
Eine spektakuläre Liebesgeschichte mit griechischem Setting. Eine Ode an die Endgültigkeit unseres Schicksals
„Lies we sing to the sea" beherrscht nach dem Lesen nun schon mehrere Wochen meine Gedanken. Entgegen meiner Vorstellung gibt es in dieser Romantasy viele unterschiedliche Ebenen, die einen begleiten und zum Nachdenken anregen. Das Schicksal dreier Menschen wirft die Frage auf, inwiefern das Leben vorherbestimmt ist, und verwebt dieses Leitmotiv mit der episch-griechischen Mythologie. Wir besuchen magische Orte (im Meer, auf Inseln und einem Schloss) und tauchen in die Tiefe der menschlichen Seele ein. Das Ganze wird von einem poetischem Schreibstil untermauert, bei dem ich gerne ganze Seiten mehrfach gelesen habe. Achtung Suchtpotenzial! Ich war total fasziniert davon, wie Sarah Underwood es schafft, wunderschöne (Umgebungs-)beschreibungen herbeizuzaubern und gleichzeitig eine tiefe Emotionalität und Spannungen zwischen den Charakteren zu erzeugen. Es gibt zwar ein love triangle, welches mich anfangs gestört hat, sich aber dann als essenziell für die Charakterentwicklung erwiesen hat. All dies basiert auf einem alten, grausamen Fluch, der viele Opfer fordert. Worum geht es? Ein Fluch, der jeden Frühling jüngere Frauen zum Tode verurteilt, sorgt auch dafür, dass Leto erhängt wird. Doch ein Fluch wäre nicht solcher, gäbe es nicht einen Weg diesen zu brechen. Somit wird ihr von Poseidon ein zweites Leben eingehaucht. Zusammen mit einer Verbündeten begibt sich Leto auf den Weg zum Prinzen. Denn um den Fluch zu brechen, muss dieser sterben. Doch schnell steht Leto nicht nur vor dieser Herausforderung. Jede der Personen bringt eigene Intentionen und Pläne mit sich, um das eigene Schicksal zu seinen Wünschen zu gestalten.






























