich die Handlungsstränge (fast) aller Charaktere mit ihrer Sexualität bzw. dem nicht Ausleben ihrer (sexuellen) Bedürfnisse. Und auch wenn es wichtige Themen sind, die in jedem Handlungsstrang gut aufbereitet sind, wirkt es auf mich, aufgrund der schieren Menge, aufgesetzt und irgendwie unglaubwürdig. Das meine ich mit „zu viel gewollt“. Mich würde interessieren, wie das Buch auf queere Personen wirkt, da das der rote Faden ist, der sich durch die Handlungsstränge zieht.










